DE1265366B - Fluessigkeitsverteiler fuer Geschirrspuelmaschinen u. dgl. - Google Patents
Fluessigkeitsverteiler fuer Geschirrspuelmaschinen u. dgl.Info
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES wj|w PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
A47I
Deutsche Kl.: 34 c -
Nummer: 1 265 366
Aktenzeichen: T 270331 c/34 c
Anmeldetag: 18. September 1964
Auslegetag: 4. April 1968
Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsverteiler für Geschirrspülmaschinen u. dgl. in Gestalt eines
durch Rückstoß angetriebenen, waagerechten, um eine senkrechte Achse schwenkbaren und in seiner
Drehrichtung umkehrbaren Arms mit an seiner Oberseite nach oben weisenden Spritzdüsen. Bei Flüssigkeitsverteilern
dieser Art wurde die Umkehr der Drehrichtung des Sprüharms durch mechanische Mittel, wie Hebel, Widerlager u. dgl., bewerkstelligt,
die der Abnutzung unterlagen und zum Bruch führen konnten, so daß keine zuverlässig arbeitende Geschirrspülmaschine
gegeben war.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei dem Flüssigkeitsverteiler der erwähnten Art die Umkehr
der Drehrichtung des Sprüharms automatisch herbeizuführen. Die Lösung der Aufgabe wird nach der Erfindung
darin gesehen, daß mindestens ein Arm eines doppelarmigen Sprühers durch eine radiale Wand in
Kammern mit nach oben und außen gerichteten Antriebsdüsen unterteilt ist, daß die Kammern eine
stirnseitige Trennwand mit je einer durch ein Ventil verschließbaren Öffnung aufweisen und mit dem in
die Sprüher eingeführten Druckwasser in Verbindung stehen und daß beim Nachlassen des Flüssigkeitsdruckes jeweils das eine Ventil geschlossen und das
andere Ventil geöffnet wird. Ein Druckabfall kann bei jedem Zykluswechsel durch eine an sich bekannte
Zeitsteuervorrichtung herbeigeführt werden, wenn die Geschirrspülmaschine mit einer solchen ausgerüstet
ist.
Der erfindungsgemäße Flüssigkeitsverteiler besitzt folgende Vorteile:
a) Die Umkehr des Sprüharms geschieht völlig selbsttätig als Folge von Veränderungen im
Druck der durch den Sprüharm austretenden Flüssigkeit;
b) in dem umkehrbaren Sprüharm findet eine relative radiale Verlagerung der Austrittsstellen
der Flüssigkeitsstrahlen entsprechend den Veränderungen der Drehrichtung des Sprüharms
statt, so daß ein sehr wirksamer Sprühstrahlverlauf erzielt wird;
c) die Umkehrung der Drehrichtung des Sprüharms wird durch verhältnismäßig wenig Bauelemente
erzielt, so daß die Beseitigung von Störungen oder das Auswechseln von Teilen verhältnismäßig vereinfacht ist.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung.
Flüssigkeitsverteiler für
Geschirrspülmaschinen u. dgl.
Geschirrspülmaschinen u. dgl.
Anmelder:
The Tappan Company,
Mansfield, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. C. Handzik, Patentanwalt,
8000 München 2, Herzogspitalstr. 13
8000 München 2, Herzogspitalstr. 13
1S Als Erfinder benannt:
Frederick Glenn Constance,
Richard Leo Perl, Mansfield, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 3. Oktober 1963 (313 534)
2
In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise und schematisch veranschaulicht, und
zwar zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht, teilweise weggebrochen und teilweise im Schnitt, einer Geschirrspülmaschine
mit zwei im senkrechten Abstand voneinander befindlichen erfindungsgemäßen Sprühanordnungen,
F i g. 2 eine Seitenansicht, in ähnlicher Weise teilweise
weggebrochen und teilweise im Schnitt, einer Geschirrspülmaschine,
F i g. 3 eine Ansicht im waagerechten Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 1,
F i g. 4 in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht in Draufsicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Flüssigkeitsverteilers,
F i g. 5 eine Ansicht im senkrechten Schnitt durch den Flüssigkeitsverteiler in F i g. 4 nach der Linie 5-5,
F i g. 6 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 6-6 in F i g. 5 in vergrößertem Maßstab,
F i g. 7 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 7-7 in F i g. 5,
F i g. 8 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie 8-8 in F i g. 5,
