DE90572C - - Google Patents

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DE90572C
DE90572C DENDAT90572D DE90572DA DE90572C DE 90572 C DE90572 C DE 90572C DE NDAT90572 D DENDAT90572 D DE NDAT90572D DE 90572D A DE90572D A DE 90572DA DE 90572 C DE90572 C DE 90572C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/32Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles
    • B60P3/34Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects comprising living accommodation for people, e.g. caravans, camping, or like vehicles the living accommodation being expansible, collapsible or capable of rearrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT\%
Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in einem Eisenbahnwagen oder dergl., dessen Wände und Bedachung unter Verwendung geeigneter Mechanismen vergröfsert werden können, so dafs der Wagen als Schaubude oder dergl. benutzt werden kann.
Ganz besonders ist die vorliegende Erfindung bei Eisenbahn- oder dergl. Fahrzeugen anzuwenden, in denen Bilder oder ähnliche Gegenstände aufgestellt sind, welche verschifft oder sonstwie transportirt werden sollen, ohne dafs man bei dem Aufstellen des Wagens zu Schauzwecken ein Wiederabnehmen oder Neuordnen der Bilder und dergl. nothwendig hätte. Die vorliegende Erfindung besteht darin, dafs man ein Fahrzeug mit Seitenwandungen versieht, welche ausgezogen und vortheilhaft aufgeklappt werden können, so dafs sich eine Vergröfserung des Wagens zu dem angegebenen Zwecke ergiebt. Auf diese Weise entstehen innerhalb der Wände Räume zum Aufstellen von Bildern und dergl.; dabei sind die Wände leicht an einander gelenkt, so dafs sie leicht mit den entsprechenden Theilen eines ähnlichen Wagens verbunden werden können.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf beiliegenden Zeichnungen dargestellt; in denselben ist
Fig. ι eine perspectivische Ansicht eines durchschnittenen Wagens, bei welchem das Dach gehoben und die Seitenwandungen theilweise aufgeklappt sind;
Fig. 2 ist ein Querschnitt in Richtung der Linie x-x nach Fig. 1 ;
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Wagen, bei dem weder Dach noch Seitenwandungen entfaltet sind;
Fig. 4 ist eine perspectivische Ansicht eines Schnittes durch eine andere Ausführungsform;
Fig. 5 ist ein.Querschnitt in Richtung der Linie x-x nach Fig. 4;
Fig. 6 ist ein Querschnitt durch dieselbe Anordnung, sofern sie in den Transportzustand zusammengeklappt ist;
Fig. 7 ist eine perspectivische Darstellung eines Querschnittes durch eine andere Ausführungsform vorliegender Erfindung unter Verwendung von zwei Wagen;
Fig. 8 und 9 zeigen Querschnitte durch dieselben, wobei die Seitenwandungen noch nicht entfaltet sind;
Fig. 10 ist ein Querschnitt einer anderen Abänderung, wobei die Seitenwandungen eingezogen und das Dach herabgelassen ist;
Fig. 11 zeigt dieselbe Anordnung wie Fig. 10 mit aus einander geschlagenen Seitenwandungen und gehobenem Dach;
Fig. 12 ist ein Querschnitt einer weiteren Ausführungsform in Transportzustand;
Fig. 13 zeigt dieselbe Construction in aufgeklapptem Zustande;
Fig. 14 zeigt einen Schnitt durch die in der Praxis bis jetzt am besten bewährte Construction, sowie die Mechanismen, die zum Bewegen der Einzeltheile nothwendig sind;
Fig. 15 zeigt dieselbe Anordnung, bei. der die Seitenwände und das Dach entfaltet sind;
Fig. 16 ist ein Grundrifs der unterhalb des Wagens befindlichen und zum Bewegen der Einzeltheile nothwendigen Mechanismen;.
Fig. 17 ist eine Oberansicht eines Theiles des Wagenendes;
Fig. 18 und 19 sind Schnitte durch die Säulen, welche das Dach tragen, und zwar bei geschlossenem und geöffnetem Wagen.
In den Zeichnungen bedeutet A ein gewöhnliches " Wagenuntergestell (Fig. 1 bis 3) mit Rändern B, mit dem der Fufsboden C in gewöhnlicher Weise verbunden sein kann. Die Endwandungen D, sowie die Thüren E und die Fenster F sind gewöhnlicher Construction; G sind Säulen, welche den oberen Theil des Wagengehä'uses tragen.
