DE133380C - - Google Patents

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DE133380C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms

Landscapes

  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
M 133380 KLASSE 15«.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1900 ab.
Nach vorliegender Erfindung ist der Formblock von Zeilentypengiefsmaschinen derart eingerichtet, dafs man mit Hülfe der Einrichtung nach Bedarf entweder eine Zeilentype von gewöhnlicher Höhe giefsen kann oder aber eine Zeilentype von geringerer Höhe, z. B.' für »Letzte Nachrichten« beim Zeitungsdruck, und zwar mit oder ohne Aussparungen bezw. Vorsprüngen an den Enden oder am Fufse der Zeilentype.
Der Formblock besitzt zu diesem Zweck einen vorderen und hinteren Theil, die je mit einem Formschlitz versehen sind und von welchen der hintere Formblocktheil gegen den vorderen so eingestellt werden kann, dafs die Formschlitze entweder sich decken, um eine Zeilentype gewöhnlicher Schrifthöhe giefsen zu können, oder gegen einander versetzt liegen, um in dem vorderen Formblocktheil beim Giefsen eine Zeilentype geringerer Schrifthöhe zu erhalten.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführung eines solchen Formblockes für das Formrad der durch die deutsche Patentschrift 57318 bekannt gewordenen Mergenthalerschen Zeilentypengiefsmaschine.
Fig. ι zeigt in Vorderansicht den vorderen Formblocktheil mit dem hinteren Formblocktheil und einem Theil des Formrades,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 15-15 von Fig. ι mit Oberansicht des zur Einstellung des einen Formblocktheiles dienenden Keilstückes, Fig. 3 in gröfserem Mafsstabe einen Schnitt durch die beiden gegen einander versetzt eingestellten Formschlitze für die Zeilentype einerseits und das abzutrennende Stück andererseits,
Fig. 4 einen Längsschnitt, ähnlich dem in Fig. 2 bei einander sich genau deckenden Formschlitzen,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Keilstückes von rechts gesehen,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt nach Linie 19-19 von Fig. ι von rechts gesehen,
Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach derselben Linie von links gesehen,
Fig. 8 die Hinteransicht von Platten des vorderen und hinteren Formblocktheiles,
Fig. 9 die Vorderansicht einer Klammer zum Festhalten der Theile,
Fig. 10 eine Seitenansicht von Fig'. 9 von rechts,
Fig. 11 eine untere Ansicht eines Hülfsformstückes,
Fig. 12 eine Seitenansicht der rechten Seite von Fig. 11,
Fig. 13 eine untere Ansicht eines anderen Hülfsformstückes,
Fig. 14 eine obere Ansicht von Fig. ii und eine untere Ansicht von Fig. 13,
Fig. 15 die vordere Ansicht eines Theiles des Formrades mit anderer Ausführung des Formblockes,
Fig. 16 einen Schnitt nach Linie 29-29 von
Fig- 15,
Fig. 17 einen Schnitt nach Linie 30-30 von
Fig· J5,
Fig. 18 einen Schnitt nach Linie 31-31 von Fig. 19,
Fig. 19 eine Sonderansicht des Formblockes mit auf einander gestellten Formschlitzen,
Fig. 20 einen Schnitt nach Linie 38-38 von Fig. 19 von links gesehen,
Fig. 21 die Vorderansicht einer weiteren Abart des Formblockes,'
Fig. 22 einen Schnitt nach Linie 35-35: von Fig. 21, 26, 27 und 28,
Fig. 23 einen Schnitt nach derselben Linie von Fig. 22 nach Einstellung der beiden Formschlitze auf einander,
Fig. 24 eine Vorderansicht des hinteren und
Fig. 25 eine Hinteransicht des vorderen Formblocktheiles,
Fig. 26 eine Seitenansicht der Fig. 21 von rechts,
Fig. 27 eine Seitenansicht der Fig. 21 von links,
Fig. 28 eine Vorderansicht des vorderen Formblocktheiles mit Endstücken,
Fig. 29 eine Seitenansicht der im Formblock mit einem Verbindungsstege gegossenen Zeilentype und
Fig. 30 und 31 zeigen Schnitte nach Linie 48-48 bezw. 44-44 von Fig. 29.
