DE38635C - Wehr aus rautenförmigen, um lothrechte Achsen schwingenden Klappen - Google Patents

Wehr aus rautenförmigen, um lothrechte Achsen schwingenden Klappen

Info

Publication number
DE38635C
DE38635C DENDAT38635D DE38635DA DE38635C DE 38635 C DE38635 C DE 38635C DE NDAT38635 D DENDAT38635 D DE NDAT38635D DE 38635D A DE38635D A DE 38635DA DE 38635 C DE38635 C DE 38635C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diamond
swing around
perpendicular axes
weir
shaped flaps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38635D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. DANCK-WERTS, Regierungsbaumeister in Oppeln, Wilhelmsthal 21
Publication of DE38635C publication Critical patent/DE38635C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/205Barrages controlled by the variations of the water level; automatically functioning barrages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84: Wasserbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1886 ab.
Das selbstthätig sich öffnende und schliefsende Wehr besteht in der Anordnung einer rautenförmigen Wand aus Holz, Eisen u. s. w., welche sich senkrecht um eine in geeigneter Weise angebrachte Säule in einem Winkel von ungefähr 900 drehen kann. Hierbei ist zu bemerken, dafs durch die dieser Säule gegebene Lage das Oeffnen und Schliefseil bei zu starkem oder zu geringem Wasserzufiufs, je nach den betreffenden Stauhöhen, selbstthätig, also ohne jedwede Aufsicht, erfolgt und so der gewünschte Wasserstand stets constant erhalten wird; dafs aber auch ohne besondere Mühe das Wehr oder die Stauklappe bei jedwedem Wasserstande geöffnet oder geschlossen werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieses Wehr dargestellt.
Fig. ι ist der Aufrifs eines aus beispielsweise fünf einzelnen Klappen hergestellten Wehres,
Fig. 2 ein Grundrifs von Fig. i,
/ Fig. 3 eine Endstauklappe in Ansicht (Aufrifs) und Schnitt durch die Wendesäule oder den Losstä'nder,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach a-b,
Fig. 5 ein solcher nach c-d, Fig. 3,
Fig. 6 ein waagrechter Schnitt nach e-f, Fig. 3, und
Fig. 7 ein solcher nach g-h, Fig. 3.
A ist die Vollwand (hier Schmiedeisen gedacht), deren oberer Rand i-k mit dem gewöhnlichen (dem gewünschten) Oberwasserstand correspondirt. B B] sind Winkeleisen zur Versteifung der Wand sowohl, wie auch als Mittel, um die ganze, die eigentliche Stauklappe bildende Wand A vom Losständer abnehmen zu können. C ist der Losständer, eine geschweifste schmiedeiserne Hohlsäule, welche sich unten auf und um den Schuh mit Spurzapfen D legt oder vollständig in einen Schuh eingesetzt ist Und oben gegen einen hochwasserfrei liegenden Träger durch Lagerschalen, Halbringe H oder auf eine andere geeignete Weise gelagert und befestigt ist.
Mit E-F ist die hochwasserfreie Linie bezeichnet.
G ist der darüber liegende Träger.
Am unteren Theile des Losständers befinden sich zwei konische Rollen IP, welche mittelst eines Schraubenbölzens K, der durch den Losständer tritt, so mit einander verbunden sind, dafs sie sich noch drehen können. Auf diesen Rollen ruht ein konischer Ring L, welcher in geeigneter Weise fest mit den unteren, die Wand A versteifenden Winkeleisen B1 verbunden ist, sich aber mit der ganzen Wand leicht auf den beiden Rollen II1 drehen kann.
Das obere Lager M ist als einfaches Halslager construirt und mit den Winkeleisen B fest verbunden. Zwei durch drei Stehbolzen verbundene Ringe halten zwischen sich drei Rollen, welche sich gegen den Losständer legen.
Das untere Lager der Drehsäule nimmt allein das Gewicht der Klappen auf. Um dieses Gewicht und die daraus hervorgehende Reibung zu vermindern, sind die hier vorbeschriebenen,
nach innen konischen Rollen II1 und der nach aufsen konische Ring L angebracht. Als Anschlag dient der Endstauklappe, Fig. 3, ein an dem Mauerwerk, Balken N u. s. w. angebrachtes Winkeleisen O, gegen dessen einen Steg sich die Wand anlegt; da, wo sich die Wand anlegt, ist dieselbe in ihrer schrägen Länge der besseren Dichtung halber mit einem Lederstreifen 0 versehen (s. links, Fig. 6 und 7). Auf der entgegengesetzten Seite würde bei einem Wehr mit nur einer Stauklappe das Umgekehrte der Fall sein. Sind aber zwei oder mehr Stauklappen einzurichten, so wird die der Mauerseite der Klappe entgegengesetzte Seite mit einem Z-Eisen R verstärkt, gegen dessen einen Steg sich das mit Leder garnirte Ende der zweiten Stauklappe legt (s. rechts, Fig. 6 und 7).
Zur Dichtung der Klappen gegen den Wehr- : drempel T ist im Unterwasser das Winkeleisen P, im Oberwasser das Winkeleisen Q. angebracht, gegen welche sich die ebenfalls mit Lederstreifen besetzten Enden der Klappenwand A legen. Am oberen Ende des Losständers ist eine Schraube S eingesetzt, welche gestattet, die Höhenlage der Wand A genau zu reguliren.
Die hier vorbeschriebenen Einzelheiten reichen je nach der Stärke der Constructionstheile für schwere Klappen und hohen Wasserdruck aus. Für kleinere und infolge dessen leichtere Stauklappen .und Wehre genügt eine einfachere Construction derselben Art. Die Abschrägung bezw. die Trennungslinie der rhombischen Flächen kann eine beliebige sein, vorausgesetzt, dafs dieselbe durch den Druckmittelpunkt der in Frage kommenden Oeffnung geht,
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs die Klappenwand, wie in den Fig. 6 und 7 ersichtlich, um den Losständer gekröpft ist und des Weiteren in der Axe desselben fortläuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Wehr, bestehend aus einer oder mehreren rautenförmigen Klappen A, welche um lothrechte, in der Nähe der Schweraxen liegende Losständer drehbar angeordnet sind, zum Zweck, ein selbstthä'tiges Oeffnen und Schliefsen der Klappen bei bestimmten Wasserständen zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38635D Wehr aus rautenförmigen, um lothrechte Achsen schwingenden Klappen Expired - Lifetime DE38635C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE38635C true DE38635C (de)

