DE3341683C2 - Presse zum Auspressen von Gutposten - Google Patents
Presse zum Auspressen von GutpostenInfo
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Abstract
Die Presse zum Auspressen von Gutposten, insbesondere von Wäscheposten, weist einen Druckbehälter im Preßort auf, dessen Öffnung durch eine Gegenplatte verschließbar ist, und einen Aufnahmebehälter zur Aufnahme des Gutpostens im Füllort und dessen Transport auf einer Platte in den Preßort unter den Druckbehälter. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Presse dieser Gattung so zu verbessern, daß der Gutposten mit Sicherheit störungsfrei in den Druckbehälter gebracht wird. Zu diesem Zweck ist der Druckbehälter im Preßort mit Abstand oberhalb der Platte stationär gelagert, weist der Aufnahmebehälter eine dem Abstand zwischen dem Druckbehälter und der Platte entsprechende Höhe auf und ist die Gegenplatte durch den Aufnahmebehälter in den Druckbehälter bewegbar.
Description
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenplatte (18) von der Hubvorrichtung
(19; 36) abhebbar ausgebildet, bis in die Öffnung des Druckbehälters (10) verschiebbar und dort
mit diesem v^. riegelbar ist.
3. Presse nach Anspruch 1, ^idurch gekennzeichnet,
daß die Hubvorrichtung (36) mit der Gegenplatte (18) als in den Druckbehälter (10) eindringender
und den Gutposten auspressender Preßstempel ausgebildet ist, und der Aufnahmebehälter (4) eine
Durchlaßvorrichtung (39) zum Durchlassen der Hubvorrichtung (36) beim Zurückziehen des Aufnahmebehälters
(4) in den Füllort bei hochgehobener Gegenplatte (18) aufweist.
4. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch einen im Füllort angeordneter Deckel (31), der in seiner Schließstellung den Aufnahmebehälter
(4) abdeckt und damit in einer mit der öffnungsebene des Druckbehälters (10) gleichen
Ebene liegt
5. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Anschlag (29) am Aufnahmebehälter
(4) an dessen dem Druckbehälter (10) gegenüberliegenden Frontseite zum Wegschieben
eines ausgepreßten Gutpostens beim Verschieben des Aufnahmebehälters vom Füllort in den Preßort
6. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung ein
Preßzylinder (36) ist.
7. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage eine Platte
(2) ist auf der der Aufnahmebehälter (4) gleitet.
8. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbehälter (10)
mit einer durch ein Druckmittel beaufschlagbaren Membran (12) ausgestattet ist.
Die Erfindung betrifft eine Presse zum Auspressen von Gutposten, insbesondere von Wäscheposten gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine derartige Presse ist aus der US-PS 34 60363 bekannt Der Aufnahmebehälter ist dort durch einen auf
Schienen laufenden Wagen gebildet, der unten einen Bund aufweist auf dem eine Gegenplatte aufliegt
Nachdem im Füllort Wäsche in den Wagen gefüllt worden ist wird dieser unter einen stationär in einem Preßort
angeordneten Druckbehälter geschoben. Dann preßt ein Preßzylin3er die lose auf dem Bund aufliegende
Gegenplatte mit der darauf geschichteten v/äsche
ίο nach oben in den Druckbehälter und preßt die Wäsche
dort aus. Auch beim Absenken des Preßzyiinders mit der auf ihm aufliegenden Gegenplatte bleibt die stark
zusammengepreßte Wäsche im Druckbehälter zurück. Wenn der Preßzylinder ganz nach unten gefahren ist,
hegt die Gegenplatte wieder auf dem Bund unten im Wagen auf, und dieser kann wieder weggeschoben werden,
z. B. in den Füllort In den Preßort wird dann ein Wagen geschoben und Türen im Druckbehälter werden
geöffnet wodurch der ausgepreßte Gutposten auf den Wagen herunterfällt Nach dem Herausfahren des Wagens
und dem Schließen der Türen des Druckbehälter kann der geschilderte Arbeitsablauf von neuem beginnen.
