DE127705C - - Google Patents

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DE127705C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2ΐ
Bei der durch Anspruch 1 des Patentes 122368 geschützten Einrichtung eines Telephonögraphen bewirkt ein erster Weckruf ,im Falle der Abwesenheit des angerufenen Theiinehmers die Einschaltung eines Antwortgebers oder Rückmelders, welcher zur telephonographischen Aufgabe der Mittheilung auffordert, ein zweiter Weckruf die Auslösung des aufnehmenden Phonographen und ein dritter Weckruf (Abklingeln) dessen Stillsetzung. Ungeachtet der im Haupt-Patent dargelegten Vortheile gegenüber der Erfindung nach Patent 106896 hat die Vorrichtung nach dem Haupt-Patent immer noch den Mangel, dafs die Stillsetzung des aufnehmenden Phonographen vom guten Willen und von der Sorgfalt des anrufenden Theiinehmers abhängt, und dafs auch bei Pausen in der Mittheilung die Phonographenwalze weiterläuft. Bei unterlassenem Schlufszeichen läuft die Walze ungenutzt ab, ebenso, wenn auch nur theilweise, während der Pausen; im letzteren Falle ist es auch störend, dafs die Walze später die Pausen durch Stillschweigen wiedergiebt.
Diesem Uebelstand der im Haupt-Patent geschützten Erfindung wird dadurch abgeholfen, dafs der zweite Weckruf zwar den Stromweg zu dem die Phonographenwalze auslösenden Elektromagneten herstellt und dadurch die Auslösung vorbereitet, diese selbst aber .nicht vollzieht. Es bleibt vielmehr in dem in solcher Weise hergestellten Stromweg noch eine Unterbrechungsstelle, welche durch eine zweite Stromschlufsvorrichtung geschlossen werden mufs, bevor die Auslösung erfolgt. Diese Stromschlufsvorrichtung wird von einem in die Fernsprechleitung eingeschalteten Elektromagneten beherrscht, der durch die beim Sprechen auf-. tretenden Ströme erregt wird. Demnach tritt der Stromschlufs des auslösenden Elektromagneten und die Auslösung der Phonographenwalze erst dann ein, wenn thatsächlich gesprochen wird; und nur so lange, als gesprochen wird, dauert die Auslösung. Das Ausbleiben des Schlufszeichens oder dritten Weckrufes hat also weiter keine Folge, als dafs der nächstdem anrufende Theilnehmer zweimal anklingeln mufs, ehe er die Antwort des Rückmelders empfängt.
Die vorstehend umschriebene Erfindung setzt allerdings voraus, dafs Fernhörer und Mikrophon hinter einander geschaltet werden. Bei gewöhnlicher Schaltung sind die Sprechströme schwache Wechselströme, die nicht nur ihre Stärke, sondern auch ihre Richtung fortwährend ändern und deshalb zum dauernden Anziehen des Unterbrecherankers ungeeignet sind. Bei der gedachten Schaltung aber behalten die Sprechströme immer einen bestimmten positiven Werth und sind auch stärker als im ersteren
Falle, so dafs sie ungeachtet der Schwankungen in der Stärke zum Anziehen und Festhalten des Ankers geeignet sind.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung in einem Schaltungsschema der angerufenen Telephonographenstelle dar.
Wie bei der im Haupt-Patent beschriebenen Ausführung ist an Stelle des Weckers der Elektromagnet α eingeschaltet, welcher durch eine ,dem Anspruch 2 des Haupt-Patentes entsprechende Schaltvorrichtung in drei Schaltungen nach einander den Elektromagneten b zur Auslösung des Rückmelders und den Elektromagneten c zur Auslösung des aufnehmenden Phonographen in den Stromkreis einer Ortsbatterie d ein- bezw. ausschaltet. Der dreistrahlige Stern e der Schaltvorrichtung, dessen Achse mit einem Pol der Batterie d in dauernder Verbindung steht, hat einen leitenden und zwei nichtleitende Vorsprünge und ist mit dem Schalirädchen durch Zahnräderübersetzung derart verbunden, dafs er bei jeder Schaltung eine Dritteldrehung macht. Beim ersten Weckruf trat der leitende Vorsprung der Stromschlufsfedery gegenüber, so dafs Elektromagr. net b eingeschaltet wurde, während die zum Magneten c gehörige Stromschlufsfeder g in Berührung mit einem nichtleitenden Vorsprung und ausgeschaltet war. Der zweite Weckruf hat den leitenden Vorsprung in Berührung mit der Feder g gebracht, so dafs in der, der Zeichnung zu Grunde gelegten Stellung der Stromweg 1, 2, 3, 4, 5 zum Magneten c hergestellt ist.
