DE1790728U - Wegklappbares zwischendeck fuer schiffe. - Google Patents

Wegklappbares zwischendeck fuer schiffe.

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DE1790728U
DE1790728U DEI6112U DEI0006112U DE1790728U DE 1790728 U DE1790728 U DE 1790728U DE I6112 U DEI6112 U DE I6112U DE I0006112 U DEI0006112 U DE I0006112U DE 1790728 U DE1790728 U DE 1790728U
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hatch
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cover
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DEI6112U
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/12Hatches; Hatchways
    • B63B19/14Hatch covers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Wegklappbares Zwischendeck für Schiffe Die Erfindung betrifft ein wegklappbares Zwischendeck für Schiffe.
  • Es ist ein Zwischendeck bekannt, bei dem längsschiffs an der Bordwand ein Deckteil in Form einer Plattform angeordnet ist, welche nach oben oder unten weggeklappt werden kann. Der zwischen der Plattform und der gegenüberliegenden Bordwand bzw. einer gegenüberliegenden weiteren Plattform verbleibende Raum wird dabei durch übliche Schnellverschlußplatten abgedeckt, wie sie als Lukenverschlüsse üblich sind.
  • Es ist weiter eine Konstruktion bekannt, bei der zwischen auf den Längsschotten angeordneten Deckszungen ein Balken eingehängt wird, wodurch die Lukenöffnung in zwei Teile geteilt wird, welche dann jeweils durch längsschiffs verfahrbare Schnellverschlußplatten abgedeckt werden können, die sich in der Lukenmitte auf dem genannten Balken abstützen. Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß der genannte Balken jeweils gesondert eingesetzt werden muß und auch beim Ladevorgang jeweils gesondert an Deck gestaut werden muß.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, ein Zwischendeck zu schaffen, welches in einfacher Weise die Nachteile der bekannten Konstruktionen vermeidet.
  • Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß mehrere im rechten Winkel zueinander angeordnete Lukenschnellverschlußanordnungen vorgesehen sind, von denen die einen längsschiffs und die anderen von den beiden Bordseiten her querschiffs verfahrbar sind, wobei sich die querschiffs beweglichen Lukendeckel, die aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Lukendeckeln bestehen, mit ihren Rändern ganz oder über einen wesentlichen Teil der Länge der Öffnung auf der Vorderkante des angrenzenden Deckels der längsschiffs beweglichen Lukenverschlüsse auflegen und abstützen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Konstruktion ist es erstmals möglich, selbst größte Decksflächen in einfacher Weise zu öffnen und zu schließen, ohne daß es hierbei außer den üblichen Handgriffen zum Öffnen und Schließen der Lukenschnellverschlüsse irgendwelcher zusätzlicher Handhabungen bedürfte, insbesondere ohne daß irgendwelche zusätzlich einzubringende Stützen oder sonstige Mittel notwendig wären, die eine gesonderte Behandlung erfahren müßten.
  • Gemäß der Lehre der Erfindung lassen sich Decks jeder beliebigen Form öffnen und schließen, insbesondere lassen sich auch trapezförmige Deckflächen, wie sie im Bugteil des Schiffes vorliegen, in wirtschaftlicher Weise öffnen und schließen.
  • In einer bevorzugten Ausführung werden in den einzelnen Decks jeweils zwei längsschiffs verschiebbare Lukenverschlüsse zu beiden Seiten der von dem Längsschott getragenen Deckszunge angeordnet, die beim Schließen mit der Vorderkante dieser Deckszunge abschließen. Zwischen den vorderen Rändern dieser Lukenverschlüsse und dem vorderen Ende der genannten Deckszunge wird die verbleibende Öffnung dann durch zwei querschiffs verschiebliche Lukendeckel verschlossen, welche von beiden Seiten her zur Schiffsmitte hin bewegt werden.
  • Ein besonderer Vorteil der Konstruktion gemäß der Erfindung ist noch darin zu sehen, daß die vorderen Ränder der Lukendeckel, auf denen die querschiffs verschieblichen Lukendeckel aufruhen, eine relativ geringe Spannweite besitzen, so daß die notwendige Profilhöhe wesentlich geringer ist als beispielsweise der gesonderte Tragbalken der oben erwähnten bekannten Konstruktion.
