DE140673C - - Google Patents

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DE140673C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/40Swinging or turning gates
    • E02B7/46Gates turning round a horizontal axis arranged midway of the flap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein als Schiffsschleuse zu benutzendes Wehr, bei welchem die Bewegung der Wehrklappe durch ein geeignetes Vorgelege eingeleitet wird, das Auf- und Abwärtsgehen der Klappe, sowie das eigentliche Stauen durch die Strömung erfolgt.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι ein in den Fluß versenktes und verankertes Wehr in Seitenansicht,
Fig. 2 in Vorderansicht nach Pfeilrichtung der Fig. 1,
Fig. 3 den Grundriß,
Fig. 4 den Querschnitt einer Trennungswand des trockenen Raumes vom Flußlauf mit Führungschlitz, in welchem die drehbare Achse der Wehrklappe auf- und abgleitet, derart, daß der Eintritt des Wassers in den trockenen Raum vermieden wird und
Fig. 5 die Vorderansicht des in Fig. 4 im Schnitt dargestellten Verschlusses.
Auf der Achse b, die in außerhalb der Abschlußwä'nde ρ ρ1 des Wehres angeordneten Böcken BB1 gelagert ist, sind die Hebel//1 drehbar angeordnet. An den beiden nach dem Oberwasser gerichteten Armen der Hebel ff1 ist die Wehrklappe g um die bewegliche Mittelachse g1 durch die Hülsen ν (Fig. 4) drehbar gelagert. Die Einleitung der Bewegung der Wehrklappen erfolgt durch Kettentrieb c e und Handantrieb di nachdem die beiden Sperriegel h oder "i sowie die Stütze z'1 durch die Zugstangen hl und k k1 ausgerückt sind.
Die Stütze z'1, welche sich oberhalb des Riegels i gegen die Wehrklappe g anlegt, dient dazu, ein Durchbiegen der Klappe bei starker Strömung zu verhindern. Sie ist ebenfalls um die Achse b drehbar gelagert und wird durch die Zugstange k\ der Riegel i durch die Zugstange k in die punktierte Stellung (Fig. 3) gelegt; desgleichen wird auch der Riegel h durch die Zugstange h1 ausgerückt und umgelegt. Die Riegel h und i sind mit Kniegelenken versehen, um schnell ein- und ausgerückt werden zu können. Beim Ausrücken und Zurückschlagen der Riegel dient ein über Rollen laufendes Drahtseil / oder I1 dazu, die Riegel in gestreckte Lage zu bringen, so daß sie flach auf dem Boden liegen. In Fig. 1 ist der Riegel h in punktierter Stellung im Augenblick des Ausrückens gezeichnet.
Die unteren Arme der Hebel //' werden durch Überfälle η η1, welche durch Zugstange m ein- und ausgelöst werden, festgehalten.
An der drehbaren Achse gl der Klappe g sind die an den Zahnböcken s auf- und abgleitenden Kammräder r r1 befestigt, welche bei einer etwaigen rechts- oder linksseitig erfolgenden ungleichmäßigen Strömung des Wassers ein gleichmäßiges Heben und Senken der Klappe g ermöglichen.
In den Trennungswänden pp1 sind — in den in die Wand eingelassenen und befestigten Eisenblechen u — die Führungsschlitze u1 für die oben erwähnte Auf- und Abwärtsbewegung der Achse g1 der Klappe g derartig angeordnet, daß ein Durchdringen des Wassers durch diese Führungsschlitze u1 in die zwischen den Wänden ρ ο, ρ1 und ο1 befindlichen trockenen Räume vermieden wird.

