DE121440C - - Google Patents

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DE121440C
DE121440C DE1899121440D DE121440DD DE121440C DE 121440 C DE121440 C DE 121440C DE 1899121440 D DE1899121440 D DE 1899121440D DE 121440D D DE121440D D DE 121440DD DE 121440 C DE121440 C DE 121440C
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sludge
filtered
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DE1899121440D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/46Regenerating the filtering material in the filter
    • B01D24/4631Counter-current flushing, e.g. by air
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/002Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with multiple filtering elements in parallel connection
    • B01D24/005Filters being divided into a plurality of cells or compartments
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/20Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being provided in an open container
    • B01D24/22Downward filtration, the filter material being supported by pervious surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/12Devices for taking out of action one or more units of multi- unit filters, e.g. for regeneration

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 121440 KLASSE 85«.
Es ist bekannt, dafs man ein Filter, welches durch seinen Gebrauch mit den aus dem filtrirten Wasser bezw. einer anderen Flüssigkeit zurückgehaltenen Uhreinigkeiten verstopft und dadurch mehr oder weniger undurchlässig geworden ist, reinigen und wieder aufnahmefähig machen kann, wenn man Wasser rückläufig durch die Filtermasse strömen und ablaufen läfst, wobei die auf derselben abgelagerten Unreinigkeiten oder Schlammmassen mit dem Spülwasser fortgeschwemmt werden.
Wenn die Bewegung des Wassers durch das Filter mittelst des ihm gegebenen Gefälles stattfindet, so hat das filtrirte Wasser das für den Vorgang der Filtration erforderliche Gefälle verbraucht, es kann ohne neue Hebung oder ohne einen ihm von Neuem gegebenen Ueberdruck zur rückläufigen Bewegung durch das Filter nicht verwendet werden. Nach den bisher bekannten Einrichtungen wird daher zur rückläufigen Spülung eines offenen Filters entweder das unfütrirte Wasser aus der das Filter speisenden Leitung oder das erneut gehobene filtrirte Wasser oder Wasser anderen Ursprunges, immer aber solches benutzt, welchem der erforderliche Ueberdruck in irgend einer Weise aufserhalb des Filters verliehen worden ist.
Es ist bisher nicht bekannt, dafs man ein Filter rückläufig durch das von ihm selbst gereinigte Wasser, ohne dafs bezw. bevor dasselbe den Filterbehälter verlassen hat, nur mittelst des in der Filterdruckhöhe selbst vorhandenen Gefälles, und ohne dafs durch andere Mittel in dem gereinigten Wasser von Neuem ein Ueberdruck erzeugt worden ist, spülen kann.
Der Lösung dieser Aufgabe dient die nachstehend beschriebene Erfindung.
Der Filterbehälter F ist durch die Scheidewand b in zwei Abtheilungen A und -A\ jede mit einer Reinwasserkammer B bezw. B', getheilt. Letztere stehen in offener Verbindung mit den Räumen unter den Filterschichten K und K' und sind unter einander durch das mit zwei Schiebern e und e' versehene Rohr d verbunden und weisen vier Oeffnungen, zwei obere Einläufey und f und zwei untere Ausläufe g und g·', auf.
Wenn das Filter mit dem selbstfiltrirten Wasser gereinigt werden soll, so wird zunächst (Fig. i) die Filterabtheilung A' aufser Thätigkeit gesetzt, die Schlammentleerung c' und der Schieber e' werden geöffnet. Das durch das Rohr α auf die Filterabtheilung A geführte, durch die Filterschicht K filtrirte und in der Reinwasserkammer B aufsteigende Wasser fliefst in den Rohreinlauf f ein und zum Rohrausflufs g' in die Reinwasserkammer B' aus, drückt von hier aus von unten durch die Filterschicht K' und fliefst durch die Schlammentleerung c' mit dem auf der Filtermasse abgelagerten, eventuell durch besondere Hülfsmittel aufgerührten Schlamm ab.
