DE1454151C - Kaffeemaschine mit einer drehbaren Platte, die drei Ausnehmungen für das Kaffeepulver aufweist - Google Patents
Kaffeemaschine mit einer drehbaren Platte, die drei Ausnehmungen für das Kaffeepulver aufweistInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaffeemaschine
mit einer drehbaren Platte, die drei Ausnehmungen
für das Kaffeepulver aufweist, die jeweils bei jeder
Umdrehung nacheinander drei Arbeitslagen einneh- 60 men
men, eine erste zum Einfüllen des Kaffeepulvers, eine
zweite zum Komprimieren und Brühen des Kaffeepulvcrs und eine dritte zum Entfernen des Kaffeesatzes, wobei in jeder zylindrischen Ausnehmung der
Platte eine das Kalfeepulver aufnehmende Hülse ein- 55 ein gegen die Kraft einer Feder nach unten gegen eine gesetzt und unter der Platte ein aufwärts gegen die Schulter des Stößels verschiebbarer Ring gelagert ist, Hülse bewegbarer Stößel mit Axialkanal für den Ab- daß der Stößel Vorsprünge aufweist, die in Schlitzen tluß des Flüssigkaffecs angeordnet ist. eines unter der Hülse angeordneten Rings gleiten, daß
mit einer drehbaren Platte, die drei Ausnehmungen
für das Kaffeepulver aufweist, die jeweils bei jeder
Umdrehung nacheinander drei Arbeitslagen einneh- 60 men
men, eine erste zum Einfüllen des Kaffeepulvers, eine
zweite zum Komprimieren und Brühen des Kaffeepulvcrs und eine dritte zum Entfernen des Kaffeesatzes, wobei in jeder zylindrischen Ausnehmung der
Platte eine das Kalfeepulver aufnehmende Hülse ein- 55 ein gegen die Kraft einer Feder nach unten gegen eine gesetzt und unter der Platte ein aufwärts gegen die Schulter des Stößels verschiebbarer Ring gelagert ist, Hülse bewegbarer Stößel mit Axialkanal für den Ab- daß der Stößel Vorsprünge aufweist, die in Schlitzen tluß des Flüssigkaffecs angeordnet ist. eines unter der Hülse angeordneten Rings gleiten, daß
primiert ist, kann es im trocknen Zustand entfernt werden, und in der hierfür vorgesehenen Arbeitslage
ist kein Filter unter der den Kaffeesatz enthaltenden Ausnehmung vorhanden.
Auf besonders elegante Weise ist beim Erfindungsgegenstand die Schwierigkeit gelöst, von beiden Seiten
Teile in die Hülse einzuführen. Dieses Problem bietet zwar keine Schwierigkeit für den von unten einzuführenden
Stößel, doch würde eine Abwärtsbewegung des Wasserzuführstutzens eine aufwendige Lösung erfordern.
Dieses Problem wird beim Erfindungsgegenstand dadurch gelöst, daß der Stößel zunächst von
unten in die das Kaffeepulver enthaltende Hülse eintritt, und daß sich anschließend diese Hülse zusammit
dem Stößel nach oben bewegt und sich dabei über den feststehenden Wasserzuführstutzen
schiebt.
Weitere vorteilhafte Ausbildungsmerkmale der Kaffeemaschine bestehen darin, daß auf dem Stößel
.3 4
die die Hülse in ihre Ausgangslage zurückführende dem Stößel 18 sitzt gleitbar ein Ring 17, der etwa die
Platte durch eine Feder belastet ist, daß die die Hülse gleiche Wandstärke wie die Hülse 14 hat und durch
in ihre Ausgangslage zurückführende Platte mit dem eine an der Schulter 25 abgestützte Feder 22 ständig
Antriebskolben des Stößels über eine Totgangführung gegen die Unterseite der Hülse 14 gedruckt wird. Ein
verbunden ist und daß ein einziges Filter an der Ober- 5 in eine Umfangsnut des Stößels 18 eingesetzter Dichtseite
des axial durchbohrten Stößels befestigt ist. ring 19 dient zur Abdichtung zwischen dem Stößel 18
Die vorstehend bezeichnete Kaffeemaschine wird und dem Ring 17 bzw. der Hülse 14, wenn der Stößel
an Hand der Zeichnung beispielshalber erläutert. Es in diese eingeschoben ist. Mit dem Stößel 18 ist eine
zeigt Stößelstange 18 α verbunden, welche in einem fest-
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch einen Teil einer io stehenden Führungsteil 20 α gleitet. Durch den Stößel
Kaffeemaschine, 18 und seine Stößelstange 18 α ist ein axialer Kanal
F i g. 2 eine Oberansicht der drehbaren Platte der geführt, an dessen Kopfende ein Filter F angeordnet
Kaffeemaschine nach Fig. 1, und ist, auf dem das Kaffeepulver liegt.
