DE25451C - Taschenmesser ohne Feder - Google Patents

Taschenmesser ohne Feder

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DE25451C
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Germany
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blades
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Application number
DENDAT25451D
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English (en)
Original Assignee
f. W. RAUH in Solingen-Schlagbaum
Publication of DE25451C publication Critical patent/DE25451C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B1/00Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
    • B26B1/02Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade
    • B26B1/04Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
J. WILH. RAUH in SOLINGEN-SCHLAGBAUM. Taschenmesser ohne Feder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1882 ab.
Das Wesentliche der Erfindung betrifft eine neue Einrichtung bei Taschenmessern, sogen. Etuimessern, welche das Feststellen einer oder mehrerer um eine Achse drehbaren Klingen ohne Einwirkung von Federn mittelst einer kastenförmigen, seitwärts drehbaren Schale in der nachstehend beschriebenen Weise ermöglicht. Aufserdem hat die kastenförmige Schale den besonderen Zweck, das innere Messergehäuse gegen Eindringen von Staub etc. zu schützen.
In den beiliegenden Zeichnungen ist diese Einrichtung für Messer mit einer Klinge, sowie für Messer mit mehreren Klingen oder Instrumenten veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen Details der zum Messer gehörigen Schalen A und B in Vorderansicht, Seitenansicht und Giundrifs.
Fig. 3 ist das Gehäuse der Klinge mit Hinweglassung der Schalen A und B, von verschiedenen Seiten gesehen.
Fig. 4 ist die hintere Ansicht eines aus dem Messergehäuse C\ Fig. 3, und den Schalen A und B, Fig. 1 und 2, zusammengesetzten, completen Messers, bei dem man die kastenförmige Schale vom Gehäuse ab nach der Seite hin eingelegt sieht.
Fig. 5 stellt die Seitenansicht dieses completen Messers mit der nicht vollständig geöffneten Klinge dar.
Fig. 6 veranschaulicht die Anordnung des kleinen Klinkhebels e an der inneren Seite der unbeweglichen Schale A.
Fig. 7 ist die Ansicht eines anderen completen Messers, welches mehrere Klingen oder Instrumente an jeder Seite enthält und dementsprechend zwei Feststellvorrichtungen hat.
Fig. 8 und 9 zeigen die Anordnung der Schlitzlöcher in den Gleitflächen der Klingen.
Fig. 10 ist die Vorderansicht der Fig. 7 mit den beiden seitwärts umgelegten kastenförmigen Schalentheilen.
Fig. 11 stellt die unbewegliche Schale dieses Messers von vorn und von der Seite gesehen dar.
Fig. 12, 13 und 14 sind Ansichten der einzelnen Scheidewände, zwischen denen sich die Klingen bewegen.
Fig. 15 veranschaulicht die doppeltheilige Kastenschale der Fig. 7 in einer Ansicht von der äufseren Seite, in einer Ansicht von vorn und in einer Ansicht von der inneren Seite.
Fig. 16 zeigt in vergröfsertem Mafsstabe die mit Federn versehenen zwei Klinkhebel in der inneren Seite der unbeweglichen Schale A1.
Das einklingige Messer, Fig. 4 und 5, ist aus dem inneren eigentlichen Messergehäuse C1 C1, Fig. 3, der Klinge D und den beiden Schalen A, Fig. i, und B, Fig. 2, zusammengesetzt. Die eine Schale A ist mit der einen Messingplatte C zusammengenietet, die andere Schale B dagegen, welche die eigenthümliche Kastenform CC, Fig. 2, hat, ist mittelst Scharniere am unteren Theil des Gehäuses C1 drehbar angeordnet.
