DE128040C - - Google Patents

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DE128040C
DE128040C DENDAT128040D DE128040DA DE128040C DE 128040 C DE128040 C DE 128040C DE NDAT128040 D DENDAT128040 D DE NDAT128040D DE 128040D A DE128040D A DE 128040DA DE 128040 C DE128040 C DE 128040C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P3/00Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
    • H02P3/06Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter
    • H02P3/18Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing an AC motor
    • H02P3/20Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter for stopping or slowing an AC motor by reversal of phase sequence of connections to the motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Stopping Of Electric Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 128040 KLASSE 21 d.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. August 1900 ab.
Nach der Elektrotechnischen Zeitschrift 1896, S. 517 und 518, sowie 1900, S. 56 läuft'ein Drehstrommotor nur noch mit halber Geschwindigkeit, sobald man eine der drei Läuferbürsten abhebt bezw. er wechselt seine Drehrichtung, sobald man zwei der drei Ständerzuleitungen mit einander vertauscht. Diese beiden Einrichtungen werden bei vorliegender Erfindung mitbenutzt, um eine rein elektrische Bremsung eines Drehstrommotors sowohl bei Leerlauf als auch bei jedem Belastungsgrade zu erzielen. Würde man nur diese beiden Einrichtungen allein vereint benutzen, so würde ein solcher Motor nach seiner Umschaltung mit halber Geschwindigkeit rückwärts laufen. Um ihn zum Stillstand zu bringen, wird in die beiden nach Unterbrechung der dritten Läuferleitung noch stromdurchflossenen Läuferwicklungen ein passender Widerstand eingeschaltet und dadurch das Drehmoment des Läufers so weit vermindert, dafs es dem entgegengesetzt wirkenden Drehfeld des Ständers gleich wird, so dafs der Motor, unabhängig von dem Grade seiner Belastung, wenige Umdrehungen nach der Umschaltung stillsteht.
Fig. ι zeigt die Schaltung des Motors während des normalen Laufes, Fig. 2 diejenige während der Bremsung. In Fig. 1 geht der Strom der ersten Phase aus Leitung JL1 über die Klemmen a, b, c nach Windungen W1, W2, W3, W4 zurück über die Klemmen d, e,f nach Leitung L2. Die zweite Phase geht aus Leitung L2 über f, e, d nach den Windungen W4, W3, W5, W6 zurück über g, h, i nach Leitung L8, während die dritte Phase aus L3 über i,h, g die Windungen W6, W5, W2, W1 und Klemmen c, b, α nach Leitung L1 verläuft. Der Stromlauf im Läufer ist folgender: Die erste Phase geht aus Wicklung A1 über k und / durch den Anlasser m und Klemme η nach o,p und Bürste q nach Wicklung A2, die zweite Phase aus A2 über q,p, o, n, r, s, t nach Wicklung A3 und die dritte Phase von ^l3 über t, s, r, n, m, /, k nach Wicklung A1.
Um den Motor zu bremsen, wird der Schalter Z in die in Fig. 2 gezeichnete Stellung gebracht. Dadurch werden, wie leicht ersichtlich, die Phasen vertauscht, so dafs die erste Phase mit L2-L1, die zweite mit L1-L3 und die dritte mit L3-L2 in Verbindung kommt. Der Läufer wird also, wenn an seinen Drahtverbindungen nichts geändert würde, in entgegengesetzter Richtung sich drehen. Durch die Bewegung des Schalters wird aber zugleich auch die Verbindung r-s geöffnet und an Stelle der Verbindung o-p entsteht die Verbindung χ -p, so dafs im Läufer nur ein einphasiger Wechselstrom entsteht, welcher von A j über k, I, m, η Zusatzwiderstand y und x, p, q nach A2 verläuft.
Dieser Strom erzeugt im Läufer ein Drehmoment, welches demjenigen des Drehfeldes des Ständers entgegengesetzt wirkt. Durch passende Abstimmung des Widerstandes^ läfst es sich nun leicht erreichen, dafs das Moment im Läufer, vereint mit den Widerständen des durch den Motor betriebenen Triebwerks, dem

Claims (1)

  1. im Ständer entgegengesetzt wirkenden Drehfeld gleich wird, und der Motor bleibt nach wenigen Umdrehungen stehen.
    Diese Einrichtung findet mit Vortheil ihre Verwendung bei Krähnen, um namentlich das lästige und oft auch gefährliche Nachlaufen des Lasthakens und der Katze zu vermeiden. Sie läfst sich auch bei Transmissionsmotoren verwenden, um dieselben bei Unglücksfällen plötzlich anzuhalten.
    In diesem Falle versieht man den Schalter mit Schlagfedern, welche in bekannter Weise durch ein Relais von irgend einem entfernten Punkte ausgelöst werden können und den Schalter in die Bremsstellung bringen.
    Patent-A ν spruch:
    Bremsschaltung für Drehstrommotoren, welche durch Vertauschung zweier Zuleitungen zum Rücklauf gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dafs bei dem durch einen passenden Schalter bewirkten Uebergange von der Laufschaltung (Fig. i) zur Bremsschaltung (Fig. 2) die genannte Vertauschung bewirkt und gleichzeitig eine Läuferleitung unterbrochen und zwischen die beiden anderen Läuferleitungen ein passender Zusatzwiderstand eingeschaltet wird, wodurch im Ständer ein dem früheren entgegengesetztes Drehfeld erzeugt, im Läufer dagegen ein einphasiger Wechselstrom von solcher Gröfse erzeugt wird, dafs das Drehmoment des Läufers im Zusammenwirken mit den mechanischen Widerständen des etwa durch den Motor angetriebenen Triebwerkes dem im Ständer entgegengesetzt wirkenden Drehfeld gleich wird, so dafs der Motor wenige Umdrehungen nach der Umschaltung stillsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE128040C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746319C (de) * 1939-10-14 1944-12-21 Bremslueftgeraet, bei dem der zur Bremslueftung dienende Fliehkraftregler durch einen mit senkrechter Welle umlaufenden Verschiebeankermotor angetrieben wird

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE746319C (de) * 1939-10-14 1944-12-21 Bremslueftgeraet, bei dem der zur Bremslueftung dienende Fliehkraftregler durch einen mit senkrechter Welle umlaufenden Verschiebeankermotor angetrieben wird

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