  • Dadurch wird die lichte Höhe des darunter befindlichen Decks wesentlich weniger beeinträchtigt als bei jener bekannten Ausführung. Die Profile der querschiffs verschieblichen Lukendeckel können über die gesamte Länge der Luke konstant sein, da diese nur für eine gleichmäßige Belastung ausgelegt zu werden brauchen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und wird nachstehend im einzelnen anhand der Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt in einfachster Ausführung ein Zwischendeck gemäß der Erfindung in geschlossenem Zustand ; Fig. 2 zeigt das gleiche Deck mit geöffneten Luken ; Fig. 3 zeigt das gleiche Deck bei geschlossenen längsschiffs verschieblichen Lukenverschlüssen, bereit zum Verfahren der querschiffs verschieblichen Lukenverschlüsse ; Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch ein Schiff mit mehreren verschieblichen Zwischendecks ; Fig. 5 zeigt im Querschnitt längs der Linie V-V von Fig. 4 verschiedene Möglichkeiten von Lukendeckelmanövern.
  • Wie aus den Fig. 1 bis 3 hervorgeht, sind die feststehenden Teile des Zwischendecks so ausgebildet, daß zwei sich gegenüberliegende auf dem Längsschott 1 stehende Deckszungen 2 vorhanden sind, die jeweils zwischen sich und einem querschiffs davon liegenden festen Decksteil 3 Öffnungen 4 bilden. Diese Öffnungen 4 werden durch längsschiffs verschiebliche Schnellverschlußplatten 5, 6 geschlossen, welche beliebiger Konstruktion sein können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Lukenverschlüssen 5 um zwei durch ein Scharnier verbundene zusammenklappbare Deckel, von denen der hintere an den festen Decksteilen angelenkt ist. Bei. 6 ist ein einfacher aufklappbarer Deckel angeordnet, der in einem gewissen Abstand von der Deckskante angelenkt ist. Der zwischen der Hinterkante dieses Dekkels und dem angrenzenden Decksteil verbleibende Raum wird durch die Klappe 7 überbrückt. Die längsschiffs verschieblichen Lukenverschlüsse können selbstverständlich auch in jeder anderen Weise ausgeführt werden, beispielsweise in der Weise, wie in Fig. 4 für die Lukendeckel 11 angegeben ist.
  • Zwischen den Vorderkanten der längsschiffs verschieblichen Lukendeckel verbleibt ein vorzugsweise rechteckiger Raum 9 (Fig. 3), dessen Öffnungsbreite so gewählt wird, daß eine längs der Bordwände des Schiffs hinreichende Staumöglichkeit für die querschiffs verschieblichen Lukendeckel 8 verbleibt. Vorzugsweise ist dieser Ausschnitt 9 über die der Bordwand zugewandten Seite der durch die längsschiffs verschieblichen Lukendeckel abgedeckten Öffnungen hinausgeführt.
  • Die querschiffs verschieblichen Lukendeckel 8, welche wiederum beliebig ausgeführt sein können, laufen beim Schließen über einen'wesentlichen Teil der Querschiffsbreite auf den vorderen Rändern 12 der angrenzenden Deckelteile der längsschiffs verschieblichen Lukenabdeckungen, ohne daß zusätzliche Stützteile eingefügt zu werden brauchen. Zur Vereinfachung der öffnung-und Schließmanöver werden vorzugsweise zwei Lukenverschlüsse vorgesehen, die an einer der Bordwände vorgesehen sind und jeweils die Luke bis mittschiffs abdecken.
  • Die Öffnungs-und Schließmanöver können, wie in Fig. 5 dargestellt, auf verschiedene Art durchgeführt werden. Für das Manöver werden vorzugweise fest im Schiffsinnern verlegte Seilzüge vorgesehen, wie sie bei 10 und 15 angedeutet sind. Die in der Nähe der Lukenöffnung 13 endenden Seile können dort an die an Deck stehenden Winden oder dergleichen angeschäkelt werden.
  • Die eingescherten Seile gestatten je nach Zugrichtung das Öffnen bzw. Schließen. Mit 10a ist der Öffnungszug, mit 10b der Schließzug dargestellt. Für das Öffnen wird das Seil am jeweils zu faltenden Deckelpaar angeschäkelt, während zur Einleitung der Schließbewegung in bekannter Weise ein weiteres Seil 15 am ersten Deckel angeschlagen werden muß, wie im unteren Deck von Fig. 5 gezeigt ist.
  • Im übrigen richtet sich die Deckelbetätigung, vor allem der querschiffs liegenden Lukenverschlüsse, nach den jeweiligen Anforderungen. Wie auf dem mittleren Deck in Fig. 5 dargestellt, besteht die Möglichkeit, das der Bordwand benachbarte Deckelpaar 16 zuerst zu falten. Dadurch wird lediglich mittschiffs eine Öffnung 17 freigegeben, durch die das Beladen des darunter liegenden Decks erfolgen kann. Stattdessen können auch jeweils die beiden mittschiffs liegenden Deckelpaare 18 so ausgebildet sein, daß diese in sich zusammen und auf den benachbarten Deckel 19 geklappt werden können, wie auf dem obersten Deck in Fig. 5 veranschaulicht. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß bei ihr ein Zugang zu den unteren Decks auch dann möglich ist, wenn das betreffende darüberliegende Deck teilweise beladen ist.

