DE39829C - Neuerung an Messern - Google Patents
Neuerung an MessernInfo
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- DE39829C DE39829C DENDAT39829D DE39829DA DE39829C DE 39829 C DE39829 C DE 39829C DE NDAT39829 D DENDAT39829 D DE NDAT39829D DE 39829D A DE39829D A DE 39829DA DE 39829 C DE39829 C DE 39829C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B1/00—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives
- B26B1/02—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade
- B26B1/04—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position
- B26B1/046—Hand knives with adjustable blade; Pocket knives with pivoted blade lockable in adjusted position with a locking member acting in axial direction parallel to the pivot axis of the blade
Landscapes
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- Knives (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
GEBR. HOLLWEG in BARMEN. Neuerung an bessern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. October 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Mechanismus zum Oeffnen,' Feststellen, und
Schliefsen der Klingen an Messern, hauptsächlich an Taschenmessern, wodurch folgende
Vortheile erreicht werden. Das Messer kann geöffnet werden, ohne dafs die Klinge berührt
wird, so dafs blanke Klingen nicht rosten oder beschmutzte nicht mit Fingern angefafst
zu werden brauchen; ferner kann die Klinge sowohl in der geschlossenen, wie in der
offenen Stellung derart unbeweglich festgestellt werden, dafs eine unbeabsichtigte Bewegung
derselben nicht möglich ist; die Klingen stehen ferner nicht, wie bei den bekannten
Messern in geschlossenem Zustande, mit ihrem Rücken seitlich vor, so dafs neben dem eleganteren
Aussehen des Messers gleichzeitig die Gefahr des Festhakens der Klingenspitze und
dergleichen vermieden ist; das neue Messer besitzt endlich keine Federn irgend welcher
Art, so dafs einerseits die aus dem Schlaffwerden solcher Federn entstehenden Uebelstände
hier vermieden sind, ferner der Druck, den solche Federn dem Oeffnen und Schliefsen
der Klinge entgegensetzen, hier ganz wegfällt und daher das Messer mit besonderer Leichtigkeit
zu öffnen bezw. zu schliefsen ist und auch ein Einrosten, Festfressen und Abnutzen
der bewegten Theile überhaupt nicht stattfindet. Aus letzterem Grunde ist auch das
Einölen der Scharniere vollständig überflüssig.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 ein Messer mit drei Klingen dargestellt, von denen
die obere und eine der unteren ganz geöffnet ist, während die zweite untere geöffnet oder
geschlossen werden soll. Fig. 2 zeigt das Messer in geschlossenem Zustande; Fig. 3 ist
ein horizontaler Querschnitt nach x-x, Fig. 2; Fig. 4 zeigt das Schalenblech A, Fig. 5 das
Rückenblech C, Fig. 6 eine Klinge K und Fig. 7 bis 13 zeigen die übrigen Einzeltheile
des Messers.
Das Messer besteht aus zwei Schalenblechen A, von denen die Fig. 4 nur eine obere Hälfte
zeigt; auf diesen Blechen kann eine verzierte Schale B aufgenietet oder befestigt werden.
Die beiden Schalenbleche werden einestheils λ durch die Niete, um welche sich die Klingen
drehen, mit einander verbunden, anderentheils sind die Schalen mittelst der schwalbenschwanzförmigen
Kerben p, in welche die Ansätze h des Ruckenbleches C passen, mit letzterem
vernietet. Jede Klinge K, Fig. 6, besitzt aufser dem Loch α für den Niet noch ein zweites
viereckiges Loch b seitlich von dem Nietloch a, und diesem Loch b entspricht ein
gleiches Loch b1 in dem Scharnierstück E,
Fig. 7. In diese beiden Löcher b b1 passen die gegenüberstehenden Zapfen eines Mitnehmers
F, Fig. Ii und Fig. 3, so dafs, wenn E
gedreht wird, auch K sich mitdrehen mufs; bei dieser Drehung gleitet der Mitnehmer in
dem halbrunden Schlitz/, Fig. 4, der Schalenbleche A.