F i g. 9 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, der Strömungsregeleinrichtung
des in F i g. 4 bis 8 dargestellten Flüssigkeitsverteilers,
809 537/105
Fig. 10 eine Teilansicht in schaubildlicher Darstellung
der Strömungsregeleinrichtung,
Fi g. 11 eine Teilansicht in Draufsicht, teilweise im
Schnitt, einer anderen Ausführungsform des Flüssigkeitsverteilers,
Fig. 12 eine Ansicht im Schnitt der Ausiührungsform
nach Fig. 11, nach den Linien 12-12 in Fig. 11,
Fig. 13 eine Ansicht im Schnitt nach den Linien 13-13 inFig. 11,
F i g. 14 eine Ansicht im Schnitt nach den Linien 14-14 in F ig. 13,
Fig. 15 eine schaubildliche auseinandergezogene
Darstellung der in Fig. 11 bis 14 dargestellten Ausführungsform,
Fig. 16 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform
des Flüssigkeitsverteilers,
F i g. 17 in vergrößertem Maßstab eine Draufsicht, teilweise weggebrochen, der Ausführungsform nach
Fig. 16,
F i g. 18 in vergrößertem Maßstab eine auseinandergezogene Darstellung der Ausführung gemäß
Fig. 16,
F i g. 19 eine Ansicht im senkrechten Querschnitt nach den Linien 20-20 in F i g. 16,
F i g. 20 eine Ansicht im senkrechten Querschnitt nach den Linien 20-20 in Fi g. 16,
F i g. 21 eine Teilansicht in Draufsicht einer weiteren Ausführungsform des Flüssigkeitsverteilers,
wobei der Oberteil des Gehäuses teilweise wegge- 30 Lagerungsknopf 118
nommen ist, und Zustand gehalten.
nommen ist, und Zustand gehalten.
F i g. 22 ein senkrechter Längsschnitt nach F i g. 21 nach den Linien 22-22.
In den Zeichnungen zeigen F i g. 1 bis 3 eine Ge-
eines waagerecht angeordneten ringförmigen Flansches 92 hat, der mit einer Mittelöffnung 100 versehen
ist, deren Durchmesser dem Innendurchmesser des Mittelschlauches 78 entspricht. Dieser ist mit
einem sich nach außen erstreckenden oberen ringförmigen Flansch 102 ausgebildet, der auf der unterftn
Seite des Flansches 92 aufliegt. Eine Platte 104 mit einem nach innen gerichteten Flansch 106 befindet
sich unter dem Flansch 102, der gegen die Unterseite des Flansches 92 anliegt, und wird in dieser Stellung
mittels einer Anzahl Schrauben 108 gehalten, die sich nach unten durch Öffnungen erstrecken, die im
mittigen Halteglied 110 ausgebildet sind. Das Halteglied 110 ist mit einem mittigen zylindrischen Teil 112
versehen, der im Mittelschlauch 78 teleskopisch sitzt, und weist bogenförmige Speichenelemente 114 mit
einer Gewindeöffnung 116 auf, die zur Aufnahme eines Sprüharmlagerknopfes dient, der allgemein mit
118 bezeichnet ist.
Das Halteglied 110 ist mit einer Ringnut 120 ausgebildet,
auf der eine allgemein mit 122 bezeichnete Mittelstütze sitzt. Diese besitzt einen zylindrischen
Mittelteil 124, durch welchen sich der Lagerungsknopf 118 erstreckt, eine Anzahl Speichenarme 126
starr mit diesem verbunden sind, und einen äußeren zylindrischen Ringteil 128, der vorzugsweise mit den
Speichen 126 aus einem Stück besteht, wobei der Boden dieses Ringteils in der Nut 120 des Haltegliedes
110 sitzt. Die Mittelstütze wird durch den in ihrem zusammengebauten
Ein Betätigungsstift 130 ist starr an der Mittelstütze 122 benachbart dem Umfang derselben angeordnet
und erstreckt sich von dieser zu einer Höhe nach
schirrspülmaschine 10 mit einer Waschkammer 14, 35 oben, die etwa der Höhe der Speichen 126 entdie
durch eine unten angelenkte Tür 16 geschlossen spricht; er dient dazu, die Sprüharmanordnung für
werden kann. Gestelle 26 und 24, strichpunktiert in F i g. 1 gezeigt, dienen zur Ablagerung des Eßgeschirrs
u. dgl. und befinden sich oberhalb der Sprüh-
die selbsttätige Umkehrung ihrer Drehung vorzubereiten.
Der Mittelschlauch 78, das Halteglied 110 und die
arme 72 bzw. 70. Die Waschkammer besitzt einen 40 Mittelstütze 122 bilden eine starr verbundene Anschrägen
Boden 28 mit einem vertieften Sumpf 30, Ordnung, durch welche Flüssigkeit, die durch den
welcher durch ein Filterelement 32 mit Öffnungen
38 abgedeckt werden kann, welche die Nahrungs
38 abgedeckt werden kann, welche die Nahrungs
mittelreste zurückhalten und nur den Umlauf von im
Mittelschlauch 78 nach oben gefördert wird, der Sprüharmanordnung 72 zugeführt wird.
