DE136932C - - Google Patents

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/42Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for ticket printing or like apparatus, e.g. apparatus for dispensing of printed paper tickets or payment cards

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Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Selbstverkäufer für Fahrkarten u. dgl. mit Abstempelvorrichtung. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dafs der für gewöhnlich gesperrt gehaltene und durch den Einwurf der Münze auszulösende Zugschieber bei seiner Vorwärtsbewegung schwingende Massen (Schwunggewichte o. dgl.) in Umdrehung versetzt, unter deren Einflufs ein drehbar und längsverschiebbarer Prefsstempel gegen die abzustempelnde Karte geführt wird. Bei vorliegender Ausführung stützt sich jener Prefsstempel gegen einen für gewöhnlich in der oberen Lage gehaltenen Typenträger, welcher die Abstempelung veranlafst und gleichzeitig dazu dient, den Prefsstempel bei Freigabe des Zugschiebers in seine Anfangsstellung zurückzubringen. Durch diese Anordnung können die Typen kräftig gegen die Karte geprefst werden, so dafs eine deutlich lesbare Abstempelung erfolgt.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. ι ist eine Oberansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung vor der Bewegung des Entnahmegriffes. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung theilweise im Schnitt, theilweise in Seitenansicht bei vorgezogenem Entnahmeschieber während der Abstempelung der Karte. Fig. 4, 5, 6 und 7 zeigen Einzelheiten.
Auf der Grundplatte 1 ist ein Bock 2 angeordnet, dessen mittlerer Theil 3 die Lagerung für den Prefsstempel 4 bildet. Dieser besteht in einer zweckmäfsig steilgängigen Schraubenspindel, die beispielsweise durch Verdrehen eines im Querschnitt kreuzförmigen Zapfens hergestellt sein kann. Die Spindel 4 ist, wie aus Fig. 7 erkennbar ist, frei drehbar in dem Bock 2 gelagert, so dafs sie bei ihrer Drehung in der einen oder anderen Richtung gleichzeitig eine Längsverschiebung vollführen mufs. Gegen das untere Ende dieser Spindel 4 stützt sich ein für gewöhnlich in der oberen Lage gehaltener Typenträger 5 bekannter Bauart. Der Typenträger 5 mit den Typenkörpern 6 wird nach der vorliegenden Ausführungsform von einem um den Zapfen 7 schwingenden Arm 8 getragen, welcher den Typenträger 5 unter Vermittelung der Feder 9 stets nach aufwärts zu drücken bestrebt ist, so dafs Typenträger und Prefsstempel für gewöhnlich die in Fig. 2 und 7 dargestellten Lagen einnehmen. Wird demnach die Spindel 4 gedreht, so wird der Typenträger niedergedrückt und die Abstempelung bewirkt, während durch Freigeben des Stempels in seiner unteren Stellung der nach aufwärts wirkende Typenträger den Prefsstempel wieder in seine Anfangsstellung zurückführt.
Zum Niederdrücken des Prefsstempels dient eine Vorrichtung, durch welche Schwunggewichte o. dgl. in Umdrehung versetzt werden. Letztere veranlassen den für gut ausgeführte Abstempelung erforderlichen Druck des Prefsstempels gegen die Karte. Zu diesem Zweck ist eine parallel zur Achse des Prefsstempels 4 drehbar gelagerte Spindel 10 angeordnet, deren oberes Ende ein Zahnrad 11 und an Armen 12 Schwunggewichte 13 trägt. Das Zahnrad 11
kämmt mit einem Zahnrad 14 des Prefsstempels 4. Wird die Spindel 10 mit den Schwunggewichten angetrieben, so wird die Spindel 4 gedreht und niedergeführt. Das Zahnrad 11 mufs deshalb, um stets in Eingriff mit dem Zahnrad 14 bleiben zu können, entsprechend breiter als das Zahnrad 14 ausgeführt sein (Fig. 2).
Für den Antrieb der die Niederführung des Prefsstempels veranlassenden Spindel 10 dient die mit dem Griff 15 versehene Schiene 16. Diese Schiene 16 ist für gewöhnlich durch eine (auf der Zeichnung nicht dargestellte) Sperrvorrichtung bekannter Bauart gesperrt. Durch den Einwurf der Münze wird der Zugschieber 16 in an sich bekannter und deshalb nicht dargestellter Weise ausgelöst, so dafs er mittels des Griffes 1 5 vorgezogen werden kann. Die Schiene 16 trägt zu diesem Zweck eine Nase 17, die beim Hervorziehen des Griffes 1 5 gegen einen an der Spindel 10 befestigten Arm 18 trifft und dadurch diesem eine Drehung ertheilt, so dafs die Schwunggewichte angetrieben werden und in die punktirt angedeutete Stellung gelangen (Fig. 1). Gleichzeitig wurde der Prefsstempel 4 gedreht und dabei niedergeführt. Bei Freigabe des Griffes 15 schnellt die Schiene 16 infolge der gespannten Feder 50, die bei 51 mit der Schiene, bei 52 mit der Grundplatte verbunden ist, in die Anfangsstellung zurück. Die Feder 9 führt dann die Stempeltheile in die Anfangsstellung zurück.
