AT252756B - Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten - Google Patents
Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und SchutenInfo
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- AT252756B AT252756B AT798563A AT798563A AT252756B AT 252756 B AT252756 B AT 252756B AT 798563 A AT798563 A AT 798563A AT 798563 A AT798563 A AT 798563A AT 252756 B AT252756 B AT 252756B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten Die Erfindung betrifft eine Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten mit einer Mehrzahl von Deckeln, die durch Scharniere derartig gelenkig miteinander verbunden sind, dass jeweils zwei benachbarte Deckel beim Öffnen paarweise auffaltbar sind, während die einzelnen Deckelpaare in entgegengesetzter Richtung schwenkbar sind, und bei der Mittel zum Auffalten und Verschieben der Deckelpaare vorgesehen sind. Lukenabdeckungen der genannten Art, die als ein-, zwei-und dreipaarige Abdeckungen ausgebildet sind, sind für Seeschiffe bekannt. Die Lukendeckel liegen hiebei in der Schliessstellung flach und müssen . mit einer tragenden Konstruktion von ausreichender Höhe versehen sein, um eine hinreichende Festigkeit zu erzielen. Als Antriebe für das Öffnen und Schliessen der Deckel werden im allgemeinen Hydraulikantriebe verwendet, die jeweils an den Verbindungsgelenken der beiden Deckel eines Paares angreifen. Für Binnenschiffe kommen derartige Lukenabdeckungen einmal wegen ihrer aufwendigen Konstruktion und zum andern wegen ihres Gewichtes nicht in Frage. Ziel der Erfindung ist eine einfache gewichtsmässig leichte und ohne grossen Aufwand zu bedienende Lukenabdeckung für Binnenschiffe. Dieses Ziel wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die aus Blechplatten bestehenden Deckel der einzelnen Deckelpaare sich in der Schliessstellung in umgekehrter V-Form gegeneinander abstützen und dass Anschläge vorgesehen sind, welche die Schwenkbewegung der Deckel in der Schliessstellung begrenzen. Es ist bekannt, bei Lukenabdeckungen der eingangs erwähnten Art die in üblicher Weise mittels Rollen auf dem Lukensüll verfahrbaren Faltdeckel am Ende der Luke auf einem Wagen zu sammeln und das zusammengefaltete Lukendeckelpaket mit diesem Wagen dann in die Staustellung zu verfahren. Durch die erfindungsgemässe Anordnung der Lukendeckel wird einerseits ein hohes Widerstandsmoment erreicht. Die Abdeckung ist also trotz der Verwendung dünner Blechtafeln sehr stabil. Weiters steht durch den relativ grossen Abstand der Gelenke in der Höhe für das Zusammenfalten der Deckel mittels des Wagens ein relativ grosser Hebelarm zur Verfügung, der für das Zusammenfalten der Deckel nur relativ geringe Seilkräfte erforderlich macht. Weiters erfordert die erfindungsgemässe Lukenabdeckung einen sehr geringen Stauraum und kommt damit den an Bord von Binnenschiffen gegebenen Verhältnissen sehr entgegen. Bei Binnenschiffen ist es bekannt, zur Überdeckung von leichten Schüttgutladungen wie Koks od. dgl. zur Überdeckung des den Süllrand überragenden Schüttkegels die Lukenabdeckung zur Mitte der Luke hin ansteigend auszuführen. Dies bedingt bei der üblichen Lukenabdeckung mittels Brettern eine Abstützung in der Mitte der Luke, Bei durchgehenden Abdeckblechen ist es bereits bekannt, diese Bleche entsprechend zu wölben oder in der Mitte abgeknickt auszuführen. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Lukenabdeckung gemäss der Erfindung auch für diesen Fall brauchbar zu machen. Dies wird dadurch erreicht, dass in Längsrichtung der Luke nebeneinander zwei Dek- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> 1schlossen, die beispielsweise am unteren Rand des Lukensülls 4 bei 41 schwenkbar sind und bei ge- öffneter Luke in die strichpunktierte Stellung 40 1 herabgeklappt werden können. Diese Verschlussklappen 40 können selbstverständlich auch in jeder andern gewünschten Weise ausgebildet und angeordnet werden, beispielsweise könnten sie auch mit den Deckelteilen schwenkbar verbunden sein. In besonderen Fällen, vornehmlich bei Lukenabdeckungen auf Hafenschuten, dürfen die verstauten Lukendeckel im vorderen oder hinteren Schiffsteil nicht zu dicht an der Bordwand der Schiffe stehen, da beim Güterumschlag vom Seeschiff zur Schute der Rumpf 140 des Seeschiffes wegen seiner überkragenden Bordwände im Vor-und Achterschiff mit den gestauten Lukendeckeln in Kollision geraten kann, wie in Fig. 6 schematisch dargestellt. Die Darstellung der Fig. 4 zeigt den seitlichen Verschluss solcher an ihren Seitenrändern nach oben verjüngten Deckelpaare, die in Staustellung im oberen Bereich gegenüber dem Aussenbord 141 der Schute stark zurückstehen. Wie in Fig. 3 lassen sich die dreieckförmigen Seitenklappen 40 mittels der gezeigten Scharniere 411 in eine senkrechte Stellung nach unten schwenken. Die Dreieckteile mehrerer oder aller Deckelpaare können auch untereinander verbunden sein, um sie gemeinsam in die Schliessstellung hochklappen oder in die Öffnungsstellung herunterklappen zu können. Die Seitenbleche werden von Hand angeklappt bzw. heruntergelassen, doch kann auch durch eine zusätzliche Einrichtung an dem Schlitten 1 das Schliessen bzw. Öffnen dieser Dreieckbleche automatisch erfolgen. Für das Abdecken der seitlichen Dreieckflächen gibt es noch viele andere Möglichkeiten, wobei auch an Verschlussteile aus elastischem Material wie Gummi oder Plastik gedacht ist. Abschliessend sei noch darauf hingewiesen, dass die Lukenabdeckung nach der Erfindung auch so ausgebildet sein kann, dass sie nach Belieben von jedem der beiden Lukenenden aus geschlossen bzw. ge- öffnet werden kann. Wenn an den beiden Lukenenden genügend Platz vorhanden ist, könnte zu diesem Zweck beispielsweise an jedem Ende der Deckelreihe ein Schlitten angeordnet werden, so dass die Öffnungs-und Schliessbewegung von jedem Lukenende aus vorgenommen werden kann. Dabei muss natürlich an jedem Lukenende bei geöffnetem Deckel genügend Platz für die Aufnahme zweier Schlitten vorhanden sein, was meist nicht möglich ist. Besser ist es, in einem solchen Bedarfsfall die beiden Enden der Deckelreihe so auszubilden, dass jedes der beiden Enden nach Bedarf entweder an den Schlitten oder an das Lukensüll gelenkig angeschlagen werden kann. Es wird dann nur ein Schlitten vorgesehen, der nach Belieben seitenverkehrt an einem der beiden Lukenenden auf seine Führungen aufgesetzt und hier in der erforderlichen Weise mit dem einen Ende der Deckelreihe verbunden wird, deren anderes Ende dann am gegenüberliegenden Ende des Lukensülls befestigt wird. Fig. 9-13 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der in Längsrichtung der Luke nebeneinander zwei Deckelreihen angeordnet sind, die quer zur Luke jeweils zur Lukenmitte hin schräg ansteigen. Fig. 9 zeigt eine Seite der geschlossenen Ladeluke. Hiebei liegen in den beiden Deckelreihen die Dekkel 5 und 8 jedes Deckelpaares in umgekehrter V-Form gegeneinander. Die Deckel 8 bzw. 5 benachbarter Plattenpaare sind durch Gelenke 12, 14 an einem Mittelschenkel 36 von nach oben offenen U-Profilen 18 angelenkt. Die Deckel jedes Paares sind in gleicher Weise mit einem Mittelsteg 36 eines nach unten offenen U-Profiles 18 gelenkig verbunden. Die U-Profile bilden Süllbalken, die sich über die Lukenbreite erstrecken und entsprechend der Neigung der beiden Deckelreihen abgeknickt sind. Im Bereich der Abknickung ist ein Verstärkungsblech 16 eingeschweisst. Mittels der Aussenschenkel 18a der U-Profile, gegen die sich die Platten in Schliessstellung der Abdeckung dicht anlegen, wird die