Mit dem Boden C sind die WTände α gelenkig verbunden, die, aufgeklappt (Fig. 2), eine Verbreiterung des Fufsbodens bilden. Mittelst der Ketten b (Fig. 1), die über Laufrollen zu einem Windwerk d führen, können die Wände eingezogen oder in Gebrauchsstellung geklappt werden. Das Windwerk wird in Fig. ι ο und 13, wie später beschrieben, durch andere Vorrichtungen ersetzt.
An den Pfosten G sind noch Querwände e angelenkt, die, wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, um ihre ver.ticale Achse so gedreht werden können, dafs sie in der Gebrauchsstellung die Verbreiterung der Endwände D bilden. Mit / sind die Theile der Seitenwandungen bezeichnet, welche aufgeklappt die Seitenwandungen des Ausbaues bilden. Sie können, wie in Fig. 1 und 10 gezeigt ist, mit den Quer- bezw. Endwänden e, oder, wie Fig. 4 bis 7 zeigen, mit den Fufsbodenverbreiterungen α gelenkig verbunden sein. Die Theile e und f sind in Fig. 12 und 13 fortgelassen , da diese Figuren hauptsächlich zur Erläuterung der zum Heben und Senken des Daches dienenden Mechanismen dienen sollen. Mit g sind in den Zeichnungen die Theile der Seitenwandungen bezeichnet, welche aufgeklappt das Dach für den Ausbau bilden sollen; sie sind .vortheilhaft an dem Dachtheil angelenkt und bilden, sofern die Vorrichtung in Transportstellung sich befindet (Fig. 3), die äufsersten und schützenden Seitenwandungen des Wagens.
Das eigentliche Dach h kann, wie Fig. 1, 10 und 12 zeigen, gleichfalls gehoben werden, oder es kann auch, wie Fig. 4 und 7 zeigen, in dem Wagen fest angeordnet bleiben. In ersterem Falle wird (Fig. 1 bis 3) das Dach h mit Hülfe von Zahnstangen k und Zahnrädern /, welche in den Pfosten G vorgesehen sind, gehoben und gesenkt. Es ist nicht nothwendig, dafs jeder Pfosten G mit Zahnstangen und Zahnrädern ausgestattet ist, sondern es genügt, wenn die Eckpfosten diese tragen; die anderen Pfosten erhalten dann vortheilhaft Führungsstangen g·1, welche gleichfalls zum Tragen des Daches dienen.
Will man das in Wagenform zusammengeklappte Gebäude (Fig. 3) in Gebrauchsstellung bringen (Fig. 1 und 2), so hebt man zunächst die Seitenwandungen g und läfst die Bodentheile α mit Hülfe ihrer Ketten b und Windwerke d herab; hierauf dreht man die Quertheile e des Ausbaues um ihre Drehzapfen nach aufsen, bis sie rechtwinklig . zu dem Pfosten G stehen (Fig. 1 links). Dann dreht man die Theile f in ähnlicher Weise, bis sie rechtwinklig zu den Theilen e stehen; schliefslich läfst man: die Seitenwandungen g wieder herab, bis ihr. äufserer Rand auf den Seitenwandungen f aufruht.
Um das Zusammenschlagen der Theile a und f zu verhindern, sind die Leisten ρ und ρ1 angeordnet, von welchen ρ (Fig. 4 links) rechtwinklig mit dem Theil α verbunden und. an f angelenkt ist, während p1 senkrecht auf f steht, so dafs zwischen den Theilen α und f ein Hohlraum entsteht, in welchem Bilder und dergleichen leicht und ohne Schaden aufbewahrt werden können. Das Auseinanderklappen geschieht dabei in wesentlich derselben Weise, wie an Hand der Fig. 1 bis 3 beschrieben, nur wird der Theil f nach auswärts und aufwärts um seine Scharniere gedreht, bis er rechtwinklig zu dem Theil α steht.
Bei der in Fig. 7 bis 9 dargestellten Ausführungsform ist das Dach mit einem Thurm oder einer Pyramide i versehen, welche aus Einzelteleskopen besteht und mit Hülfe einer Zahnstange k2 und Zahnrad Z2 gehoben oder gesenkt werden kann. In den oberen Enden der Pfosten G sind Zahnstangen k1 gelagert, in welche Zahnräder I1 eingreifen und welche zum Auseinanderziehen bezw. Höherheben des Theiles g dienen, zum Zwecke, daselbst einen Lichteinlafs zu bilden. Der Theil g kann mit einem Verlängerungsstück gz ausgestattet sein und dieses kann vortheilhaft aus Glas bestehen, welches mit einem entsprechenden Theil gz eines Nachbarwagens einen erhöhten Dachfirst der aufgebauten Construction bildet (in Fig. 7 punktirt).