Der Entnahmeschieber 19 ist auf der Grundplatte ι in Führungen 20 angeordnet (Fig. 1, 3 und 4). Der mittlere Theil 21 befindet sich für gewöhnlich unter den in dem Kartenbehälter 22 aufgestapelten Karten 23 (Fig. 7), so dafs der Auswerfer 24, dessen Höhe der Stärke einer Karte entspricht, beim Vorschub des Schiebers 19 die unterste der Karten erfassen und vor den Kartenbehälter 22 schieben kann (Fig. 7 punktirt).
Um den Entnahmeschieber 19 vorzuschieben, trägt letzterer an dem Theil 48 eine in dem Schlitz 25 geführte Nase 26, hinter welche ein Mitnehmer 27 der Schiene 16 greift. Der Vorschubweg des Entnahmeschiebers ist gleich der Länge einer Karte. Eine Feder 44 (Fig. 1), die einerseits bei 45 an der Grundplatte 1 befestigt, andererseits über eine an der Unterseite der Grundplatte angeordnete Rolle 46 geführt und bei 47 mit dem Entnahmeschieber 19 verbunden ist, wird beim Vorschub desselben gespannt und bringt den Entnahmeschieber nach der in der später beschriebenen Weise erfolgenden Freigabe in die Anfangslage zurück.
Der vordere Theil 28 des Schiebers 19, sowie der mittlere Theil 21 desselben entsprechen der Länge einer Karte. Während der für gewöhnlich unter dem Kartenbehälter liegende Theil 21 des Schiebers 19 in Verbindung mit dem Auswerfer 24 stets die unterste der Karten 23 vorschiebt, dient der für gewöhnlich vor dem Kartenbehälter liegende Theil 28 als Gegenlage bei der Abstempelung.
Nach dem Einlegen der Karten in den Kartenbehälter wird durch den Beamten der Griff ι 5 und somit die Schiene 16 vorgezogen, wodurch die erste unterste Karte durch den Auswerfer 24 vorgeschoben, jedoch nicht abgestempelt wird, da sie noch nicht unter den Typenträger gelangt (Fig. 7 punktirt). Bei Freigabe des Entnahmeschiebers 19, welcher dem Zuge der gespannten Feder 44 folgt, kann die zuerst vorgeschobene Karte nicht wieder mit zurückgeschoben werden, da sie, während der Schieber 19 unter ihr zurückgeht, durch ein nur in der Vorschubrichtung der Karte um den Zapfen 30 drehbares Klemmplättchen 31 festgehalten wird, indem dieses mit seinem unteren, zweckmäfsig gezahnten Rande 32 durch die Feder 33 gegen die Karte gedrückt wird. Die Karte kommt demnach, während der Entnahmeschieber wieder seine Anfangsstellung einnimmt, auf den Theil 28 des Schiebers 19 zu liegen (Fig. 1). Beim nächsten Vorziehen der durch Einwurf der Münze auszulösenden Schiene 16 wird durch den Auswerfer 24 die nächste unterste Karte erfafst und mit der vor ihr liegenden Karte vom Schieber mitgenommen. Dabei wird nunmehr die erste Karte unter den Typenträger gebracht, derart, dafs der rückwärtige Theil der Karte abgestempelt wird (Fig. 3). Durch die nach der Abstempelung erfolgende Freigabe des Schiebers 19 wird der abgestempelten Karte die Unterlage entzogen und, da die abgestempelte Karte durch die auf dem Theile 21 des Schiebers liegende Karte, die sich wieder gegen die unterste Karte im Kartenbehälter stützt, an der Rückbewegung des Entnahmeschiebers nicht theilnehmen kann, freigegeben.
Vor jeder Entnahme liegt demnach eine Karte auf dem Theile 28, der Kartenstapel auf dem Theile 21. Während der Abstempelung dagegen liegt eine Karte auf dem Theile 28, eine Karte auf dem Theile 21 und der Kartenstapel auf dem rückwärtigen Endtheil des Schiebers 19 (Fig. 3).
Für richtige Wirkungsweise der Stempelvorrichtung ist es zweckmäfsig, dafs der Rückgang des Entnahmeschiebers bezw. die Freigabe der abgestempelten Karte vor der Freigabe des Griffes 1 5 erfolge. Zu diesem Zweck kann eine für das Wesen der Erfindung hier nicht in Betracht kommende Auslösevorrichtung angeordnet sein, welche die Freigabe des Entnahmeschiebers und dadurch die Freigabe der Karte unmittelbar nach ihrer Abstempelung, d. h, bevor die Freigabe des Zugschiebers er-
folgt, bewirkt. Hierzu kann die durch die Fig. i, 4, 5 und 6 dargestellte Einrichtung dienen.