Der obere Sprüharm 70 ist am inneren Ende 87 des wesentlichen teilchenfreier Flüssigkeit zulassen. Die 45 rohrförmigen Trägergliedes 86 in ähnlicher Weise wie
Flüssigkeit lauft aus Löchern 44 in den Sumpf 30 ab, der untere, gleichartig durchgebildete Sprüharm 72
wie durch die Pfeile in F i g. 1 angegeben ist. Die angeordnet.
Flüssigkeit, die durch die verhältnismäßig feinen öff- Wie aus F i g. 4 bis 10 ersichtlich ist, besitzt der
nungen 38 nach oben tritt, läuft vom Filter 32 durch untere Sprüharm 72 ein vorzugsweise aus Kunststoff
ein Ablaufrohr 46 für den erneuten Umlauf ab. Das 50 bestehendes Gehäuse 150, das durch einen oberen
Ablaufrohr 46 sitzt in einem oberen Aufnahmeende und unteren Gehäuseteil 152 bzw. 154 gebildet wird,
50 eines Schlauches 52, der zur Eintrittsseite einer die in bekannter Weise lösbar miteinander verbunden
Umlaufpumpe 54 führt. Der Sumpf 30 besitzt ferner sind.
einen Auslaß 56, durch welchen die Teilchen, welche Der obere Gehäuseteil 152 ist mit einer mittigen
nicht durch das Filterelement hindurchtreten, ab- 55 öffnung 160 versehen, die, wenn der Haltebolzen
lauf en können. An die Ablauf öffnung 56 ist ein Ab- 118 aus dem Halteglied 110 herausgeschraubt wird,
laufschlauch 58 angeschlossen, dessen entgegenge- über den zylindrischen Mittelteil 124 der Mittelstütze
setztes Ende mit einer Ablaufpumpe 60 in Verbin- gesetzt werden kann, wobei die obere Seite der Speidung
steht. chen 126 zur Abstützung des oberen Teils dient. Der
Entsprechend der Regelvorrichtung, die für die 60 untere Teil 154 ist in ähnlicher Weise mit einer
Geschirrspülmaschine vorgesehen ist, fördert die Um- mittigen Öffnung 162 versehen, durch welche er um
lauf pumpe 54 Flüssigkeit durch den Mittelschlauch den Ringteil 128 der Mittelstütze herum angeordnet ist.
78 zum unteren Sprüharm 72 und durch den Schlauch Ein Ende des Gehäuses 150, in F i g. 4 bis 6 das
82 zum oberen Sprüharm 70. linke, ist mit einer Anzahl in radialem Abstand von-
F i g. 5 zeigt, in welcher Art und Weise der untere 65 einander befindlichen Antriebsdüsen oder öffnungen
Sprüharm 72 drehbar angeordnet ist. Der schräge 170 versehen, die an einer Seite einer senkrechten
Kammerboden 28 ist mit einem mittleren erhöhten Ebene angeordnet sind, welche durch die Längsachse
Bereich 90 ausgebildet, dessen obere Seite die Form des Sprüharms gelegt ist. Diese Antriebsdüsen 170
sind rait Bezug auf das Gehäuse (F i g. 7) nach außen
und nach oben gerichtet. Eine Reihe radial versetzter, mit 172 bezeichneter entgegengesetzt gerichteter
Sprühdüsen oder Öffnungen sind auf der entgegengesetzten Seite dieser Ebene angeordnet. £
Diese Antriebsdüsen erzeugen bekanntlich eine Rückstoßdrehung des Sprüharms, so daß die zum Gehäuse
nach außen durch jeden Satz der Düsen 170 und 172 geleitete Flüssigkeit dazu dient, den Sprüharm in
einer Richtung entgegengesetzt der horizontalen Komponente der geneigten Düsen anzutreiben.
Das mit den Antriebsdüsen 170 und 172 ausgebildete Ende des Sprüharmgehäuses ist durch eine
sich in Längsrichtung erstreckende Trennwand 174 in zwei Kammern 176 und 178 unterteilt, wobei die
erstere Kammer mit der Waschkammer 14 durch die Antriebsdüse 170 und die letztere Kammer mit der
Waschkammer durch die Antriebsdüse 172 in Verbindung steht.
