DE73595C - Hemden- (Stulpen- u. dergl.) Knopf mit doppelseitigem Klappverschlufs - Google Patents

Hemden- (Stulpen- u. dergl.) Knopf mit doppelseitigem Klappverschlufs

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DE73595C
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Germany
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shirt
double
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Application number
DENDAT73595D
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English (en)
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J. NADAL in Paris, 6 rue de N5_ Ds_ de Nazareth
Publication of DE73595C publication Critical patent/DE73595C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B3/00Collar-studs
    • A44B3/06Collar-studs with head formed as two tiltable flaps

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  • Details Of Garments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLA SSE 44: Kurzwaaren
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1893 ab.
Der vorliegende Knopf, dessen Fufs umlegbar angeordnet ist, zeichnet sich dadurch vortheilhaft aus, dafs keine Theile vorhanden sind, welche beim Aufrichten oder Niederlegen der Platte sich verbiegen oder brechen könnten.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die umlegbare Platte aus zwei Flügeln, während das Stück, mittelst dessen die Flügel aufgerichtet oder niedergelegt werden sollen, eine T-Form besitzt.
Fig. ι zeigt eine vordere, Fig. 2 eine obere, Fig. 3 eine Seiten- und Fig. 4 eine untere Ansicht des Knopfes im Gebrauchszustand, d. h. mit niedergelegten Flügeln.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen Schnitte des Knopfes mit aufgerichteten Flügeln und die Fig. 8 bis 11 Einzelheiten.
Die Fig. 12 bis 16 stellen Abarten dar.
Bei der in den Fig. 1 bis 11 gezeigten" Ausführungsart besteht der Knopf aus einer festen Platte a, auf der ein Steg b von ovalem Querschnitt angeordnet ist, welcher sich der Form des Knopfloches so nahe wie möglich anschliefst.
Am Ende des Steges b sind die Flügel d mittelst der Zapfen c drehbar befestigt. Die Flügel d, welche zum Befestigen des Knopfes an der Stulpe dienen, haben zweckmäfsig im flachen Zustand kreisförmige Gestalt.
Der Ansatz e hat die Form einer Walze und nimmt die als Zapfen dienenden Stifte c auf, welche in den Augen f des Steges gelagert sind. Durch die Mitte des Steges b reicht der Steg g des T-Stückes hindurch, welcher eine dreiarmige Feder h trägt. Die Feder kann auch jede andere Form annehmen und dient dazu, das T-Stück in seiner Ruhelage zu halten.
Der Steg g des T-Stückes endigt unten mit einem abgeflachten Theil z, welcher in den Kopfj des Knopfes eingreift, derart, dafs beide Theile nicht gegen einander verdreht werden können.
Ferner befinden sich am äufsersten Ende des Steges g zwei seitliche kleine Einschnitte oder ein durchgehendes Querloch, um den Kopf mittelst einer gabelförmig ausgebildeten Scheibe k bezw. mittelst eines Stiftes am Knopf befestigen zu können.
Die Handhabung des Knopfes geschieht in der Weise, dafs der Kopf j gegen den Steg b verdreht wird, infolge dessen sich die Flügel d flach legen oder ausbreiten bezw. sich aufrichten oder zusammenschlagen, um so durch das Knopfloch der Stulpe durchtreten zu können.
Um diese Handhabung zu ermöglichen, und zwar derart, dafs die Drehung sowohl nach rechts als auch nach links vor sich gehen kann, erhält der die Drehzapfen aufnehmende walzenförmige Theil e die Flügel einer Lücke /, Fig. 9.
Aufserdem besitzen diese als Gelenkhälften dienenden Theile in der Mitte einen anderen Ausschnitt m, welcher von schneckenförmigen Kanten begrenzt ist, derart, dafs, wenn die waagrechten Arme η des T-Stückes gegen diese schneckenförmigen Kanten stofsen, die Flügel d hochgerichtet werden, bis sie sich berühren.