Der LJ - förmige ■ Kastentheil C, Fig. 2 im Grundrifs, in Verbindung mit der eigentlichen Schale B, Fig. 4, kann das innere Messergehäuse C C1 durch Drehung um sein Scharnier vollständig umschliefsen und in dieser Lage die eingeklappte Klinge ganz überdecken.
Die Drehung der Schale B erfolgt dabei in einer Ebene, vertical zur Drehungsrichtung der Klinge D1 Fig. 4 und 5. Am oberen Ende, und zwar an der inneren Seite der Schale B, Fig. 4 und 2, ist ein flacher Hakenstift g befestigt, der, wenn sich die Messerkapsel schliefst, durch in dem Klingengehäüse C1 C1 und in der Klinge selbst entsprechend angeordnete, unter einander correspondirende Schlitzlöcher k, Fig. 3, greift, und auf diese Weise die Klinge in ihren Endstellungen unbeweglich feststellt.
Die Endstellungen der Klinge (ganz geöffnet oder ganz geschlossen) sind durch Anschläge fixirt, so dafs die Schlitzlöcher ohne Weiteres die richtige gegenseitige Lage für den sicheren Durchgang des Hakenstiftes g einnehmen.
Die feste Verbindung der beiden Schalen A und B wird in der einen oder anderen Endstellung der Klinge durch Zusammenlegen derselben, Fig. 4, und durch gleichzeitige Benutzung des an der Schale A angebrachten Klinkhebels e, Fig. ι und 6, erreicht. Dieser drehbare Hebel liegt quer gegen die Richtung des heranbewegten Hakenstiftes g, Fig. 4, und klinkt beim Zusammendrücken beider Schalen A und B entweder selbstthätig durch Federkraft, Fig. 6, oder durch mit der Hand auszuführende Bewegung, Fig. 1, in das hakenförmige Ende des Stiftes ein.
Behufs der leichter zu bewerkstelligenden Abhebung der Kastenschale B vom Gehäuse kann eine elastische Feder m, Fig. 4, entsprechend angebracht werden.
Für mehrklingige Messer, Fig. 7, ist die Einrichtung der Kastenschale und der Feststellvorrichtung für die Klingen im Princip dieselbe. Falls mehrere Klingen zugleich um eine Drehachse angeordnet sind, haben diese sämmtlich auch die erforderlichen beiden Durchgangsöffnungen /11, Fig. 8 und 9, durch welche der dann entsprechend verlängerte Hakenstift glg^, Fig. 10 und 15, in den correspondirenden Stellungen bis zum Klinkhebel e1 an der Schale A1 reicht.
Solche Etuimesser erhalten für jede auf einer Achse befindliche Reihe von Klingen eine besondere Kastenschale B1B1, Fig. 10, mit der zugehörigen Feststellvorrichtung. Die Drehpunkte für beide Schalentheile B1 B1 sind in diesem Falle an der Mitte der breiten Seite des inneren Gehäuses verlegt.
Das Oeffnen und Schliefsen der Klingen oder Instrumente geschieht bei dem Etuimesser, Fig. 7 und 10, analog dem bereits beschriebenen einklingigen Messer. Beim Oeffnen hebt man zuerst die Klinkhebel e\ Fig. 10, ii und 16, wodurch man die feste Verbindung beider Schalen A1B1 löst, und dreht die Kastenschalentheile B1 B1, Fig. 10, um ihre Drehpunkte vom Gehäuse ab; darauf läfst sich jede gewünschte Klinge aus dem Gehäuse herausbewegen und durch einfaches Zuklappen der betreffenden Kastenschale feststellen. Beim Schliefsen mufs man auch zuvor den betreffenden Kastenschalentheil B1 vom inneren Gehäuse in gleicher Weise abnehmen, dann erst kann die Klinge eingestellt und darauf das Etui wieder verschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Taschenmesser, dessen eine Schalenhälfte mit dem Messergehäuse fest verbunden und dessen andere Schalenhälfte normal zur Bewegungsebene der Klingen drehbar ist und bei dem das Feststellen der Klingen in geöffnetem und geschlossenem Zustande durch Klinken bewirkt wird, welche sich in die durch Löcher des Gehäuses und der Klingen hmdurchgeführte Zapfen der beweglichen Schalenhälfte einlegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT25451D Taschenmesser ohne Feder Active DE25451C (de)

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