Eine sich in Querrichtung erstreckende Trennwand 180 bestimmt die inneren Grenzen der Kammern 176
und 178, wobei diese Trennwand mit in Abstand voneinander befindlichen Öffnungen 182 und 184 für die
abwechselnde Zufuhr von Flüssigkeit zu den Kammern 176 bzw. 178 versehen ist. Die Öffnungen
182 und 184 sind vorzugsweise mit abgeschrägten Flächen 186 versehen, um den Sitz einer Kugel 190
zu erleichtern.
Das entgegengesetzte Ende des Sprüharmgehäuses 150 (F i g. 8) ist mit einer Reihe nicht antreibender
Düsen oder öffnungen 200 versehen und besitzt nur eine einzige Flüssigkeitskammer 202. Natürlich
könnten Antriebsdüsen an beiden Seiten des Sprüharms vorgesehen werden.
Die Kugel 190 lagert auf einer Schiene 210, die auf der Querwand 180 mittels einer Lagerungsschraube
212 gelenkig angeordnet ist, welch letztere sich durch die Trennwand 180 in eine Gewindebohrung in der
Längstrennwand 174 erstreckt. Die Schiene 210 dient als Rampe, auf welcher sich die Kugel 190 zu den
öffnungen 182 und 184 bewegen kann. Damit die Kugel 190 von der Seite der Schiene 210 nicht abgleitet,
ist eine Führungsschiene 214 vorgesehen, deren entgegengesetzte Enden in den Seiten des Gehäuseteils
152 (F i g. 9) befestigt sind.
Ein Schienenbetätigungsglied 220 ist schwenkbar auf einer Erhöhung 222 des Gehäuseunterteils 154
mittels einer Schraube 224 gelagert. Das Schienenbetätigungsglied 220 besitzt vorzugsweise ein senkrecht
bei jedem Zykluswechsel auf, der durch die Zeitsteuervorrichtung gesteuert wird, mit welcher die Geschirrspülmaschine
ausgerüstet ist. Die durch die Umlaufpumpe 54 geförderte Flüssigkeit fließt durch
den Mittelschlauch 78 zu den Sprüharmen 70 und 72 nach oben, wobei die Flüssigkeit, welche zu den
letzteren strömt, durch die Mittelstütze und die Lagerung für diese und in das Gehäuse 150 fließt. Ein Teil
der zum Gehäuse 150 gerichteten Flüssigkeitsströmung fließt zur Kammer 202 und von dieser nach
außen durch die senkrecht angeordneten, nicht antreibenden Düsen 200. Der Rest der Flüssigkeit fließt
zu demjenigen Ende des Gehäuses 150, in dem sich die Antriebsdüsen 170 und 172 befinden, und wenn
die unter Druck befindliche Flüssigkeit in dieses Ende des Gehäuses eintritt, wird die Kugel 190 durch die
Flüssigkeit gegen die Öffnung gedrückt, so daß diese geschlossen bleibt. Wenn der Flüssigkeitsdruck die
Kugel 190 auf die öffnung 182 zum Aufsitzen bringt und diese schließt, wird die Flüssigkeit durch die
andere Öffnung 184 und damit nach außen durch die Antriebsdüsen 172 gerichtet, wodurch sich der
Sprüharm im Uhrzeigersinn (F i g. 6 und 10) dreht. Hierbei kommt das innere biegsame Ende 226 des
Schienenbetätigungsgliedes 220 an den feststehenden Betätigungsstift 130 während jeder Umdrehung zur
Anlage. Das Schienenbetätigungsglied 220 wird durch den Betätigungsstift 130 in eine Stellung gedrückt, in
welcher sich sein entgegengesetztes Ende 230 unterhalb der Schiene 210 in einem Bereich unterhalb der
Öffnung 182 und des gegen diese anliegenden Kugelventils 190 befindet. Wie beschrieben, drückt das entgegengesetzte
Ende 230 die Schiene 210 um die Lagerungsschraube 212 nach oben bzw. im Gegenzeigersinn,
gesehen in F i g. 9 und 10. Die durch das Ende 230 des Schienenbetätigungsgliedes 220 ausgeübte
Kraft ist jedoch geringer als die Kraft des Flüssigkeitsdruckes innerhalb des Gehäuses, der auf die Kugel
190 wirkt, so daß sie auf die Öffnung 182 aufsitzt und diese verschließt.
