DE128460C - - Google Patents

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DE128460C
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staircase
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D23/00Construction of steps for railway vehicles
    • B61D23/02Folding steps for railway vehicles, e.g. hand or mechanically actuated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Seitenwandthür für Wagen mit seitlichem Corridor oder Mittelgang, welche in der Schlufsstellung eine Treppe aufnimmt, die nach dem Oeffhen der Thür selbstthätig nach aufsen umklappt, wobei sich die Stufen der Treppe selbstthätig in die Gebrauchslage bewegen.
Fig. ι ist ein Schnitt durch die Treppe senkrecht zur Längsachse des Wagens bei geöffneter ThUr.
Fig. 2 ist ein Grundrifs der entsprechend der Flügelthür doppelt ausgeführten Treppe in der Gebrauchslage.
Fig. 3 ist ein waagerechter Schnitt durch die geschlossene Flügelthür mit zurückgeklappter Treppe.
Fig. 4 stellt eine Stufe im Querschnitt dar.
Gegen die Thür 1 legt sich im Innern des Wagens eine Treppe, welche bei geschlossener Thür, damit sie die freie Bewegung im Corridor nicht stört und denselben verengt, in die Wandung derselben eingelassen ist. Die Treppe ist in starken, auf der äufseren Langschwelle des Wagens befestigten Scharnieren 3, 3 drehbar angeordnet, und zwar derartig, dafs sie bei geöffneter Thür aufklappt. Dabei drehen sich die Tritte der Treppe um Zapfen 4, 4, welche in die Treppenwangen 5, 5 eingelassen sind. Da infolge dieser Bauart das untere Rahmenholz der Thüren wegfallen mufs, so ist dasselbe durch zwei kräftige Flacheisen 6, 6 ersetzt, welche an den Seitenrahmenhölzern der Thüren befestigt sind.
Die Tritte der Treppen bestehen aus Stahlgufsplatten 7, die mit Holz belegt und mit durchlaufenden Verstärkungsrippen 8 und angegossenen Gegengewichten 9 versehen sind, unter deren Einflufs die Stufen beim Aufschlagen der Treppenwangen auf die äufsere Langschwelle des Wagens in die Gebrauchslage bewegt werden. An die Treppenwangen sind Knaggen ι ο angegossen, gegen deren Flächen α bezw. b sich an die Tritte der Treppe angegossene Knaggen 26 mit ihren Flächen c bezw. d (Fig. 4) stützen, um die Tritte der Treppe in ihrer Ruhe- bezw. Gebrauchslage festzuhalten.
Im geschlossenen Zustande der Thüren drücken die Tritte der Treppen gegen auf der inneren Wandfläche der Thür aufgenagelte oder aufgeleimte starke Tuch- oder Gummistreifen 11,11, so dafs dieselben während der Fahrt nicht klappern können.
Die Seitenwandthüren können (Fig. 2 und 3) auch zweiflügelig ausgeführt werden, in welchem Fall für jeden Flügel eine Treppe vorgesehen ist.
Die Thüren sind so eingerichtet, dafs sie nur um 90 ° nach aufsen aufgeschlagen werden können, damit sie im geöffneten Zustande einen seitlichen Abschlufs der sonst freiliegenden Treppe bilden und so dem Publikum Sicherheit gegen das seitliche Herabfallen von den Treppen bieten. Zu diesem Zwecke sind an jeder Hälfte der Scharniere 25 der Thür Knaggen 2 angebracht, die ein Aufschlagen der Thür über 90° hinaus verhindern.
Um die Thüren dem Publikum noch ganz besonders als Noththüren, die sie in erster Linie sein sollen, zu kennzeichnen, versieht
man sie im Wageninnern in den Füllungen mit einem auffälligen, z. B. rothen Anstrich und der Aufschrift in weifser Farbe: Noththür.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Eine Seitenwandthür mit beweglicher Treppe für Eisenbahnwagen mit Seiten- oder Mittelgang, dadurch gekennzeichnet, dafs die mit ihren Wangen (5) an der unteren Thürschwelle drehbare Treppe in senkrechter Stellung nach oben in der Thürwand eingelassen liegt, nach Oeffnen der ThUr selbstthätig nach unten klappt und dabei mit derart begrenzt drehbaren, durch ein Gegengewicht (9) einseitig belasteten Tritten (7) ausgestattet ist, dafs die letzteren in angehobener Stellung der Treppe senkrecht hängen und beim Äbwärtsklappen der Treppe die waagerechte Stellung einnehmen, während die Thür infolge der Anordnung von Knaggen (2) an den Scharnieren (25) derselben zum Schütze der Reisenden gegen ein Herabstürzen bei der Benutzung der Treppe nur um 90° aufgeschlagen werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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