DE134333C - - Google Patents
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- DE134333C DE134333C DENDAT134333D DE134333DA DE134333C DE 134333 C DE134333 C DE 134333C DE NDAT134333 D DENDAT134333 D DE NDAT134333D DE 134333D A DE134333D A DE 134333DA DE 134333 C DE134333 C DE 134333C
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- Germany
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- bearing
- rollers
- rings
- axis
- rigidly connected
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B27/00—Hubs
- B60B27/02—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle
- B60B27/023—Hubs adapted to be rotatably arranged on axle specially adapted for bicycles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rolling Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
M 134333 KLASSE 63 d.
in BUFFALO.
Die vorliegende Erfindung besteht in einer Verbesserung an hauptsächlich für Fahrräder,
Motorräder, Motorwagen und dergl. Fahrzeuge geeigneten Rollenlagern, bei denen die Rollen
zwischen Lagerringen laufen. Sie hat den Zweck, die Reibung bei solchen Rollenlagern
auf einfache Weise bis auf das möglichst kleinste Mafs zu verringern. Dieser Zweck
wird im Wesentlichen dadurch erreicht, dafs die Rollen jedes Lagers je einen ringförmigen,
zweckmäfsig kegelförmigen Flantsch erhalten, mit welchem sich die Rollen gegen die äufseren,
vortheilhaft ebenfalls kegelförmig gestalteten Enden der Lagerringe anlegen, während die
äufseren Rollenenden an einer Stelle ihres Umfanges sich an einen auf der Achse verstellbar
angeordneten Lagerkegel anlegen, so dafs nach entsprechender Einstellung des Lagerkegels die
Rollen genau in der in Bezug auf Reibung günstigsten Lage erhalten und gegen Verschiebung
oder Verdrängung gesichert bleiben. Die Bauart des Lagers ist sehr einfach, dauerhaft
und billig, dabei ist dasselbe bequem zusammenzusetzen und ebenso leicht einzustellen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar
ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Hinterradnabe eines mit dem neuen Lager ausgerüsteten
Zweirades.
Die Fig. 2 und 3 sind Querschnitte nach den Linien A-A und B-B der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein theilweiser Längsschnitt durch die Radnabe in gröfserem Mafsstabe.
Das Lagergehäuse α der dargestellten Ausführungsform
wird durch die Radnabe gebildet. Die feststehende Achse b ist in der
üblichen Weise durch Schraubenmuttern d in die geschlitzten Enden c der Radgabel eingespannt.
Die Radnabe ist an jedem Ende mit einem Rollenlager ausgerüstet, welches, wie bei ähnlichen
Rollenlagern, aus einem äufseren, in der Nabe angeordneten Lagerringe e und einem
inneren, concentrisch zu ersterem auf der Achse angeordneten Lagerring f und den zwischen
beide Ringe eingelegten Rollen g besteht. Die äufseren Lagerringe stofsen mit ihren inneren
Enden gegen innere Vorsprünge h des Lagergehäuses. Jede der Rollen g trägt in der
Nähe ihres äufseren Endes einen ringförmigen Flantsch z, welcher sich gegen die äufseren
Enden der beiden Lagerringe e und f legt (s, Fig. 1), so dafs eine Längsverschiebung der
Rollen nach innen verhindert wird. Die innere Fläche des Flantsches i ist zweckmäfsig kegelförmig
gestaltet, und die äufseren Enden der Lagerringe sind ebenfalls entsprechend kegelförmig
ausgearbeitet. An ihren Enden besitzen die Rollen g axiale Drehzapfen k,
welche lose in Oeffnungen von senkrecht angeordneten Ringen / m zum Auseinanderhalten
der Rollen ruhen. Die Ringe / m jedes der beiden Lager sind durch zwischen den Rollen
angeordnete Längsbolzen oder Niete η starr mit einander verbunden. Der innere Ring/
jedes Lagers besitzt einen gegen die äufsere Fläche des zugehörigen Ringes Z stofsenden
Vorsprung, wodurch eine Verschiebung dieses Lagerringes gegen die Mitte der Nabe zu verhindert
wird.