Das Scharnierstück E, Fig. 7, ist ferner mit
den Einschnitten m m versehen, in welche die Zapfen i. i eines Griffes D hineinpassen, so
dais, wenn E auf dem Schalenblech A aufliegt und die Zapfen i i von D in mm von
E liegen, sowie die Deckscheibe G, Fig. 9, auf D E aufgesetzt ist, sich alsdann der Griff JD
wie in einem Scharnier bewegen kann, wie
dies in Fig. ι (untere Hälfte) und Fig. 3 (obere
Hälfte) zu erkennen ist, wo der Griff ganz bezw. theilweise aufgeklappt ist. Der Griff D
besitzt ferner zwei halbrunde Auskerbungen rr\ denen die Nase η des Sperrstückes H, Fig. 10,
entspricht, welch letzteres auf dem Schalenblech, wie Fig. ι und 2 zeigen, befestigt ist.
Aufser den bereits genannten Theilen ist noch ein Füllstück L, Fig. 13, vorhanden,
welches zwischen zwei benachbarte Klingen zur Herstellung des nöthigen Zwischenraumes
eingesetzt wird (Fig. 2, untere Hälfte); wird dagegen nur eine Klinge K an dem Messer
angebracht (Fig. 1 und 2, obere Hälfte), so ist zur Ausfüllung des Zwischenraumes je ein
Füllstück L an jeder Seite der Klinge erforderlich. Da.in letzterem Falle der Griff D
zur Bewegung der Klinge nur an einer Seite des Messers nothwendig ist, so kann die andere
Seite durch eine volle Scheibe J, Fig. 12, ohne Griff gedeckt werden.
Fig. 3 zeigt -einen Querschnitt in doppeltem Mafsstabe nach x-x, Fig. 2, wobei die Lage
der einzelnen vorbeschriebenen Theile deutlich erkennbar ist. Wird dadurch, dafs man mit
dem Fingernagel zwischen dem Schalenblech A und dem zu diesem Zwecke bei I etwas abgeschrägten
niederliegenden Griff D, letzterer in aufrechte Stellung gebracht (Fig. 1, untere
Hälfte), so tritt gleichzeitig die Kerbe r von D aus der Nase η von H heraus, die Sperrung
von D durch H findet nicht mehr statt, und es kann nunmehr der Griff gedreht werden,
wodurch, wie oben erläutert, auch die betreffende Klinge mitbewegt wird. Hat man
die Klinge ganz aufgeklappt, so läfst sich auch der Griff D wieder flach niederlegen und die
Nase η verhindert dann durch ihr Einlegen in die der ersten gegenüberstehenden Kerbe r
des Griffes das unbeabsichtigte , Zurückgehen des Messers.
Dieser Mechanismus zum Bewegen der Klinge läfst sich nicht nur an Taschenmessern,
sondern auch an anderen gröfseren Messern anbringen; er kann ferner auch zum Bewegen
anderer als Messerklingen, z. B. Korkzieherklingen und ähnlichen, verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei einem Messer die Bewegung der Klinge K durch den Griff D mit den Scharnierzapfen i, welche in Einschnitten m des Scharnierstückes E liegen, ferner durch den Mitnehmer F, der einerseits in das Loch b des Scharnierstückes, andererseits in das Loch b der Klinge K eingreift und in dem Schlitz f des Schalenbleches A geführt wird, sowie die halbrunden Kerben r im Griff D mit den entsprechenden Vorsprüngen η in dem Sperrstück H zur Feststellung der Klinge in ihren Endlagen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39829C true DE39829C (de) |
Family
ID=315424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39829D Expired - Lifetime DE39829C (de) | Neuerung an Messern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39829C (de) |
-
0
- DE DENDAT39829D patent/DE39829C/de not_active Expired - Lifetime
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