AT240208B - Lukenabdeckung - Google Patents

Lukenabdeckung

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AT240208B
AT240208B AT706163A AT706163A AT240208B AT 240208 B AT240208 B AT 240208B AT 706163 A AT706163 A AT 706163A AT 706163 A AT706163 A AT 706163A AT 240208 B AT240208 B AT 240208B
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AT
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plate
hatch
plates
trolley
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AT706163A
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Int Macgregor Org
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Description


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  Lukenabdeckung 
Die Erfindung betrifft eine Lukenabdeckung, die vorzugsweise für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten, bestimmt ist, aber auch zum oberen Abschluss beliebiger Räume (z. B. als Dachabdeckung von Gebäuden) verwendet werden kann. 



   Bekannte Lukenabdeckungen solcher Art bestehen aus einer Reihe einzelner Platten, die gelenkig oder durch Gelenkstangen miteinander verbunden sind. Diese Platten bilden in Schliessstellung eine zusammenhängende Decke und rollen durch Seile oder Ketten betätigt auf den Rädern der Luke entlang zum Stauraum am Ende der Luke, um diese zu öffnen. Hiebei wird das Aufrichten und Ineinanderschachteln der einzelnen Platten durch am Lukenende angeordnete Rampen oder ähnliches gewährleistet, so dass sich die dem Stauplatz nächstliegende Platte als erste anhebt, dann die zweite   usw.,   bis alle Platten gestapelt sind. 



   Diese bekannten Lukenabdeckungen benötigen zu ihrer Betätigung jedoch zumindest ein Rollenpaar, welches beim Öffnen der Luke in Rollstellung gebracht und bei geschlossener Luke abgesenkt werden muss. 



  Diese Rollen mit ihren   Hub-undAbsenkvorrichtungen   sind in ihrer Herstellung sehr aufwendig und in ihrer Bedienung zeitraubend. 



   Nach der Erfindung lassen sich sowohl diese Rollen wie auch die Rampen am   Stauplatz vollkommen   vermeiden. 



   Erfindungsgemäss ist die vom Stauplatz am weitesten entfernte Platte auf jeder Seite mit einem an sich bekannten Transportwagen gelenkig verbunden. Die einzelnen Platten liegen dichtend fest auf dem   Lukenlängssüll   auf und sind untereinander durch Gestänge od. dgl. verbunden. Werden bei der Öffnung des geschlossenen Deckels Druckbeanspruchungen durch eine endlose Kette oder ein Zugseil auf den Transportwagen und/oder die vom Stauplatz am weitesten entfernte Platte ausgeübt, so bewirken diese Gestänge durch ihre zweckmässigerweise   schräge Anordnung,   dass die Platten sich vom   Längssüll   abheben, senkrecht stellen und sich ruckfrei auf dem Transportwagen aneinanderreihen. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung sind die Gelenke der erwähnten Gestänge vorzugsweise einerseits an dem vom Stauplatz wegweisenden Ende der Platten unten, und anderseits etwa in der Mitte der diesen Plattenenden benachbarten Platten oben angeordnet. Dieses in der Mitte der Platten vorgesehene Gelenk wird zweckmässig so hoch wie möglich gelegt, um ein grosses Kippmoment beim Aufrichten der Platten zu erreichen. Dieses Aufrichten der Platten kann durch eine besondere Ausbildung des Transportwagens erleichtert werden, wodurch die Platten vor Beginn des Aufrichtens durch die Gelenkstangen an ihrem zum Stauplatz hin weisenden Ende leicht angehoben werden. 



   Die dem Stauplatz am nächsten liegende Platte kann ihrerseits an beiden Seiten mit dem Süll durch eine gleichartige Gelenkstange verbunden und durch diese Gelenkstangen, welche am Ende des Stauraumes gelenkig gelagert sind, aufgerichtet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, statt dessen die zweitletzte Platte vor demStauraum mit einer Gelenkstange zu verbinden, welche am Längssüll befestigt ist, und die demStauraum am nächsten liegenden Platte mit der zweitletzten Platte durch Scharnier gelenkig zu verbinden, so dass sich diese beiden Platten bei der Öffnung des Deckels als letzte paarweise zusammenfalten. 



   Die Platten liegen vorzugsweise mit den verlängerten unteren Bolzen der Gelenkstangen in Kerben 

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 der auf dem Längssüll aufgeschweissten Bleche und werden durch den Transportwagen in an sich bekannter Weise angehoben und gestaut. 



   Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung. In der Zeichnung zeigen :
Fig. l schematisch im Aufriss eine Luke mit der erfindungsgemässen Verschlusseinrichtung in geschlossener   Stellung : Fig. 2   dieselbe Einrichtung während des   Öffnungsvorganges ; Fig. 3   dieselbe Einrichtung kurz vor Beendigung des Öffnungsvorganges mittels Transportwagen durch eine endlose Kette, Seil od.   ähnl. ; Fig. 4   einen Teil einer abgewandelten Ausführungsart der Verschlusseinrichtung in der Stellung gemäss Fig. l ; Fig. 5 die Ausführungsart der Fig. 4 in der Stellung entsprechend   Fig. 3 ; Fig. 6 eine Bau-   form des Transportwagens und die Fig. 7a und 7b ist eine perspektivische Teilansicht einer Lukenabdekkung nach der Erfindung für Schuten. 



     Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1-3 ist eine schematisch   durch ihr Lukenlängssüll 1 angedeu- 
 EMI2.1 
 
Lukenöffnung mit einem erfindungsgemässen Lukendeckel verschlossen. Am Lukenlängssüll l ist einstellung, wenn die Luke geöffnet ist. Die einzelnen Platten sind mit 5a, 5b, 5c und 5d bezeichnet. 



  Die vom Stauplatz 4 am weitesten entfernte Platte 5a ist auf beiden Lukenseiten durch ein Gelenk 12 mit dem Transportwagen 3 verbunden, welcher durch eine endlose Kette 6 auf dem Süllwinkel 2 in   die Öffnungs-oder Schliessstellung   gezogen wird. Je zwei Platten 5 sind miteinander durch ein Gestänge 7a, 7b, 7c verbunden. Diese Gestänge 7 sind an ihren dem Stauraum zugewendeten Enden durch längere hervorstehende Bolzen 13a, 13b, 13c an den Platten 5 befestigt. Ihre andern Enden sind etwa in der Mitte der benachbarten Platten bei 23a, 23b, 23c befestigt. Die Gelenkpunkte 13 liegen in der Nähe der Unterseite, die Gelenkpunkte 23 in der Nähe der   Oberseite der Dek-   kel 5. Die Bolzen 13 können gleichzeitig als Transportzapfen oder-rollenlager bei ihrer Aufnahme im Transportwagen dienen. 



   Die letzte Platte 5d ist mit einer Gelenkstange 8 gelenkig verbunden, welche an ihrem andern Ende am   Lukenlängssüll   1 bzw. am Süllwinkel 2 gelagert ist. 



   Eine endlose Kette 6 führt über eine Umlenkrolle 9 zu einer Winde 10. Am Transportwagen 3 kann eine Haltevorrichtung 11 vorgesehen werden, welche die Platten 5 sichert, wenn diese in Hochkantstellung zum Stauplatz verfahren werden. 



   Die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist äusserst einfach. Befinden sich die Platten 5 in   der Schliesslage,   wie aus Fig. 1 ersichtlich und soll die Abdeckung geöffnet werden, so wird durch die endlose Kette 6 auf den Transportwagen 3 ein Zug in der Richtung des Pfeiles F ausgeübt. Das Gestänge 7a übt auf die Platte 5a einen Gegendruck aus, wodurch ein Kippmoment erzielt wird und die Platte 5a sich um das Gelenk 12, welches die Platte mit dem Transportwagen 3 verbindet, dreht, bis sie sich in Hochkantstellung gegen die Haltevorrichtung 11 des Transportwagens 3 legt. Hiebei nimmt der Transportwagen 3 den Bolzen 13a in einer Führung 24 auf. Nach Beendigung des Kippvorganges der Platte 5a beginnt sich die Platte 5b aufzurichten.   Dieser Vorgang ist in Fig. 2 darge -   stellt.

   Fig. 3 zeigt den Öffnungsvorgang bei fast geöffneter Luke. Der Transportwagen 3 ist kurz vor dem Einfahren in den Stauraum 4. Die letzte Platte 5d   wird durch die ebenfalls schräg angeordnete   Gelenkstange 8 aufgerichtet,   welche mit ihrem andern Ende am Ende des Stauraumes   4   mit dem Lu -   kenlängssüll 1 gelenkig verbunden ist. 



   Das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von der zuerst beschriebenen Ausführungsart durch die Betätigungsart der letzten Platten 5c und 5d. Die Platte 5c wird ähnlich dem Aufrichtungsvorgang der Platte 5d des ersten Ausführungsbeispieles durch eine Gelenkstange 14 aufgerichtet,   die m Süll angelenkt ist. Die Platte   5d ist durch ein Gelenk 15 mit der Platte 5c verbunden und faltet sich automatisch beim Aufrichten der Platte 5c an diese. 



