DE136190C - - Google Patents
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- DE136190C DE136190C DE1901136190D DE136190DA DE136190C DE 136190 C DE136190 C DE 136190C DE 1901136190 D DE1901136190 D DE 1901136190D DE 136190D A DE136190D A DE 136190DA DE 136190 C DE136190 C DE 136190C
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- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B9/00—Circular knitting machines with independently-movable needles
- D04B9/26—Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B9/00—Circular knitting machines with independently-movable needles
- D04B9/26—Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
- D04B9/28—Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
mi
KLASSE
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Rundstrickmaschine, auf welcher die Herstellung
von Ringelwaare mit die Farbstreifen durchsetzenden Mascjien aus dem Faden des
Nachbarstreifens unter Verwendung von in bekannter Weise mit verschieden hohen Füisen
ausgestatteten Nadeln und eines Schlosses mit verschieden dicken Dreiecken dadurch ermöglicht
wird, dais, und das ist das Neue, ein
Theil des Schlosses in Verbindung mit einer Mustervorrichtung gebracht ist, welche das
Ein- und Ausrücken dieses Theiles in bestimmten, dem herzustellenden Muster entsprechen-,
den Zwischenräumen gestattet. Da die Rundstrickmaschine bis auf die wenigen, soeben genannten
Theile durchaus bekannt ist, so sind in der Zeichnung auch nur diese letzteren nebst
ihrer nächsten Umgebung dargestellt, ohne die Maschine in ihrer Gesammtansicht zu zeigen.
Fig. ι zeigt zwei Nadeln, die eine mit hohem, die andere mit niedrigem Fufs. Fig. 2 ist ein
senkrechter Schnitt durch die Seitenwand des Nadelcylinders mit eingerücktem Nadelleitstück
7. Fig. 3 stellt einen Theil des Nadelcylinders nebst Schlofs von aufsen gesehen und
zugleich im Schnitt nach A der Fig. 2 so dar, als wäre die Cylindcrfläche in eine Ebene aufgebogen.
Fig. 4 und 5 zeigen schematisch den Lauf der Nadelfüfse im Schlosse. Fig. 6"und 7
sind Aufrifs und Grundrifs von einem Theil
des Nadelcylinders während der Arbeit. Fig. 8 entspricht genau der Fig. 2, jedoch mit aus-.
gerücktem Nadelleitstück 7. Fig. 9 zeigt das neue' Nadelleitstück in zwei Ansichten, und
endlich sind Fig. 10 und 11 zwei Waarenmuster.
Das Nadelleitstück 7 ist ausrückbar, während die Leitstücke 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 fest
im Schlosse angebracht sind (s. Fig. 4 und 5). Das Leitstück 8 ist stufenförmig abgesetzt, wie
Fig. 9 deutlich zeigt. Der obere Theil 15 hat halbe Dicke, der untere Theil 16 dagegen ist
eben so dick wie die Theile 9 bis 14. Das hat folgenden Zweck: Ist das Leitstück 7 eingerückt
(diesen Zustand zeigt Fig. 2), so laufen alle Nadeln, gleichviel ob mit hohen Füfsen 17
oder niedrigen Füfsen 18 (Fig. 1), über die Leitstücke 7, 8 u. s. w. fort (s. Schema Fig. 4).
Es \vird jetzt einfache Ringelwaare erzeugt.
Wird dagegen das Leitstück 7 ausgerückt (diesen Zustand zeigt Fig. 8), so kufen zwar
die mit den hohen Füfsen 17 (Fig. 1) ausgerüsteten Nadeln denselben Weg (nach Schema
Fig. 4), weil ihre Füise 17 lang genug sind, um noch das zurückstehende Leitstück 7 zu erreichen
; aber die Nadeln mit den kurzen Füfsen 18 gehen unter dem Leitstück 7, weil
zurückgezogen (ausgerückt) und unter dem Leitstück 8, weil stufenartig" abgesetzt, hinweg
(s. Schema Fig. 5). Das sind diejenigen Nadeln, welche an der Musterbildung betheiligt
und in Fig. 6 mit 30 bezeichnet sind.
Um das Ein- und Ausrücken zu ,bewirken, ist an dem Leitstück 7 ein mit zwei Bundringen
versehener Stift 19 festgeschraubt. Zwischen diese beiden Bundringe greift eine
Gabel 20 (Fig. 2, 3 und S). Diese Gabel bildet das senkrecht umgebogene Ende des wage-
recht geführten Schiebers 21. In dessen Kopf
greift einerseits eine Sperrfeder 22 ein, die den Schieber 21 und somit auch die Theile 19- und 7
in ihren beiden Endstellungen festhält, indem sie in die entsprechende Kerbe 24 (Fig". S) einfällt.
Der Schieberkopf besitzt an seinem. freien Ende eine Nase 25, die im Eingriff mit
einem Gabelkopf 26 steht.