Das Formrad O, Stirnradverzahnung ο5 wird in bekannter Weise durch ein Zahnrad gedreht. Die Mittel zur Bewegungsübertragung auf das Formrad O und den Ausstöfser O4 sind nicht dargestellt, weil sie keinen Theil der Erfindung bilden.
-: In der bei der Mergenthaler'schen Maschine bekannten Weise wird der Formschlitz des Formblockes mittels des Formrades zwischen die Giefsöffnung des Schmelztiegels und die zusammengestellte Matrizenzeile gebracht und dann durch Eindrücken flüssigen Metalles aus dem Schmelztiegel in die so zusammengestellte Giefsform die Zeilentype gegossen und nach dem Erstarren ausgestoßen.
Wie besonders aus den zum ersten Ausführungsbeispiel gehörigen Fig. 1, 2 und 4 ersichtlich ist, besteht der vordere Formblocktheil aus der ' dem Umfange des Formrades zunächst liegenden Platte 1, der Platte 2 und den Endstücken 3 des vorderen Formblocktheiles, welche Theile durch Schrauben 4 zusammengehalten werden. Der vordere Formblocktheil, in dessen Schlitz 5 Zeilentypen 19 kleinerer Höhe gegossen werden, ist an der Vorderseite des Formrades O durch Schrauben 6 befestigt.
Die dem Umfange des Formrades zunächst liegende Platte 7 des hinteren Formblocktheiles, die Platte 8 und die Endstücke 9 werden durch Schrauben io zusammengehalten (Fig. 6).
Die Aussparung o86 im Formrade dient zur Aufnahme der nach hinten gerichteten Theile des hinteren Formblocktheiles. In den Formschlitz 11 des hinteren Formblocktheiles 7, 8 wird das geschmolzene Metall, nachdem das Mundstück des Schmelztiegels auf den Schlitz eingestellt ist, eingeführt. Die zusammengestellte Matrizenzeile wird in bekannter Weise auf den Formschlitz 5 des vorderen Formblocktheiles eingestellt und bildet den Boden der Giefsform.
Der hintere Formblocktheil 7,8 ist gegen den vorderen, Formblocktheil 1,2 verschiebbar, um aus der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 2 geführt werden zu können. In der Stellung Fig. 4 sind die Formschlitze 5 und 11 genau auf einander eingestellt. In diesem Falle kann in der Form eine Zeilentype von gewöhnlicher Höhe gegossen werden.
In der Stellung Fig. 2 und 3 aber liegen die Schlitze zu einander derart versetzt, dafs eben noch Metall aus Schlitz 11 in den Schlitz 5 fliefsen kann. Wenn nun beide Schlitze mit Metall gefüllt sind, hängt die Zeilentype 19 mit dem mitgegossenen Stück 20 nur durch einen schwachen Verbindungssteg 21 (Fig. 3)' zusammen.
Der hintere Formblocktheil 7,8 wird bei seiner Verschiebung durch einen an der Platte 8 sitzenden Theil 14 in einer entsprechenden Aussparung 15 der Platte 2 des vorderen Formblocktheiles 1, 2 geführt (Fig. 1 und 4).
An der Platte 7 mit einem Schwalbenschwanz 13 befestigte Ansätze 12 (Fig. 7 und 8) greifen in entsprechende Vertiefungen der Platte des vorderen Formblocktheiles ein und verhindern das Wegziehen des hinteren Formblocktheiles durch das Mundstück des Metalltiegels.
In der Platte 2 des vorderen Formblocktheiles befindet sich ein Schlitz 27 (Fig. 1), durch welchen eine Kopfschraube 28 in die Platte 8 des hinteren Blockes eingeschraubt ist. Diese Schraube hält die Formblöcke, wenn sie nicht am Formrade O befestigt sind, zusammen.
Eine Feder 16 (Fig. 2 und 4), die in einem Schlitz i6a zwischen dem vorderen und dem hinteren Formblocktheil angeordnet ist und an der Platte 2 und der Platte 8 anliegt, dient bei dem Giefsen von Zeilentypen kleiner Schrifthöhe (im Formschlitz 5) dazu, den hinteren Formblocktheil aus der Stellung Fig. 4 in die Stellung Fig. 2 zu schieben.