Die Fufsboden derartiger zusammengesetzter Wagen können noch durch besondere Verstärkungsstangen q getragen werden; auch kann eine solche Construction noch mit einem zweiten Boden r ausgestattet sein, der in die Nuthen s der Pfosten G pafst und durch Zugstangen t verstärkt wird. Innerhalb des Wagens können Sitze angeordnet sein, die, wenn der Wagen zusammengeklappt wird, sich gleichfalls zusammenschlagen. Ebenso läfst sich die von dem unteren Boden nach dem oberen Boden führende Treppe n> zusammenschlagen.
Die in Fig. 7 bis 9 dargestellte Ausführungsform wird in folgender Weise in die Gebrauchsstellung gebracht:
Zunächst hebt man die Theile g mit ihren Verlängerungen g3, bis , die Ränder der Verlängerungsstücke so zusammenschlagen, dafs sie das Dach bilden. Die Theile α werden
wie bei der bisherigen Ausführungsform herabgeschlagen ; hierauf wird der zweite Boden in seine Nuthen eingeschoben und Versteifungen oder Säulchen unter ihm und unter Umständen auch unter dem Dach angeordnet. Dann hebt man die Theile g. Die übrigen Theile α werden herabgelassen und die Theile / rechtwinklig gehoben, worauf man die Theile g senkt, bis sie auf den Theilen/ aufruhen; alsdann klappt man die Theile e, welche die Endwandungen des Aufbaues bilden, nach aufsen. Schliefslich werden die Thürme mit Hülfe ihrer Zahnstangen gehoben und die etwa noch offen bleibenden Theile des Gehäuses mit Leinwand oder dergl. überdeckt.
In der in Fig. ι ο und 11 dargestellten Ausführungsform bewegen sich die Zahnstangen k, die das Dach tragen, innerhalb der Pfosten G; mit diesen Pfosten ist ein Querbalken y verbunden, in dem die Wellen und Laufrollen zum Heben des Daches und zum gleichzeitigen Herablassen der Bodentheile α gelagert sind. Das Dach h wird mit Hülfe der Zahnstange k und der Zahnräder / gehoben; diese sind fest mit der zugehörigen Welle Is verbunden. Mit/ sind die Seitenwandungen des Aufbaues und mit m1 die Endwandungen des ausziehbaren Daches bezeichnet. Diese Theile werden, wenn das Dach nicht gehoben ist, in die in Fig. io gezeichnete Stellung gebracht. Zur Unterstützung des Daches dienen die Säulen w1, welche auf dem Querbalken o1 aufruhen.
Zur Bewegungsübertragung werden die Zahnräder al bl c1 d1 e1 und/1 benutzt, welche auf den Wellen α 2 bis/2 befestigt sind. Auf den Wellen a'2 und /2 sind aufserdem die Kettenräder j1 befestigt, über welche die andererseits über die Kettenräder s2 laufenden Ketten führen. Die Kettenräder s2 sitzen fest auf der Welle /s.
Dreht man nun, wenn man den Wagen in Gebrauchsstellung bringen will, die Wellen e 3 und/2 in Richtung der in Fig. io gezeichneten Pfeile, so werden die Wellen /3 unter Vermittelung der Zahnräder so gedreht, dafs die Zahnstangen k sich nach aufwärts bewegen und hierbei das ausziehbare Dach heben müssen; bei dieser Bewegung mufs sich jedoch auch die Kette b von der Trommel abwickeln, welche mit der Welle /3 verbunden ist. Hierbei bewegen sich die Theile α um ihre Scharniere nach aufsen oder, wenn das Dach gesenkt wird, nach innen; bei der Auswärtsbewegung nehmen sie schliefslich die horizontale Stellung ein, sobald das Dach in seine oberste Stellung: gebracht worden ist. Die überhängenden Theile g, welche mit den Seitenumfassungen des Daches gelenkig verbunden sind, geben bei dieser Bewegung' hinlänglich nach.
Bei der in Fig. 12 und 1 3 dargestellten Ausführungsform ist m2 eine Querstrebe, welche mit dem oberen Theil der Pfosten G verbunden ist. Mit κ2 sind Pfosten bezeichnet, die mit ihrem oberen Ende mit Querbalken nB verbunden sind, in welchen die die Kettentrommel tragende Welle n4 gelagert ist. Die das Dach tragenden Zahnstangen k gleiten in den Pfosten n2, während mit der Welle nl ein Zahnrad / verbunden ist, mit dessen Hülfe das ausziehbare Dach gleichzeitig mit dem Theil g sowie den Bodenverbreiterungen a gehoben oder gesenkt werden kann.
