DE133533C - - Google Patents
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- DE133533C DE133533C DENDAT133533D DE133533DA DE133533C DE 133533 C DE133533 C DE 133533C DE NDAT133533 D DENDAT133533 D DE NDAT133533D DE 133533D A DE133533D A DE 133533DA DE 133533 C DE133533 C DE 133533C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/28—Chimney stacks, e.g. free-standing, or similar ducts
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung, ist ein Formstein zur Herstellung von Schornsteinen
ringförmigen Querschnitts aus einem äufseren und inneren Klammersteinmantel mit zwischengestampfter Betonfüllung, der zur Verringerung
der bisher üblichen Zahl verschiedener Formsteine und zur Erleichterung der Auswahl des beim Aufbau des. Schornsteines
beständig wechselnden Sfeinmaterials als ein aus zwei ungleichen Theilen zusammengesetzter,
in bekannter Weise mit Trennungsfugen versehener Doppelstein hergestellt ist, und zwar
mit der Mafsgabe, dafs für den äufseren und für den inneren Steinmantel je ein besonderer
Doppelstein dieser Art vorgesehen ist.
In den Fig. 3 bis 6 der beiliegenden Zeichnung sind diese Steine veranschaulicht, während
die Fig. 2 einen aus diesen Steinen hergestellten Mauerklotz und Fig. 7 einen Theil
der äufseren Wandung, ferner Fig. 1 den Längsschnitt durch die Wandung eines fertigen
Schornsteines darstellt.
Wie aus den Fig. 3 bis 6 ersichtlich ist, werden die beiden Steine cd oder ef paarweise
hergestellt und als aus zwei Theilen bestehende Doppelsteine zur Baustelle geschafft.
Jeder Doppelstein erhält an seiner späteren Trennungsstelle χ (Fig. 3 bis 6) in bekannter
Weise Spaltschlitze z, so dafs ein leichter Hammerschlag genügt, um das Auseinanderfallen
der beiden Steine herbeizuführen. Das Mundstück der zur Herstellung dieser Steine
dienenden Strangziegelpresse ist so gestaltet, dafs die Bewegungsfläche y-y (Fig. 4 und 6)
zweier zusammenhängender Steine eine Ebene bildet, wodurch das Ausfahren des noch weichen
Lehmstranges auf dem Rollentisch behufs Zerschneidens in die einzelnen Ziegeldicken erleichtert
wird. Da die Steine nicht volle viereckige, sondern klammerartige Form besitzen,
so sind sie vortheilhaft für den Transport, leicht im Gebrauch und können bei ihrer Herstellung
gut durchgebrannt werden. Auch lagern sie fest im Steinverbande, weil die nicht parallelen Klammerschenkel (Fig. 4) im Verbände
nach Art der bekannten Schwalbenschwanzverbindung wirken.
Diese Steine unterscheiden sich dadurch besonders von den zur Zeit bekannten, mit innerlichen
Spaltschlitzen und Hohlräumen versehenen Backsteinen oder von den ebenfalls bekannten einfachen schwalbenschwanzförmigen
Klammersteinen, dafs jeder Stein aus zwei bezüglich ihrer Gröfse und ihres Krümmungshalbmessers
ungleichen, klammerförmigenTheilen cd (Fig. 4) oder ef (Fig. 6) besteht, welche bis
zur Verwendung des Steines mit ihren Schenkeln gegeneinanderstoisend ein Ganzes bilden.
Die Theile c d (Fig. 3 und 4) gehören einem äufseren Steinkranze b (Fig. 1 und 2), e und/
einem inneren α (Fig. 1 und 2) an. Die Steine c und d sind nach verschiedenen Krümmungshalbmessern
gestaltet und gelangen im Allgemeinen in verschiedenen Höhen des Schornsteines zur Verwendung. Gleiches gilt
von den Steinen e und /.
Das bei Herstellung von Schornsteinen mit den soeben gekennzeichneten Doppelsteinen einzuschlagende
Verfahren besteht darin, dafs der Stein an der Trennfuge x-x gespalten, zur
einen Hälfte sofort vermauert, zur anderen aber vorläufig zurückgelegt wird, bis nach Mafs-
gäbe des verjüngt ansteigenden. Mauerkörpers auch diese Hälfte zuerst allein, dann abwechselnd
(Fig. 7) mit dem nächstfolgenden Format zur Verwendung gelangt. Hierdurch werden
nicht nur dem Maurer beim Aufbau des Schornsteines die Auswahl und der Ueberblick
über das bei seiner Arbeit beständig wechselnde Steinmaterial erleichtert, sondern auch zur Herstellung
des ganzen Schornsteines nicht mehr als fünf Steinformate gebraucht im Gegensatz
zu den durchweg aus Ziegelmauerwerk bestehenden Schornsteinen, für welche eine gröfsere Anzahl verschiedener Formate erforderlich
sind. Aufser den in Fig. 3 bis 6 gezeichneten vier Steinen wird nämlich nur ein fünfter mit gerader Aufsenkante hergestellt, der
in Fig. 7 mit h bezeichnet ist. Schornsteinquerschnitte von mehr als 3,5 m Durchmesser
werden ausschliefslich aus diesem Steine h hergestellt. Von 3,5 bis 3,0 verwendet man, wie
in Fig. ,7 der Deutlichkeit wegen übertrieben dargestellt ist, abwechselnd einen geraden
Stein h und einen der Fig. 4 angehörigen d von 1,0 m Krümmungsradius. Von 3,0 bis
2,5 m Schornsteindurchmesser gelangen nur Steine d, sodann zwischen 2,5 m und 2,0 in
eine gemischte Ordnung aus den Steinen d mit 1,0 und den Steinen c mit 0,75 m Krümmungshalbmesser
zur Verwendung. Endlich werden alle Schornsteinquerschnitte von weniger
als 2,0 m Durchmesser aus Steinen c des letztgenannten Formates gebildet.
Genügen diese drei Steine hdc für die
Aufsenfläche des Bauwerkes, so liegt auf der Hand, dafs man mit den drei Steinen· hfe
auch in allen Fällen für die Innenfläche auskommt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Formstein zur Herstellung von Schornsteinen ringförmigen Querschnitts aus einem äufseren und einem inneren Klammersteinmantel und zwischengestampfter Betonfüllung, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl für die äufsere wie für die innere Laibung des Schornsteines zwei nach Gröfse und Krümmungshalbmesser verschiedene klammerförmige Steine zu einem in bekannter Weise mit Trennungsfugen versehenen Hohlstein vereinigt sind, dessen eine Seitenfläche zur bequemeren Herstellung auf der Strangziegelpresse eine Ebene bildet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133533C true DE133533C (de) |
Family
ID=401731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133533D Active DE133533C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133533C (de) |
-
0
- DE DENDAT133533D patent/DE133533C/de active Active
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