An dem mit der Platte 8 zusammenhängenden, seitlich vorspringenden Theil 14 befindet sich eine Schrägfläche 17, gegen welche ein Keilstück .18 wirkt, um den hinteren Formblocktheil aus der Stellung Fig. 2 in die Stellung Fig. 4 überzuführen, wobei unter Abscheeren
des schwachen Verbindungssteges 21 (Fig. 3) die Formschlitze 5 und 11 sich auf einander einstellen. Dieses Ueberführen des einen Forinblocktheiles aus der einen in die andere Stellung erfolgt bei senkrechter Stellung der Formschlitze, wie in Fig. 1 dargestellt.
Bei der Mergenthaler'sehen Maschine wird vermittelst eines Curvenmechanismus das Formrad O gegen einen Hülfsrahmen P hin- und dann wieder zurückgeschoben. Von dieser Bewegung wird Gebrauch gemacht, um den hinteren Formblocktheil 7, 8 zu verschieben und den schwachen Steg 21 abzuscheeren. Zu diesem Zweck ist das Keilstück 18 an dem Rahmen P mittels einer Schraube i8a befestigt, wie Fig. 2 und 4 zeigen. Bei Maschinen ohne solche Einrichtung könnte natürlich das Keilstück 18 ebensogut eine entsprechende Bewegung nach hinten erhalten.
Da die Achse des Formrades O von dem Formblock ziemlich entfernt liegt und der Druck zwischen der Schrägfläche 17 und dem Keilstück 18 beim Abscheeren des Gufssteges 21 nicht unerheblich ist, so ist das Bestreben vorhanden, das Formrad und den Formblock nach hinten zu drängen. Um dem entgegenzuwirken, ist das Formradgleitstück g* so ausgeführt, dafs es während des Abscheerens am hinteren Formblocktheil 7, 8 anliegt.
Die Nase 22 des Keilstückes 18 ist, wie Fig. 5 und in Punktirung Fig. 2 zeigt, abgeschrägt, damit die Scheerwirkung des hinteren Formblocktheiles auf den schwachen Gufssteg 21 bei der Verschiebung des Keilstückes 18 an der Schrägfiäche 17 allmählich stattfindet. Von der Kante der Nase 22 des Keilstückes 18 erstreckt sich bis auf etwa Mitte der Breite ein Einschnitt 22a, zu dem Zweck, demjenigen Theil des Keilstückes 18, der zunächst auf die Schrägfläche 17 trifft, eine federnde Wirkung zu ermöglichen und zu starke Abnutzung zu verhindern. Eine passende Lage für diesen Einschnitt zeigt Fig. 2.
Eine Zeilentype 19 kleinerer Höhe wird wie folgt hergestellt.
Flüssiges Metall wird, wenn die beiden Schlitze 5 und 1 1 die Stellung Fig. 2 haben, durch den Schlitz 11 und den engen Verbindungsraum in den Schlitz 5 eingedrückt. Wenn das Metall der Zeilentype 19 und des Stückes 20 erstarrt ist. wird durch die Wirkung der schrägen Fläche 17 und des Keilstückes 18 der die beiden Theile des Gufsstückes noch zusammenhaltende dünne Steg 21 abgescheert, und dabei stellen sich die Schlitze 5 und 11, wie in Fig. 4, so auf einander ein, dafs der Aüsstöfser O4 sowohl die Zeilentype 19 als das mitgegossene Stück 20 herausstofsen kann.
Die Sperrung des zweitheiligen Formblockes .nactr Einstellung zum Abgiefsen von Zeilentypen gewöhnlicher Schrifthöhe wird dadurch erreicht, dafs die Feder 16 verhindert wird, eine Verschiebung des hinteren Formblocktheiles 7,8 zu bewirken, nachdem die beiden Formschlitze 5 und 11 auf einander eingestellt sind.
Fig. 9 und 10 zeigen eine Klammer 23, die um den seitlich vorspringenden Theil 14 der Platte 8 des hinteren Formblocktheiles 7, 8 gelegt, wie in Fig. 23 punktirt, mit ihren Nasen 25 zwischen die Platte 2 des vorderen Formblocktheiles 1,2 und den vorspringenden Theil 14 greift, an dessen Aufsenrand 24 der Verbindungssteg der Klammer dann anliegt. Durch eine in die Klammer eingeschraubte Kopfschraube 26, deren Ende gegen die Platte 8 drückt, wird die Klammer 23 festgehalten.