Dieser Weg war aber zwischen 3 und 4 noch unterbrochen. Die Wegstrecke 4 wird von einem Theil der Ankerfeder h des Elektromagneten i gebildet. Dem Stromschiufsstück k der Feder h liegt der durch ein Stellschräubchen zu regelnde, mit dem Draht 3 verbundene Contact m gegenüber. Fernhörer und Mikrophon sind hinter einander geschaltet. Durch die beim Sprechen auftretenden Ströme wird der in die Fernsprechleitung eingeschaltete Magnet i erregt und durch Anziehen des Ankers der Contact zwischen k und m geschlossen. Dann erst kann Magnet c erregt und durch Anziehen seines Ankers die das Laufwerk des Phonographen sperrende Klinke η ausgelöst werden.
Diese Auslösung dauert so lange, als Magnet ζ erregt, d. h. gesprochen wird. Deshalb hört Stromschlufs zwischen k und m auf, wenn der Sprechende innehält, während er bei Fortsetzung der Mittheilung sofort wieder hergestellt wird. Während des Sprechens schwankt freilich die Stärke der den Magneten i erregenden Ströme. Der Magnet läfst sich aber derart einrichten, dafs dadurch der Stromschlufs nicht gestört wird. Zu diesem Zweck ist beispielsweise die lange Ankerfeder h am rechten Ende fest eingespannt, am linken Ende verschiebbar gehalten, so dafs die in der Ruhe bogenförmige Feder bei. der Anziehung des Ankers sich streckt. Hat die Feder schon wegen ihrer Länge und wegen der daran sitzenden Theile eine verhältnifsmäfsig grofse, träge Masse, so wird durch die Art ihrer Anbringung ihre Beweglichkeit noch, vermindert, ihr Spiel gedämpft. Die träge und gehemmte Feder spricht dann wohl auf das Auftreten und Aussetzen der den Magneten erregenden Ströme an, nicht aber, und wenigstens nicht leicht und willig genug, auf die Schwankungen, um während des Sprechens den Stromschlufs zu stören. Dasselbe Ziel läfst sich aber auch in anderer Weise erreichen.
Zu bemerken ist hierzu noch Folgendes: Wenn auch bei jedem Weckruf — und folglich auch bei dem zweiten Weckruf — zugleich mit dem Magneten α der Magnet i erregt wird, so dauert der dadurch verursachte Stromschlufs zwischen k und m, der bei den beiden anderen Weckrufen ganz unwirksam ist, beim zweiten Weckruf doch nur so lange, wie der Ruf selbst, so dafs das Laufwerk des aufnehmenden Phonographen nur für einen Augenblick in Bewegung tritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Aufzeichnung telephonisch übermittelter Gespräche auf eine Phonographenwalze ohne Thätigkeit des anrufenden Theilnehmers nach Patent 122368, dadurch gekennzeichnet, dafs der durch den zweiten Weckruf des Anrufenden hergestellte Stromweg zur Auslösung des aufnehmenden Phonographen über einen Contact (k und m) geführt ist, welcher durch den Anker eines in die Fernsprechleitung eingeschalteten Elektromagneten (i) geschlossen werden kann, so dafs die Auslösung des aufnehmenden Phonographen trotz -voraufgegangenen zweiten Weckrufes erst dann beginnt und nur so lange dauert, als thatsächlich gesprochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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