DE13703C - Gas-Reinigungs-Apparat-System ohne Wechsler mit getheilter Strömung ,und mit transportabelen Reinigungsmaterial - Behältern - Google Patents

Gas-Reinigungs-Apparat-System ohne Wechsler mit getheilter Strömung ,und mit transportabelen Reinigungsmaterial - Behältern

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Publication number
DE13703C
DE13703C DENDAT13703D DE13703DA DE13703C DE 13703 C DE13703 C DE 13703C DE NDAT13703 D DENDAT13703 D DE NDAT13703D DE 13703D A DE13703D A DE 13703DA DE 13703 C DE13703 C DE 13703C
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DE
Germany
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cleaning
gas
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containers
transportable
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Application number
DENDAT13703D
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English (en)
Original Assignee
CH. SCHÜTTE in Dortmund, Burgwall 12
Publication of DE13703C publication Critical patent/DE13703C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/20Purifying combustible gases containing carbon monoxide by treating with solids; Regenerating spent purifying masses
    • C10K1/28Controlling the gas flow through the purifiers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Reinigungsmaterial - Behältern.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Reinigungsanlage für Steinkohlenleuchtgas dargestellt; Fig. 1 zeigt den Durchschnitt derselben, Fig. 2 den Grundrifs und Fig. 3 die Vorderansicht, von E aus gesehen.
Die Anlage Ia, Ha und IHa ist eine einzelne, aus drei hinter einander stehenden, kurz mit einander verbundenen Reinigern bestehende Reinigungsanlage, die einfach und richtig als »Reinigersatz« bezeichnet werden kann; es sind deren mehrere neben einander angeordnet.
Das vor beiden Reinigersätzen liegende, sehr weite Rohr V dient als Vorlage, in welche durch E das ungereinigte Gas einströmt und die mit jedem einzelnen Reinigersatz durch ein Ventil Ό sehr kurz verbunden ist.
Ein gleiches Rohr S, welches hinter den Reinigersätzen liegt und ebenfalls mit jedem einzelnen derselben durch ein Ventil b kurz verbunden ist, dient als Sammler bezw. zur ersten Aufnahme des gereinigten Leuchtgases, welch letzteres dann durch das Ausströmungsrohr A weiter geleitet wird.
Zu jedem einzelnen Reinigersatz können je nach Bedarf zwei, drei oder vier kurz mit einander verbundene einzelne Reiniger gleicher Dimension gewählt werden. Eine Anzahl von mindestens drei Reinigern ist jedoch zu empfehlen, und auch genügend.
Ebenso können in jedem einzelnen Reiniger zwei, drei oder auch vier Schichten Reinigungsmaterial über einander liegen; doch dürften auch hier, wie in Ia und Ha gezeichnet, für jeden Reiniger zwei möglichst dicke Schichten lockerer Reinigungsmasse in den meisten Fällen den Vorzug verdienen.
Wie in den Zeichnungen punktirt angedeutet, können auch je nach der Stärke der Gasproduction zwei, drei, vier, fünf, sechs oder noch mehrere einzelne Reinigersätze angelegt und gleichzeitig betrieben werden; auch dürfen die Dimensionen der Reiniger innerhalb gewisser Grenzen beliebig gewählt werden.
Beiliegende Zeichnung zeigt zwei Reinigersätze mit je drei Reinigern runden Querschnitts und 1,50 m Durchmesser, weil erstens diese Dimension für die Reiniger bequem erscheint, ■ und zweitens weil die Reinigungsanlage in dieser Ausdehnung (zwei Reinigersätze mit je drei Reinigern) für Gasanstalten kleinerer Städte in den meisten Fällen den Productionsverhältnissen vorläufig entsprechend ist.
Ein einzelner Reiniger ist in Fig. 4 gezeigt und besteht aus einem Untersatz U, ferner aus dem transportabelen Materialbehälter M, welcher die mit Reinigungsmasse beschickten Hürden aufnimmt und in die Tasse des Untersatzes U gestellt und in dieser durch, eine 300 mm hohe Wassersäule unten abgeschlossen wird, und endlich aus dem Deckel D, mit welchem in gleicher Weise der Materialbehälter oben geschlossen wird. Die Untersätze werden am besten aus Gufseisen hergestellt, für die Materialbehälter und Deckel, sowie auch für die Hürden dürfte Schmiedeisen den Vorzug verdienen.
Der Betrieb nach diesem System.
Das ungereinigte Leuchtgas strömt durch das Einströmungsrohr E zuerst in die Vorlage V,
wird dann von dieser aus durch geöffnete Ventile 0 auf sehr kurzen Wegen je nach der Productionsstärke auf zwei, drei, vier, fünf, sechs oder auf noch mehrere einzelne Reinigersätze vertheilt. So vertheilt, mufs jeder Theil der Gasproduction den ersten, zweiten und dritten Reiniger des einen oder des anderen Reinigersatzes passiren; jedes Theilchen Leuchtgas mufs die in den einzelnen Reinigern (des einen oder anderen Satzes) lagernden Reinigungsmaterialschichten durchstreichen, indem das Gas, wie durch Pfeile angedeutet, in den Reinigern durch Materialschichten nach oben und durch Ausgangskanäle nach unten und dann weiter ziehen mufs, um schliefslich als gereinigtes Leuchtgas durch ein geöffnetes Ventil b erst vom Sammler S aufgenommen und von diesem aus durch das Rohr A weiter geleitet zu werden.
Ist nun das Reinigungsmaterial in den ersten Reinigern der verschiedenen Reinigersätze ausgenutzt, so wird erst ein einzelner Reinigersatz, z. B. Ia, Ha und IHa, durch Schliefsung der Ventile to sowohl von der Vorlage V als auch vom Sammler 5 abgesperrt, und die Reiniger dieses Satzes gelüftet; dann wird mittelst einer Hebevorrichtung, wie solche zur Hebung der Deckel gewöhnlicher grofser Reiniger zur Anwendung kommen, der Materialbehälter des Reinigers Ia mit dem schmutzigen Material ausgehoben und fortgeschafft; der Materialbehälter Ha mit Material wird nun durch dieselbe Vorrichtung ausgehoben und in den Untersatz Ia gesetzt, desgleichen wird der Mäterialbehälter HIa ausgehoben und mit seinem Material in den Untersatz Ha gesetzt, und nun schliefslich wird in den Untersatz III a ein mit reinem Material beschickter Reservebehälter gesetzt; es wird dann der Reinigersatz wieder in Betrieb gesetzt. In gleicher Weise wird bei den übrigen Reinigersätzen verfahren.
Die ausgehobenen Materialbehälter mit dem schmutzigen Material werden zur Entleerung und Neubeschickung in den Nebenraum bezw. Regenerationsraum geschafft.
Als Vortheile gelten:
Es kommt zunächst bei diesem System kein Wechsler zur Anwendung, und werden somit der Raum und die Anlagekosten für einen Wechsler erspart.
Ferner sind alle Verbindungen sehr kurz und leicht zugänglich und bequem rein zu halten, deshalb Verstopfungen als ausgeschlossen zu, betrachten; die Ein- und Ausschaltung eines Reinigersatzes und das Ausheben und Umsetzen der Mäterialbehälter ist sehr einfach und von jedem zuverlässigen Arbeiter auszuführen.
Ferner sind bei diesem System dem Gasstrom von der Vorlage F aus seiner Stärke entsprechend zwei, drei, vier, fünf, sechs oder noch mehrere sehr kurze Wege geboten, indem das producirte Gas sich in der Vorlage auf die verschiedenen Reinigersätze vertheilt, und so vertheilt deren einzelne Reiniger auf kurzem Wege durchstreicht und gereinigt vom Sammler aufgenommen wird. Die Verstopfung bei einem Reinigersatz wäre nur bei gröfster Nachlässigkeit möglich, aber nicht besonders störend und leicht zu beseitigen.
Auch kann bei Steigerung der Production die Reinigung einfach durch Vermehrung der Reinigersätze beliebig ausgedehnt werden.
Die Materialbehälter sind transportabel; die-, selben werden im Regenerationsraum ausgeschüttet und auch wieder mit reinem Material beschickt.

