DE287359C - - Google Patents

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DE287359C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/32Burning methods
    • C04B33/34Burning methods combined with glazing

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von wie Steinzeug gesinterten Riemchensteinen zum Auslegen von Kanalrinnen und für ähnliche Zwecke. Die Steine sind zwecks Ausbildung einer besonders glatten und dauerhaften Oberfläche an ihrer nach außen zu legenden Längsfläche mit Salzglasur versehen, an ihren übrigen Flächen jedoch zwecks dauerhafter Verbindung mit dem Mörtel von solcher Salzglasur frei. Zu diesem Zweck werden die Riemchensteine nicht einzeln, sondern durch Zersprengen eines Hohlsteines hergestellt, was in bekannter Weise durch an den Sprengstellen beim Pressen des Hohlsteines' einge-
*5 schnittene Längsrisse und ausgesparte Löcher erleichtert wird.
Bei der Herstellung derartiger Riemchensteine würden indessen ohne besondere Vorkehrungen die die vier Längskanten des Hohlsteines bildenden Teilsteine nicht nur an einer, sondern an zwei benachbarten Flächen mit Salzglasur versehen werden und daher für den beabsichtigten Verwendungszweck unbrauchbar sein, da sich die salzglasierten Seitenflächen mit dem Mörtel nicht verbinden. Hierdurch ergibt sich ein erheblicher Abfall, der auch praktisch dadurch nicht vermindert werden kann, daß man die Eckstücke verkleinert, weil dann das Absprengen der Eckteile von den beiden Nachbarsteinen sehr erschwert wird, indem die Eckstücke wegen der Annäherung der Sprenglöcher und Längsrisse besonders an den inneren Ecken zu sehr an Festigkeit verlieren und sich daher beim Sprengen nicht im ganzen ablösen lassen, sondern nur stückweise mühsam entfernt werden können.
Um dieses zu vermeiden, werden nach Vorliegender Erfindung die Eckteile des Hohlsteines mit den normalen Abmessungen des Riemchensteines ausgebildet, dabei aber die außen liegenden Seitenflächen dieser Eckteile durch je eine angepreßte Längswulst gegen die Salzglasierung geschützt, die beim Pressen des Steines durch Aussparung von Längsrissen und eines Sprengloches zum Absprengen vorbereitet wird. Diese Hohlwülste lassen sich leicht im ganzen von dem Hohlstein abspalten, so daß durch deren Anordnung^ der unvermeidliche Abfall ohne lästige Mehrarbeit nach Möglichkeit verhindert werden kann. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, an dünnen Ziegeln zum Absprengen vorbereitete Kantenteile anzubringen, die nur während des Brennprozesses einen Zweck zu erfüllen haben, jedoch hat man bisher solche absprengbaren Kantenteile nur vorgesehen, um dem Verziehen dünner Ziegel nach Möglichkeit vorzubeugen, nicht aber zur Verminderung des sonst unvermeidlichen Abfalles bei der Herstellung von an einer Fläche salzglasierten Riemchensteinen.
Fig. ι zeigt den Hohlstein in schaubildlicher Ansicht,
Fig. 2 eine Endansicht der der ursprünglichen Form des Hohlsteines entsprechend zusammengestellten Einzelsteine, und
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht eines Einzelsteines.
Der Querschnitt des Hohlsteines ι hat die Gestalt eines hohlen Vierecks. Die Wandstärke entspricht der Dicke der herzustellenden Steine. An den vier Ecken sind halbzylindrische Längswülste 2 symmetrisch angesetzt. Dieser Hohlsteinkörper, der zweckmäßig in der üblichen Mauersteinlänge von 25 cm mittels einer Strangpresse in bekannter Weise hergestellt werden kann, ist durch schmale, an den Außen- und Innenseiten der Wandung, gegenüberstehende Einschnitte 4 bzw. 5 in eine Anzahl Längsteile geteilt, deren Breite dem Höhenmaß der herzustellenden Einzelsteine entspricht. Ebenso sind die Längswülste 2 durch gegenüberstehende Einschnitte vom Körper des Hohlsteines abgeteilt. Zwischen den inneren Enden der nur bis zu mäßiger Tiefe in den Steinkörper hineinragenden Einschnitte 4 und 5 ist je ein vorzugsweise vierkantiges Loch 6 vorgesehen, welche Löcher auf die ganze Länge des Steines durchgehen, und von denen je zwei Ecken bzw. Hohlkanten den inneren Enden der Einschnitte 4 und 5 gegenüberstehen.
An den der mittleren Höhlung zugewendeten Innenseiten ist der Hohlstein vorzugsweise mittels Längsriefen gerauht. Die Außenfläche des Steines wird beim Brennen in bekannter Weise mit Salzglasur versehen, welche sich auf den inneren Hohlraum des Hohlsteines nicht erstrecken kann, weil die Hohlsteine im Brennofen übereinander so eingebaut werden, daß' keine Flammengase und daher auch keine von ihnen mitgeführten glasurbildenden Salze in den Hohlräum eindringen können.
Nach dem Brennen werden die Hohlsteine in Einzelsteine zersprengt, wie ein solcher beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist, was leicht in der Weise geschehen kann, daß man Holzkeile in die Löcher 6 eintreibt. Auch die Eckenwülste 2 werden in dieser Weise von dem benachbarten Eckenstein abgesprengt. Durch das Sprengen erhält jeder Einzelstein 7 zwei schmale Bruchflächen 8 zwischen den glatten Begrenzungswänden der gegenüberstehenden Einschnitte 4 und 5 und der von den Löchern 6 an jeder der Längsseiten des Steines verbleibenden Längsnut 9. Wegen der geringen Dicke dieser Bruchflächen sind die Abweichungen von einer ebenen Fläche hierbei sehr gering, so daß die Steine in der Höhe praktisch gleichmäßig ausfallen und mit engen Fugen vermauert werden können. Die Längsnuten 9 tragen hierbei, weil sich in ihnen ein dickerer Betonkörper hält, zur Haltbarkeit und Dichtigkeit der Fugenfüllung wesentlich bei.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Hohlstein zur Herstellung gesinterter Riemchensteine, die an einer Fläche mit Salzglasur versehen, an den übrigen Flächen aber unglasiert und rauh sind, dadurch gekennzeichnet, daß längs der vier Kanten des mittels Längenaussparungen und inneren und äußeren Längseinschnitten in bekannter Weise für das leichte Zersprengen nach dem Brennen vorbereiteten Hohlsteines Längswülste angebracht sind, die ebenfalls mittels Längseinschnitte und durchgehender Löcher leicht absprengbar gemacht sind und die außen liegenden Seitenflächen der die Ecken des Hohlsteinkörpers bildenden Einzelsteine gegen die Salzglasierung schützen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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