Eine andere Presse mit einem zwischen einem Füllort und einem Preßort hin- und herbewegbaren Aufnahmebehälter ist aus der DE-AS 23 11 013 bekannt Dort gleitet ein rahmenförm.ger Aufnahmebehälter auf einer plattenförmigen Unterlage hin und her. Wenn der Aufnahmebehälter in den Preßort verschoben ist wird eine Tür an der dem Füllort entgegengesetzten Seite des Aufnahmebehälters geöffnet und der Aufnahmebehälter wird zurückgezogen. Dadurch bleibt der ausgepreßte Gutposten unterhalb dem Druckbehälter liegen. Dann fährt von oben der Druckbehälter einer Membranpresse auf den Gutposten herab und preßt ihn aus. Wenn, der Druckbehälter wieder hochgefahren ist und der Aufnahmebehälter frisch gefüllt wieder in den Preßort verschoben wird, wird der zuvor ausgepreßte Gutposten vom Preßort weg auf em Förderband geschoben.
Eine andere Presse mit einem zwischen einem Füllort und einem Preßort hin- und herbewegbaren Aufnahmebehälter ist aus der DE-AS 23 11 013 bekannt Dort gleitet ein rahmenförm.ger Aufnahmebehälter auf einer plattenförmigen Unterlage hin und her. Wenn der Aufnahmebehälter in den Preßort verschoben ist wird eine Tür an der dem Füllort entgegengesetzten Seite des Aufnahmebehälters geöffnet und der Aufnahmebehälter wird zurückgezogen. Dadurch bleibt der ausgepreßte Gutposten unterhalb dem Druckbehälter liegen. Dann fährt von oben der Druckbehälter einer Membranpresse auf den Gutposten herab und preßt ihn aus. Wenn, der Druckbehälter wieder hochgefahren ist und der Aufnahmebehälter frisch gefüllt wieder in den Preßort verschoben wird, wird der zuvor ausgepreßte Gutposten vom Preßort weg auf em Förderband geschoben.
Bei letzterer Presse können sich, im Gegensatz zum Arbeitsablauf bei der erst geschilderten, der Preß- und
der Füllvorgang überlappen, jedoch besteht ebenfalls im Gegensatz zur erst geschilderten Presse, ein Zeitraum,
in dem der Gutposten ohne Hall durch eine Umrandung frei auf der Unterlage liegt dadurch des öfteren
zerfällt, und dann Teile des Postens nicht richtig gepreßt werden können, oder gar beschädigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Presse der eingangs genannten Art mit dauernder Führung
des Gutpostens anzugeben, die so ausgebildet ist daß sich der Füllvorgang und der Preßvorgang überlappen
künnen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist durch die Merkmale des Hauptanspruchs angegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der Aufnahmebehälter bereits wieder in den Füllort zurückziehbar
ist wenn Gegenplatte und Gutposten in den oben liegenden Druckbehälter eingeführt sind. Der Aufnahmebehälter
verbleibt also nicht mehr während des gesamten Preßvorganges im Preßort, sondern er übergibt
nur die Wäsche an den Druckbehälter und steht dann sogleich wieder zum Befüllen zur Verfügung. Um
den Aufnahmebehälter zurückziehbar zu gestalten, stehen prinzipiell zwei Möglichkeiten zur Verfugung, nämlich
zum einen die, den Aufnahmebehälter mit einer Durchlaßvorrichtung zu versehen, durch die die Hubvorrichtung beim Zurückziehen des Aufnahmebehälters
durchgelassen wird, oder die Hubvorrichtung nach dem Hochheben der Gegenplatte und deren Verriegeln zurückzuziehen,
damit dem Aufnahmebehälter beim Zurückbewegen in den Füllort kein Hindernis im Wege
steht Die erste Ausführungsart erlaubt ein besonders schnelles Arbeiten, da die Hubvorrichtung nicht erst
zurückgezogen zu werden braucht, um den Aufnahmebehälter
wieder in den Füllort bewegen zu können. Dafür ist die zweite Ausführungsart konstruktiv weniger
aufwendig, da eit« Aufnahmebehälter ohne Durchiaßöffnung
verwendet werden kann.
