DE136123C - - Google Patents
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- DE136123C DE136123C DENDAT136123D DE136123DA DE136123C DE 136123 C DE136123 C DE 136123C DE NDAT136123 D DENDAT136123 D DE NDAT136123D DE 136123D A DE136123D A DE 136123DA DE 136123 C DE136123 C DE 136123C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B13/00—Soles; Sole-and-heel integral units
- A43B13/14—Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
- A43B13/16—Pieced soles
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um Stiefelsohlen eine gröfsere Haltbarkeit zu geben, hat man versucht, dieselben in der
Weise herzustellen, dafs man aus Kernsohlenleder gieichmäfsige Streifen in Länge oder
Breite der Stiefelsohle schnitt, die man auf die Schnittfläche (hohe Kante) stellte, neben einander
reihte, durch Draht oder Metallstreifen mit einander verband und dann in gewöhnlicher
Weise aufnagelte. .
Dieses Verfahren ist aber mangelhaft, denn da die Lederstreifen mindestens die Länge der
Sohlenbreite haben mufsten, Abfallstücke von so grofsen Abmessungen aber entweder gar
nicht oder nur zu relativ sehr hohen Preisen zu haben sind, so mufsten die Streifen zum
gröfsten Theil direct aus den · Häuten geschnitten werden. Berücksichtigt man dann
noch den Umstand, dafs die Streifen, um Schlitze zum Durchstecken von Metallbändern
erhalten zu können, mindestens 5 mm breit bezw. hoch sein mufsten, während das Leder
selbst durchschnittlich nur etwa 2Y2 bis 3 mm
stark ist, so folgt daraus, dafs man zu einer nach dem angegebenen bekannten System herzustellenden
Sohle ein doppelt grofses Stück Kernleder haben mufste. Es ist hieraus ersichtlich
und erklärlich, dafs sich eine solche Sohle viel zu theuer stellte und sich aus diesem
Grunde in der Praxis nicht einführen konnte.
Das vorliegende Verfahren hat den Zweck, eine aus an einander gereihten, auf die Schnittfläche
gestellten Lederstreifen bestehende Sohle zu schaffen, die sich ganz erheblich billiger
stellt als die gewöhnlichen Kernledersohlen und bei welcher zum Zusammenhalten der
einzelnen Streifen weder Blechbänder noch Bindedrähte erforderlich sind.
Dies soll dadurch erreicht werden, dafs aus den kleinsten Abfallstücken, die bei der Schuhfabrikation
keinerlei Verwendung mehr finden können und daher' geringen Werth haben,
kurze Streifen geschnitten und in solche Formen gebracht werden, dafs sie auf ihre Schnittflächen
gestellt und in geeigneter Weise zusammengefügt ein Ganzes bilden, dem die
Form einer Schuhsohle gegeben wird.. Den einzelnen Streifen können selbstredend beliebige
Formen gegeben werden, die sich zum Ineinanderfügen und gegenseitigen Zusammenhalten
eignen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine nach dem vorliegenden neuen Verfahren hergestellte
Sohle veranschaulicht, bei welcher drei verschiedene Formen von Streifen benutzt werden,
und zwar zeigt Fig. ι eine Ansicht der fertig zusammengestellten Sohle, bei welcher
die drei verschiedenen Streifenformen durch verschiedene Schraffuren kenntlich gemacht
sind.
: Fig. 2 ist ein Schnitt nach A-A der Fig. i,
Fig. 3 ein Schnitt nach B-B der Fig. ι.
Fig. 4, 5 und 6 zeigen die drei zur Verwendung
kommenden Streifenformen, die beim Zusammenfügen auf die Schnittfläche zu stellen
sind.
Das Zusammenfügen der Streifen vollzieht sich in folgender Weise:
Es werden je fünf Streifen α wechselseitig
so an einander gelegt,. dafs ihre nach oben zeigenden Aussparungen d in gerader Richtung
Claims (1)
- liegen, worauf je ein Streifen b mit seinem mittleren Theile./ in die Aussparungen d derart eingesetzt wird, dafs seine Füfse g die fünf Streifen α zusammenhalten. Die oben und unten hervorragenden Füfse g werden mit ebenfalls wechselseitig zu lagernden Deckstreifen c überdeckt. Die so erhaltenen Streifenbündel werden nun über und neben einander gereiht und in der Weise zusammengefügt, dafs immer vier Streifen α durch Einschieben ihrer Schlitze i und Zungen h über die Zungen k und in die Schlitze / von vier Deckstreifen c mit letzteren gekuppelt werden, während der fünfte Streifen α mit einem Streifen a des seitlich benachbarten Bündels verbunden wird. Da die Streifen α zwischen den Füfsen g der Theile b festgeklemmt sind, so werden dadurch die Deckstreifen c, die in Gruppen von je vier Stück, immer die an einander stofsenden Füfse g 'von zwei Theilen b bedecken, .verbunden, so dafs auf diese Weise sa'mmtliche neben einander gereihten Bündel in Zusammenhang stehen; da ferner die Streifen c infolge der in ihren Unierkanten vorgesehenen Aussparung die Füfse g einklemmen, so werden dadurch auch die unter einander gereihten Bündel zusammengehalten.Patknt-Anspruch :Ein Verfahren zur Herstellung von Schuhsohlen aus auf die·Schnittfläche zu stellenden Streifen, dadurch gekennzeichnet, dafs, um kleine, sonst im Schuhmachergewerbe nicht mehr verwendbare Abfälle verwerthen zu können, aus solchen Abfällen hergestellte kurze Lederstreifen so an, in und über einander gefügt werden, dafs sie, sich gegenseitig zusammenhaltend, eine Schuhsohle bilden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE136123C true DE136123C (de) |
Family
ID=404102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT136123D Active DE136123C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE136123C (de) |
-
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