DE133552C - - Google Patents

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DE133552C
DE133552C DE1901133552D DE133552DA DE133552C DE 133552 C DE133552 C DE 133552C DE 1901133552 D DE1901133552 D DE 1901133552D DE 133552D A DE133552D A DE 133552DA DE 133552 C DE133552 C DE 133552C
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DE
Germany
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telescope
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axis
ocular
sight
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Expired - Lifetime
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DE1901133552D
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English (en)
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Publication of DE133552C publication Critical patent/DE133552C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/38Telescopic sights specially adapted for smallarms or ordnance; Supports or mountings therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- Ja 133552 KLASSE 72/.
Die durch das Hauptpatent- 129673 geschützte Anordnung eines Visirfernrohres für Gewehre wird nach der vorliegenden Erfindung darin verbessert, daß das Ocular eine geneigte Lage erhält, derart, daß Ocularachse und Objectivachse sich vor dem Objectiv schneiden oder kreuzen. Der Schütze muß dann allerdings den Blick anstatt geradeaus etwas nach aufwärts richten,, wenn er mit dem Fernrohr zielen will. Diesem übrigens geringfügigen · .Nachtheile stehen wichtige Vorthene gegenüber, die daraus entspringen, daß die Unterkante des Prismenkastens, die bisher niedriger lag als das zielende Auge, nunmehr über oder wenigstens in die Augenhöhe emporgerückt ist, je nach der Neigung des Oculars und dem Abstand des Auges vom Prismenkasten.
Der Hauptvortheil dieses Visirfernrohres gegenüber dem gewöhnlichen Prismenfernrohr ist die Verkleinerung des Prismenkastens, die sich ergiebt, wenn man die Kopfhaltung des Schützen ungeändert läßt.
Fig. ι und 2 erläutern die Anbringung des Fernrohres an einem Kipplaufgewehr.
Der Prismenkasten α ist wie in dem Ausführungsbeispiel nach dem Hauptpatent durch eine Stange b. mit Füßen -auf dem Lauf befestigt. Die Visirlage c des Auges (der Höhe nach ungefähr der durch Visir d und Korn e bestimmten gewöhnlichen Visirlinie entsprechend) hat sich bei dem Ersatz des gewöhnlichen Prismenfernrohres durch das neue nicht geändert, ebensowenig die Lage des Objective«2. Durch die der neuen Anordnung entsprechende Drehung der Ocularachse um den Punkt c herum und aus der Linie ede heraus verkürzt sich der Prismenkasten α von unten her. Damit ist zugleich der Verschlußhebel / besser zugänglich "geworden.
Ein zweiter Vortheil ist die Ermöglichung einer ganz niedrigen Lage des Auges in Fällen, wo einer entsprechend niedrigen Lage des gewöhnlichen Prismenfernrohres der Raumbedarf der Gewehrverschlußtheile im Wege stand.
Fig. 3 und 4 erläutern dies an einer Repetirbüchse.
Hier ist die Stellung des Hebels der Verschlußvorrichtung g, wenn ■ diese wie in der Zeichnung vollständig zurückgezogen ist, maßgebend für die Lage der Unterkante des Prismenkastens a. Für ein gewöhnliches Prismenfernrohr würde also die Visirlage c des ■Auges ein gutes Stück über die Visirlinie d e zu liegen kommen. Durch die neue Ocular-
*) Das Hauptpatent ist durch Entscheidung des Patentamts vom 5. September 1907 — bestätigt durch Entscheidung des Reichsgerichts vom 14. Oktober 1908 — für nichtig erklärt. Dadurch ist dieses Zusatzpatent zu einem selbständigen Patent geworden.
(2. Auflage, ausgegeben am jg. April igogj
anordnung ist aber der Punkt c bis etwa in die gewöhnliche Visirlinie hinabgesunken, also die wünschenswerthe bequeme Kopfhaltung des Schützen ermöglicht.
Das neue Visirfernrohr läßt sich mit jeder Art bildumkehrender Prismensysteme ausführen. Das betreffende System erhält aber zur Erzielung der gewünschten Neigung zwischen Ocularachse und Objectivachse eine von dem gewöhnlichen (parallelsichtigen) System abweichende Gestaltung, nämlich eine andere Lage der Eintrittsfläche (oder der Austrittsfläche) und mindestens einer der reflektirenden Flächen. Jeder Optiker kann die nöthige Abweichung von der gewöhnlichen Anordnung des Prismensystems ohne Weiteres angeben, welcher Art dieses System auch sei. Aus dieser Abweichung entstehen keinerlei Bildfehler, wie solche auftreten würden, wenn man dem gebräuchlichen geradlinigen Fernrohr durch Einschaltung eines Prismas ein geneigtes Ocular geben wollte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Visirfernrohr für Gewehre nach Patent 129673, dadurch gekennzeichnet, daß das bildaufrichtende Prismensystem derart von der parallelsichtigen Anordnung abweicht, daß sich Ocularachse und Objectivachse vor dem Objectiv schneiden oder kreuzen, wodurch bei gegebener Visirlage des Auges einerseits und der Objectivachse andererseits der Fernrohrrumpf nach der Objectivachse hin zusammenschrumpft und mehr Raum für die Handhabung der Verschlußvorrichtung des Gewehrs geschaffen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1901133552D 1900-03-12 1901-07-26 Expired - Lifetime DE133552C (de)

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