Von besonderem Vorteil ist es, im Füllort eine Vorrichtung
zu verwenden, die den in den Aufnahmebehälter eingefüllten Gutposten bereits so weit einebnet und
zusammenpreßt, daß er nicht mehr über die Ebene der Einfüllöffnung hervorsteht Dadurch ist gewährleistet,
daß beim Verschieben des Aufnahmebehälters unter den Druckbehälter kein Teil des Gutpostens einklemmt
Außerdem muß dann, wenn im Füllort der Gutposten bereits auf die Höhe des Aufnahmebehälters eingeebnet
und zusammengedrückt ist, im Preßort weniger Verschiebeweg zurückgelegt werden, um den Guiposien
auszupressen. In diesem Fall kann besonders vorteilhaft eine Membranpresse eingesetzt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch die Presse;
F i g. 2 die Schnittansicht gem. Linie II-II in F i g. 1;
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform
der Presse;
F i g. 4 die Schnittansicht gem. Linie IV-IV in F i g. 3.
Die Presse zum Auspressen von Gutposten, insbesondere von Wascheposten, aber auch von Fellen u. dgl,
weist einen Grundrahmen 1 auf, der oben durch eine gelochte oder ungelochte Platte 2 abgedeckt ist Auf der
Platte 2 ist ein zylinderförmiger Aufnahmebehälter 4
verschiebbar gelagert, so daß er aus der mit ausgezogenen Linien in den F i g. 1 und 2 dargestellten Füllstellung
im Füllort nach rechts in die strichpunktiert angedeutete Position im Preßort und wieder zurückbewegt werden
kann. Hierfür ist als Transportmittel an beiden Seiten je ein an den beiden Enden über Räder 5 gelegtes Zugmittel
6, wie z. B. eine Kette, vorgesehen, das durch Bolzen 7 mit dem Aufnahmebehälter 4 verbunden ist Die Räder
5 im Füllort sind durch eine Welle 8 drehfest miteinander verbunden. An einer Verlängerung der Welle 8 ist
ein reversierbar schaltbarer Getriebemotor 9 angeschlossen, um das Zugmittel 6 und damit den Aufnahmebehälter
4 in der einen oder anderen Richtung in Bewegung zu setzen.
Im PreBort ist oberhalb der Platte 2 ein glockenförmiger
Druckbehälter 10 mit seiner Öffnung nach unten auf seitlich neben dem Grundrahmen 1 gelagerten Säulen
11 angeordnet Auf Höhe der öffnung ist im Druckbehälter
10 eine elastische Membrane 12 eingesetzt. Diese liegt mit einem Dichtrand 13 dichtend an der Innenfläche
des Druckbehälters 10 an. Versteift wird die Membrane 12 durch einen in der Nähe des Dichtrandes 13
eingelassenen Ring 14, der sich an Anschläge 15 anlegt, um das Eindringen in das Innere des Druckbehälters 10
zu verhindern. Oben weist der Druckbehälter iO eine Rohrleitung 16 zum Ein- und Ausleiten von Druckmittel,
wie z. B. Druckwasser, auf, die mit einer nicht dargestellten Druckpumpe o. dgl. sowie einem entsprechend steuerbaren
Leitungssystem verbunden ist. Es ist ersichtlich, daß die Membrane 12 durch Auspumpen des Druckmittels
aus der flachen Lageiii die im wesentlichen an der
Innenfläche des Druckbehälters 10 anliegenden Lage gebracht werden kann. Zwischen dem Druckbehälter 10
und den Säulen 11 ist noch ein lösbarer Zwischenring 17
vorgesehen, dessen Innendurchmesser etwa dem der Membrane 12 im hochgesaugten Zustand entspricht
Dieser Innendurchmesser entspricht auch dem des Aufnahmebehälters 4. Ferner ist die Höhe des Aufnahmebehälters
4 im Abstand zwischen der Platte 2 und dem Druckbehälter 10 einschließlich dem Zwischenring 17
ίο angepaßt so daß der Aufnahmebehälter 4 mit geringem
Spiel unter den Druckbehälter 10 in den Preßort bewegt werden kann.
Koaxial zum Druckbehälter 10 ist in der Platte 2 des Grundrahmens 1 eine Öffnung vorgesehen, in die eine
Gegenplatte 18 eintauchen kann, so daß sie in der Ruhestellung mit der Platte 2 eine glatte Fläche bildet Der
. Durchmesser der Gegenplatte 18 ist dem des Zwischenringes 17 angepaßt so daß die Gegenplatte t8 mit geringem
Spiel in den Zwischenring 17 eindringen kann.
