DE135673C - - Google Patents

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DE135673C
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Germany
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pocket
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Λ*135673 KLASSE 81 c.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1901 ab.
Vielfach herrscht noch der Brauch, die eintreffenden postalischen Sendungen durch Boten von der Post abholen zu lassen. Dabei kommt es vor, dafs die Boten von den eingehenden Sendungen, also auch oft von deren Bedeutung und Inhalt, Kenntnifs erhalten.
Diesen Uebelstand zu beseitigen, erstrebt vorliegende Erfindung. Dieselbe besteht darin, dafs an der inneren Seite eines Einwurfsschlitzes, welcher in einer die Mappe oben abschliefsenden Metallplatte vorgesehen ist, drehbare, mittelst Federn stets anliegende Zinken oder Finger angeordnet sind, um ein Entnehmen des Inhaltes der Tasche durch Umstülpen zu verhindern.
In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι die Vorderansicht der Sammelmappe, Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 4 und 5 im vergröfserten Mafsstabe Einzelheiten.
Die Mappe α ist wie üblich mit Erweiterungsfalten b versehen. Die Vorderseite derselben weist eine durch ein Schlofs d verschliefsbare Klappe c auf, deren obere Breite von einer Metallplatte e abgeschlossen ist. Dieselbe ist derart schräg angeordnet, dafs sie bei leerem Zustande der Tasche sich der Rückseite derselben anlegt und dadurch gestattet, dafs die Tasche die Form einer flachen Platte annimmt. Diese Platte e besitzt einen Schlitz /, welcher als Einwurf für die Briefe und ähnliche Postsendungen dient. Dieser Schlitz ist zwar nicht breit genug, um durch Eingreifen in das Innere der Tasche gelangen zu können, immerhin jedoch könnte eine Entleerung derselben durch Umstürzen und Herausschütteln des Inhaltes durch den Schlitz erfolgen. Um dies zu vermeiden, sind an der Unterseite der Platte zu beiden Seiten des Schlitzes unabhängig von einander drehbare und unter Federdruck stehende Zinken oder Finger g derart angeordnet, dafs dieselben in ihrer Normalstellung gegen die Platte anliegen; beim Einwerfen eines Briefes werden die Finger durch den Brief selbst bei Seite gedreht, aber durch die Federn sofort wieder in ihre Normalstellung zurückgebracht. Beim Umstülpen der Tasche verhindern sie ein Herausgleiten und Herausfallen der Briefe aus derselben. Besonders ihre von einander unabhängige Anordnung erschwert ein Zurücklegen, wobei event, der Inhalt herausgenommen werden könnte.
Für Postsendungen mit belanglosem Inhalt befindet sich an der Rückseite dieser Tasche eine gleichartige oder sonstwie ausgebildete Mappe h mit einfacher Ueberfallklappe als Verschlufs. Dadurch, dafs der Bote mit verschliefsbarer Mappe zur Abholestelle geht und
die Sendungen seitens des Beamten in dieselbe gethan werden, ohne dafs der Beamte ein Oeffnen oder Verschliefsen der Tasche vorzunehmen hat, ist die Benutzung neben der Sicherheit, welche die Tasche gewährt, eine sehr einfache.
Die Ausbildung der Mappe ist eine beliebige und kann z. B. auch taschen- oder sackartig sein.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Eine Sammelmappe für Briefe u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs an der inneren Seite eines Einwurfsschlitzes, welcher in einer die Mappe oben abschliefsenden Metallplatte vorgesehen ist, drehbare, mittelst Federn stets anliegende Zinken oder Finger angeordnet sind, um ein Entnehmen des Inhaltes der Tasche durch Umstülpen derselben zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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