DE52463C - Vorrichtung zum Einstellen niederklappbarer Schleusenthore - Google Patents
Vorrichtung zum Einstellen niederklappbarer SchleusenthoreInfo
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- DE52463C DE52463C DENDAT52463D DE52463DA DE52463C DE 52463 C DE52463 C DE 52463C DE NDAT52463 D DENDAT52463 D DE NDAT52463D DE 52463D A DE52463D A DE 52463DA DE 52463 C DE52463 C DE 52463C
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- gates
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- lock gates
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
- E02B7/26—Vertical-lift gates
- E02B7/36—Elevating mechanisms for vertical-lift gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. October i88g ab.
In der beiliegenden Zeichnung bedeutet:
Fig. ι eine Seitenansicht der Anlage in einem Flufsbett eingebaut,
Fig. 2 die Seitenansicht eines Gufsstückes, welches dazu dient, die Schleusenthore in der
richtigen Lage zu erhalten,
Fig. 3 den Querschnitt durch ein Schleusenthor.
Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 sind Einzelheiten.
Die Anlage hat zwei hinter einander angeordnete Schleusenthore, welche im Boden des
Flufs- oder Kanalbettes drehbar gelagert sind.
Diese Thore bestehen aus einem gegossenen oder geschmiedeten Gerippe B, auf welchem
die mittelst Feder und Nuth an einander gefügten Bohlen A durch Schraubenbolzen befestigt
sind.
An dem unteren Ende des Schleusenthorrahmens B befinden sich die beiden Zapfen C,
welche in entsprechenden Lagern D drehbar gelagert sind.
Die Lager D sind mittelst Ankerschrauben mit einem Mauerklotz verbunden, und dieser
ist in der innerhalb der Anlage ausbetonirten Sohle E des Flufsbettes eingebettet. Die
Sohle E ruht auf Pfahlrosten und ist seitlich durch Spundwände geschützt.
Das um G drehbare Thor soll nun in bestimmten Lagen festgehalten werden können.
Zu diesem Zwecke ist seitlich an dem oberen TheiL· des Thorgerippes der Balken F, welcher
als eiserner Träger oder als armirter Holzbalken gedacht ist, gelenkig befestigt. Das
andere Ende des Balkens F hat einen cylindrischen
Ansatz, welcher in einer im Gufsstück G befindlichen kreisförmigen Rinne J
geführt wird. Der Mittelpunkt des Rinnenkreises liegt in der Achse des Drehzapfens C,
und der Radius ist so grofs gewählt, dafs der Balken F in jeder Stellung' normal auf dem
Schleusenthor steht.
An den Gufsstücken G, welche in den Seitenwänden Ή der Anlage eingemauert und
verankert sind, befinden sich angegossene Böckchen, in welchen die durchgehende Welle L
gelagert ist. An dieser sind in bestimmten Zwischenräumen eine gewisse Anzahl (im vorliegenden
Falle sechs) Flacheisenstücke K unwandelbar befestigt, welche als Riegel dienen
sollen, um den Balken -F bezw. das Schleusenthor in den einzelnen Stellungen festzuhalten.
Zu diesem Zwecke hat man die bis an das Ufer reichende Riegelwelle L so zu drehen,
dafs die Riegel sich in die neben der Führungsrinne befindlichen Ausschnitte M legen;
eine auf dem cylindrischen Ansatz befindliche Platte mit gerader Fläche sichert eine gute
Anlage gegen die Riegel K.
Der Balken F besitzt an seinem, dem Thor zugekehrten Ende einen gegabelten Schuh Z,
welcher mit Augen versehen ist. Mit Hülfe eines durch diese gehenden Drehbolzens N1
ist die Stange JV, Fig. 5 und 6, angelenkt. Dieselbe geht durch einen länglichen Führungsschlitz im Schleusenthor hindurch und
trägt an seinem anderen Ende die Kettenrolle P. Ueber diese geht die an der Stange N
befestigte sogen. »Hebekette« R des Schleusenthores. Sie wird durch die im Mauerwerk
eingelassene Rolle 5 mit Führungsstück nach oben geführt und geht über Rolle T in horizontaler
Richtung weiter nach einer Winde
oder einem Gangspill. Wie leicht ersichtlich, wird durch diese Verbindung der Stange N
mit dem Balken F nur ein Zug in der Richtung von unten nach oben übertragen, d. h.
nur ein Heben des Schleusenthores übertragen werden können in der Weise, dafs der
Schuh Z sich gegen das Thor stützt und die Stange N sich gegen die obere Stirnseite des
Führungsschlitzes legt. Ferner ist am oberen Theil des Thores noch eine zweite Kette W
befestigt; dieselbe geht über die in der Sohle der Schleuse gelagerten Leitrollen X senkrecht
hoch und über eine am Rande gelagerte Rolle weiter nach einer besonderen Windevorrichtung.
Diese Kette hat den Zweck, den durch die verschiedene Wasserhöhe bestehenden Ueberdruck
auf das betreffende Schleusenthor aufzunehmen und die Geschwindigkeit beim Niedergehen
der Thore von der Winde aus zu reguliren.
In die beiden Seitenwände der Schleusenanlage münden Kanäle mit verschliefsbaren
Oeffnungen VV aus; durch dieselben wird der Wasserspiegel zwischen den Thoren gehoben
und gesenkt.
Die Durchschleusung von Schiffsgefäfsen findet in folgender Weise statt:
Stromabwärts. Das stromabwärts befindliche Schleusenthor bleibt in senkrechter Lage stehen;
das andere wird gesenkt, das Schiff fährt in den Raum zwischen den beiden Thoren und
wird an dem in den Seitenmauern befestigten Ringe verankert. Nunmehr wird das stromaufwärts
befindliche Thor gehoben und durch die Riegel in der senkrechten' Lage festgehalten.
Die vorher verschlossen gewesenen Kanalauslässe. werden geöffnet, so dafs das
Wasser durch die Kanäle V nach dem Unterwasser fliefst und das Niveau in diesem und
der Schleuse ausgeglichen wird. Hierauf wird das stromabwärts befindliche Thor niedergelassen,
so dafs das Schiff seine Fahrt fortsetzen kann. Die Durchschleusung stromaufwärts
findet in genau umgekehrter Weise statt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An um waagrechte Achsen drehbaren Schleusenthoren die Vorrichtung zum Heben und Feststellen in verschiedenen Lagen, bestehend aus einem Stützbalken F, welcher an einem Ende in einer Rinne / geführt und durch drehbare Riegel K festgestellt wird und an dessen gelenkig angehängter. Verlängerung N die über Führungsrollen PST gehende Zugkette R angreift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52463C true DE52463C (de) |
Family
ID=327180
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52463D Expired - Lifetime DE52463C (de) | Vorrichtung zum Einstellen niederklappbarer Schleusenthore |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52463C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870225C (de) * | 1942-02-28 | 1953-03-12 | Dortmunder Union Brueckenbau A | Haengevorrichtung fuer uebereinander angeordnete Schuetzenwehre, insbesondere Hakenschuetze |
-
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- DE DENDAT52463D patent/DE52463C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870225C (de) * | 1942-02-28 | 1953-03-12 | Dortmunder Union Brueckenbau A | Haengevorrichtung fuer uebereinander angeordnete Schuetzenwehre, insbesondere Hakenschuetze |
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