DE360709C - Zielfernrohr - Google Patents
ZielfernrohrInfo
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- DE360709C DE360709C DEJ20917D DEJ0020917D DE360709C DE 360709 C DE360709 C DE 360709C DE J20917 D DEJ20917 D DE J20917D DE J0020917 D DEJ0020917 D DE J0020917D DE 360709 C DE360709 C DE 360709C
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- Expired
Links
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 6
- 210000001747 pupil Anatomy 0.000 description 3
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B13/00—Optical objectives specially designed for the purposes specified below
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Telescopes (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
- Zielfernrohr. Zielfernrohren gibt man einen möglich großen Objektivdurchmesser und damit eine große Austrittspupille, um außer einer starken Vergrößerung bei hoher Lichtstärke ein schnelles Zielen zu ermöglichen. Der Obj ektivdurchmesser kann aber praktisch nicht über ein ,gewisses Maß hinaus vergrößert werden, weil der Abstand des Fernrohres vom Gewehr nicht so groß sein darf, daß die sichere Handhabung beim Schießen verhindert wird. Denn mit dem Objektivdurchmesser wächst auch der Abstand zwischen Fernrohrachse und Laufachse, und von einem gewissen Abstande ab ist der Anschlag erschwert.
- Die Erfindung bietet nun ein Mittel, insbesondere die Schnelligkeit des Zielens unter Vermeidung der genannten Nachteile zu erhöhen. Zu diesem Zweck ist der Durchmesser des Objektivs gegenüber den gegebenen optischen Verhältnissen in horizontaler Richtung vergrößert. Dies kann entweder dadurch geschehen, daß man der Linse eine elliptische oder ähnliche Form gibt oder indem man eine Linse von größerem Durchmesser wählt und von dieser den unteren Teil fortschleift. Dadurch erhält das Objektiv eine von der üblichen kreisrunden Umgrenzung abweichende Form, bei der der horizontale Durchmesser größer ist als der vertikale.
- Derartige unrunde Linsen sind für einfache Visiervorrichtungen aus einer das Korn ersetzenden oder mit demselben gleichzeitig zu verwendenden Linse bekannt, bei denen die Visierlinse in ihrem unteren Teil so weit wie möglich weggeschnitten ist, damit sie sich gut auf dem Lauf anbringen läßt und mit ihrem optischen Mittelpunkt möglichst mit dem gewöhnlichen Korn zusammenfällt. Bei diesen Visiervorrichtungen bedingt aber das Heranbringen des optischen Mittelpunktes an die durch Korn und Kimme bestimmte Visierlinie durch das Wegschneiden des unteren-Linsenteils eine Verkleinerung des Flächeninhalts der Linse. - Gegenüber diesen Visiervorrichtungen zeigen Zielfernrohre beim Gebrauch ein anderes Verhalten, insofern das erzeugte Zielbild durch den Tubus und die Linsenfassungen scharf umgrenzt ist und nur einen kleinen Bildausschnitt darstellt, der das Zielen erschwert, wenn ein bewegtes Ziel zu verfolgen ist oder das Gewehr schnell eingestellt werden soll. - Hier gewährt nun der Gegenstand der Erfindung ein 'schnelleres Zielen, indem durch die Vergrößerung des Objektivs in horizontaler Richtung ein seitliches Spiel der Austrittspupille im Rahmen der Augenpupille ermöglicht ist. Auch im Falle des Wegschneidens des unteren Linsenteils liegt eine Vergrößerung des Objektivs vor, weil die Linse einen größeren Durchmesser besitzt, als ihn die gegebenen optischen Verhältnisse verlangen.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine Ausführungsform des Zielfernrohres in der Seitenansicht, Abb. a in der Vorderansicht, von der Objektivseite aus gesehen, Abb. 3 in Oberansicht und Abb. q. eine andere Querschnittsform des Objektivs.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. i bis 3 ist das Objektiv a im Querschnitt oval, und zwar liegt der größere Durchmesser horizontal. Der sich daran anschließende Fernrohrtubus b ist so gestaltet, daß er allmählich in die zylindrische Form, des das Umkehrsystem tragenden Teiles c übergeht. Bei der Ausführungsform nach Abb. q. hat das Objektiv einen größeren Durchmesser als ihn die optischen Verhältnisse des Zielfernrohres erfordern, jedoch ist der untere Teil der Linse fortgeschliffen. Dann hat zwar das Objektiv in horizontaler Richtung seitliche Vergrößerungen, jedoch läßt es sich durch die Fortnahme eines unteren Segments in einem praktisch brauchbaren Achsenabstand auf dem Gewehr anordnen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUcH Zielfernrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Objektivs gegenüber den gegebenen optischen Verhältnissen in horizontaler Richtung vergrößert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ20917D DE360709C (de) | Zielfernrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ20917D DE360709C (de) | Zielfernrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360709C true DE360709C (de) | 1922-10-06 |
Family
ID=7200394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ20917D Expired DE360709C (de) | Zielfernrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360709C (de) |
-
0
- DE DEJ20917D patent/DE360709C/de not_active Expired
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