Wenn der hintere Theil 7, 8 in der Stellung Fig. 4 sich befindet, werden durch Anziehen der erwähnten Kopfschraube 28 die beiden Formblocktheile gegen einander festgelegt.
Die Einrichtung, die dazu dient, eine Zeilentype 19 kleinerer Höhe mit Aussparungen an den Enden unter Benutzung des zweitheiligen Formblockes und passender Hülfsformstücke zu giefsen, ist folgende:
In der Platte 7 des hinteren Formblocktheiles ist nahe an jedem Ende des Formschlitzes ein Querstift 29 (Fig. 7) befestigt, und in dem vorderen und dem hinteren Formblocktheil befindet sich eine Vertiefung 30, in welcher ein Gelenksfück 31 liegt, in welches die Stifte 29 eintreten. Das Hülfsformstück 32 bildet die Nase eines Theiles 33, der in einer Kammer 34 liegt, die eine Verlängerung des Formschlitzes 5 des vorderen Formblocktheiles bildet, und der Theil 33 kann in. der Kammer 34 hin und her verschoben werden. An derjenigen Seite des Theiles 33, die dem Gelenkstück 3 ι zunächst liegt, sitzt ein Zapfen 35, der in das ihm gegenüberliegende Loch des Gelenkstückes 31 eintritt, und der Zapfen 35 liegt, wie Fig. 8. zeigt, in Richtung des Schlitzes 5 weiter nach aufsen als der Stift 29.
Sobald sich die Feder 16 ausdehnen kann, verschiebt sie den hinteren Formblocktheil an dem vorderen und bringt den Formschlitz 11 aus der Einstellung auf den Formschlitz 5 heraus. Die Stifte 29 und die bezüglichen Enden der Gelenkstücke 31 bewegen sich dabei mit der Platte 7, die entgegengesetzten Enden der Gelenkstücke aber können sich nach derselben Richtung nicht bewegen, da sie durch die Zapfen 35 der Theile 33, die nur in den Kammern 34 sich bewegen können, gehalten werden. Die beiden Zapfen 35 werden daher gegen einander hingezogen und sie schieben dadurch die Theile 33 vorwärts und die HülfsformstUcke 32 in den Formschlitz 5 hinein.
Bei dem nach dem Giefsen und Erstarren des Metalles stattfindenden Abscheeren der Zeilentype 19 von dem mitgegossenen Stück 11 werden die Hülfsformstücke 32 durch Einwirkung des Keilstückes 18 auf die schräge Fläche 17, durch welche die erwähnten Theile eine Bewegung entgegengesetzt der beschriebenen machen, wieder zurückgezogen.
Fig. 15 bis 20 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel mit Einrichtung zum Ein- und Zurücktretenlassen der Hülfsformstücke 32. Auch hier besteht der Formblock aus zwei auf einander liegenden, je mit einem Formschlitz versehenen Theilen, von denen der eine gegen den anderen sich einstellen läfst. An Stelle des Gelenkstückes 31 sind hier zwischen dem vorderen Formblocktheile und dem Formrade O zwei Hebel 42 angeordnet, welche um die schon erwähnten Schrauben 6 drehbar sind (Fig. 17). Ihre einen Arme 38 treten in Vertiefungen des Theiles 33 der Hülfsformstücke ein (Fig. 20), ihre anderen gekrümmten Arme 39 in Schlitten· 40 der Platte 8 des hinteren Formblocktheiles. Durch die Ausdehnung der Feder 16 werden die Arme 39 von einander hinwegbewegt und die Hülfsformstücke 32 in den Formschlitz 5 eingeführt (Fig. 15), während bei Einwirkung des Keilstückes 18 auf die schräge Fläche 17 die Hebel 42 nach der entgegengesetzten Richtung bewegt und die Hülfsformstücke zurückgezogen werden (Fig. 19 und 20).
