DE136451C - - Google Patents

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DE136451C
DE136451C DENDAT136451D DE136451DA DE136451C DE 136451 C DE136451 C DE 136451C DE NDAT136451 D DENDAT136451 D DE NDAT136451D DE 136451D A DE136451D A DE 136451DA DE 136451 C DE136451 C DE 136451C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L13/00Pens for animals while being shod

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Hand Tools For Fitting Together And Separating, Or Other Hand Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Haltevorrichtung für den Hinterfufs des Pferdes beim Beschlagen, bei der der Unterschenkel mittels einer Zange festgehalten wird. Derartige Haltevorrichtungen sind an sich bekannt. Die Erfindung besteht nun darin, dafs die an einem Pfahl in der Höhe verstellbare Zange, die in bekannter Weise den Hinterfufs des Pferdes umfafst und festhält, mit einem drehbaren Halter für die Fessel versehen ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht, -
Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 eine Stirnansicht der Vorrichtung bei geschlossener Schenkelzange.
Fig. 4 und 5 zeigen eine Draufsicht und eine Seitenansicht bei geöffneter Schenkelzange,
Fig. 6 die Zahnstange mit dem Stellstück und
Fig. 7 in kleinerem Mafsstabe die an dem Pfahl befestigte Zahnstange mit der Klinkvorrichtung.
Fig. 8 stellt ein Pferd in der Beschlagstellung dar.
An dem Pfahl α kann mit Hülfe einer Klinkvorrichtung w η>λ ν (s. Fig. 7) ein Ring u vertical verschoben werden, welcher mittels Augen t eine horizontale Stange b trägt. An letzterer ist die Schenkelzange zum Umfassen des Unterschenkels des Hinterbeines angebracht, welche mit Hülfe des Handgriffes q und der Verbindungsstangen f (s. Fig. 4 und 5) geöffnet und geschlossen werden kann, und zwar dadurch, dafs eine Drehung der Backen d um den Zapfen e erfolgt. Zum Schliefsen der Zange wird die Muffe g auf der Zahnstange b vorgeschoben, wobei die Sperrklinke h in die Zähne der Stange b eingreift, ein selbsttätiges Zurückgehen der Muffe g verhindernd. Wird nun der Hebel q in der Pfeilrichtung der Fig. 5 bewegt, so nähert sich der Drehpunkt r der Stange / dem Drehpunkt e der Zangenbacken, wodurch ein Zusammendrücken der Zangenschenkel d und ein Umfassen des Schienbeines des Pferdes erfolgt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Durch Hochklinken des die Stange b tragenden Ringes wird der von der Zange umklammert gehaltene Fufs des Pferdes in die zum Beschlagen erforderliche Höhenlage gebracht. Ist dies geschehen, so dreht man den Ann n, welcher an der drehbaren Muffe 0 befestigt ist, so weit nieder, dafs die von dem Arm η getragene Auflage unter die Fessel des Hinterbeines sich legt; darauf kann das Beschlagen beginnen. Nach Vollendung der Arbeit wird der Arm η zurückgedreht, die Stange b bezw. der dieselbe tragende Ring u niedergelassen und nunmehr die Zange geöffnet, indem man den Griff q in der Pfeilrichtung nach Fig. 2 zurückdreht. Hierdurch findet zunächst wieder ein geringes Oeffhen
der Zangenschenkel d statt, bis der Hebel q, die Stellung nach Fig. 5 überschreitend, mit seinem Daumen I gegen den Ansatz m der Sperrklinke h drückt und letztere aus den Zähnen der Stange b heraushebt, so dafs nunmehr durch vollständiges Zurückziehen der Muffe g ein vollkommenes Oeffnen der Zangenschenkel d herbeigeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Haltevorrichtung für den Hinterfufs des Pferdes beim Beschlagen, bei welcher der Unterschenkel mittels einer Zange festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die an einem Pfahl (a) in der Höhe verstellbare Zange (d) mit einem drehbaren Halter (n) für die Fessel versehen ist.'
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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