DE258304C - - Google Patents

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DE258304C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers

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  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 258304 KLASSE 341 GRUPPE
FRITZ NOACK in HILDESHEIM.
Sammelschrank für Pläne, Zeichnungen o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1912 ab.
Die Erfindung betrifft einen Sammelschrank für Zeichnungen, Pläne o. dgl. mit einem beim öffnen der Schranktür in horizontale Lage klappenden Einsatz für die Sammelmappen, Deckel o. dgl. Von den bekannten derartigen Sammelschränken unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß ein an der Schrankrückwand drehbar gelagerter, unter der Wirkung einer nach außen drückenden Feder
ίο stehender Arm bei geschlossenem Schrank die in vertikaler Lage befindlichen Sammelmappen zusammenhält und beim öffnen des Schrankes mit an seinem freien Ende sitzenden Zapfen in Rasten des Einsatzes einfällt und diesen in horizontaler Lage hält.
Zum Halten der nach dem Öffnen des Schrankes aufrecht zu stellenden Mappen dienen zwei an der Schrankdecke drehbar gelagerte, je an einer Seitenkante der Mappen angreifende Arme, welche zwangläufig miteinander verbunden und entgegen der Wirkung einer Feder in die Gebrauchslage drehbar sind. Durch diese Einrichtung wird eine einfachere Handhabung der Sammelmappen erzielt.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι und 2 je einen Vertikalschnitt durch einen geöffnet und einen geschlossen. gedachten Schrank nach der Erfindung,
Fig. 3 die Anordnung der Halter für die aufrecht zu stellenden Sammelmappen und
Fig. 4 und 5 den an der Schrankrückwand drehbar gelagerten federnden Arm in Draufsicht und Seitenansicht.
Die mit ihrem unteren Ende am Sammelschrank drehbar befestigte Klapptür α ist an ihrem oberen Ende mit der Vorderwand c des Einsatzes c gelenkig verbunden. Der nach hinten und oben offene Einsatz c wird von an den Schrankseitenwänden befestigten Ketten f getragen, so daß er beim öffnen der Klapptür in horizontale Lage klappt. Auf dem schräg abwärts gerichteten Boden e des Einsatzes c sind in bekannter Weise die Sammelmappen oder Pappdeckel g zur Aufnahme der Zeichnungen, Pläne o. dgl. befestigt. Die Sammelmappen werden bei geschlossenem Schrank in aufrecht stehender Lage durch einen an der Schrankrückwand drehbar befestigten Arm k zusammengehalten, der unter der Wirkung einer nach außen drückenden Feder ν steht. Das freie, gabelförmig gestaltete Ende des Armes k trägt eine Rolle m, durch welche Beschädigungen der Mappen g durch den Arm k vermieden werden. Die Welle 0 der Rolle m steht nach beiden Seiten über. Mit diesen überstehenden Zapfen 0 fällt der Arm k beim öffnen der Klapptür a in am Boden e des Einsatzes c vorgesehene Rasten η ein und stellt den Einsatz in horizontaler Lage fest. Wird die Tür α geschlossen, zu welchem Zweck die Oberkante der Tür α etwas angehoben werden muß, so tritt der Arm k aus den Rasten η und wird, sich mit seinem oberen Ende auf der innersten Mappe entlangschiebend, gegen die Schrankrückwand zurückgedrückt.
An der Unterseite der Schrankdecke sind zwei Greiferarme t in gleichen Abständen von den Schrankseitenwänden um Bolzen u drehbar gelagert. Die Arme t werden durch eine Stange s zwangläufig miteinander verbunden, welche bei dem einen Arm t vor und bei dem anderen um das gleiche Stück hinter dem
Drehbolzen u angreift, so daß beim Drehen des eines Armes t der andere sich um ein gleiches Stück in entgegengesetztem Sinne dreht. Eine einerseits an einer Schrankseitenwand und andererseits an der Verbindungsstange s angreifende Schraubenfeder χ hat das Bestreben, die Arme t in die Ruhelage zu klappen, d. h. einwärts zu drehen.
Sollen einzelne der bei geöffnetem Schrank
ίο mit der Vorderwand c des Einsatzes horizontal liegenden Mappen g aufrecht gestellt werden, so werden vorher die Greiferarme t durch Ziehen an einem von ihnen auswärts gedreht und nach dem Hochklappen der gewünschten Mappen g losgelassen, worauf sie sich unter der Wirkung der Feder χ von selbst gegen die Seitenkanten der Mappen g anlegen und diese in aufrechter Lage halten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sammelschrank für Zeichnungen, Pläne o. dgl. mit einem beim Öffnen des Schrankes in horizontale Lage klappenden Einsatz für die Sammelmappen, Deckel o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Schrankrückwand drehbar gelagerter Arm (k), der unter der Wirkung einer nach außen drückenden Feder (v) steht, bei geschlossenem Schrank die in vertikaler Lage befindlichen Sammelmappen (g) zusammenhalt und beim öffnen des Schrankes mit an seinem freien Ende vorgesehenen Zapfen, Widerlagern o. dgl. (0) in Rasten (n) des Einsatzes (c, e) einfällt und diesen in horizontaler Lage festhält.
  2. 2. Sammelschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten der nach dem öffnen des Schrankes aufrecht zu stellenden Mappen (g) an der Schrankdecke drehbar gelagerte, sich um die Seitenkanten der Mappen (g) legende Greiferarme (t) dienen, welche zwangläufig miteinander verbunden und entgegen der Wirkung einer Feder (x) in die Gebrauchslage 4-5 drehbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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