Ist die Reinigung der Filterhälfte A' auf diese Weise vollzogen, so werden die Schlammentleerung c' und der Schieber e' geschlossen, die Filterhälfte A wird aufser Thätigkeit, die Filterhälfte A' durch Oeffnen des Zuführungsrohres a' in Thätigkeit gesetzt. Wenn dann
Verein deutscher üngenieure Bezirksverein a. d. niederen 'Ruhr.
(Fig. 2) die Schlammentleerung c und der Schieber e geöffnet werden, so findet in der gleichen, beschriebenen Weise die Reinigung der Filterabtheilung A durch A' statt. Das in der letzteren filtrirte Wasser fallt durch f in die Reinwasserkammer B, dringt von unten in die Filterschicht K und fliefst mit dem Schlamm durch c ab.
Der durch diese Neuerung erreichte technische Fortschritt besteht darin, dafs man ein offenes Filter mit dem von ihm selbst gereinigten Wasser spülen, also eine Verunreinigung der Reinwasserräume durch ungereinigtes Wasser vermeiden kann, ohne dazu einer erneuten Hebung des gereinigten Wassers zu bedürfen. Dieser technische Fortschritt ist bisher durch keine bekannte technische Einrichtung, insbesondere auch nicht durch die in der Patentschrift 97438 gekennzeichnete erreicht.
Bei der letzteren kann eine rückläufige Spülung des Filters mit bereits filtrirtem Wasser nur dadurch ermöglicht werden, dafs der hydrostatische Druck des Wassers in der Zuleitung E benutzt wird. Zu diesem Zwecke mufs der Wasserraum über dem Filter durch einen dichten und gegen den Wasserdruck festen Boden J abgeschlossen sein. Das Filter wird mithin, um es spülen zu können, unter einen höheren Druck gebracht als bei der betriebsmäfsigen Filtration, bei welcher das Wasser auf dem Filter nicht höher über das Abflufsrohr P steigen kann, als dem natürlichen Filterwiderstand entspricht. Bei diesem Wasserstand ist aber eine rückläufige Spülung des Filters nach Patent 97438 ganz unmöglich, nicht beabsichtigt, auch nicht Gegenstand dieses Patent-Anspruches. Es ist aber gerade das Wesen der vorliegenden Erfindung, die rückläufige Spülung des Filters mit der natürlichen Filterdruckhöhe, und nur mit dieser zu bewirken.
In der Patentbeschreibung 97438 ist ferner eine andere Ausführungsform beschrieben, nach welcher eine rückläufige Filterspülung durch freie Füllung eines Nebenreservoirs A' und Verbindung desselben durch ein Rohr C mit dem Reinwasserraum D' bewirkt werden soll. Hier fehlt zwar die Benutzung des hydrostatischen Leitungsdruckes bei der Filterspülung, aber diese findet mit Rohwasser, nicht mit filtrirtem Wrasser statt, entbehrt mithin ebenfalls des Kennzeichens der vorliegenden Erfindung.
Es ist von grofsem Werthe, dafs in die Reinwasserräume eines Filters kein ungereinigtes Spülwasser gelangt, und zwar sowohl in dem Falle, wo es sich um Reinigung des Wassers von Krankheit erregenden Mikroorganismen handelt, als auch bei Enteisenungsanlagen, um eine allmähliche Verschmutzung der Reinwasserräume durch Eisenablagerungen infolge wiederholter Spülung des Filters mit nichtenteisnetem W7asser zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Reinigung eines offenen Filters durch Rückspülung mit dem vom Filter selbst gereinigten Wasser, dadurch gekennzeichnet , dafs zur rückläufigen Bewegung des Wassers durch die Filtermasse nur das in der Filterdruckhöhe selbst gegebene Gefälle erforderlich ist und benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899121440D 1899-04-14 1899-04-14 Expired DE121440C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE121440T 1899-04-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE121440C true DE121440C (de) 1901-07-02

Family

ID=34558709

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1899121440D Expired DE121440C (de) 1899-04-14 1899-04-14

Country Status (1)

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DE (1) DE121440C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037421B (de) * 1956-09-21 1958-08-28 Sulzer Ag Filteranlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1037421B (de) * 1956-09-21 1958-08-28 Sulzer Ag Filteranlage

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