Der Nadelcylinder 27 (Fig. 2, 3, 6, 7 und 8) steht in bekannter Weise unbeweglich fest,
und das Schlofs 28. welches mit der Schieberführung 29 ein starres Ganze bildet, kreist um
den Cylinder 27. An dieser kreisenden Bewegung betheiligt sich aber der Gabelkopf 26
nicht. Derselbe wird vielmehr lediglich in Richtung der aus Fig. 2 und 8 ersichtlichen
Pfeile hin-und hergeschoben. Das geschieht durch eine beliebige Einrichtung, z. B. durch
eine Zähl- und Musterkette, welche, weil an sich bekannt, auf der Zeichnung nicht dargestellt
ist. Das Schlofs 28 schwingt zwar beim Mindern und Weitern der Ferse und Spitze des
Strumpfes um den Nadelcylinder nur in einer Halbkreisbewegung" hin und her, zu welchem
Zwecke bekanntlich die Nadelleitstücke 7, 9 und 12 noch eine besondere Beweglichkeit im
Schlosse haben. Das kommt aber für die gegenwärtige Beschreibung der vorliegenden
Erfindung nicht in Betracht. Hier genügt es, zu wissen, dafs das Schlofs beim Stricken der
Strumpflänge (des Theiles oberhalb der Ferse) in der einen Richtung, welche die in
die Fig. 3 bis 7 eingezeichneten Pfeile andeuten, herumläuft. Das ist der Grund,
warum die neue Einrichtung 7, 21, 26 nur einmal
und nicht auch das zweite Mal in Bezug auf das Nadelleitstück 9 (Fig. 4) vorhanden
zu sein braucht.
Wie die Waare nach Fig. 10 und ti entsteht,
ist bekannt. Diese beiden Bilder sollen lediglich daran erinnern, wie der Arbeitsvorgang
sich vollzieht. Die Oucrreihen der Waare sind mit 1, 2, 3, 4, 5, 6, die Längsreihen mit
1, II, III, IV, V bezeichnet. Die "Reihen 1,2,
5. 6 mögen von schwarzem Faden gedacht werden, 3 und 4 dagegen von weifsem Faden.
ICs entsteht daher eine Waare mit abwechselnd
schwarzen und weifsen Querstreifen. Der farbige Längsstreifen III entsteht dadurch,
dafs diejenigen Nadeln (30 in Fig. 6 und 7, auch Fig. 1, 2 und 8), welche mit niedrigen
Füfschen (18, Fig. 1) versehen sind und diese Reihe III (Fig. 10 und 11) stricken, zeitweilig
in der aus Fig. 8 ersichtlichen Höhe, das ist die Fangstellung, stillstehen bleiben, so dais
zwar der neu zu legende Faden in die Hakenöffnung hineingelegt werden kann; weil aber
die zuletzt gestrickte und daher noch auf der Nadel 30 (Fig. 8) hängende Masche 31 noch
auf der Nadelzunge 32 lagert, so wird sich bei der. gleich darauf erfolgenden Abwärtsbewegung
der Nadeln eine Masche nicht bilden können. So kommt es, dafs in einem Punkte a
(Fig. 10) zwei weifse Fadenhenkel aus den Reihen 3 und 4 vereinigt in einer einzigen
Masche ruhen, welche von den beiden schwarzen Fäden aus den Reihen 2 und 5 gebildet
ist. Indessen kann auch bei geeigneter Nadelstellung und bei geeigneter Anordnung des
Fadenführers 33 (Fig. 6 und 7) der Faden so gelegt werden, dafs er den Weg in das geöffnete
Hakenmaul nicht findet, sondern hinter die Nadel zu liegen kommt. Dieser Fall ist in
Fig. 7 bei der Nadel 30' dargestellt. So entsteht, das Waarenbild nach Fig. 11.
Beiläufig sei bemerkt, dafs in dieser schon bekannten Maschenbildung nicht das patentbegründende
Merkmal besteht, sondern nur in der Einrichtung 7, 19, 20, welche es ermöglicht,
eben, diese Maschenbildung (Fig. 10 und 11) rings um den ganzen Strumpf nach
Mafsgabe einer ganz beliebig einzurichtenden Mustervorrichtung zu erzeugen. :
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Rundstrickmaschine zur Herstellung von Ringelwaare mit die Farbstreifen durchsetzenden, aus dem Faden der Nachbarstreifen gebildeten Maschen, dadurch gekennzeichnet, dais bei Anwendung von an und für sich bekannten Nadeln mit verschieden hohen Füfsen und verschieden dicken Schlofsdreiecken ein Nadel-. heber (7) des Schlosses in A^erbindung mit einer Mustervorrichtung" gebracht ist, welche diesen Nadelheber (7) ■ in bestimmten, dem herzustellenden Muster entsprechenden Zwischenräumen ausrückt, damit die mit kurzen Füfsen versehenen Musternadeln nur in die Fangstellung kommen, also von der Maschenbildung ausgeschlossen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT12103D AT12103B (de) | 1901-08-02 | 1901-12-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136190C true DE136190C (de) |
Family
ID=404162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901136190D Expired - Lifetime DE136190C (de) | 1901-08-02 | 1901-08-02 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136190C (de) |
-
1901
- 1901-08-02 DE DE1901136190D patent/DE136190C/de not_active Expired - Lifetime
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