F i g. 3 einen Vertikalschnitt eines anderen Aus- Das Führungsteil 20 a, das an der Grundplatte 1
führungsbeispiels einer Kaffeemaschine. 15 befestigt ist, bildet eine hohle Kolbenstange eines fest-
Die Bestandteile der in F i g. 1 und 2 dargestellten stehenden Kolbens 20, auf dem in senkrechter Rich-Kaffeemaschine
werden von einer Grundplatte 1 ge- tung ein beweglicher Zylinder 21 mit zwei Stirnwäntragen.
Die Kaffeemaschine enthält eine ebene Scheibe den 21 α und 21 b gleiten kann.
2 und eine um die Achse O drehbare Platte T. Die Der Stößel 18 ist auf der oberen Stirnwand 21 a
Platte T weist drei Ausnehmungen A in Form von 20 befestigt: Führt man Wasser (oder ein anderes Druckzylindrischen Bohrungen auf, die der Reihe nach mittel) unter Druck über eine Öffnung 23 zu-, wobei
hintereinander, jeweils nach Rotation um ein Drittel eine Öffnung 24 als Abfluß benutzt wird, so hebt sich
des Umfanges der Platte T, in drei Arbeitslagen P1, der Zylinder 21 und läßt den Stößel 18 mit dem Filter
P2, P3 gebracht werden. Die Arbeitslage P1 dient zum F in die Hülse 14 eindringen, wodurch das Kaffee-Einfüllen
des Kaffeepulvers, die Arbeitslage P2 zum 25 pulver komprimiert wird. Wenn umgekehrt Druck-Komprimieren
und.. Brühen des Kaffeepulvers, und, ', mittel über die Öffnung 24 zugeführt wird und die
die Arbeitslage P3 zum Entfernen des Kaffeesatzes.' öffnung 23 als Abfluß dient, werden diese Teile in die
Die feststehende Scheibe 2 verschließt die Ausneh- in der Zeichnung dargestellte Lage zurückgeführt. Die
mungen A am unteren Ende, außer in den Arbeits- Führung des Zylinders 21 erfolgt durch Gleiten der
lagen P2 und P3; an diesen Stellen weist sie öffnungen 30 unteren Stirnwand 21 b auf dem Führungsteil 20 a
auf, so "daß in der Arbeitslage P2 ein freier Durchlaß und durch Gleiten des Stößels 18 (der fest mit der
für den gebrühten Kaffee gelassen ist und in der oberen Stirnwand 21 α verbunden ist) in der Bohrung
Arbeitslage P3 ein freier Durchlaß für den Kaffeesatz, des Führungsteils 20 a.
der nach unten entleert wird. Die Arbeitsweise ist folgende: Das Kaffeepulver
der nach unten entleert wird. Die Arbeitsweise ist folgende: Das Kaffeepulver
F i g. 1 zeigt die Teile der Kaffeemaschine, die an 35 wird in die Hülse 14 der Ausnehmung A eingefüllt,
der der Arbeitslage P2 entsprechenden Stelle ange- welche sich in der Arbeitslage P1 befindet und folglich
bracht sind. Ein Dosierkolben 3, der von einem Ar- an ihrer Unterseite durch die Scheibe 2 verschlossen
beitskolben4 betätigt wird, dient in der üblichen ist. Dann wird die Platte Γ gedreht, wodurch diese
Weise dazu, das heiße Wasser durch das in der Aus- Ausnehmung A in die Arbeitslage P2 gebracht wird
nehmung A befindliche Kaffeepulver zu drücken. Der 40 und somit die in F i g. 1 gezeigte Stellung einnimmt.