Sobald der Flüssigkeitsdruck innerhalb des Gehäuses abfällt, z. B. am Ende eines Waschzyklus,
verschwenkt das Ende 230 des Schienenbetätigungsgliedes 220 die Schiene 210 um die Lagerungsschraube
212, wodurch die Kugel 190 von dem Ventilsitz 186 der Öffnung 182 abgehoben wird und dann
längs der Schiene 210 nach unten rollt, wie durch strichpunktierte Linien in F i g. 9 gezeigt, in eine
Stellung, etwa unterhalb der öffnung 184. Das
gerichtetes biegsames inneres Ende 226, das während 50 Schienenbetätigungsglied 220 bleibt in semer m
der Drehung des Sprüharms an dem Betätigungsstift Fig. 10 gezeigten Stellung, bis der Sprüharm in der
130 der Mittelstütze zur Anlage kommt. Das entgegengesetzte Ende des Schienenbetätigungsgliedes
220 ist, wie bei 228 in Fig. 10 gezeigt, nach unten gebogen und endet in einem nach oben geneigten 55
elastischen Endteil 230, der an der Unterseite der Schiene 210 anliegt. Wie F i g. 9 und 10 zeigen, belastet
der Endteil 230 die Schiene 210 um die Lagerungsschraube 212, wobei die Schiene jedoch am Verschwenken
durch den Flüssigkeitsdruck, der gegen 60 nung befindet, durch die öffnung 182 in die Kammer
die Kugel 190 wirkt, gehindert wird und diese auf 176 gefördert wird. Diese unter Druck befindliche
Flüssigkeit wird nach außen durch die Antriebsdüsen gefördert, wodurch sich der Sprüharm in der entgegengesetzten
Richtung dreht. Nach der ersten Umdrehung kommt das innere Ende 226 des Schienenbetätigungsgliedes
220 an dem feststehenden Betäti-
entgegengesetzten Richtung gedreht wird.
Bei Beginn eines weiteren Wasch- oder Spülzyklus wird dem Gehäuse 50 wieder Flüssigkeit zugeführt,
wobei die unter Druck befindliche Flüssigkeit das Aufsitzen des Kugelventils 190 gegen den abgeschrägten
Ventilsitz 186 der Öffnung 184 bewirkt, so daß die Flüssigkeit, welche in denjenigen Teil des Gehäuses
150 eintritt, in welchem sich die Ventilanord-
ihren Sitz zum Verschließen der Öffnung 182 drückt. Die Unterseite der Schiene 210 ist mit Stiften 232 und
versehen, die zur Begrenzung der Schwenkbewegung des Schienenbetätigungsgliedes 220 dienen.
Die Kugelventilanordnung dient zur Umkehrung der Sprüharmdrehung bei einem Druckabfall innerhalb
des Gehäuses 150. Ein solcher Druckabfall tritt gungsstift 130 während jeder Umdrehung des Sprüharms
zur Anlage, was zur Folge hat, daß das
Schienenbetätigungsglied 220 um den Schwenkzapfen 224 in eine Stellung verschwenkt wird, in welcher es
sich unterhalb des entgegengesetzten Endes der Schiene 210 befindet und annähernd unterhalb der
geschlossenen Öffnung 184, wobei die Schwenkbewegung durch einen Sperrstift 234 begrenzt wird. Wie
beschrieben, reicht die Kraft des elastischen Endteils 230 des Betätigungsgliedes 220 nicht aus, die Kugel
190 von ihrem Sitz abzuheben, bis ein nachfolgender
250 und 252 starr mit einem Zylinder 262 verbunden sind, wobei letzterer zur Drehung innerhalb der
Nut 260 mittels eines Stiftes 264 gelagert ist, dessen entgegengesetzte Enden lose in öffnungen des oberen
5 und des unteren Gehäuseteils 152 bzw. 154 sitzen (Fig. 12). Ein allgemein mit 270 bezeichnetes Ventilplattenbetätigungselement
ist ebenfalls um den Stift 264 schwenkbar angeordnet, wobei es mit einem abstehenden
und eine öffnung aufweisenden Teil 272
Abfall des Flüssigkeitsdruckes im Gehäuse eintritt. io versehen ist, durch welchen sich der Stift 264 er-Das
Schienenbetätigungsglied 220 wird in dieser streckt. Das Plattenbetätigungselement 270 weist
Stellung so lange gehalten, bis sich der Sprüharm im ferner einen flachen Körperteil 274 und ein gegabel-Gegenzeigersinn
weiterdreht, in welchem Zusammen- tes Stiftanlageglied 276 mit Armen 278 und 280 auf,
hang wieder auf Fig. 6 und 10 verwiesen wird. So- die abwechselnd mit dem Betätigungsstift 130 der
