DE132022C - - Google Patents

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DE132022C
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DE
Germany
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mattress
springs
spiral
spring
spirals
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/12Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type
    • A47C23/14Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type forming nets; combined with nets
    • A47C23/155Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using tensioned springs, e.g. flat type forming nets; combined with nets with combinations of flat springs or link chains with wound springs

Landscapes

  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Bei den bisher bekannt gewordenen Federmatratzen, deren Fläche gewölbt erscheint, konnte dies nur dadurch erreicht werden, dafs man entweder unterhalb derselben eine besondere Wölbungs- oder Hebevorrichtung anbrachte oder aber die Kopf- und Fufsleisten des Matratzenrahmens gewölbt machte, wodurch dann erst die Matratzenflä'che eine gewölbte Form erhielt.
Im Gegensatz zu derartigen Matratzen soll bei vorliegender Erfindung die Fläche sich selbst durch eigene bezw. gegenseitige Spannung und Abfangung oder Zug- und Druckverteilung, ζ. Β. mittels Zugfedern, Zugdrähten oder dergl., wölben.
Die Fig. 1 bis 5 beiliegender Zeichnung dienen zur Veranschaulichung der Wirksamkeit der unten beschriebenen Anordnung. In den Fig. 6 bis 11 sind verschiedenartige Ausführungsformen der Verbindungsglieder als Beispiel dargestellt, welche mit den zu wölbenden Spiralen oder Federn verbunden werden. Die Fig. 12 bis 15 zeigen im Gegensatz zur Fig. 3 eine andere Ausführungsform derjenigen Spiralen oder Federn, welche die Wölbung hervorrufen sollen. Schematische Darstellungen der Wirksamkeit und der Anordnung befinden sich in den Fig. 16 bis 18.
Drückt man eine Spirale oder Feder a (Fig. 1) aufserhalb ihrer Längsachse, z. B. unterhalb derselben zusammen in der durch Pfeilstriche angedeuteten Richtung, dann mufs sich dieselbe wölben, und zwar nach oben (Fig. 2). Wird danach eine Spirale oder Feder a, z. B. zwischen freischwebenden, elastischen oder starren bezw. unbeweglichen Stützpunkten // j (Fig. 5) oder ohne Anwendung dieser Stützpunkte, z. B. innerhalb eines Rahmens b b (Fig. 4) mittels vertheilt liegender Druckstellen, so beeinflufst, dafs diese Druckpunkte, z. B. c (Fig. 3, 4 und 5), einander näher gebracht werden, dann mufs die Spirale oder Feder a (Fig. 4 und 5) sich in ihrer ganzen Länge bezw. zwischen den Druckpunkten nach oben wölben. Dieselbe Wirkung mufs auch dann eintreten, wenn statt einer durchgehenden oder langen Spirale a, wie z. B. in Fig. 3 und 16 angedeutet, vielfache kurze Spiralen, z. B. al (Fig. 12 und 17) gewählt werden, deren zweckmä'fsig gestaltete Enden a2 (Fig. 1 2, 13, i4urid 15) zur Bildung der vorerwähnten Druckpunkte benutzt werden.
Um diese Druckstellen aufeiner in beliebiger Richtung über der Matratzenfläclie liegenden Spirale beliebig einstellen oder vertheilen zu können, sind Verbindungsglieder erforderlich, welche so gestaltet sein müssen, dafs sie an jedem beliebigen Punkt mit der Spirale in Verbindung gebracht werden können und die Spirale oder Feder nur an der beabsichtigten Stelle auf diese einen Druck auszuüben vermag. Die Ausführung eines solchen Verbindungsgliedes kann verschiedenartig sein. Nach Fig. 6 besteht dasselbe aus einem zu Schleifen c1 und Haken c gebogenen Draht, wobei die Spirale in die Schleifen hineingeschraubt werden kann und die Haken zur Verbindung mit Zugfedern bezw. mit anderen Matratzentheilen dienen. Nach Fig. 7 tritt an Stelle der vorerwähnten Schleifen c1 ein Bügel c2 oder dergl. oder statt dessen eine Kugel c3 (Fig. 8) oder ein Ring c4 (Fig. 9 und 10). Die Darstellung