Wenn man zum Zwecke, den Aufbau vorzunehmen, die Welle μ4 dreht, so hebt sich hierbei die Zahnstange und somit das Dach, wobei sich gleichzeitig die Kette b von ihren Trommeln abwickelt und die Theile α in die horizontale Stellung klappen. Gleichzeitig heben sich auch die mit dem ausziehbaren Dach verbundenen Theile g und schwingen unter dem Einflufs von Hebeln nach aufsen. Letztere wirken, sobald das Dach aufgebaut ist, als Versteifungen.
In der in Fig. 14 bis 19 dargestellten Ausführungsform greifen in ein Kegelzahnrad 1 zwei gleiche Kegelzahnräder 2, welche je auf einer Schraubenspindel 3 befestigt sind. Diese Schraubenspindeln greifen - durch mit entsprechendem Muttergewinde versehene Kreuzköpfe 4, welche in Führungen 5 gleiten. Von jeder Seite dieser Kreuzköpfe verlaufen Ketten oder Seile 6, 6 über Rollen 7 und 8 zu einem Kreuzkopf 9; letztere sind je mit zwei Seilen oder Ketten ausgestattet, welche über Rollen 11 laufen und andererseits mit den Pfosten g1 verbunden sind.
Mit dem Fufsboden des Wagens sind Seile 12 verbunden, die über die Laufrollen 13 laufen und mit den umklappbaren Dachtheilen g verbunden sind. Einige der Laufrollen 13 sind in verschiebbaren Querbalken 14 gelagert und die Seile 12 so geführt, dafs beim Anziehen derselben die Dachtheile g sich heben und die Querbalken 14 sich herausschieben.
Unterhalb des Bodens sind noch andere Kegelzahnräder 16 gelagert, in welche entsprechende Kegelzahnräder 1 5 eingreifen. Die Zahnräder 16 sind mit Schraubenspindeln 17 verbunden, welche durch die zwischen den doppelten Stangen ig geführten Kreuzköpfe 18 hindurchgehen. Die Kreuzköpfe 18 gleiten ebenso wie die Kreuzköpfe 20 in Führungen 22 und die letzterwähnten Kreuzköpfe 20 tragen Laufrollen 21. Mit dem Fufsboden A des Wagens sind ferner noch Seile 23 verbunden, welche zunächst um die Laufrollen 21 geführt sind, dann um Laufrollen 24 und 25 gehen, von hier über die Laufräder 26 geführt sind und dann entweder mit dem äufseren Ende der Fufsbodenverbreiterung α oder dem oberen Theil der Seitentheile / verbunden sind, je nachdem sie zur Bethätigung der Theile a bezw. / verwendet werden sollen.
Die in den Fig. 14 bis 19 gezeichneten Vorrichtungen wirken in folgender Weise:
Werden, sofern der Wagen in Transportstellung sich befindet, unter Vermittelung der Kurbeln oder Schlüssel 27 die Räder 1 und 2 angetrieben, so werden die Kreuzköpfe 4 unter Vermittelung der Schraubenspindeln 3 gegen die Mitte des Wagens gezogen; hierbei müssen die Seile 6, welche über die Führungsrollen 7 und 8 laufen, die Kreuzköpfe 9 und die mit ihnen verbundenen und über die Laufrollen 11 führenden Seile 10 nach unten ziehen,. wobei die Verlängerungen g1 der Pfosten G hochgehoben werden und sich somit das ausziehbare Dach heben mufs. Bei dieser Bewegung werden die Querbalken 14 infolge der Spannung, welcher hierbei die Seile 12 unterworfen werden, allmälig nach aufsen gezogen und die Dachklappen g langsam gehoben.
Dreht man unter Vermittelung der Kurbeln 28 die Kegelräder 15 und 16, so werden die Kreuzköpfe 18 und 20 durch die Schraubenspindeln 17 nach der Mitte zu gezogen; hierbei mufs dafs Seil 23, welches über die Laufrollen 24 und 25 geht, die Theile a, sofern es mit diesen verbunden ist, heben bezw. herablassen. Ist jedoch das Seil 23 mit dem Theil f verbunden, so wird der Theil f bei der Bethätigung der Schraubenspindel gehoben oder herabgelassen, wobei dieses Seil über die Rollen 24, 25 und 26 läuft.