Luke gegen eindringendes Wasser abgedichtet. Fig. 10 veranschau- licht, wie die aneinanderstossenden Platten 8, 5 aufeinanderfolgender Plattenpaare 5, 8 mit dem Mit- telschenkel 36 über das Gelenk 12 bzw. das Gelenk 14 verbunden sind. Durch die Schenkel 18a wird gleichzeitig ein Anschlag gebildet, der die Schwenkbewegung der Deckel begrenzt. Fig. 11 zeigt, wie die einzelnen Deckel bei geöffneter Luke zueinander stehen. Die nach oben offenen U-Profile 18 liegen auf dem Längssüll 39 auf und tragen das Gewicht der Lukenabdeckung. Zur Abdichtung der Trennfuge 20 zwischen den Deckelreihen kann an der Stirnseite der Deckel der einen Reihe ein rinnenförmiges Profil 38 vorgesehen werden, wie in Fig. 13 dargestellt. Das Profil ist auf der Platte 8 befestigt, greift unter die Platte 5 und dichtet so die Trennfuge 20, indem eindringendes Wasser zum unteren U-Profil 18 abgeführt wird. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Lukenabdeckung für Schiffe, insbesondere Binnenschiffe und Schuten mit einer Mehrzahl von Dek- <Desc/Clms Page number 4> keln, die durch Scharniere derartig gelenkig miteinander verbunden sind, dass jeweils zwei benachbarte Deckel beim Öffnen paarweise auffaltbar sind, während die einzelnen Deckelpaare in entgegengesetzter Richtung schwenkbar sind, und bei der Mittel zum Auffalten und Verschieben der Deckelpaare vorgesehen EMI4.1 kelpaare sich in der Schliessstellung in umgekehrter V-Form gegeneinander abstützen und dass Anschläge vorgesehen sind, welche die Schwenkbewegung der Deckel in der Schliessstellung begrenzen. EMI4.2 angeordnete schlitzförmige Aufnahmen (11) vorgesehen sind, in welche die Deckel in der Schliessstellung mit Vorsprüngen (10) eingreifen.EMI4.3 rizontalen Arm versehen ist, der parallel zur Sülloberkante (4) dicht über dieser angeordnet ist und dessen Länge gleich oder grösser ist als die Dicke sämtlicher Deckel in zusammengefalteter Stellung, und der weiter einen senkrechten Arm als Anschlag für den angrenzenden Enddeckel (5) aufweist.4. Lukenabdeckung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Schlitten (1) Mittel (6) angebracht sind, mit denen der Enddeckel (5) am Schlitten anlenkbar ist. EMI4.4 talen Armes des Schlittens zu dessen Unterkante hin abgeschrägt ist (Nase n).6. LukenabdeckungnachAnspruch5, dadurch gekennzeichnet, dassüberdemwaagrechten Arm des Schlittens (1) eine Führungsstange (26) für die in Staustellung stehenden Deckel angebracht ist, die an ihrem Ende einen nach unten gerichteten Ansatz (26) trägt, der mit Abstand vor dem Ende des waagrechten Schlittenarmes liegt.7. Lukenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils unter den Enden der Deckelpaare offenen Dreieckflächen durch schwenkbare Klappen (40) verschliessbar sind.8. Lukenabdeckung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Längsrichtung der Luke nebeneinander zwei Deckelreihen angeordnet sind, die quer zur Luke je- weils zur Lukenmitte schräg ansteigen, und dass die einzelnen Deckel der beiden Deckelreihen mit den Verbindungsgelenken zwischen zwei Deckelpaaren jeweils an einem, der Schräglage der Deckelreihen geknickten, auf dem Süll verfahrbaren Süllbalken (18) angelenkt sind. EMI4.5 einem oben offenen U-Profil (18) bestehen.10. Lukenabdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsgelenke zwischen den Deckeln eines Deckelpaares an einem nach unten offenen U-Profil (18) angeordnet sind.11. Lukenabdeckung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte zwischen beiden Schenkeln des U-Profils (18) ein senkrechter Schenkel (36) eingeschweisst ist, der die Deckelscharniere (12, 14) trägt.
Applications Claiming Priority (2)
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1963
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