Arbeitskolben 4 wird durch kaltes Wasser betätigt, Das Kaffeepulver liegt dann auf dem Filter F des
das unter Druck in seinem Zylinder über einen Ein- Stößels 18 auf. Nun wird Druckmittel durch die Öfflaß
5 einströmt. Eine Verbindungsstange 6 für die nung 23 in den beweglichen Zylinder 21 eingelassen,
beiden Kolben ist durch den Zylinderboden 7 geführt. Der Stößel 18 hebt sich und tritt in die Hülse 14 ein,
Der Dosierkolben 3 öffnet, wenn er in die Höhe geht, 45 wobei der Ring 17 gegen die Kraft der Feder 22 auf
eine Öffnung 13, durch welche das heiße Wasser ein- dem Stößel 18 nach unten geschoben wird, bis er auf
gesaugt wird; beim Hinuntergehen drückt der dann der Schulter 25 des Stößels 18 aufliegt. Bei der weitedas
heiße Wasser über einen Wasserzuführstutzen 8 ren Aufwärtsbewegung des Stößels 18 nimmt der Ring
in die Ausnehmung A. Die Abdichtung des Kolbens 3 17 die Hülse 14 mit, die ihrerseits die ringförmige
erfolgt durch drei Kolbenringe 9 a, 9 b und 9 c. 50 Platte 15 anhebt und über den Wasserzuführstutzen 8
In jede der drei Ausnehmungen A der drehbaren gleitet. Das Kaffeepulver wird auf diese Weise kom-Platte
T ist eine Hülse 14 gleitbar eingesetzt, deren primiert, und die Teile werden von dem Zylinder 21
Innendurchmesser so bemessen ist, daß die Hülse 14 in dieser oberen Lage gehalten.
gerade über den Wasserzuführstutzen 8 verschiebbar Nun wird Druckmittel in den Zylinder des Arbeitsist. Auf dem Wasserzuführstutzen 8 ist ferner eine 55 kolbens 4 eingelassen, wodurch heißes Wasser zugeringförmige
Platte 15 gleitbar, die durch eine Feder 26 führt wird, das dann durch das Kaffeepulver gepreßt
belastet ist. Wenn die Hülse 14 nach oben geschoben wird; der Aufguß läuft durch das hohle Innere der
wird, nimmt sie die federbelastete Platte 15 mit. Die Stößelstange 18 α und des Führungsteiles 20 a ab.
Abdichtung wird dabei durch einen Dichtring 19 α Während dieses Arbeitstaktes ist die Abdichtung der
erreicht, welcher in einer Ringnut des Wasserzufuhr- 60 Teile durch die beiden Dichtringe 19 und 19 α sicherstutzens
8 sitzt. Eine Lochplatte 16, die fest mit dem gestellt, welche im Verlauf der Bewegung in die
Wasserzuführstutzen 8 verbunden ist, verteilt auf ge- Hülse 14 eingedrungen sind.
wohnte Weise das heiße Wasser auf der Oberfläche Anschließend wird die Zufuhr von Druckmittel in
des Kaffeepulvers, das in der Hülse 14 enthalten ist. den Zylinder 21 umgekehrt, wodurch die Teile in ihre
Unter der Hülse berindet sich ein Stößel 18, der 65 Ausgangsstellung zurückgeführt werden. Die Platte T
glcitbar in das Innere der Hülse 14 paßt mit Aus- wird dann um eine Drittelumdrehung weitergedreht,
nähme einer am unteren Ende angebrachten Schulter worauf die Ausnehmung A in der Arbeitslage P1 von
25, die um die Dicke der Hülse 14 vorspringt. Auf neuem auf ein Loch in der Scheibe 2 trifft, durch wel-
ches der Kaffeesatz fällt, während zur gleichen Zeit die nächstfolgende Ausnehmung A mit ihrer Kaffeepulverfüllung
in die Arbeitslage P2 gelangt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 sind die Rückholfedern 22 und 26 durch eine Vorrichtung ersetzt,
welche die verschiedenen Teile formschlüssig miteinander verbindet, wodurch noch sicherer gewährleistet
ist, daß alle Teile in ihre Ausgangslage zurückgeführt werden. Diese Vorrichtung wird von dem
hydraulischen Antrieb betätigt, der auch den Stößel antreibt, bei dem aber, im Gegensatz zum vorhergehenden
Ausführungsbeispiel, der Zylinder fest steht und der Kolben beweglich ist.
