DE136157C - - Google Patents

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DE136157C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12—Visible signals
    • B61L5/14—Form signals, e.g. semaphore arms
    • B61L5/16—Local operating mechanisms for form signals
    • B61L5/167—Local operating mechanisms for form signals using electrically controlled fluid-pressure operated driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Vorliegende Erfindung besteht darin, dafs als Kraftquelle für die Bewegung der Signale verflüssigtes Gas verwendet wird. Welche Gasart hierbei Verwendung findet, ist gleich. Es kann z. B. flüssige Kohlensäure, Luft und dergl. sein. Für die Vorrichtung zur Umsetzung des Gasdruckes in die Bewegung des Signales kann ein Cylinder, in dem ein Kolben auf- und niedergeht, oder eine Turbine oder dergl. verwendet werden.
Der Behälter zur Aufnahme des verflüssigten Gases ist auswechselbar eingerichtet, so dafs er, wenn sein Inhalt erschöpft ist, durch einen frisch gefüllten ersetzt werden kann. Von wesentlichem Vortheile ist es auch, für jedes einzelne Signal einen besonderen Behälter zu verwenden, der am Signal selbst oder in dessen unmittelbarer Nähe angeordnet ist, da hierdurch gegenüber einer Centralanlage einerseits Druckverluste, andererseits die langen Rohrleitungen von der Centrale zu den einzelnen Verbrauchsstellen vermieden werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine praktische Ausführungsform der Erfindung beispielsweise mit Kolbencylinder zur Umsetzung des Gasdruckes in die Bewegung eines Eisenbahnsignales dargestellt, die jedoch nach vorliegender Erfindung nicht beansprucht wird.
ι ist der Signalflügel, welcher durch das Gegengewicht auf »halt« eingestellt wird. Die Zugstange 2 des Signalarmes endigt in einen Kolben 3, der in einem Arbeitscylinder 4 auf- und abgeht. Der Behälter 5 für das verflüssigte Gas ist mit einem Ventil 6 ausgestattet und ist durch den Anschlufsstutzen 9 mit der Leitung 7 verbunden, in welcher ein Druckregler 8 eingeschaltet ist. Der' Anschlufsstutzen gestattet die Abnahme des Druckgefäfses 5 von der Leitung 7, sobald dasselbe erschöpft ist und durch ein neues Druckgefäfs ersetzt werden soll.
Die Arbeitsweise des beispielsweise dargestellten Apparates ist folgende:
Geht der Zug über den Block 31, so schliefst er bei 27 die Signalleitung der Batterie 26; die Elektromagnete 13 und 16 werden erregt, der Ankerhebel 17 wird angezogen und dadurch der Gewichtshebel 15 freigegeben, der sich senkt und den Einlafshahn 14 öffnet, so dafs das Gas in den Arbeitscylinder 4 eintritt, der Kolben hochgetrieben wird und der Signalarm sich auf »frei« senkt. Im Beginn des Hubes der Zugstange 2 wird zunächst die Leitung des Elektromagneten 16 unterbrochen und der Anker 17 freigegeben, beim weiteren Heben der Zugstange 2 wird der Hahnhebel 1 5 von dem Schlitzarm 18 der mit der Stange 2 verbundenen Haube 10 mitgenommen und das Ventil 14 geschlossen. Der Hebel 15 legt sich auf das obere Ende des Ankers 17, wird arretirt und hält den Signalflügel auf »frei« fest. Gleichzeitig hat sich ein Gelenkdaumen 11 auf den Ankerhebel 12 aufgelegt, und der Schlitzarm 25 hat den Hebel 22 gehoben und damit das Auslafsventil 21 geöffnet.
Geht der Zug auf die Schienenstrecke 32 über, so wird der Stromkreis der Batterie 26 bei 28 geschlossen. Die Erregung des Elektromagneten 13 hört auf, der Anker 12 wird freigegeben, der Kolben geht nieder, und der Gelenkdaumen ii kann an dem Hebel 12 zurückgehen, so dafs das Signal sich hinter
dem passirenden Zug wieder auf »halt« einstellt. Die in dem Arbeitscylinder 4 zurückgebliebene Gasmenge bremst den niedergehenden Kolben und verhindert dadurch Stöfse.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Eine Signaleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs als Kraftquelle für die Signalbewegung verflüssigtes Gas verwendet wird. Ausführungsform der Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Behälter für das verflüssigte Gas mit der den Gasdruck in die Bewegung des Signales umsetzenden Vorrichtung (Kolbencylinder, Turbine u. s. w.) auswechselbar verbunden ist.
    Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs der Behälter für das verflüssigte Gas mit der den Gasdruck in die Bewegung des Signales umsetzenden Vorrichtung am Signalmast oder dessen unmittelbarer Nähe angeordnet ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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