Claims (1)

  1. Dies wird wie folgt erreicht: Auf einer mit Gummiabdichtung versehenen Stahlschiene w (Fig. 4) gleitet eine sich auf den Achsen χ xl auf- und abwickelnde Messingplatte wx hin und her. Mit der Platte ist der in einem Führungskasten ^1 geführte Schlitten \ und der Stift y verbunden; der Stift bewirkt durch Kettenübertragung die Aufrollung der Platte n>1 auf den Achsen χ and x1. In dem Gleitschlitten ^ ist die Achse gl der Klappe g gelagert, und es richtet sich die Bewegung der Messingplatte n>x nach der jeweiligen Lage der Achse g1 und des Führungsschlittens %.
    Die Einzelfolge der Handhabung der Einrichtung ist folgende: Soll ein Fahrzeug bei vorhandenem Stau durch das Wehr gehen, so werden zunächst durch Zugstange m die Überfälle η nl gelöst und der Riegel h durch Hochziehen der Stange /i1 ausgerückt und umgelegt.
    Das strömende Wasser drückt nun die Wehrklappe g entgegengesetzt zu der Pfeilrichtung 1 und den Oberarm der Hebel //' in der Pfeilrichtung ι herum nach unten, bis sich die Klappe g und der Hebelarm //' flach auf den Boden legen. Durch entsprechende Bewegung der Kettentriebe ce wird die Unterkante der Wehrklappe g in Berührung mit der Wehrsohle erhalten, um die Kraft des strömenden Wassers zum Niederlegen der Klappe g tunlichst auszunutzen. Das Fahrzeug kann nun das Wehr ungehindert durchschwimmen.
    Bei niedrigem, etwa nur bis zur eingezeichneten Wassermarke V reichendem Wasserstande, müssen zur Niederlegung der Wehrklappe g der Riegel i und die Stütze i1 durch ihre Zugstangen k kl ausgerückt und in die punktierte Stellung umgelegt werden. Das strömende Wasser drückt dann die Klappe g in der Pfeilrichtung 1 in die wagerechte Lage; hierauf wird durch den Hand- und Kettenantrieb die Klappe g in eine solche Schrägstellung gebracht, daß das strömende Wasser die Klappe und den Oberarm des Hebels / flach auf den Boden herunterdrückt. Das Aufrichten der Wehrklappe geschieht dadurch, daß man mit dem Kettentrieb c e und dem Handantrieb d die Wehrklappe g in eine solche Schrägstellung bringt, daß sie dem strömenden Wasser eine Angriffsfläche entgegenstellt. Die Wasserkraft, vereint mit dem Ketten- und Handantrieb bringen dann zunächst die Klappe g in eine wagerechte, die Hebel//1 dagegen in ihre ursprüngliche Lage zurück. Jetzt werden die Überfälle η η1 über die Unterarme der Hebel ff1 gelegt und der Riegel i mittels Zugstange k vorgelegt.
    Nachdem die Wehrklappe dann durch den Kettenantrieb unter möglichster Ausnutzung des Wasserdruckes senkrecht gestellt worden ist, wird durch die Zugstange h1 der Riegel h und durch Zugstange kl die Stütze z1, welche in die Zahnplatte v3 eingreift, in ihre ursprüngliche Lage zurückgedreht, und die Wehrplatte g ist in ihrer senkrechten Stellung befestigt.
    Gegen Verschlammen und Versanden sind die beweglichen Teile des Getriebes durch Bohlenwände pp1 geschützt, so daß zwischen diesen und den das anstoßende Erdreich abgrenzenden Bohlenwänden 0 o1 trockene Räume geschaffen sind, in denen die Antriebsvorrichtungen zugänglich untergebracht sind. Die Wahl des Materials (Holz oder Eisen) ist beliebig.
    Pate ν T-A ν spkuch:
    Zum Durchschleusen von Schiffen oder Flößen zu benutzendes Wehr mit um eine wagerechte Mittelachse drehbarer, durch geeignete Windevorrichtungen unter gleichzeitiger Benutzung des Wasserdruckes zu öffnender und zu schließender W7ehrklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachse der Wehrklappe in den Enden zweier um eine in der Wehrsohle befestigte Achse (b) drehbarer zweiarmiger Hebel (f) gelagert ist, welche nach Auslösen der Überfallriegel (n) und der Sperriegel (h) oder (i) gleichzeitig mit der Wehrklappe niedergelegt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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