Claims (2)

in Fig. 9 und 11 läfst erkennen, dafs der Ring c4 dabei aufserhalb oder innerhalb der Spirale sitzen kann. Wird nun eine Spirale oder Feder a an geeigneten Stellen zur Erzielung erstrebter Wölbung zusammengedrückt, z. B. wie in Fig. 2, 4, 5, 16 und 18 schematisch erläutert ist, und werden dann die Druckpunkte, z. B. mittels Feder d, straff gespannt, dann müssen sich die Druckpunkte, z. B. c (Fig. 3, 4 und 5), einander nähern und die in Fig. 4 und 5 erläuterte Wirkung einer Wölbung hervorrufen.' Die Art der Wölbung ist abhängig von der Entfernung des Druckpunktes zur Längsachse der Spirale bezw. Feder, sowie von der Stärke des ausgeübten Druckes. Es ist aber zur Erzielung dieser Wirkung nicht erforderlich, wie schon gesagt, eine Feder oder Spirale α aus einem einzigen Stück bestehend anzuwenden, sondern man kann auch mehrere kurze Spiralen oder Federn mit ihren Enden an einander legen. Zu diesem Zwecke sind Spiralen oder Federn al (Fig. 12 und 17) angeordnet worden, deren Enden λ2 (Fig. 12) die beispielsweise in Fig. 13, 14 und 15 dargestellte oder auch eine andere Form erhalten können. Durch das Näherrücken der Federenden zur Längsachse oder Entfernen von der letzteren in der Höhenrichtung wird auch hier die beabsichtigte Wirkung erreicht. Legt man derartig hergestellte Federn oder Spiralen mit ihren Enden zusammen, wie z. B. in Fig. 17 schematisch dargestellt ist, und verbindet die Enden a2 mittels Stäbchen, Oesen e oder dergl. mit den Zug- und Druckenden d, so müssen auch hier die Enden α2 unterhalb der Spiralenmitte sich einander nähern, dieselben einseitig zusammendrücken und die Wölbung verursachen. Will man dagegen diese Spiralen oder Federn nur als Spreize benutzen zum Auseinanderhalten eventuell angewendeter federnder Matratzenkante und ohne Erzielung einer Wölbung, dann verlegt man die Lage des Druckpunktes entsprechend der beabsichtigten anderen Wirkung. In beiden Fällen aber, ob die Spiralen oder Federn aus einem einzigen Stück oder aus mehreren derselben bestehen, bilden sie auch in gewölbter Form gleichzeitig eine elastische, dehnbare Spreize der Matratzenfläche, wodurch ferner ermöglicht wird, die Seitenkanten, z. B.// (Fig. 5), freischwingend bezw. als sogen, federnde Kante zu gestalten. Patent-A ν Sprüche:
1. Netzwerkmatratze, gekennzeichnet durch quer zu den Zug- und Spannfedern liegende, an die Maschen der Matratze angreifende Schraubenfedern, welche, der Zusammendrückung durch die Längsspannung der Matratze entgegenwirkend, als federnde Querspreizen für die Matratzenfläche dienen bezw. dieselbe selbsttätig wölben.
2. Eine Ausführungsgestalt der Matratze nach Anspruch 1, bei der in der Querrichtung zu den Zug- oder Spannfedern eine sich von Kante zu Kante der Matratze erstreckende, zusammenhängende oder aus einzelnen der Breite der Maschen entsprechend langen Stücken zusammengesetzte Schraubenfeder angeordnet ist. welche durch derart gestaltete Verbindungsstücke an den einzelnen Maschen befestigt ist, dafs der Angriffspunkt dieser Verbindungsstücke an der Schraubenfeder unterhalb ihrer Längsachse liegt, wodurch beim Zusammendrücken der Schraubenfeder oder Spirale durch die längsgezogenen und sich in der Breite vermindernden Maschen sich eine nach oben gerichtete Wölbung der Schraubenfeder oder Spirale und damit der ganzen Matratzenfläche bilden mufs.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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