DE261815C - - Google Patents

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DE261815C
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sludge
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F11/00Treatment of sludge; Devices therefor
    • C02F11/12Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening
    • C02F11/121Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening by mechanical de-watering
    • C02F11/128Treatment of sludge; Devices therefor by de-watering, drying or thickening by mechanical de-watering using batch processes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
261815-KLASSE 85 c. GRUPPE
CHEMISCHE FABRIK GRIESHEIM-ELEKTRON in FRANKFURT a. M.
Einrichtung zum Entwässern von Schlamm. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1912 ab.
Die Entwässerung des aus dem Abwasser von Städten oder Fabrikbetrieben durch Klärbecken oder Klärapparate abgeschiedenen, meist über 90 Prozent Wasser enthaltenden Schlammes bietet bekanntlich große Schwierigkeiten. Die Versuche, den Schlamm mittels Filterpressen oder Nutschen zu konzentrieren, haben zu keinem befriedigenden Resultat geführt, und bei den eigens für die Entwässerung des Klärbeckenschlammes konstruierten Zentrifugen wird zwar eine Abscheidung der gröberen und schwereren Bestandteile des Schlammes erreicht, die feineren und kolloidalen Substanzen dagegen gehen mit dem Abwasser der Zentrifugen wieder in die Klärbecken zurück. Auch die Filtration auf Sandfiltern führt nicht unvollkommen zum Ziel, da. alsbald durch den Schlamm was namentlich dann sehr rasch stattfindet, wenn der Filtrationsprozeß durch Druck oder Vakuum beschleunigt werden soll.
Ferner ist es bekannt, den Schlamm mit einer porösen Schicht von Torf ο. dgl. zu bedecken, um den üblen Geruch zu beseitigen, und es ist ebenfalls bereits bekannt, daß derartige Decken das im Schlamm befindliche Wasser aufsaugen und das Trocknen des Schlammes beschleunigen. Mit diesem Verfahren ist aber eine außerordentliche Vermehrung des Schlammvolumens verbunden, die natürlich eine erhebliche Erhöhung der
des Schlammes
oder nur sehr
die Filterfläche
verstopft wird,
Transportkosten bedingt. Durch die vorliegende Einrichtung soll nun infolge Trennung '35 der Deckschicht von dem Schlamm durch einen Siebboden ο. dgl. und Einlagerung von Wasserabzugsrohren in die Deckschicht die Trocknung des Schlammes beschleunigt und gleichzeitig ermöglicht werden, daß der Schlamm sich unter dieser Deckschicht weiterbewegen und diese leicht gereinigt werden kann. Es wird durch dieses Verfahren eine konstante Herabdrückung des Wassergehaltes in einer Höhe erreicht, wie sie nach den bisherigen Verfahren in so kurzer Zeit nicht bewerkstelligt werden konnte.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht beispielsweise die Einrichtung in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 im Längsschnitt. Das Niveau des bei α zufließenden Schlammes braucht kaum oder nur um ein geringes höher als die Filteroberfläche zu sein. Der Schlammkanal b besitzt am Ausflußende c einen Schieber d, durch welchen der Abfluß des konzentrierten Schlammes geregelt werden kann. Das aus dem Schlamm nach oben in die Filterschicht β gestiegene Wasser fließt durch in diese eingelegte, nach außen führende gelochte Rohre f ständig ab.
Hat sich die Filterschicht nach längerem Gebrauch verschlammt, so läßt sie sich leicht durch Ausspülen mit Wasser von oben reinigen und in den früheren Zustand versetzen. Die Herstellung des Filters, z. B. eines Kiesfilters, kann so stattfinden, daß auf einen
60
eisernen Rost g zunächst ein Drahtgewebe h gelegt wird, auf welches dann die Kiesschicht zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Ent wässern von Schlamm durch Überdecken des Schlammes mit einer die Feuchtigkeit aufsaugenden Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß diese Schicht aus Kies oder ähnlichem Filtermaterial mit Abzugsrohren für das Wasser versehen ist und auf einem Siebboden ruht und durch diesen von dem unter ihr liegenden oder weiterfließenden Schlamm geschieden ist, jedoch mit letzterem in so inniger Berührung ist, daß sie sein Wasser lediglich durch Kapillarattraktion entzieht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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