bald der Druck innerhalb des Gehäuses 150. geringer 15 Mittelstütze 122 in Berührung kommen. Zwischen
als die Kraft des Endes 230 des Schienenbetätigungs- dem Körperteil 274 und dem Zylinder 262 ist eine
gliedes 220 wird, das nach oben gegen die Unterseite Feder 282 angeordnet, die teleskopisch um den Teil
der Schiene 210 drückt, wird das Kugelventil 190 von 272 herum sitzt, deren Endwindung 284 am flachen
seinem Sitz abgehoben und wird die Schiene 210 um Körperteil 274 befestigt ist. Das andere Ende 286
die Lagerungsschraube 212 in die in F i g. 9 und 10 20 der Feder 282 ist auf dem Zylinder 262 befestigt. Die
gezeigte Stellung verschwenkt, so daß die Kugel 190 Feder dient dazu, den Zylinder und damit die Platten
die Schiene zu einer Stellung unterhalb der Öffnung 250 und 252 vom Betätigerkörper 274 in Abstand zu
182 nach unten rollt. halten, das Plattenbetätigungselement 270 gegen den
Auf diese Weise erfolgt eine Umkehrung der Dreh- Boden des Gehäuses nach unten zu drücken, und die
richtung des Sprüharms am Ende jedes Zyklus, wo- 25 Ventilplatten in einer nachstehend beschriebenen
bei normalerweise mehrere solcher Zyklen bei jedem Weise zu belasten oder zu spannen. Der Boden des
Reinigungsvorgang stattfinden. Hierdurch wird das Gehäuseteils 154 ist mit einem erhabenen Teil 288
Geschirr od. dgl. auf beiden Seiten durch die An- versehen, der eine Übermittewirkung auf das Plattentriebsdüsen
170 und 172 gründlich gewaschen, wobei betätigungsglied 270 ausübt, wobei sein flacher
die Reinigungswirkung durch die nicht antreibenden 30 Körperteil 274 mit nach oben gewölbten Abschnitten
Düsen 200 ergänzt wird. Durch die radiale Ver- versehen ist, um die Bewegung des Elements 270
über den erhabenen Teil 288 zu erleichtern.
Wenn dem Gehäuse 150 Flüssigkeit zugeführt wird und sich die Ventilanordnung254 gemäß Fig. 11 in
35 der mit voll ausgezogenen Linien gezeigten Stellung befindet, wird die Flüssigkeit durch die Öffnung 244
zur Kammer 178 gerichtet und dann von dieser nach außen durch die Antriebsdüsen 172, so daß sich der
Sprüharm 72 im Uhrzeigersinn um die Achse der
der gleichen Richtung wie der untere Sprüharm 72 40 Mittelstütze dreht. Die Ventilplatte 252 befindet sich
oder in der entgegengesetzten Richtung dreht. etwa in der Mitte zwischen den geneigten Flächen
In Fig. 11 bis 15 ist eine zweite erfindungsgemäße 246 und 248. Beim Drehen des Sprüharms kommt
Ausführungsform dargestellt, durch welche die Dreh- der Arm 280 an dem feststehenden Betätigungsstift
richtung des Sprüharms bei Abfall des Flüssigkeits- 130 zur Anlage, wodurch das Plattenbetätigungseledruckes
im Gehäuse 150 umgekehrt wird. Hierbei 45 ment270 um den Stift264 in seine in Fig. 11 mit
werden gleiche Bezugsziffern für gleiche Teile ver- voll ausgezogenen Linien gezeigte Stellung verwendet.
Der Aufbau und die Anordnung der Mittel- schv/enkt und hierdurch die Feder 282 gespannt wird,
stütze ist gleich, und mit nur einer Ausnahme ist der Infolge der durch den erhabenen Teil 288 des GeAufbau
des Gehäuses 150 mit dem vorangehend be- häuses auftretende Übermittewirkung bleibt das EIeschriebenen
identisch. Das Gehäuse besitzt, wie 50 ment 270 in dieser Stellung, bis der Sprüharm infolge
Fig. 11 zeigt, eine Quertrennwand240 mit Öffnun- der Drehung umkehrt. Die Schwenkbewegung des
gen 242 und 244, die mit den Kammern 176 bzw. Plattenbetätigungselements 270 bewirkt hierbei kein
178 in Verbindung stehen. Das innere Ende der Abheben der Platte 250 von ihrem Sitz an der Fläche
Trennwand 240 ist mit entgegengesetzt geneigten 246, da der Flüssigkeitsdruck innerhalb des Gehäuses
Flächen 246 und 248 ausgebildet, gegen welche 55 die Kraft der gespannten Feder 282 übertrifft.