Claims (3)

PATENT-Ansprüche:
1. Eine Gasreinigungsanlage ohne Wechsler, bei der der Gasstrom von der Vorlage V aus durch Ventile to, seiner Stärke entsprechend, sich in zwei oder mehr Reinigersätze Ia, Ib etc. vertheilt, und bei welcher durch Schliefsen des betreffenden Ventils β je ein Satz behufs Ein- oder Ausschaltung der Materialbehälter abgesperrt werden kann.
2. Ein Gasreinigersatz, bestehend aus drei oder mehr dicht hinter einander angeordneten, durch Rohre verbundenen Reinigern, von denen jeder derart construirt ist, dafs in dem Untersatz U ein transportabel Behälter M für das Reinigungsmaterial gestellt und hier durch Wasser in Rinnen χ abgedichtet wird und wobei ein gleichfalls durch Wasser abgedichteter Deckel D den Verschlufs des Materialbehälters bildet.
3. Das als Sammler dienende Rohr 5 mit je einem Ventil to1 für die Reinigungssätze.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT13703D Gas-Reinigungs-Apparat-System ohne Wechsler mit getheilter Strömung ,und mit transportabelen Reinigungsmaterial - Behältern Active DE13703C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114001B (de) * 1955-03-29 1961-09-21 Zimmermann & Jansen Gmbh Gastrockenreinigeranlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114001B (de) * 1955-03-29 1961-09-21 Zimmermann & Jansen Gmbh Gastrockenreinigeranlage

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