DE128309C - - Google Patents

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DE128309C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B5/00Treatment of  metallurgical  slag ; Artificial stone from molten  metallurgical  slag 

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verbesserung der Vorrichtung nach Patent 126376, welche im Wesentlichen in einer zweckmäfsigeren Anordnung und Ausführung des Mantels, durch welche eine bessere Wirkung erzielt werden soll, besteht.
Es hat sich herausgestellt, dafs bei einer engen Ummantelung des zur Zerstreuung des auffliefsenden flüssigen Materials dienenden, sich drehenden Körpers eine genügende Verbrennung der schädlichen Bestandtheile in vielen Fällen nicht stattfand, und dafs das Material auch oft in Klumpen von ungleichmäfsiger Beschaffenheit herauskam.
Nach der vorliegenden Erfindung wird der Mantel in erheblicher Entfernung von dem Rotationskörper aufgestellt, so dafs die von demselben abfliefsenden Theilchen eine erhebliche Luftstrecke zu durchfliegen haben, bis sie an dem Mantel aufprallen und niederfallen. Das Durchfliegen dieser Luftstrecke aber dauert eine genügende Zeit, um die nothwendige Verbrennung vollständig vor sich gehen zu lassen. Dabei kann für ausreichende Zufuhr von Sauerstoff noch durch Schaffung eines Luftzuges im Innern des Metalls Sorge getragen werden.
Praktisch haben sich Entfernungen des Mantels von der Drehachse des Rotationskörpers von ι ,50 m als zweckmäfsig bewährt.
Bei dieser Anordnung ist eine Luftzuführung durch den äufseren Mantel selbst nicht gegeben.
Es hat sich jedoch als nützlich herausgestellt, diesen Mantel einer Kühlung zu unterwerfen. Es wird hierdurch namentlich verhindert, dafs sich einzelne der auffliegenden Theile festsetzen, einen guten Untergrund für weitere Ansätze bilden und hierdurch wieder die Möglichkeit der Bildung gröfserer ungleichmäfsiger Klumpen herbeiführen.
Bei der Kühlung des Mantels fallen die kleinen Theile ohne Weiteres an ihm herab und können auf beliebige Weise unten aufgefangen und weggeschafft werden.
Die Luftzufuhr, welche durch den Rotationskörper selbst erfolgt, und welche die dreifache Aufgabe hat, denselben zu kühlen, zur feinen Zertheiluug der auffliefsenden Masse beizutragen und derselben Sauerstoff zur Verbrennung zu liefern, kann unter Umständen in Wegfall kommen, wenn man einen Körper aus geeignetem Material, um die Hitze zu ertragen, und von geeigneter Form und Drehgeschwindigkeit, um eine feine Zertheilung allein bewirken zu können, wählt.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein senkrechter Schnitt durch eine derartige Anlage dargestellt.
Durch die Rinne α fliefst das flüssige Material auf den hohlen Stufenkegel b, dem durch die hohle Achse c Luft zugeführt wird, die aus den Durchbohrungen oder Düsen d ausströmt.
Die Achse c ist in den Lagern e und f gehalten, durch den Antrieb g in Umdrehung
(2. Auflage, ausgegeben am ig. September igcg.)
versetzt und durch die Stopfbüchse h mit der Windzuführungsröhre k verbunden. Der Mantel m ist mit einer Wasserkühlung η versehen. Unter ihm befindet sich der Trichter p, welcher das abfallende Material nach dein Auslaßkanal q befördert. Für Luftzug ist dadurch gesorgt, dafs zwischen dem Mantel m und Trichter ρ Oeffnungen vorhanden sind. Auch kann der Mantel m zur Verstärkung des Luftzuges erhöht werden.
r ist eine Galerie, auf welcher der Arbeiter den Gang der Arbeit beobachtet, und sich etwa ansetzende kleine Theile nbstöfst.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ausführungsform
    handlung von Schlacke o. dgl. mit Gasen
    der Vorrichtung zur Benach Patent 126376, dadurch gekennzeichnet, dafs der Mantel m in gröfserer Entfernung von dem drehbaren Zerstä'ubungskörper b angebracht ist, zu dem Zwecke, die von letzlerem weggeschleuderte Schlacke möglichst vollständig der Einwirkung der Luft auszusetzen.
    Ausführungsform des Mantels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe an seinem Umfange, so weit die aiifgeschleuderten Theile an demselben aufprallen, gekühlt wird.
    Ausführungsform des Mantels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe unten und oben offen und erforderlichenfalls überhöht gebaut ist, zum Zwecke, unter Mitwirkung der Lufterhitzung einen ständigen Luftzug zu erzeugen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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