Der Enddruck der Lager wird durch Kegel oder Hülsen ρ aufgenommen, welche auf der
Achse am äufseren Ende der Rollen g angeordnet sind. Diese Kegel sind auf die Achse
aufgeschraubt, und einer derselben dient zum Einstellen des Lagers. Die entsprechend ausgearbeiteten
Enden dieser Kegel legen sich gegen den Umfang der äufseren Rollenenden und verhindern die Längsverschiebung der
Rollen g. Die gegen die Kegel ρ stofsenden Theile der Rollen sind zweckmäfsig etwas abgerundet.
Der innere Ring I eines jeden Lagers umgiebt den dünneren inneren Theil des zugehörigen
inneren Lagerringes f, während die äufseren Ringe m die Kegel ρ umgeben. Die
inneren Lagerringe f sind lose auf der Achse angeordnet und werden gegen Längsverschiebung
nach aufsen durch die Flantsche i der Rollen und gegen entgegengesetzte Verschiebung
durch die Ringe I gesichert.
Da die Kegel ρ sich nur an einer Stelle an den Umfang der äufseren Rollenenden anlegen,
ist die Reibung zwischen diesen Theilen auf das geringstmögliche Mafs beschränkt. Jede
seitliche Lockerung der Lager kann durch tieferes Einschrauben eines der Kegel ρ in die
Nabe leicht beseitigt werden, wodurch die. Rollen von dem betreffenden Ende aus nach
innen geschoben werden, bis ihre Flantsche i gegen die Enden der Lagerringe e und f
stofsen und der am anderen Ende der Nabe befindliche Kegel ρ gegen die zugehörigen
Rollen gezogen wird, so dafs auch diese nach innen verschoben werden, bis ihre Flantsche /
gegen die Enden der zugehörigen Lagerringe stofsen. Wenn in dieser Weise das Spiel der
Lager in der Längsrichtung aufgehoben wird, so haben die schragen Flächen der Kegel ρ
das Bestreben, die Rollen in radialer Richtung nach aufsen zu bewegen, wodurch die Abnutzung
der Rollen und ihrer Lagerringe sehr vermindert wird. Die Zapfen der Rollen haben
für diesen Zweck genügendes Spiel in den Oeffnungen der Ringe Im. Die Kegel ρ sind
zweckmäfsig mit Scheiben oder Flantschen q ausgerüstet, welche genau in die Nabe hineinpassen
und letztere staubdicht verschliefsen.
Das vorliegende Rollenlager kann leicht zusammengesetzt und ebenso leicht und genau
eingestellt werden. Infolge seiner Einfachheit ist das Lager sehr billig herzustellen und überall
vortheilhaft zu verwenden.
Claims (2)
1. Ein Rollenlager für Fahrräder und dergl.,
bei denen die in starr mit einander verbundenen Ringen gelagerten Rollen zwischen
losen und concentrisch angeordneten Lagerringen auf der Achse laufen, dadurch
gekennzeichnet, dafs sich die Rollen einerseits mit je einem ringförmigen, zweckmäfsig
konischen Flantsch (i) an die äufseren Enden der zugehörigen Lagerringe (e f)
und andererseits an einer Stelle ihres Umfanges gegen einen auf der Achse einstellbaren
Konus (p) anlegen, zum Zwecke, bei gleichzeitiger Verminderung der Reibung
eine Längsverschiebung der Rollen zu verhindern.
2. Eine Ausführungsform des Rollenlagers nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,
dafs sich der innere (I) der beiden, die Drehzapfen der Rollen aufnehmenden und
starr mit einander verbundenen Ringe (m I) gegen einen Ansatz (o) des inneren Lagerringes
(e) jedes Lagers stützt und dadurch ein Verschieben des inneren Lagerringes
verhindert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE134333C true DE134333C (de) |
Family
ID=402470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT134333D Active DE134333C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE134333C (de) |
-
0
- DE DENDAT134333D patent/DE134333C/de active Active
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