DE52089C - Gestell für Klapphüte - Google Patents

Gestell für Klapphüte

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Publication number
DE52089C
DE52089C DENDAT52089D DE52089DA DE52089C DE 52089 C DE52089 C DE 52089C DE NDAT52089 D DENDAT52089 D DE NDAT52089D DE 52089D A DE52089D A DE 52089DA DE 52089 C DE52089 C DE 52089C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
strut
hat
folding
spring
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52089D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. BO-RESCH in Berlin N., Linienstr. 117
Publication of DE52089C publication Critical patent/DE52089C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/201Collapsible or foldable

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -41: Hutfabrikation und Filzbereitung.
JOHANN BORESCH in BERLIN. Gestell für Klapphüte.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1889 ab.
Die bisher' für Klapphüte benutzten Gestelle sind sehr complicirter Construction, und es • müssen die einzelnen Theile derselben, namentlich die Streben und Spiralfedern, aus verhältnifsmä'fsig sehr starkem Material gefertigt werden, wenn das Gestell den Anforderungen auf längere Haltbarkeit entsprechen soll. Hieraus ergiebt sich aber der Nachtheil, dafs die Gestelle sehr schwer werden und das Gewicht derselben sich nicht unter 69 g herabmindern läfst, während das vorliegende Gestell nur ein Gewicht von höchstens 45 g erreicht.
Ferner liegt in der eigenthümlichen Construction der bisher in Anwendung gekommenen Hutgestelle der Nachtheil, dafs dieselben, zusammengeklappt, viele scharfe Ecken und Kanten bilden, durch welche das Hutfutter sehr angegriffen wird und in kurzer Zeit durch neues Futter ersetzt werden mufs. Im vorliegenden Falle fallen sämmtliche scharfen Ecken und Kanten fort, und es wird eine wesentliche Erleichterung in der Anfertigung des neuen Hutgestells und eine damit verbundene Kostenersparnifs dadurch erzielt, dafs die zur Verbindung der Streben mit den Stahlreifen , welch letztere zur Befestigung der Krempe und des Deckels dienen, erforderlichen Scharnierblätter je zur Hälfte mit den Streben bezw. den Reifen aus einem Stück hergestellt sind, wodurch an jedem Gestell 32 Niete erspart werden.
In Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist das vollständige Hutgestell -veranschaulicht, während die Fig. 1' bis 7 Details der Construction darstellen, und in den Fig. 8 bis 11 sind die Details in gröfserem Mafsstabe gehalten, um die Verbindung der Streben unter sich deutlicher erkennbar zu machen.
Die beiden Stahlfeifen R und R 2, wovon jR zur Aufnahme des1 Hutdeckels und R1 zur Befestigung der Krempe dient, sind mit den nach dem Hutinnern etwas schräg angeordneten Streben α bezw. b durch Scharniere verbunden. Die Streben bestehen aus dünnem Stahlblech und sind im Querschnitt halbrund, elliptisch oder sonst geeignet geformt, um die Stabilität zu erhöhen, während die mit den Streben aus einem Stück bestehenden Scharnierblätter eine gezahnte gerade Fläche bilden. Ebenso sind die mit den Stahlreifen R bezw. R1 aus einem Stück bestehenden Scharnierblätter flach und gezahnt. Die Bildung der Scharniere C und C1 ist in der bekannten Art durch Umbiegen der Scharnierblätter, gegenseitiges Ineinandergreifen derselben und Verbindung beider Hälften mittelst Scharnierstiftes bewirkt.
Die Streben α und b haben ihren Drehpunkt in x1, während auf dem davor liegenden Niet x, welcher nur durch Strebe b geschoben, wird, eine kleine excentrische Scheibe s2 mit daran sitzendem Häkchen k drehbar befestigt ist. Dieses Häkchen k dient zur Aufnahme des unteren geraden Federendes,. und ist behufs sicherer Einhängung mit einer kleinen Nuth sl versehen. Der gewundene Theil der Feder F wird mit seiner Brücke, welche ebenfalls mit einer kleinen Nuth s versehen ist (Fig. 2 und 3), auf ein an der Aufsenseite von Strebe α befestigtes Häkchen h gehängt, so dafs Strebe α in dem Schlitz der. Feder F und die Brücke der
Feder F aufserhalb auf dem Rücken der Strebe a liegt.
Das Auf- und Zusammenklappen des Hutgestells vollzieht sich in ganz ähnlicher Weise wie bei den alten Hutgestellen, und die Lage der einzelnen Theile des Gestells ist durch die Fig. ι ο und 11 erkennbar gemacht.
Es ist leicht ersichtlich, dafs scharfe Ecken und Kanten nicht mehr vorkommen. Das Spannen der Federn beim Zusammenklappen des Gestells erfolgt nach stattgefundener Drehung der excentrischen Scheibe s2, wenn die untere Kante des geraden Federendes auf Strebe a. Auflage hat, wobei die Strebe b mit ihrer Aufsenfläche in den Schlitz des gewundenen Theiles der Feder F tritt.

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch: t
    Ein Gestell für Klapphüte, bei welchem eine Beschädigung des Hutfutters beim Oeffhen bezw. Zusammenlegen des Hutes dadurch verhindert werden soll, dafs die beiden drehbar verbundenen Theile (a b) einer jeden Strebe in ihren beiden Grenzlagen durch eine in Richtung der Strebe gespannte Spiralfeder (F) festgehalten werden, deren eines1 gewundenes Ende an dem einen Theil (a) der Strebe, welchen sie gleichzeitig in sich aufnimmt, befestigt ist, während das andere freie Ende der Feder mit einem in dem zweiten Theil (b) der Strebe excentrisch gelagerten Drehstück (s%) verbunden ist.
DENDAT52089D Gestell für Klapphüte Expired - Lifetime DE52089C (de)

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DE (1) DE52089C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2509584A1 (fr) * 1981-07-15 1983-01-21 Mugnaioni Raoul Chapeau claque
DE9017300U1 (de) * 1990-12-21 1991-03-28 Lutz, Wilhelm Heizungsventil für eine Einrohrheizungsanlage

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FR2509584A1 (fr) * 1981-07-15 1983-01-21 Mugnaioni Raoul Chapeau claque
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