DE129451C - - Google Patents

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DE129451C
DE129451C DENDAT129451D DE129451DA DE129451C DE 129451 C DE129451 C DE 129451C DE NDAT129451 D DENDAT129451 D DE NDAT129451D DE 129451D A DE129451D A DE 129451DA DE 129451 C DE129451 C DE 129451C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C3/00Treatment of animal material, e.g. chemical scouring of wool
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01CCHEMICAL OR BIOLOGICAL TREATMENT OF NATURAL FILAMENTARY OR FIBROUS MATERIAL TO OBTAIN FILAMENTS OR FIBRES FOR SPINNING; CARBONISING RAGS TO RECOVER ANIMAL FIBRES
    • D01C3/00Treatment of animal material, e.g. chemical scouring of wool
    • D01C3/02De-gumming silk

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  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 129451 KLASSE Ql
Im Patent 110633 und seinem Zusatz 11724g haben wir ein Verfahren zum Entbasten von Rohseide allein und in Baumwoll-Seidegeweben beschrieben, welches darin besteht, dafs man die unentbastete Seide oder Halbseide mit Aetzalkali unter Zusatz von Traubenzucker oder Glycerin behandelt.
Wir haben nun die interessante Beobachtung gemacht, dafs das in den genannten Patenten beschriebene Verfahren sich auch zum Entbasten von solchen Geweben vorzüglich eignet, welche aus Wolle und Rohseide (insbesondere nicht entbasteter Grege-Seide) bestehen. Die Seide wird hierbei, wie beim Haupt-Patent und seinem ersten Zusatz, entbastet, ohne dafs die Faser, wie bei Nichtanwendung der genannten Schutzmittel, angegriffen und ihrer werthvollsten. Eigenschaften, des Griffes und des Glanzes, beraubt wird. Gleichzeitig wird auch die mitverwebte Wolle durch die schützende Wirkung des Traubenzuckers bezw. Glycerins vor Verfilzung und Zerstörung bewahrt. Die Entbastung derartiger Gewebe ist nach dem bisher üblichen Entbastungsverfahren nicht in befriedigender Weise ausführbar gewesen, da bei längerem Behandeln eines Wolle-Seidegewebes im heifsen stehenden Seifenbade ein Verfilzen der Wolle nicht zu vermeiden ist. Man war deshalb bisher gezwungen, derartige Waaren in der Weise herzustellen, dafs man die Seide zuerst für sich entbastete und dann erst mit der Wolle verwob. Da jedoch die letztere Herstellungsart von Wolle-Seidegeweben wesentlich theurer zu stehen kommt als die nachfolgende Entbastung der fertigen Gewebe im Stück, so bedeutet das vorliegende Verfahren, welches eine Entbastung im Stück ohne Schädigung der Seide- und Wollfaser gestattet, einen wesentlichen technischen Fortschritt.
Wir erläutern die Arbeitsweise an folgendem
Beispiel.
Die vorappretirte Waare wird in lauwarmem Wasser gut genetzt, geschleudert und nun in einem Bade von nachstehender Zusammensetzung entbastet:
300 Gewichtstheile Traubenzucker oder Glycerin, 200 Gewichtstheile Wasser, 700 Gewichtstheile Natronlauge von 400 B.
Dieses Bad hält man auf einer Temperatur von 7 bis io° C. und beläfst die Waare darin zwei bis fünf Minuten. Alsdann wird abgeprefst, abgesäuert, gespült und getrocknet. Die Seide ist sodann entbastet, und weder Seide noch Wolle sind angegriffen.
Die Mengen des Alkalis sowie des anzuwendenden Schutzmittels können variirt werden. Man wird jedoch bei gröfserer Menge Alkali vortheilhaft niedrige Temperaturen anwenden, während dieEntbastung in schwächer alkalischen Bädern vorzugsweise bei entsprechend höherer Temperatur vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Abänderung des durch Patent 110633 und das Zusatz - Patent 11724g geschützten Verfahrens, darin bestehend, dafs man an Stelle der dort verwendeten Gewebe aus Rohseide und ,Baumwolle hier Gewebe aus Rohseide und-Wolle verwendet.
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