Der Zylinder 21' ist auf einem Ansatz 1' der Kaffeemaschine befestigt, und der zugehörige bewegliche
Kolben 20' schiebt, wenn er durch den Zulauf von Druckwasser über eine Öffnung 23' in die Höhe gedrückt
wird, über seine Kolbenstange 20' α den Stößel 18' in die Höhe. Der Stößel ist mit der Kolbenstange
über eine Scheibe 30, übereinander diametral gegenüberliegende Stangen 31 und über ein Querstück 32
verbunden, und dieses Querstück ist mit seiner Mitte zwischen dem Stößel 18' und seiner gleichfalls (wie bei
dem vorherigen Ausführungsbeispiel) rohrartigen Stößelstange 18' α eingesetzt, wobei die beiden Teile
ineinander verschraubt sind.
Der Ansatz 1' trägt mittels seitlicher Verbindungs- , stangen 33, 33 a, 33 b die verschiedenen anderen fest»
stehenden Teile der Kaffeemaschine, nämlich: die Zylinder des Dosierkolbens 3 für das heiße Wasser
und seines Arbeitskolbens 4, den Wasserzuführstutzen 8' mit dem zugehörigen Dichtring 19' a; die ebene
Scheibe 2', auf der die drehbare Platte T ruht, welche wieder die Ausnehmungen A mit ihren Hülsen 14 enthält,
ein Querstück 35, welches ein Ansatzrohr 36 für den Abfluß des Kaffeeaufgusses trägt sowie eine Hülse
37, welche als Führung für die Stößelstange 18' a
dient, und schließlich eine Scheibe 38, die den Stößel 18' frei durchgehen läßt, und auf der in der Normalstellung
ein Ring 17' ruht, der den Stößel 18' umgibt, bei diesem Ausführungsbeispiel aber bis zu der als
Stütze dienenden Scheibe 38 verlängert ist.
Der Ring 17' weist zwei vertikale einander diametral gegenüberliegende Schlitze 39 auf, in welchen
zwei im Stößel verschraubte Anschlagbolzen 40 gleiten können. Wenn der Kolben 20' in die Höhe geht,
wird der Stößel 18' gehoben, und sein Dichtring 19' schiebt sich in die Hülse 14; wenn dann die Anschlagbolzen
40 an der oberen Begrenzung der Schlitze ankommen, wird der Ring 17' gehoben und bewirkt, daß
sich die Hülse 14 nach oben über den Dichtring 19' a des Wasserzuführstutzens 8' schiebt, wobei sie die
Platte 15' hebt. Nachdem das heiße Wasser durch das komprimierte Kaffeepulver hindurchgelaufen ist, wird
die Bewegung des Kolbens 20' umgekehrt: Die Anschlagbolzen 40 stoßen gegen die untere Begrenzung
der Schlitze des Ringes 17' und führen diesen in seine Anfangsstellung zurück. Die gleitende Hülse 14' wird
ebenfalls in ihre Anfangsstellung zurückgeführt, und zwar durch die Platte 15', die nach unten durch die
Stangen 31, 31 α zurückgeholt wird; diese Stangen 31, 31 α können bei der Aufwärtsbewegung in der Platte
15' frei nach oben gleiten, sie nehmen jedoch bei ihrer Abwärtsbewegung mit Hilfe von an ihrem äußersten
Ende angebrachten Anschlagstiften 41 die Platte 15' mit nach unten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Kaffeemaschine mit einer drehbaren Platte, die drei Ausnehmungen für das Kaffeepulver aufweist,
die jeweils bei jeder Umdrehung nacheinander drei Arbeitslagen einnehmen, eine erste zum
Einfüllen des Kaffeepulvers, eine zweite zum Komprimieren und Brühen des Kaffeepulvers und
Bei einer bekannten Kaffeemaschine dieser Art ist das Kaffeepulver zwischen zwei durchlochten Membranen
eingeschlossen, die jedoch nicht geeignet sind, das Kaffeepulver so stark zu komprimieren" daß das
ursprüngliche Volumen des Kaffeepulvers merklich verringert wird. Die Abdichtung erfolgt dabei durch
zwei an den beiden Stirnseiten des Kaffeebehälters anliegende flache Dichtungen, die ebenfalls keine
starke Kompression des Kaffeepulvers ermöglichen.