Ventilplattenelemente 250 bzw. 252 abwechselnd zur Wenn der Flüssigkeitsdruck innerhalb des GeAnlage gebracht werden können, die einen Teil einer häuses 150 abfällt, beispielsweise am Ende eines allgemein mit 254 bezeichneten Ventilanordnung bil- Zyklus, übertrifft die Kraft der Feder 282 schließlich den. Gemäß Fig. 11 liegt die Ventilplatte 250 an der den Flüssigkeitsdruck, der gegen die Ventilplatte250 geneigten Fläche 246 an und schließt die öffnung 60 wirkt, so daß die Feder die Platte 250 von der ge-242, wodurch die Flüssigkeit durch die Öffnung 244 neigten Fläche 246 entfernt und die Ventilplatte 252 zur Kammer 178 fließt. Die Ventilplatten 250 und gegen die geneigte Fläche 248 drückt und ein 252 öffnen und schließen wechselweise die Öffnungen Schließen der Öffnung 244 bewirkt, was mit strich-242 und 244. Die Quertrennwand240 ist mit einer punktierten Linien in Fig. 11 gezeigt ist. Die Ventilsenkrechten Nut 260 versehen, in welcher die Ventil- 65 platte 250 nimmt hierbei eine Stellung im wesentanordnung 254 drehbar gelagert ist. liehen in Ausfluchtung mit der vorangehend angege-
Ventilplattenelemente 250 bzw. 252 abwechselnd zur Wenn der Flüssigkeitsdruck innerhalb des GeAnlage gebracht werden können, die einen Teil einer häuses 150 abfällt, beispielsweise am Ende eines allgemein mit 254 bezeichneten Ventilanordnung bil- Zyklus, übertrifft die Kraft der Feder 282 schließlich den. Gemäß Fig. 11 liegt die Ventilplatte 250 an der den Flüssigkeitsdruck, der gegen die Ventilplatte250 geneigten Fläche 246 an und schließt die öffnung 60 wirkt, so daß die Feder die Platte 250 von der ge-242, wodurch die Flüssigkeit durch die Öffnung 244 neigten Fläche 246 entfernt und die Ventilplatte 252 zur Kammer 178 fließt. Die Ventilplatten 250 und gegen die geneigte Fläche 248 drückt und ein 252 öffnen und schließen wechselweise die Öffnungen Schließen der Öffnung 244 bewirkt, was mit strich-242 und 244. Die Quertrennwand240 ist mit einer punktierten Linien in Fig. 11 gezeigt ist. Die Ventilsenkrechten Nut 260 versehen, in welcher die Ventil- 65 platte 250 nimmt hierbei eine Stellung im wesentanordnung 254 drehbar gelagert ist. liehen in Ausfluchtung mit der vorangehend angege-
In Fig. 15 ist die auseinandergezogene Ansicht benen Stellung der Ventilplatte252, etwa in der
der Ventilanordnung gezeigt, bei welcher die Platten Mitte zwischen den geneigten Flächen 246 und 248 ,
setzung der Antriebsdüsen 170 und 172 wird eine relative Verlagerung der Austrittsstellen des Strahls
erreicht, wodurch sich der Strahl während jeder Drehrichtung radial verändert.
Der Aufbau und die Arbeitsweise des beschriebenen unteren Sprüharms 72 ist auch beim oberen
Sprüharm 70 gleich. Die Anordnung kann so getroffen werden, daß sich der obere Sprüharm 70 in
ein. Das Plattenbetätigungselement 270 bleibt in ihrer mit voll ausgezogenen Linien gezeigten Stellung,
bis eine Umkehrung der Richtung des Sprüharms 72 eintritt.
Bei Beginn des nächsten Zyklus wird die in das Gehäuse 150 eingeführte Flüssigkeit durch die Öffnung
242 gerichtet und dann durch die Austrittsdüsen 170, wodurch der Sprüharm 72 im Uhrzeigergegensinn
angetrieben wird. Hierbei kommt der Arm 278 an den feststehenden Betätigungsstift 130 zur Anlage,
und das Plattenbetätigungselement 270 wird um den Stift264 in die in Fig. 11 mit strichpunktierten
Linien gezeigte Stellung verschwenkt. Während jeder nachfolgenden Umdrehung des Sprüharms kommt
der Arm 280 mit dem Betätigungsstift in Berührung, wodurch das Plattenbetätigungselement in seiner in
Fig. 11 mit strichpunktierten Linien gezeigten
Stellung bleibt.