Fig. 21 bis 28 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel mit Einrichtung zum Giefsen einer Zeilentype kleinerer Höhe, die beispielsweise mit einer schwalbenschwanzförmig profilirten Aussparung im Fufs versehen ist und zum gleichzeitigen Mitgiefsen eines Stückes, das beim Giefsen einen zu der Aussparung passenden Ansatz erhält. Das Profil des Ansatzes und der Aussparung kann natürlich auch ein anderes sein. Hier tritt ein schwalbenschwanzförmig profilirter Ansatz 36 (Fig. 26 und 27) einer jeden Platte 7 und 8 in eine entsprechende Vertiefung 41 (Fig. 25) in der Hinterseite des vorderen Formblocktheiles 1,2 ein. Dieser Ansatz 36 kann sich bei Verschiebung des hinteren Formblockes in der Vertiefung 41 verschieben, und er bildet in diesem Falle das Hülfsformstück, das beim Giefsen die Aussparung im Fufse der Zeilentype 19 liefert, während die Vertiefung 41 den dazu passenden schwalbenschwanzförmig profilirten Ansatz 37 an dem im hinteren Formblocktheil mitzugiefsenden Stück 20 liefert.
Wird nun der hintere Formbloektheil 7, 8 gegen den vorderen verschoben, so erfolgt ein Abscheeren des schwachen Gufssteges 21, der das Stück 20 mit der Zeilentype 19 noch zusammenhalt, und der Ansatz 37 des Stückes 20 tritt in die Aussparung am Füfse der Zeilentype 19 derart ein, dafs, wenn die beiden Formschlitze 11 und 5 auf einander gestellt sind, die Zeilentype 19 und das Stück 20 durch Schwalbenschwanzeingriff verbunden sind, wie dies in Seitenansicht Fig. 29 zeigt. So verbunden, werden sie dann durch den Ausstöfser ausgestofsen und durch passende Mittel später von einander wieder getrennt.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Formblock für das Formrad von Zeilentypengiefsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Formblock aus zwei auf einander liegenden, je mit einem Formschlitz versehenen Theilen (1,2 und 7,8) besteht, die gegen einander so eingestellt werden können, dafs entweder die Formschlitze (5 und 11) beider Theile sich decken, um eine Zeilentype gewöhnlicher Schrifthöhe giefsen zu können, oder so, dafs die Schlitze gegen einander versetzt liegen, um in dem einen Formblocktheil (1, 2) eine Zeilentype geringerer Schrifthöhe giefsen zu können.
2. Formblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs an der Platte (8) des hinteren Formblocktheiles (7, 8) eine schräge Fläche (17) angeordnet ist, mit welcher ein Keilslück (18) in Eingriff gelangt, um den hinteren Formblocktheil (7, 8) gegen den vorderen (1,2) entgegen dem Druck einer Feder (16) zu verschieben.
3. Formblock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der seitlich vorspringende Theil (14) des hinteren Formblocktheiles (7, 8) mit einer passenden Verstärkung (24) (Fig. 24 und 23) versehen ist, derart, dafs eine Klammer (23), welche um den vorspringenden Theil (14) gelegt werden kann, mit ihren Nasen (25) zwischen die Platte (2) des vorderen Formblocktheiles (1,2) und die Verstärkung (24) des vorspringenden Theiles (14) greift, wobei der mit Kopfschraube (26) versehene Verbindungssteg der Klammer an dem seitlichen Rand des Theiles (14) anliegt.
4. Formblock nach Anspruch 1, dadurch. gekennzeichnet, dafs Hülfsformstücke vorgesehen sind zum Giefsen von Zeilentypen mit Aussparungen am Anfang und Ende der Zeilentype, welche HUlfsformstUcke aus verschiebbaren Theilen (33) mit Nasen (32) bestehen, die in Kammern (34) angeordnet und durch Zapfen (35), Gelenkstücke (31) und Stifte (29) gelenkig an die eine Platte (7) des hinteren Formblockes angeschlossen sind, derart, dafs die Hülfsformstücke (32) in den Formschlitz (5) vorgeschoben werden, wenn eine in einem Schlitz (i6a) zwischen dem vorderen und hinteren Formblocktheil an-
geordnete Feder (16) den hinteren Formblocktheil gegen den vorderen verschiebt. Formblock nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, dafs ein schwalbenschwanzförmig profilirter Ansatz (36) der hinteren Formblockplatten (7 und 8) in eine entsprechende Vertiefung (41) in der Rückseite der vorderen Formblockplatten (1,2) eintritt und das Hülfsformstück bildet, das beim Giefsen eine entsprechende schwalbenschwanzförmige Aussparung im Fufse der Zeilentype (ig) liefert, während die Vertiefung (41) den dazu passenden schwalbenschwanzförmig profilirten Ansatz an dem in dem hinteren Formblocktheil mitzugiefsenden Stück (20) liefert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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