Der Mitnehmer 27 trägt an jedem Ende eine bei 36 bezw. 37 scharnierartig drehbare, nach rückwärts abgeschrägte Nase 35 bezw. 38. Die Nase 35 ist um eine horizontale Achse, die Nase 38 um eine verticale Achse drehbar. Während die Nase 35 sich nur nach aufwärts drehen kann, kann sich die Nase 38 nur nach einer Seite (in Fig. 4 bis 6 nach links) drehen. Der mittlere Theil des Mitnehmers ist drehbar um einen Zapfen 34 der Schiene 16 und wird für gewöhnlich durch die einerseits am Theile 27, andererseits an der Schiene 16 befestigte Feder 40 und durch den Ansatz 41 der Schiene 16 in der Mittelstellung senkrecht zu letzterer gehalten. Der Theil 27 des Mitnehmers kann sich daher nur in einer Richtung (auf der Zeichnung nach rechts) drehen.
Beim Beginn des Vorschubs der Schiene 16 bleiben alle Theile des Mitnehmers relativ zur Schiene so lange in ihrer Lage, bis die Nase 38 gegen einen Stift 42 der Grundplatte 1 anstöfst. Bei der weiteren Vorbewegung der Schiene 16 wird, während die Nase 38 um den Stift 42 und die Nase 36 an der rückwärtigen Fläche der Nase 26 des Schiebers 19 gleitet, der Mitnehmer 27 um seine Achse 34 gedreht (Fig. 5 strichpunktirt), wobei die Feder 40 gespannt wird. Bei der weiteren Bewegung der Schiene 16 wird dann aber der Mitnehmer 27 kurz hinter einander auf beiden Seiten freigegeben (Fig. 6). Während nun einerseits der freigegebene Entnahmeschieber ig bezw. dessen Nase 26, andererseits der Mitnehmer 27 in ihre ursprünglichen Lagen zurückschnellen, hat auch die Schiene 16 den letzten Theil ihrer Vorschubbewegung beendet. Beim Freigeben des Griffes 15 schnellt auch die Schiene 16 mit dem Mitnehmer 27, der Spannung der Feder 50 folgend, zurück. Dabei wird die Nase 35 beim Hinweggleiten über die nach vorn entsprechend gekrümmte Nase 26 angehoben und die Nase 38 bei ihrem Anschlage gegen den Stift 42 gedreht. Während die Nase 35 infolge ihrer eigenen Schwere wieder niederfällt und dabei hinter die Nase des Schiebers 19 zu liegen kommt, wird die Nase 38 durch den Druck der Feder 39 wieder in die Lage Fig. 4 zurückgebracht.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Nach dem Einwurf der Münze kann der Griff 15 des Zugschiebers vorgezogen werden, wodurch mittels der Nase 26 der Schieber 19 mitgenommen wird. Mit dem Vorschieben der auf den Theil 28 des Schiebers 19 liegenden Karte unter den Typenträger wird auch der Prefsstempel 4 niedergeführt, der die Abstempelung bewirkt, indem während des Vorschubes des Schiebers 19 die Nase 17 mit dem Arm 18 zusammenwirkt und der Antrieb der Zahnräder 11, 14 veranlafst wird. Durch die früher beschriebene Auslösevorrichtung 27,35,36 erfolgt die Freigabe des Schiebers vor Beendigung der Vorschubbewegung der Schiene 16. Dadurch wird die abgestempelte Karte freigegeben und die während der Abstempelung auf dem Theile 21 des Schiebers gehaltene Karte auf den Theil 28 geschoben. Nach Freigabe des Griffes 15 wird der Prefsstempel 4 durch den Typenträger gehoben und die Theile gelangen in ihre Anfangsstellungen zurück (Fig. 1).

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    ι. Selbstverkäufer für Fahrkarten u. dgl. mit Abstempelvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs ein für gewöhnlich gesperrt gehaltener und durch den Einwurf der Münze auszulösender Zugschieber (16) bei seiner Vorwärtsbewegung schwingende Massen (Schwunggewichte 13 o. dgl.) in Umdrehung versetzt, unter deren Einflufs ein drehbar und längsverschiebbarer Prefsstempel (4) gegen die abzustempelnde Karte geführt wird.
  2. 2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Prefsstempel (4) gegen einen durch Federdruck für gewöhnlich in der oberen Lage gehaltenen Typenträger (5) sich stützt, der nach der Abstempelung den Prefsstempel in seine Anfangsstellung zurückführt.
  3. 3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schwunggewichte (13) an einer parallel zur Achse des Prefsstempels drehbar gelagerten Spindel (10) angeordnet sind, die beim Vorziehen des Zugschiebers (16) unter Vermittlung von Anschlägen (17 bezw. 18) am Zugschieber (16) bezw. an der Spindel (10) ohne zwangläufige Verbindung mit dem Zugschieber gedreht wird und durch Zahnräder (11,14) den Antrieb des Prefsstempels veranlafst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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