DE137292C - - Google Patents

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DE137292C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D75/00Nailing devices on pulling-over or lasting machines

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Anlafsvorrichtung für die Nagelvorrichtung an Aufzwickmaschinen für Schuhwerk und bezweckt, die letzteren billiger und trotzdem besser und schneller arbeitend als die bisher bekannten derartigen Maschinen zu machen. .
In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Anlafsvorrichtung, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht derselben. In den Zeichnungen und in der nachstehenden Beschreibung ist die Anlafsvorrichtung in Verbindung mit einer Nagelvorrichtung nach Patent 114598 der KI. 38d dargestellt und erläutert; doch kann sie auch bei anderen Nagelvorrichtungen Anwendung finden.
Das Aufzwicken oder Aufziehen erfolgt durch den Aufzwickhebel 3, sobald der Schuh gegen den letzteren gedrückt, wird, wodurch gleichzeitig auch die Nagelvorrichtung 1 in oder aufser Thätigkeit gesetzt wird. Der verlängerte Kopf der Treiberstange 2 ragt aus dem Gestelltheil 4 (Fig. 2) so weit heraus, dafs er eine Schraubenfeder 5 tragen kann, durch welche die Treiberstange gehoben wird, während eine ' Verdrehung derselben durch Führung ihres Fangblockes 13 längs der Stange 6 verhindert wird. Der Nagelbehälter 7 besteht aus zwei Scheiben, ebenso wie er in dem erwähnten Patent beschrieben ist. Die Nägel werden in bekannter Weise durch die Arme 8 vorgeschoben, welche an einem excentrisch an der Drehscheibe 9 angebrachten Zapfen angelenkt sind; die Scheibe 9 wird von dem Rade 10 angetrieben, welches seinen Antrieb durch das Rad 11 auf der Hauptantriebswelle 12 erhält. Der Fangblock 13 kann mit einer excentrisch an der Scheibe 15 der Hauptantriebswelle angebrachten Schubstange 14 in Eingriff gebracht werden, wodurch die Abwärtsbewegung der Treiberstange und somit das Eintreiben des Nagels bewirkt wird. Das untere Ende dieser Stange bildet ein T-Stück, dessen vorderes Ende 15* in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise gestaltet ist, um mit diesem Ende in die Unterschneidung 16 des Vorderendes des Blockes^ eingreifen zu können. Das hintere Ende 16* ist kreisrund gestaltet und vermag in dem senkrechten Schlitz 17 des Hebels 18 zu gleiten. Letzterer hängt an dem Zapfen 19 und wird in seiner Schwingbewegung durch eine Gabel 20 beeinflufst, die den Arm des Hebels umfafst und am Vorderende der wagrechten Stange 21 angebracht ist. Das hintere, mit Gewinde versehene Ende dieser Stange 21 ist an dem Auge 22 des Anlafshebels 23 angelenkt. Die wagerechte Stange 21 vermag eine Vor- und Rückwärtsbewegung mit dem Schwinghebel 18 auszuführen und wird an ihrer Befestigungsstelle durch die Ausgleichfeder 24 gehalten, welche auf dem hinteren Ende dieser Stange sitzt und durch die Muttern 25 in ihrer Spannung geregelt werden kann. Diese Feder wird durch die Bewegung des Anlafshebels 23 zusammengedrückt, wenn die Vorrichtung sich nicht in einer zum Anlassen geeigneten Stellung befindet, wenn also die Stange 21 nicht sogleich folgen kann, sobald der Anlafshebel 23 bewegt wird. Am vorderen Ende der Gabel 20
