DE130449C - - Google Patents

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DE130449C
DE130449C DENDAT130449D DE130449DA DE130449C DE 130449 C DE130449 C DE 130449C DE NDAT130449 D DENDAT130449 D DE NDAT130449D DE 130449D A DE130449D A DE 130449DA DE 130449 C DE130449 C DE 130449C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/46Other control devices or valves characterised by definite functions for retarding braking action to prevent rear vehicles of a vehicle train overtaking the forward ones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 130449 -KLASSE 20/.
G. KNORR in BRITZ β. BERLIN. Steuerung für Luftdruckbremsen.
Zusatz zum Patente 10310g vom 21. April 1898.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. August 1901 ab. Längste Dauer: 20. April 1913.
Bei der Steuervorrichtung nach dem Haupt · Patent wird die Bremswirkung im vorderen Zugtheil, zur Vermeidung von Zugtrennungen, dadurch verzögert, dafs der Steuerkolben 1 einen gröfseren Aushub macht als im hinteren Zugtheil. Diese Verzögerung ist bei langen Zügen auf ca. 2 Secunden bemessen und entstehen dadurch naturgemäfs längere Bremswege. Es hat sich nun bei Versuchen an fahrenden Zügen herausgestellt, dafs zur Vermeidung von Zugtrennungen die Bremswirkung im vorderen Zugtheil während der ersten 2 Secunden nicht ganz hintanzuhalten ist, sondern dafs es genügt, wenn nur die höchste Bremswirkung vorn und hinten im Zuge zu gleicher Zeit erreicht wird. Es ist mithin angängig, die Fahrzeuge im vorderen Zugtheil sofort nach Umlegen des Bremshebels zu bremsen, doch mufs hier die Bremskraft entsprechend langsamer ansteigen als im hinteren Zugtheil. Dieses ist auch in Gefallen von Vortheil, da hier der Zug infolge der gröfseren Reibung im Triebwerk der Lokomotive stets mäfsig aufläuft und dadurch Nothbremsungen vom Zugschlufs aus leicht Zugtrennungen veranlassen. Um den aufgeführten Zweck zu erreichen, wird der Aushub des Steuerkolbens 1 im vorderen Zugtheil verringert und eine Aushöhlung χ in den Schieber 2 eingefräst. Die Wirkungsweise bleibt dadurch im Wesentlichen die gleiche, wie nach dem Haupt-Patent 103109, nur bei Npthbremsungen tritt im vorderen Zugtheil folgende: Abweichung auf: Der Aushub des Kolbens 1 wird hier so bemessen, dafs die Schieberaushöhlung 0 nicht wie im Haupt-Patent die Leitung ρ mit der Aufsenluft bei r, sondern die Leitung ρ mit dem Bremscylinder q, jedoch stark gedrosselt, durch die Schieberaushöhlung χ verbindet, so dafs die Prefsluft aus der Leitung zum Bremscylinder nur langsam übertritt, gerade genügend, um die Druckminderung in der Leitung in gewünschter Stärke fortzupflanzen. Vom Hülfsluftbehälter zum Bremscylinder ist in dieser Schieberstellung der Durchgang gesperrt (Fig. 2). Erst nachdem durch die Bohrung e Prefsluft aus dem Hülfsluftbehälter hinter den Umsteuerkolben 3 in genügender Menge geströmt ist, steuert dieser infolge seines gröfseren Querschnittes den Kolben r mit Schieber 2 nach ca. 2' Secunden um, und wird nun auch hier dieselbe Stellung wie im hinteren Zugtheil sofort zu Beginn der Bremsung erreicht, wobei die Schieberaushöhlung 0 die Leitung ρ mit der Bremscylinderleitung q und die Bohrung α den Hülfsluftbehälter mit dem Bremscylinder gleichzeitig verbindet (Fig. 3), so dafs bei richtiger Bemessung der Querschnitte die volle Bremswirkung vorn später oder gleichzeitig mit der im hinteren Zugtheil eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Ausführungsform der Steuerung für Luftdruckbremsen nach Patent 103109, dadurch
    gekennzeichnet, dafs die Schieberhöhlung (o) mit einem engen Fortsatz (x) versehen ist und der Hub des Steuerkolbens (i) durch Versetzen der Anschlagscheibe (8) derart verkürzt ist, dafs beim Einleiten von Nothbremsungen die im vorderen Zugtheil voll umgesteuerten Kolbenschieber (1,2) den zur Aufsenluft führenden Kanal (r) überdecken und die Druckluftleitung mit der Arbeitskammer des Bremscylinders durch die Kanäle (p q) und die Schieberhöhlung (0 x) verbinden, zu dem Zwecke, ein stofsloses Bremsen ohne Verzögerung der Bremswirkung im vorderen Zugtheil herbeizuführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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