Der Aufbau wird in der umgekehrten Weise zu einem Transportwagen zusammengeklappt. Die verschiedenen Ausführungsformen des Wagens werden vortheilhaft in drei Abschnitten ausgeführt, so dafs die verschiedenen Theile leichter in ihre Stellung gebracht und aus Material verfertigt werden können, welches gewöhnlich in der Construction von Pullman-Wagen verwendet wird; auch besitzen die neuen Wagen vortheilhaft die Gröfse solcher Pullman-Wagen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein in eine Schaubude oder dergl. verwandelbarer Wagen, gekennzeichnet durch an den Längsrand der Bodenplatte (C) angelenkte Platten (a), welche in Transportstellung senkrecht zu (C) eingezogen und hierbei die Seitenwandung des Wagens, im Aufbau dagegen horizontal geklappt eine Verbreiterung der Bodenplatte bilden, wohingegen die nach dem Aufbau die Seitenwandungen bildenden Wände (J) an die Längskanten der Bodenverbreiterungen (a) angelenkt sind.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Wagens, bei welcher an den Seitenwandungen (J) noch Querwände bezw. Vorder- und Hinterwände (e) angelenkt sind, ■ um rechtwinklig zu den Seitenwandungen (J) und den zur Bodenverbreiterung dienenden Wänden (a) geklappt werden zu können.
Eine Ausführungsform des unter 2. gekennzeichneten Wagens, bei welcher an das Wagendach (h) Flügel (g) angelenkt sind, um in Transportstellung die äufsersten Seitenwandungen des Wagens und nach dem Aufbau die Bedachung des durch Aufklappen der Platten (a J und e) entstehenden Ausbaues zu bilden.
Eine Ausführungsform des unter 3. gekennzeichneten Wagens, bei welcher dieselbe Welle (Is) einerseits Räder (/), die in zur Hebung des Daches (h) dienende Zahnstangen (g) eingreifen, und andererseits Trommeln trägt, über welche die das Auf- und Niederklappen der Bodenverbreiterungen (a) ermöglichenden Zugorgane (b) laufen, um gleichzeitig das Dach zu heben und den Boden zu verbreitern.
Eine Ausführungsform des unter 4. gekennzeichneten Wagens, bei welcher das Verwandlungsgetriebe aus Schraubenspindeln (3 und 17) mit bei deren Drehung sich verschiebenden Kreuzköpfen (4 und 18) derartig gebildet ist, dafs die mit diesen Kreuzköpfen verbundenen und über geeignete Laufrollen führenden Zugorgane (6 und 23) das Dach (h) und die Klappplatten (a und J) gleichzeitig und je nach der Drehrichtung der Spindeln in Transportstellung oder Gebrauchsstellung bewegen.
Eine Ausführungsform des unter 4. oder 5. gekennzeichneten Wagens, bei welcher mit dem Heben des Daches ein gleichzeitiges Heben der Dachflügel (g) und bezw. ein Herausschieben von Querbalken (14) dadurch vor sich geht, dafs ein mit dem festen Boden verbundenes Seil (12) über geeignete Laufrollen (13) zu den Dachflügeln (g) geführt ist.
Eine Ausführungsform des unter 1. bis 6. gekennzeichneten Wagens, bei welcher die das Dach (h) tragenden Pfosten (gl) durch feststehende Pfosten (G1) geführt und mit Zugorganen (10) derartig verbunden sind, dafs sie unter Vermittelung weiterer Zugorgane und Laufrollen gleichzeitig mit dem Dach durch dasselbe Getriebe gehoben, werden.
Eine Ausführungsform des unter 1. bis 7. gekennzeichneten Wagens, bei welcher Leisten (pp1) zwichen den gegen einander klappenden Wänden angeordnet sind, um zwischen diesen Wänden Hohlräume zum Aufhängen von Bildern und dergl. zu lassen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2542896A1 (de) * 1975-09-26 1977-03-31 Weber Vergroesserbarer fahrzeugaufbau fuer ein strassenfahrzeug
WO1981000989A1 (fr) * 1979-10-08 1981-04-16 P Masliah Vehicule agence en salle itinerante

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DE2542896A1 (de) * 1975-09-26 1977-03-31 Weber Vergroesserbarer fahrzeugaufbau fuer ein strassenfahrzeug
WO1981000989A1 (fr) * 1979-10-08 1981-04-16 P Masliah Vehicule agence en salle itinerante
FR2467107A1 (fr) * 1979-10-08 1981-04-17 Masliah P Vehicule tel que la remorque d'un ensemble semi-remorque, agence en salle itinerante

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