DE13201C - Kummetkissen-Stopfvorrichtung - Google Patents

Kummetkissen-Stopfvorrichtung

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DE13201C
DE13201C DENDAT13201D DE13201DA DE13201C DE 13201 C DE13201 C DE 13201C DE NDAT13201 D DENDAT13201 D DE NDAT13201D DE 13201D A DE13201D A DE 13201DA DE 13201 C DE13201 C DE 13201C
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DE
Germany
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collar
firmly
cord
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crank
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DENDAT13201D
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English (en)
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G. MÄDICKE in Herzberg (Reg. Bez. Merseburg)
Publication of DE13201C publication Critical patent/DE13201C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68BHARNESS; DEVICES USED IN CONNECTION THEREWITH; WHIPS OR THE LIKE
    • B68B3/00Traction harnesses; Traction harnesses combined with devices referred to in group B68B1/00
    • B68B3/04Horse collars; Manufacturing same

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 56: Pferdegeschirr.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. September 1880 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung in Aufrifs, Grundrifs und Kopfansicht dargestellte Kummetkissen-Stopfvorrichtung besteht aus einem Tisch a von passender Breite und Länge, in dessen Platte an jedem Ende in der Längsrichtung zwei Schlitze b angeordnet sind, über welchen sich Klemmen c hin und her verschieben lassen. Diese können durch Stellschrauben mit Kurbelmuttern, welche durch die Schlitze hindurchtreten, von unten her auf der Tischplatte festgespannt werden.
An jedem Ende der Tischplatte sind diagonal gegenüberliegend zwei Schnurscheiben i um Zapfen, welche mit der Platte vertical stehend verbunden sind, drehbar. Ungefähr auf der Mitte der Länge der Tischplatte ist an deren unteren Fläche eine an dem einen Ende mit einer Kurbel d versehene Welle drehbar gelagert. Mit ' dem anderen Ende der Welle ist ein Getriebe e fest verbunden, das in ein gröfseres Zahnrad f eingreift. Letzteres ist auf einer ebenfalls unter der Tischplatte drehbar gelagerten Welle fest aufgekeilt. Diese Welle tritt auf beiden Seiten der Tischplatte hervor und trägt an jedem Ende eine verschiebbare Schnurtrommel g und h, an deren inneren Seiten Sperrzähne angebracht sind, welche bei Verschiebung der Trommeln mit entsprechenden Zähnen einer mit der Welle fest verbundenen Kuppelungsscheibe in Eingriff gebracht werden können, so dafs dann die Rollen mit der Welle undrehbar verbunden sind.
Schaltet man die Sperrzähne wieder aus, indem man die Trommeln auf der Welle verschiebt, so drehen sich diese um die Welle.
k und / sind zwei doppelt gelegte, starke Schnüre, deren Schleifen bei m durch einander gezogen sind. "Von dieser Schleifenverbindung aus geht je eine Schnur in doppelter Lage über eine der Schnurscheiben i am Ende der Tischplatte, und schliefst sich dann weiter die Schnur k an die Trommel g und die Schnur / an die Trommel h an. Mit diesen Trommeln sind die doppelt gelegten Schnüre fest verbunden. *
, Schaltet man nun die eine der beiden Trommeln in die Kuppelung ein, während man die andere uneingeschaltet läfst, so kann man erstere bei Drehung der Kurbel d mit ihrer Welle drehen, während die zweite, welche nun um die Welle drehbar ist, infolge des Anziehens der Doppelschnur in entgegengesetzter Richtung um die Welle rotirt, so dafs von dieser die Schnur sich abwickelt, während sich dieselbe auf jene aufwindet. Die von den Schnüren gebildete Schleife kann man also bei passender Drehung der Handkurbel d und passender Stellung der Schnurtrommeln g und h nach der einen oder anderen Richtung augenblicklich fest anziehen.
Der mit Stroh und Haaren auszustopfende Kummetkissenbezug wird nun mittelst der beiden Klemmen c an jedem Ende auf der Tischplatte fest eingespannt, derart, dafs zum Einfüllen von Stopfmasse und Durchtreten der Schnurschleifen an jedem Ende eine genügende Oeffnung bleibt. In der Zeichnung ist die auf der Kurbelseite liegende Trommel h eingekuppelt dargestellt; es kann also bei einer Linksdrehung der Kurbel

Claims (2)

ein Aufwickeln der Schnur / und ein Anziehen der Schnurschleifen über die Tischplatte nach links hin stattfinden. Das Stopfen geschieht dann wie folgt: Befindet sich die Schleife auf der rechten Seite des festgespannten Kummets, so wird mit der Hand die Stopfmasse oder das Füllungsmaterial zwischen dieselbe geschoben, dann die Kurbel in der vorigen Weise nach links gedreht. Hierdurch gelangt das Füllungsmaterial mit der Schleife nach der Mitte, dem verengten Theile des Kummetkissens hin, und wird mit Hülfe der Kurbel jede neu nachgefüllte Lage fest in den verengten Theil des Kummetsackes eingeprefst. Man ersieht leicht, dafs das Einfüllen von beiden Seiten her stattfinden mufs. Durch einfaches Ein- und Ausschalten der Schnurtrommel ist dies mit Hülfe der Schleife nach Belieben augenblicklich auszuführen. Die Breite des Kummetkissens ist der ganzen Länge nach gewöhnlich durch eine Naht in einen engeren und einen weiteren sackartigen Theil abgetrennt. Beide Theile, sowohl den engen als den weiteren, soll man mit Hülfe dieser Stopfvorrichtung mit Stroh oder Haaren, nach Angabe des Erfinders, fest ausfüllen können, fester und aufserdem weit schneller, als dies nach der bisher gebräuchlichen Methode mit Hülfe eines Stockes möglich ist. Patenτ-Ansprüche:
1. Eine Kummetkissen - Stopfvorrichtung, bestehend aus einem Tische α mit in Längsschlitzen desselben verstellbaren Klemmen c zum Festspannen des Kummets, in Verbindung mit Schnurtrommeln g und h, welche durch einfache Verschiebung auf ihrer unter der Tischplatte gelagerten Welle nach Belieben gedreht oder nicht gedreht werden können, so dafs dadurch das Anziehen der durch einander gezogenen Schleifen zweier doppelt gelegten Schnüre, welche über Schnurscheiben / nach den Trommeln führen und mit letzteren fest verbunden sind, nach der einen oder anderen Seite mittelst einer Kurbel u. s. w. augenblicklich nach Belieben erfolgen kann, um von der einen oder anderen Seite her das Füllungsmaterial mit Hülfe der Schleifen in das Kummet fest einziehen zu können.
2. In Verbindung mit einem zum Aufspannen eines Kummetkissensackes mit verstellbaren Klemmen versehenen Tische die Anordnung von darüber beweglichen Schnüren oder Bändern, welche durch das Kummet auf irgend welche Weise hin- und hergezogen werden können, um mit Hülfe derselben Füllungs- oder Stopfmaterial (Haar oder Stroh) in den Kissenbezug fest einzupressen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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