DE130296C - - Google Patents

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DE130296C
DE130296C DENDAT130296D DE130296DA DE130296C DE 130296 C DE130296 C DE 130296C DE NDAT130296 D DENDAT130296 D DE NDAT130296D DE 130296D A DE130296D A DE 130296DA DE 130296 C DE130296 C DE 130296C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K1/00Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
    • G10K1/06Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
    • G10K1/062Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated
    • G10K1/063Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube electrically operated the sounding member being a bell
    • G10K1/064Operating or striking mechanisms therefor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bildet ein elektrisches Läutewerk für Gleich- und Wechselstrom zum unmittelbaren Parallelschalten ohne besonderen Vorschaltwiderstand bei Spannungen bis 5OoVolt und mehr, bei welchem zwei an den ä'ufseren Enden ■ abgeschrägte Elektromagnete einen Z-förmigen Anker bewegen, welcher in der Mitte um eine den Klöppel tragende, mit ihm starr verbundene Achse drehbar ist, und bei dessen Schwingung Stromschlufsbürsten, welche auf einem in der Mitte drehbaren, isolirten Arm befestigt sind, über zwei an dem Anker oder an der Ankerachse befestigte Unterbrecher nach Art von Kurbelrheostaten schleifen, welche je nach der Höhe der benutzten Spannung beliebig viele von einander isolirte, durch dazwischen liegende Widerstände leitend verbundene Metallsegmente besitzen.
Fig. ι zeigt das Läutewerk in der Draufsicht.
Fig. 2 zeigt das Läutewerk in der Seitenansicht.
Die Eigenart der Erfindung beruht in der ganzen Ausführungsform des Läutewerkes.
Der kräftige Anzug.des Ankers wird durch die im Versatz angeordneten Elektromagnete bewirkt bezw. verstärkt durch die grofsen Flächen der magnetischen Kraftlinien der Polschuhe auf die gegenüberliegenden Lappen des Z-förmigen Ankers.
Durch den rheostatartigen Unterbrecher ist insoweit eine Neuerung geschaffen, dafs der Strom nach der Hauptwirkung des Ankers bezw. Klöppels stufenweise abgeschaltet bezw.
unterbrochen wird, was bei Starkstrom von wesentlichem Vortheil ist.
Durch diese Anordnung ist eine sehr kräftige Lautwirkung erzielt, was hauptsächlich für Gruben, maschinelle Betriebe sowie Kleinbahnen u. s. w. gefordert wird.
Das Läutewerk ist ganz in Metall ausgeführt, so dafs auch in Bezug auf Beständigkeit gegen mechanische und atmosphärische Einflüsse die gröfste Sicherheit geboten ist.
Bei den bis jetzt im Gebrauch befindlichen Starkstromläutewerken ist versucht worden, die Unterbrechung durch gegenüberstehende Kohlenstifte zu bewirken. Wegen der hierbei auftretenden starken Trennungsfunken können derartige Läutewerke in Räumen, wo schlagende Wetter oder explosible Gasgemische vorhanden sind, nicht verwendet werden. Die vorliegende Erfindung bezweckt, auch an solchen Orten eine elektrische Signalgebung zu ermöglichen.
Die Wirkung des Läutewerkes ist folgende:
Der Strom tritt bei α ein, durchfliefst den Unterbrecher C2, geht zur Bürste Z)1, erregt die Kerne G2 G1, geht nach Z)2 zum Unterbrecher C1 und tritt bei b aus.
Bei Stromschlufs werden die Ankerflächen A1A2 durch die Polschuhe B1 B2 kräftig angezogen. Auf diesem Wege bestreichen die Unterbrecher C1C2 die Federn Z)1D2, der Strom wird durch Widerstände vermindert und zuletzt unterbrochen. Die Abreifsfeder E bringt hierauf den Anker in seine Ruhelage zurück, die Pufferfeder F nimmt den Rückschlag auf und unterstützt den neuen Anzug.
Die Regelbarkeit des Läutewerkes liegt einestheils in der Verstellbarkeit der Abreifs- und der Pufferfeder, anderntheils in der Verstellbarkeit der Stromschlufsfedern, so dafs dieselbe sehr empfindlich ausgeführt werden kann.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Läutewerk für starken Gleich- und Wechselstrom mit einem zwischen zwei abgeschrägten Magnetpolen schwingenden, den Klöppel tragenden Z - förmigen Anker, dadurch gekennzeichnet, dafs der Anker bei seiner Bewegung zwischen den beiden gegen einander versetzten Elektromagneten zwei Unterbrecher nach Art von Kurbelrheostaten, welche je nach der Höhe der benutzten Spannung beliebig viele von einander isolirte, durch Widerstände verbundene Schleifplatten besitzen, über feststehende isolirte Schleifbürsten wegbewegt, so dafs Unterbrechungsfunken möglichst vermieden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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