   In Fig. 6 ist eine andere Ausführungsart des Transportwagens 3 dargestellt. Der Transportwagen 3 besitzt nach vorne eine Verlängerung 16 mit einer Laufrolle 17. An der Spitze dieser Verlängerung 16 ist eine Druckrolle oder ein Gleitstück 18 drehbar gelagert. Beim Vorziehen des Transportwagens 3 drückt diese Druckrolle 18 gegen ein an der oder den Platten 5   befestigtes Metallstück   19   und drückt somit, bevor das Gestänge   7 zur Wirkung kommt, die Platte 5 in ihrer Mitte etwas hoch. Durch diese Massnahme wird das Kippmoment zu Beginn des Aufrichtens der jeweiligen Platte 5 vergrössert, und der Öffnungsvorgang geht gleichmässiger vonstatten.

   Fig. 6 veranschaulicht diese Anordnung nur für die Platte 5d, die natürlich auch für die Platten 5c und bb Anwendung finden kann, ja selbst für die Platte 5a, wenn eine anfängliche Leerlaufbewegung des Transportwagens ermöglicht 

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 wird, etwa durch schlitzartige Ausbildung der Lagerung 12. 



     Die Fig. 7 a und 7b   sind perspektivische Teilansichten längerer Lukenverschlüsse nach der Erfindung bei Beginn der Öffnungsbewegung. In Fig. 7a schliessen die Deckel in Fuge bündig aneinander, während in Fig. 7b zwischen den einzelnen Deckelteilen eine Art Rinne oder ein Tal entsteht. Diese Ausführungsform B hat im Vergleich zu A drei Vorteile :
1. die   Regen-oder Spritzwasserrinne,  
2. geringerer Stauraum durch besseres Ineinanderfügen im hochgestellten Zustand und schliesslich
3. grössere Festigkeit für Deckslast durch die allseitig schräg abgestützten Deckelplatten. 



   Wie die vorstehende Beschreibung erkennen lässt, ist wesentlich in jedem Fall eine Schrägstellungdes   Gestänges 7, 8 und 14,   um dadurch eine den Kippvorgang der Deckelteile einleitende Kraftkomponente zu erzeugen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Lukenabdeckung, vorzugsweise für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten, bestehend aus einer Anzahl einzelner Platten, die untereinander durch Gestänge verbunden sind, welche beim   Öffnen der   Luke die Deckelteile zum Zweck ihres Staues aufrichten, dadurch   gekennzeichnet. dass die vom   Stauraum (4) entfernte Endplatte (5a) mit einem beweglichen Transportwagen (3) gelenkig verbunden ist, der bei der Öffnungsbewegung die Platten unter zueinander paralleler Senkrechtstellung aufnimmt, und die einzelnen Platten (5) durch Gestänge (7) derart verbunden sind, dass die bei der Öffnungsbewegung durch das Gestänge (7) auf die Platten übertragenen Kräfte das Aufrichten der Platten (5) einleiten.

Claims (1)

  1. 2. Lukenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die-benachbarten Platten verbindenden Gestänge (7) an der vom Stauplatz abgewendeten Unterkante der dem Stauplatz (4) näher liegenden Platte (5) und etwa in der Mitte oben der bei der Öffnungsbewegung folgenden Platte (5) angreifen.
    3. Lukenabdeckung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dasseineamLukenlängs- süll(1) oder Süllwinkel(2) gelagerte Gelenkstange(8) mit der an dem Stauraum anschliessenden Platte (5d) in ihrem oberen mittleren Bereich verbunden ist, um die Platte (5d) hiedurch beim Öffnungsvorgang aufzurichten (Fig. l und 3).
    4. LukenabdeckungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gelenkstange (14) EMI3.1 ist, die ihrerseits mit der Platte (5d) gelenkig verbunden ist und sich infolgedessen bei ihrer Aufrichtung gegen diese faltet. EMI3.2 ordnet ist, welche beim Verfahren des Transportwagens (3) gegen eineAnschlagfläche (19) einer oder mehrerer Platten (5d) drückt und dadurch deren Aufrichtbewegung bei der Öffnung des Deckels einleitet oder zu Beginn unterstützt.
    6. Lukenabdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkpunkte der Gestänge (7) an der vom Stauplatz abgewendeten Unterkante der Platten als Bolzen (13) ausgebildet sind, die durch den Transportwagen (3) angehoben werden.
AT706163A 1963-08-14 1963-09-02 Lukenabdeckung AT240208B (de)

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AT240208B true AT240208B (de) 1965-05-25

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