In dieser Lage angelangt, legen sich die Arme η gegen ein flache Stelle 0 der Gelenkhälften e, Fig. 8, so dafs die Flügel unter Einwirkung der Feder h mit genügender Kraft in der in Fig. 6 gezeigten Stellung festgehalten werden.
Durch Zurückdrehen oder Weiterdrehen des Kopfes gleiten die Arme η von der abgeflachten Stelle ο ab und an der schneckenförmigen Kante m entlang zurück, so dafs die Flügel sich wieder niederlegen oder ausbreiten.
Stellt sich das T-Stück unter einem rechten Winkel zum Gelenk ein, so fallen die beiden Armen in einen kleinen Ausschnitt ρ, welcher sich an der Oberfläche des Steges befindet, so dafs das Ganze einen sicheren Halt erlangt.
Den erforderlichen Widerstand, welchen der Steg beim Drehen des Kopfes besitzen mufs, erhält derselbe durch das Knopfloch selbst.
Die in den Fig. 12 bis 16 dargestellten Abarten unterscheiden sich von der oben beschriebenen Ausführungsart im wesentlichen durch die Anwendung beliebig gestalteter Federn zum Hochrichten und Festhalten der Flügel.
Bei diesen Abarten befindet sich eine beliebige oder geeignete Feder r im Innern des Steges b, welche das Bestreben hat, die Flügel d aufzurichten und gegen einander zu drücken, während diese in das Knopfloch eingeführt werden.
Bei der Wahl der Federform, welche im übrigen eine beliebige ist, hat man nur darauf zu achten, dafs die erforderliche Beweglichkeit und Handhabung des T - Stückes nicht behindert oder gehemmt wird, welches in allen Fällen dazu dienen soll, die Flügel, wie beschrieben, aus einander zu breiten und in dieser Stellung festzuhalten.
Bei der in Fig. 12 gezeigten Abart sind zwei Stahlbandfedern vorgesehen, welche im Steg b in beliebiger Weise gehalten werden können, jedoch derart sich an den Rand anlegen, dafs sie weder das Gelenk noch das T-Stück beengen bezw. in ihrer Beweglichkeit behindern.
Bei der in Fig. 13 gezeigten Abart ist für jeden Flügel eine Schraubenfeder vorhanden, deren Ende sich derart, z. B. durch eine am Flügel angebrachte keilförmige Fläche, gegen den Flügel stützt, dafs dieser das Bestreben hat, sich zu schliefsen. Diese Federn sind so angeordnet, dafs sich eine auf jeder Seite des T-Stückes befindet.
Bei der in Fig. 14 gezeigten Abart befindet sich an jedem Scharnierende des Flügels ein Ansatz t, gegen welchen sich das Ende der Feder behufs Bethätigung des Flügels stützt:
In den Fig. 15 und 16 ist eine Abart der Feder dargestellt, welche aus einem zu einem Bügel gebogenen Metalldraht besteht.
Anstatt für jeden Flügel ein besonderes Scharnier vorzusehen, können auch beide Flügel auf einem Scharnier angebracht werden, dessen Drehachse in der Mittellinie des Steges b sich befindet.
Gewünschten falls können die Federn auch ganz fortfallen; in diesem Falle werden behufs Entfernung des Knopfes die Flügel, nachdem man das T-Stück parallel zum Scharnier eingestellt hat, zusammengeklappt, so dafs sie durch das Knopfloch durchtreten können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Hemden- (Stulpen- u. dergl.) Knopf mit doppelseitigem Klappverschlufs, gekennzeichnet durch ein T-Stück (ng I)1 welches in fester Verbindung mit dem drehbaren Kopf (j) des Knopfes steht und dessen Arme (n) durch Drehung unter einem rechten Winkel zum Scharnier der Flügel diese im ausgebreiteten Zustande dadurch festhalten, dafs sie sich in einen Ausschnitt der Flügel einlegen, während die Flügel in aufgerichteter oder zusammengelegter Stellung dadurch festgehalten werden, dafs die Arme in paralleler Stellung zum Gelenk sich auf einen abgeflachten Theil (0) des Scharnierendes legen.
2. Bei dem unter Anspruch 1. gekennzeichneten Knopf Federn nach Fig. 12 bis 16, unter deren Einwirkung die Flügel sich selbstthätig aufrichten bezw. in dieser Stellung elastisch gehalten werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT73595D Hemden- (Stulpen- u. dergl.) Knopf mit doppelseitigem Klappverschlufs Expired - Lifetime DE73595C (de)

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