Family

ID=314321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT38635D Expired - Lifetime DE38635C (de) Wehr aus rautenförmigen, um lothrechte Achsen schwingenden Klappen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE38635C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001946B (de) * 1955-03-09 1957-01-31 Mueller Ludwig Auf UEberfallwehren oder Staudaemmen gelagerte schwenkbare Stauklappen
US3729978A (en) * 1970-12-18 1973-05-01 A Lunardini Road vehicle benches for straightening indentations in vehicle bodies
DE3319701A1 (de) * 1983-05-31 1984-12-13 Theodor Dipl.-Ing. 4000 Düsseldorf Enache Selbstregelnde bewaesserungsschleuse mit senkrechten symmetrischen drehsegmenten

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1001946B (de) * 1955-03-09 1957-01-31 Mueller Ludwig Auf UEberfallwehren oder Staudaemmen gelagerte schwenkbare Stauklappen
US3729978A (en) * 1970-12-18 1973-05-01 A Lunardini Road vehicle benches for straightening indentations in vehicle bodies
DE3319701A1 (de) * 1983-05-31 1984-12-13 Theodor Dipl.-Ing. 4000 Düsseldorf Enache Selbstregelnde bewaesserungsschleuse mit senkrechten symmetrischen drehsegmenten

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2421964A1 (de) Dehnungsfuge
DE19527318C2 (de) Hebevorrichtung für einen Dammbalken
DE38635C (de) Wehr aus rautenförmigen, um lothrechte Achsen schwingenden Klappen
DE2916163C2 (de) Gelenk-Ladearm
DE2838431C2 (de) Klapptor zum Sperren von Flüssen, Kanälen, Docks u.ä
DE69201387T2 (de) Drehbrücke zum Überbrücken von Wasserläufen.
DE2854622A1 (de) Anker
CH625938A5 (en) Follow-up device for connecting an agricultural working appliance to the three-point lifting mechanism of a tractor
DE2715797A1 (de) Tragvorrichtung mit schuhen fuer einen umlaufenden koerper mit grossem durchmesser
DE735547C (de) Klappenwehr
DE8212095U1 (de) Stapelbarer grossraumbehaelter, insbesondere silo
DE735548C (de) Vorrichtung zur Entlastung des Klappenlagers eines beweglichen Wehres
AT34536B (de) Wehr mit einem um eine lotrechte Achse drehbaren, oben und unten abgestützten Wehrkörper.
DE132132C (de)
DE1116564B (de) Vorrichtung zur Betaetigung von Verschlussplatten zur Abdeckung von Raeumen, wie Schiffsraeumen, Eisenbahnwagen od. dgl.
DE2728929C2 (de) Vorrichtung zum Absperren eines Durchgangs in einer Wand zwischen zwei mit Wasser gefüllten Becken
DE598115C (de) Verwindungsfestes Stemmtor
DE872930C (de) Dalben
DE721290C (de) Schnellschleppbare Zielscheiben
DE80372C (de)
DE599918C (de) Zusammenlegbarer Tapeziertisch
DE307109C (de)
DE2065507C3 (de) Stein- und !berlastsicherung für Volldrehpflüge
DE2555523C3 (de) Einrichtung zum Absperren von Stollen, insbesondere des Saugrohres einer Wasserkraftanlage
DE610988C (de) Bewegliches Wehr mit einer selbsttaetigen Aufsatzklappe