DE130211C - - Google Patents
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- DE130211C DE130211C DE1901130211D DE130211DA DE130211C DE 130211 C DE130211 C DE 130211C DE 1901130211 D DE1901130211 D DE 1901130211D DE 130211D A DE130211D A DE 130211DA DE 130211 C DE130211 C DE 130211C
- Authority
- DE
- Germany
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- ring
- insert
- inclined planes
- burner
- stove top
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C15/00—Details
- F24C15/10—Tops, e.g. hot plates; Rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung gestattet die Umwandlung der offenen Platte eines Gasköchherdes
in eine geschlossene und umgekehrt mit einem einzigen Handgriff ohne Berührung des Topfes.
Erreicht wird dies dadurch, dafs ein Theil der Herdplatte, und zwar vorzugsweise ein zum
Brenner concentrischer breiter Ring, versenkbar angeordnet wird. derart, dafs diesem
Theil zwei Einstellungen gegeben werden können, nämlich eine obere Lage, bündig mit
dem übrigen Theil der Herdplatte, und eine untere Lage, bei welcher er sich unterhalb des
Flammenkranzes des Brenners befindet. Es wird damit ermöglicht, einen Topf zunächst
zum schnellen Ankochen auf offenem Kochloch unmittelbar zu beheizen, wobei die ganze
Hitze der Brennerflamme auf diesen Topf allein einwirkt, sodann aber die Herdplatte
durch Hebung des Einsatzes zu schliefsen, wobei die Hitze auf die ganze Platte sich vertheilt
und auf andere neben den ersten gestellte Töpfe mit einwirkt.
Beiliegende Zeichnung zeigt mehrere Ausführungsformen von mit der Neuerung versehenen
Herdplatten.
Fig. ι und 2 sind Verticalschnitt und Grundrifs der einen Ausführungsform;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-A der Fig. 2;
Fig. 4 und 5 sind Verticalschnitt und Grundrifs der zweiten Ausführungsform und
Fig. 6 ist ein Schnitt nach B-B der Fig. 5, mit dem Ring in seiner unteren Lage;
Fig. 7 ist ebenfalls ein Schnitt nach B-B der Fig. 5, jedoch mit dem Ring in seiner
oberen Lage;
Fig. 8 ist der Grundrifs einer Ausführungsform mit drei schiefen Ebenen;
Fig. 9 ist ein Schnitt C-C der Fig. 8, mit dem Ring in seiner oberen Lage.
α ist die obere Herdplatte, welche über jedem Brenner mit einem kreisrunden Kochloch
versehen ist, in welches mehrere angegossene radiale Rippen d hineinragen; b ist
der Brenner und c ist der versenkbare Einsatz. Letzterer ist an den Stellen, wo sich
die Rippen d an der Herdplatte befinden, derartig gekröpft, dafs sich radiale Kanäle oder
Nuthen e bilden, in welche die Rippen bei gehobenem Ringe zu liegen kommen.
Bei der Ausführungsform Fig. 1 bis 3 ruht der Einsatz mittelst an den Kröpfungen e
angegossener Knaggen f auf den schiefen Ebenen g, welche durch einen Ring h mit
einander vereinigt sind. Der Ring h ist zwischen den in der Herdplatte α eingeschraubten
Bolzen i lose drehbar angeordnet und wird von den Köpfen k dieser Bolzen getragen,
von den Bolzen selbst aber an seinem Umfange geführt.
Dreht man den Ring h durch Ziehen an der Zugstange I in der Pfeilrichtung, so wird
der Einsatz c, der die Drehung nicht mitmachen kann, durch die unter den Knaggen f
gleitenden schiefen Ebenen g gehoben, während derselbe sich beim Drehen des Ringes in
entgegengesetzter Richtung durch sein Eigengewicht senkt.
Zur Führung des Einsatzes c dienen die an demselben befindlichen einander diametral
gegenüberliegenden durchbohrten Ohren m, durch welche die Bolzen i hindurchgehen.
Bei der Ausführungsform Fig. 4 bis 6 und 8 und 9 sind die schiefen Ebenen g an den
Armen q befestigt und mit diesen in der Mitte um einen Bolzen n, welcher an einer
an dem Herd befestigten Traverse 0 sitzt, drehbar gelagert, und der Einsatz c ruht
mittelst an ihm angebrachter Stifte ρ auf den schiefen Ebenen. Die Stifte ρ sind in Führungen
, welche am Untertheil der Herdplatte sitzen, beweglich. In Fig. 4 bis 6 sind nur
zwei schiefe Ebenen g angebracht und infolge dessen die Stifte ρ in verhältnifsmäfsig langen
Hülsen geführt. In Fig. 8 und 9 dagegen sind drei schiefe Ebenen g angeordnet, infolge
dessen brauchen die Stifte ρ nur in kurzen Bohrungen geführt zu werden, da die Geradführung
durch das Aufliegen an drei Punkten gesichert ist.
Bei allen Ausführungsformen kann der gerade über dem Gasbrenner befindliche Theil
der Herdplatte nach Belieben durch eine auf den Enden der Rippen d ruhende abnehmbare Platte (Z1 zugedeckt oder freigemacht werden.
Es ändert an dem Wesen der Erfindung nichts, wenn der Einsatz, statt aus einem
Stück hergestellt zu sein, in mehrere in einander greifende concentrische Ringe aufgelöst
wird, von denen jeder einzelne für sich durch einen der beschriebenen Mechanismen
auf- und abbewegt werden kann.
Aufserdem kann die Neuerung ebensowohl bei Gasolin-, Spiritus- und dergl. Kochern
und Herden verwendet werden, wie bei Gasherden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Gasherdplatte mit versenkbarem Einsatz, dadurch gekennzeichnet, dafs der Einsatz auf beweglichen schiefen Ebenen ruht und durch deren Verschiebung in der Höhenrichtung verstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT13916D AT13916B (de) | 1901-07-20 | 1902-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE130211C true DE130211C (de) |
Family
ID=398622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1901130211D Expired - Lifetime DE130211C (de) | 1901-07-20 | 1901-07-20 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE130211C (de) |
-
1901
- 1901-07-20 DE DE1901130211D patent/DE130211C/de not_active Expired - Lifetime
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