Hierfür ist eine Hubvorrichtung 19 vorgesehen, die z. B.
aus einem Scherenhebelpaar 20 besvU, dessen eines
Ende in einem Auge 21 im Boden des Grüüdrahrnens 1
und einem Auge 22 an der Unterseite einer Hubplatte 27 angelenkt ist auf der die Gegenplatte 18 lose liegt
Das andere Ende des Scherenhebelpaares ist mit Rollen 23 ausgestattet die am Boden des Grundrahmen 1 und
an der Unterseite der Hubplatte 27 entlanglaufen. Am Gelenkpunkt 24 des Scherenhebelpaares 20 greift ein
Stellzylinder 25 an, der an der Rückwand des Grundrahmens 1 gelagert ist Es ist ersichtlich, daß durch Ausfahren
des Kolbens des Stellzylinders 25 die Gegenplatte 18 nach oben in die strichpunktiert angedeutete Schließstellung
angehoben werden kann, in der sie innerhalb des Zwischenringes 17 liegt und die Öffnung des Druckbehälters
10 verschließt Hierfür weist sie am Umfang eine Ringnut-26 auf, in die in der Schließstellung im
Zwischenring 17 radial geführte Sperrbolzen 28 oder ähnliche Sperrmittel eingreifen, um die Gegenplatte 18
formschlüssig mit dem Druckbehälter 10 zu verbinden.
Die Sperrbolzen 28 werden durch an sich bekannte Stellmittel in die und aus der Sperrsteliung bewegt
Der Aufnahmeschieber 4 weist noch an seiner dem
Druckbehälter 10 zugekehrten Frontseite einen Anschlag 29 auf. An dem dem Aufnahmebehälter 4 gegenüberliegenden
Ende des Grundrahmens 1 ist ein Transportband 30 vorgesehen. An der dem Aufnahmebehälter
4 zugekehrten Seite ist am Druckbehälter 10 ein Deckel 31 angelenkt, der durch einen Stelizylinder 32
aus der schrägen Füllstellung in die strichpunktiert angedeutete Schließstellung bewegt wird. In der Schließstellung
liegt der Deckel 31 auf dem Aufnahmebehälter 4 und schließt dessen Einfüllöffnung.
Es ist ersichtlich, daß bei geöffnetem Deckel 31 ein Gutpo".en durch eine aus der angehobenen Stellung in
die strichpunktiert gezeichnete Füilstellung nach unten gekippte Schütte 3Γ in den Aufnahmebehälter 4 ge
schüttet werden kann. Nach dem Hochklappen der Schütte 33 wird der Deckel 31 nach unten geschwenkt,
so daß eventuell überstehende Teile des Gutpostens nach unten in den /Aufnahmebehälter 4 gedrückt werden.
Anschließend wird das Zugmittel 7 im Uhrzeigersinn in Bewegung gesetzt, so daß der Aufnahmebehälter
4 auf der Platte 2 in den Preßort oberhalb der Gegenplatte 18 gefahren wird. In der Endstellung wird die
Gegenplatte 18 angehoben und in die Schließstellung gebracht, in der sie dufch die Sperrbolzen 28 verriegelt
wird. Dabei wird der Gutposten in einem geschlossenen Kanal aus dem Aufnahmebehälter 4 in den Druckbehäl-
ter gefördert. Danach wird die Hubplatte 27 wieder abgesenkt und der Aufnahmebehälter 4 in den Füllort
zurückgefahren. Nach dem Hochklappen des Deckels 31 kann bereits der nächste Gutposten eingefüllt werden.