Claims (5)

  1. Ansprüche 1. Wegklappbares Zwischendeck für Schiffe unter Verwendung von Lukenschnellverschlüssen bekannter Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere im rechten Winkel zueinander angeordnete Lukenschnellverschlußanordnungen vorgesehen sind, von denen die einen längsschiffs und die anderen von den beiden Bordseiten her querschiffs sich verfahrbar sind, wobei/die querschiffs beweglichen Lukendeckel (8), die aus wenigstens zwei miteinander verbundenen Lukendeckeln bestehen, mit ihren Rändern ganz oder über einen wesentlichen Teil der Länge der Öffnung auf der Vorderkante (12) des angrenzenden Deckels (5,6) der längsschiffs beweglichen Lukenverschlüsse auflegen und abstützen.
  2. 2. Zwischendeck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zu beiden Seiten des Längsschotts (1) längsschiffs verschiebliche Lukendeckel (5,6) vorgesehen sind, die den anschließenden Teil der abzudekkenden Öffnungen von dem angrenzenden Querschott her schließen.
  3. 3. Zwischendeck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht über dem Längsschott (1) Deckzungen (2) vorgesehen sind, die zur Stützung und Führung aller oder einiger Lukendeckel (5,6) dienen.
  4. 4. Vorrichtung zum Aufklappen eines Zwischendecks nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst die den Bordwänden benachbarten Deckelpaare (16) gefaltet werden, woran sich das Falten der nach mittschiffs hin folgenden Deckelpaare (14) anschließt.
  5. 5. Vorrichtung zum Aufklappen eines Zwischendecks nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammenfalten bei den mittschiffs liegenden Deckelpaaren (18) begonnen und mit den sich nach außenbords anschließenden Deckelpaaren (19) fortgesetzt wird.
DEI6112U 1957-07-26 1957-08-24 Wegklappbares zwischendeck fuer schiffe. Expired DE1790728U (de)

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DEI6112U Expired DE1790728U (de) 1957-07-26 1957-08-24 Wegklappbares zwischendeck fuer schiffe.

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DE (1) DE1790728U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165441B (de) * 1964-03-12 Ludwig Pfleger Lukendach fuer Frachtschiffe, insbesondere Binnenfrachtschiffe
DE1236964B (de) * 1961-02-01 1967-03-16 Oeresundsvarvet Ab Abbaubares Zwischendeck bzw. Teilzwischendeck fuer Schiffsladeraeume

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165441B (de) * 1964-03-12 Ludwig Pfleger Lukendach fuer Frachtschiffe, insbesondere Binnenfrachtschiffe
DE1236964B (de) * 1961-02-01 1967-03-16 Oeresundsvarvet Ab Abbaubares Zwischendeck bzw. Teilzwischendeck fuer Schiffsladeraeume

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