DE135481C - - Google Patents

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DE135481C
DE135481C DENDAT135481D DE135481DA DE135481C DE 135481 C DE135481 C DE 135481C DE NDAT135481 D DENDAT135481 D DE NDAT135481D DE 135481D A DE135481D A DE 135481DA DE 135481 C DE135481 C DE 135481C
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box
carriage
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/042Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 135481 KLASSE 58«.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. März 1902 ab.
Bei allen Kastenpressen zeigt sich der Nachtheil, dafs die Rückstände, Treber u. s. w. nach erfolgter Pressung im Kasten so fest sitzen, dafs sie nur schwer zu entfernen sind, und dann noch unter nicht unerheblichem Verluste an brauchbaren Säften.
Diesem Mangel abzuhelfen ist der Zweck vorliegender Erfindung.
In der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die Kastenpresse, bei welcher der Kasten auf dem Wagen fest aufsitzt,
Fig. 2 den Kasten im Grundrifs und
Fig. 3 die Kastenpresse mit abgehobenem und ausgefahrenem Kasten.
Die Erfindung ist an einer bekannten Wasserdruckkastenpresse mit oberem, im Gestell a befestigtem Prefsstempel b dargestellt und erläutert.
Der Kasten c, hier von rundem Querschnitt, ist derart auf einem Wagen d angeordnet, dafs dessen mittlerer Theil die untere Oeffnung des Kastens c dicht abschliefst. Der ausgepreiste Saft fliefst in eine den mittleren Theil umgebende Rinne e und aus dieser durch einen Ablauf f heraus.
Der Wagen d läuft auf Schienen g und der Kasten c, welcher vom Wagen d vollständig getrennt werden kann, mittelst Rollen h auf Schienen i. Damit der Kasten c sich nach erfolgter Pressung beim Niedergang des Kolbens der Wasserdruckpresse k selbstthätig vom Wagen abhebt, um die untere Oeffnung frei zu machen zur Entleerung, werden die Rollen zu am Kasten c gelagerten Drehbolzen / excentrisch gelagert. Auf diese Weise können die Rollen h durch Drehung der Bolzen / geBolzen / befestigt
hoben und gesenkt werden. Die Drehung der Bolzen / geschieht vortheilhaft durch Schnecken m und Segmente η mit Schneckenverzahnung, die auf den
sind.
Ist der Hub des Kastens c gröfser als die Entfernung der Schienen g und i von einander, dann müssen die Schienen i aus getrennten Theilen hergestellt werden, von denen die in der Presse liegenden Theile lose auf Consolen am Gestelle aufliegen, damit der Wagen d beim Hochgange während des Pressens die in seinem Wege liegenden Schienentheile mitnehmen kann. Selbstverständlich müssen die Schienen genügend geführt sein, damit sie sicher auf ihre Auflager wieder aufsitzen. Ein Merkmal der Erfindung bildet diese Anordnung nicht, weshalb dieselbe auch nicht dargestellt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nachdem der mit Prefsgut gefüllte Kasten c auf dem Wagen d in die Presse eingefahren ist, kann sofort mit dem Pressen begonnen werden.
Durch das Höhergehen des Preiskastens werden die Rollen h von den.Schienen i frei, so dafs die Rollen h durch Drehen der Bolzen / in ihre tiefste Lage gesenkt werden können. Nach Beendigung des Pressens senkt sich der Kolben der Presse k und mit ihm der Wagen d mit dem Kasten c. Noch ehe der Kolben der Presse k seinen Hub beendet hat, stofsen die Rollen h auf die Schienen i und verhindern , ein weiteres Niedergehen des Kastens c, während sich der Wagen d noch senkt. Hier-
durch wird der mittlere Theil des Wagens d aus dem Kasten c herausgehoben, und derselbe ist nach unten geöffnet.
Der Kasten c ist vom Wagen d getrennt, und jeden Theil kann man unabhängig von dem andern aus dem Gestell α der Presse entfernen.
In der Darstellung nach Fig. 3 ist der Kasten c herausgefahren, so dafs durch Stöfse von oben das ausgepreiste Gut durch die untere Oeifnung leicht entfernt werden kann.
Nach der Entleerung des Kastens c wird der Wagen d wieder unter den Kasten c gefahren oder umgekehrt der Kasten c über den Wagen d, die Rollen h werden durch Rückdrehung der Schneckengetriebe 1, m, η gehoben, der Kasten c senkt sich auf den Wagen und der mittlere Theil desselben schliefst die untere Oeffnung des Kastens wieder ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kastenpresse mit Wagenkasten, dadurch gekennzeichnet, dafs der vom mittleren Wagentheil an der unteren Oeffnung abgeschlossene Kasten (c) mit schwingend gelagerten Rollen (h) versehen ist, um beim Niedergang des Wagens nach erfolgter Pressung auf Schienen (i) abgefangen und vom Wagen getrennt zu werden, zwecks leichterer Entleerung des Kastens von den festgeprefsten Rückständen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT135481D Active DE135481C (de)

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