ist eine Feder 26 angebracht, welche die Gabel nach oben zieht. In dem senkrecht geschlitzten Hebel 18 ist ungefähr in der Mitte zwischen seinem Drehpunkt und dem oberen Ende des Schlitzes 17 ein nach beiden Seiten vorstehender Vorsprung 27 (beispielsweise ein rechtwinkliger Zapfen) angebracht, welcher beim Stillstande der Nagelvorrichtung mit entsprechend gestalteten Vertiefungen 28 an der Oberfläche der Gabel 20 im Eingriff steht. Der Anlafshebel 23 ist mit dem die Klaue 29 tragenden Aufzwickhebel 3 verbunden, indem beide Hebel auf einer und derselben Welle aufgekeilt sind. Wird nun der Schuh gegen die Klaue 29 des Hebels 3 gedruckt, so wird dieser Hebel etwas angehoben und drückt dann die Gabel 20 zurück, wodurch der Hebel 18 ebenfalls zurückgezogen wird und somit das hintere Ende 15* des T-Stückes in die Unterschneidung 16 des Blockes 13 (Fig. 3) eindringt. Findet dieses jedoch statt, wenn der Hebel 18 in einer solchen Stellung steht, dafs er nicht in diese Unterschneidung 16 des Blockes 13 eintreten kann, so wird zunächst die Ausgleichfeder zusammengeprefst und dann bei der weiteren Bewegung der Maschine, sobald die Theile in geeignete Stellung zu einander kommen, das hintere Ende des T- Stückes in den Block 13 einfallen. Nun wird infolge Drehung der Scheibe 15 die Treiberstange 2 nach unten gedrückt. An der Rückseite des Blockes 13 ist eine senkrechte Klaue 30 angebracht, weiche mit dem rechtwinkligen Vorsprung 31 der Gabel 20 in Eingriff kommen kann. Die Abwärtsbewegung der Treiberstange 2 bewirkt, dafs die Klaue mit dem Vorsprung in Berührung tritt und somit die Gabel mit sich nach unten nimmt, wodurch die Vorsprünge 27 an dem Hebel 18 freigegeben werden, sobald die Gabel durch die Feder 24 zurückgezogen wird. Die weitere Bewegung der Maschine bewirkt, dafs die Treiberstange 2 sich wiederum in ihrer höchsten Stellung einstellt. Wird der Schuh von dem Hebel 3, dessen gezahnte Klaue 29 das Mundstück der Nagelvorrichtung umgreift, entfernt, so wird dieser Hebel durch die Feder 32 (Fig. 1) nach unten gezogen. Die Klaue 30 ist nach oben verlängert, und zwar um ein der Bewegungsgröfse der Treiberstange 2 entsprechendes Stück, so dafs, wenn die Gabel 20 durch das Entfernen des Schuhes ausgelöst wird, diese Gabel sich nach vorn bewegt und durch die Verlängerung der Klaue so lange festgehalten werden kann, bis die Treiberstange 2 ihre höchste Stellung •wieder eingenommen hat. Der Vorsprung 31 an der Seite der Gabel 20 wird dann unter die Klaue 30 kommen, worauf der Vorsprung 27 des Hebels 18 durch die Feder 26 in die Aussparung 28 der Gabel 20 zwecks Stillsetzens der Maschine gelangt.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Eine Anlafsvorrichtung für die Nagelvorrichtung an Aufzwickmaschinen für Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, dafs von dem Anlafshebel (23) mittels einer Gabel(20) einem Schlitzhebel (18) eine Schwingung ertheilt wird, wodurch das von einer Kurbelscheibe (15) der Antriebswelle (12) auf- und niederbewegte Querhaupt (15*, ΐ6·τ) mit einem Fangblöck (13) der Treiberstange (2) in Eingriff kommt.
  2. 2. Eine Anlafsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen den Anlafshebel (23) und die Gabel (20) eine Feder (24) eingeschaltet ist, welche beim Anheben des Anlafshebels gespannt wird, so lange das Querhaupt (15*, ΐ6·ν) sich nicht in der zum Einfallen in den Block (13) passenden Stellung befindet.
  3. 3. Eine Anlafsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs nach dem Einfallen des Querhauptes (15% i6x) in den Fangblock (13) durch einen Vorsprung einer Klaue (30) des letzteren beim Abwärtsgange die Nase (31) der Gabel (20) niedergezogen und letztere aus den Vorsprüngen (27) des Schwinghebels (18) entgegen der Wirkung einer Feder (26) ausgelöst wird.
  4. 4. Eine Anlafsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Anlafshebel (23) mit dem Aufzwickhebel (3) gekuppelt ist, dessen gezahnte Klaue (29) das Mundstück der Nagelvorrichtung umgreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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