eine dritte zum Entfernen des Kaffeesatzes, wobei io Damit eine wirksame Abdichtung erzielt wird, müssen
in jeder zylindrischen Ausnehmung der Platte eine das Kaffeepulver aufnehmende Hülse eingesetzt
und unter der Platte ein aufwärts gegen die Hülse bewegbarer Stößel mit Axialkanaf für den
Abfluß des Flüssigkaffees angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse
(14) auf- und abgleitbar ausgebildet ist und daß der druckmittelbetätigte Stößel (18,18') so ausgebildet
und gelagert ist, daß er sich beim Auf-
die Dichtungen sehr stark zusammengepreßt werden, weil es unvermeidlich ist, daß sich Kaffeepulver an
den abzudichtenden Flächen festsetzt. Dies führt zu einer schnellen Abnutzung der Dichtungen. Außerdem
ist es unvermeidlich, daß die Kaffeesatzteilchen ein Festfressen zwischen dem Führungsteil und den
Wänden des die Anordnung aufnehmenden Hohlraums herbeiführen. Schließlich kann das Abführen
des Kaffeesatzes nur durch ein Auswaschen erfolgen,
wärtsbewegen zunächst abgedichtet in die Hülse 20 das durch das Vorhandensein des Filters behindert
(14) schiebt und beim weiteren Aufwärtsbewegen wird, was zu einem sehr hohen Verbrauch an heißem
die Hülse (14) anhebt und über eine Dichtung Wasser führt.
(19 a, 19' d) an dem zentral über der Ausnehmung Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer
(A) angeordneten Wasserzuführstutzen (8, 8') Kaffeemaschine der eingangs angegebenen Art, bei der
schiebt und daß eine Platte (15,15') die Hülse (14) 25 das Kaffeepulver stark komprimiert werden kann, wobeim
Abwärtsbewegen des Stößels (18,18') in ihre, bei dennoch eine wirksame und sichere Abdichtung
Ausgangslage zurückführt. , ·* gewährleistet ist und bei der der Kaffeesatz leicht
2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch entfernbar ist.
gekennzeichnet, daß auf dem Stößel (18) ein gegen Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß
die Kraft einer Feder (22) nach unten gegen eine 30 die Hülse auf- und abgleitbar ausgebildet ist und daß
Schulter (25) des Stößels (18) verschiebbarer Ring der druckmittelbetätigte Stößel so ausgebildet und
(17) gelagert ist. gelagert ist, daß er sich beim Aufwärtsbewegen zu-
3. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch nächst abgedichtet in die Hülse schiebt und beim
gekennzeichnet, daß der Stößel (18') Vorsprünge weiteren Aufwärtsbewegen der Hülse anhebt und über
(40) aufweist, die in Schlitzen (39) eines unter der 35 eine Dichtung an dem zentral über der Ausnehmung
Hülse (14) angeordneten Rings (17') gleiten. angeordneten Wasserzuführstutzen schiebt und daß
eine Platte die Hülse beim Abwärtsbewegen des Stößels in ihre Ausgangslage zurückführt.
Bei der Kaffeemaschine nach der Erfindung erfolgt die Kompression des Kaffeepulvers durch Teile, die
von beiden Seiten in die das Kaffeepulver enthaltende Hülse eindringen, so daß die Abdichtung durch Ringdichtungen
erfolgen kann, die eine selbstreinigende Wirkung ergeben. Dadurch wird jedes Festfressen mit.
4. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hülse
(14) in ihre Ausgangslage zurückführende Platte
(15) durch eine Feder (26) belastet ist.
5. Kaffeemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hülse
(14) in ihre Ausgangslage zurückführende Platte (15') mit dem Äntriebskolben des Stößels (18')
über eine Totgangführung (31 a, 41) verbunden ist. 45 Sicherheit verhindert. Da das Kaffeepulver stark kom-
^ .'6. Kaffeemaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziges Filter (F) an der Oberseite des axial
durchbohrten Stößels (18,18') befestigt ist.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7249 | 1963-07-12 | ||
| FR6007249 | 1963-07-12 | ||
| FR6007404 | 1964-06-01 | ||
| FR7404 | 1964-06-01 | ||
| DES0092001 | 1964-07-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1454151A1 DE1454151A1 (de) | 1969-02-20 |
| DE1454151B2 DE1454151B2 (de) | 1972-07-20 |
| DE1454151C true DE1454151C (de) | 1973-03-01 |
Family
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