Nach dem Verriegeln der Gegenplatte 18 wird Druckmittel in den Druckbehälter 10 eingeleitet und
dadurch die Membrane 12 nach unten gegen die Gutposten gedrückt. Die hierbei ausgepreßte Flüssigkeit
strömt durch Bohrungen 34 in der Gegenplatte 18 nach unten in den als Auffangbehälter ausgebildeten Grundrahmen
1 und durch eine Bohrung 35 nach außen. Nach Ablauf der Preßzeit wird das Druckmittel aus dem
Druckbehälter 10 ausgepumpt Gleichzeitig fährt die Hubplatte 27 nach oben und legt sich an die Gegenplat·
te 18, die nunmehr entriegelt wird. Durch Absenken der Gegenplatte 18 in ihre Ausgangsstellung wird auch der
ausgepreßte Gutposten in die Transportebene des Aufnahmebehälters 4 "ebrscht. "Zm Beginn des nächsten
Taktes wird so der ausgepreßte Gutposten durch den Anschlag 29 auf das Transportband 30 geschoben und
auf diesem der nächsten Behandlungsmaschine, wie z. B. einem Trockner, einer Mangel o. dgl. zugeführt.
Das Ausführungsbeispiel der F i g. 3 und 4 ähnelt dem der F i g. 1 und 2. Gleiche Teile sind daher mit gleichen
Bezugszahlen versehen worden. Die Gegenplatte 18 sitzt auf einem Preßzylinder 36, der vorzugsweise teleskopartig
ausgebildet ist. Die Gegenplatte 18 dient als Preßplatte und dringt in den etwa zylinderförmig ausgebildeten
Druckbehälter 10 ein, um den Gutposten auszupressen. Das ausgepreßte Wasser fließt durch Bohrungen
37 im Druckbehälter 10 in einen außen angebrachten Ring 38 und wird aus diesem in nicht dargestellter
Weise abgeleitet.
Um den Aufnahmebehälter 4 auch nach dem Anheben der Gegenplatte 18, also ausgefahrenem Preßzylinder
36, in den Füllort zurückfahren zu können, ist an der Frontseite eine Durchlaßvorrichtung 39 in Form einer
Tür vorgesehen, deren Türflügel durch Stellzylinder 40 aus der Schließstellung in die strichpunktiert dargestellte
Offenstellung gestellt werden, in der der Preßzylinder 36 hindurch treten kann. Im Füllort wird die Tür 39 geschlossen
und der nächste Gutposten kann in den Aufnahmebehälter 4 gefüllt werden. Sonst läuft das Preßverfahren
in beschriebener Weise ab, wobei der Preßdruck durch das in den Preßzylinder 40 eingeleitete
Druckmittel aufgebracht wird.
Natürlich kann auch im Ausführungsbeispiel der Fig.3 und 4 im Druckbehälter 10 eine Membrane 12
vorgesehen sein. Desgleichen kann auch eine Membrane auf der Gegerplatte 18, eventuell zusätzlich zur
Membrane im Druckbehälter 10 angeordnet sein. In weiterer Ausgestaltung kann der Aufnahmebehälter 4
auch an einem Drehwerk angeordnet sein.
55
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Presse zum Auspressen von Gutposten, insbesondere
von Wäscheposten, mit
— einem Aufnahmebehälter zum Aufnehmen des Gutpostens in einem Füllort, welcher Aufnahmebehälter
zwischen dem Füllort und einem Preßort auf einer Unterlage hin- und herbewegbar ist,
— einem Druckbehälter zum Auspressen eines in ihn eingebrachten Gutpostens, welcher Druckbehälter
mit seiner öffnung nach unten stationär im Preßort derart angeordnet ist, daß seine
öffnungsebene um die Höhe des Aufnahmebehälters über der Unterlage liegt, und
— einer Gegenplatte, die im Füllort mittels einer Hubvorrichtung durch den Aufnahmebehälter
nach tffcwn in den Druckbehälter bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
— der Aufnahmebehälter (4) bei nach oben bewegter Gegenplatte (18) in den Füllort zurückziehbar
ist
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
| DE3341683A DE3341683C2 (de) | 1983-11-18 | 1983-11-18 | Presse zum Auspressen von Gutposten |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3341683A DE3341683C2 (de) | 1983-11-18 | 1983-11-18 | Presse zum Auspressen von Gutposten |
Publications (2)
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| DE3341683C2 true DE3341683C2 (de) | 1985-10-31 |
Family
ID=6214627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (4)
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- 1984-11-19 JP JP59244329A patent/JPS60198196A/ja active Pending
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| Date | Code | Title | Description |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: BERNECKER, GERHARD, 7100 HEILBRONN, DE |
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