Wenn das Plattenbetätigungselement 270 durch die Arme 278 und 280, welche an dem feststehenden
Betätigungsstift 130 zur Anlage kommen, in ihre mit strichpunktierten Linien gezeigte Stellung bewegt
wird, wird die Feder 282 gespannt, wodurch die Ventilplatte 252 außer Anlage an der geneigten
Fläche 248 kommt. Bei längerer Dauer des Zyklus überschreitet der Flüssigkeitsdruck innerhalb des Gehäuses,
der gegen die Ventilplatte 252 wirkt, den Druck der Feder 282, wodurch die Ventilplatte 252
die öffnung 244 geschlossen hält.
Wenn der Flüssigkeitsdruck innerhalb des Gehäuses am Ende des Zyklus abnimmt, drückt die
Kraft der Feder 282 die Ventilplatte 252 von der öffnung 244 weg, wodurch diese geöffnet wird und
die Ventilplatten250 und 252 in ihre in Fig. 11 mit voll ausgezogenen Linien gezeigte Stellung zurückverschwenkt
werden. Auf diese Weise erfährt die Drehrichtung des Sprüharms immer eine Umkehrung,
wenn eine Abnahme des Flüssigkeitsdruckes stattfindet.
Das andere, nicht gezeichnete Ende des Sprüharms 72 ist mit nicht antreibenden Düsen 200 versehen; es
können aber auch zusätzliche Antriebsdüsen vorgesehen werden.
Die in Fig. 16 bis 20 gezeigte dritte Ausführungsform besitzt ein Sprüharmgehäuse 300 mit oberem
und unterem Gehäuseteil 302 und 304, die durch Lagerungsbolzen od. dgl. miteinander verbunden sind.
Radial versetzte Antriebsdüsen 308 sind an beiden Enden des Sprüharmgehäuses vorgesehen, die nach
oben und nach außen in der vorangehend beschriebenen Weise gerichtet sind. Im Mittelteil des Gehäuses
sind zusätzliche radiale und in Umfangsrichtung im Abstand voneinander befindliche, nicht antreibende
Düsen 310 vorgesehen, um ein zusätzliches Einstrahlen in die Waschkammer zu bewirken.
In den Enden des Gehäuses 300 sind sich senkrecht erstreckende Trennwände 312 und 314 ausgebildet,
wobei die Trennwand 312 das zugeordnete Gehäuseende in zwei gesonderte Flüssigkeitskammern 316 und
318 trennt, während die Trennwand 314 ähnliche Kammern 320 und 322 im entgegengesetzten Ende
des Gehäuses bildet.
Die Flüssigkeitskammern 316 bis 322 stehen mit dem Mittelteil des Gehäuses 300 durch vorzugsweise
rechteckige öffnungen 324 in Verbindung, die in V-förmigen Trennwänden 326 und 328 vorgesehen
sind.
Wie F i g. 19 und 20 zeigt, ist das Sprüharmgehäuse an der Mittelstütze im wesentlichen in der gleichen
Weise wie beschrieben angeordnet, so daß nur die Abweichungen angegeben werden brauchen. Die mit
330 bezeichnete Mittelstütze unterscheidet sich von der vorangehend beschriebenen dadurch, daß ein
ringförmiger Flansch 332 vorgesehen ist, der auf einer Mittelstütze 334 sitzt. Ein vorzugsweise selbstschmierendes
Lager 336 hat zur drehbaren Lagerung des Sprüharms an der Mittelstütze Preßsitz innerhalb
der Öffnung im Sprüharmgehäuse. Zur Lagerung des oberen Teils des Gehäuses 300 um die Mittelstütze
ist ein ähnliches Lager 340 vorgesehen. Das Sprüharmgehäuse wird auf der Mittelstütze mittels
eines Lagerungsbolzens 341 gehalten, der sich durch die Mittelstütze 330 in Eingriff mit einer Gewindeöffnung
in der Mittelstütze 334 erstreckt.
Zur Regelung der Flüssigkeitsströmung in die Kammern 316, 318, 320 und 322 sind zwei V-förmige
Ventile 342 und 344 benachbart den Trennwänden 326 und 328 zum abwechselnden Schließen
der öffnungen 324 angeordnet. Die Ventile 342 und 344 sind gleich gestaltet. Das Ventil 344 weist z. B.
voneinander im Abstand befindliche Schenkel 346 und 348 auf, die zu einem zylindrischen Teil 350
konvergieren, wobei am letzteren an entgegengesetzten Enden Lagerungsstifte 352 und 354 angeordnet
sind, die sich in dafür vorgesehene Öffnungen in den Gehäuseteilen 302 und 304 erstrecken. Die Enden
des zylindrischen Körperteils 350 sind für die dichtende Anlage an den entgegengesetzten Gehäuseflächen
flach und glatt ausgebildet. Der Winkel zwischen den Schenkeln 346 und 348 beträgt annähernd
die Hälfte des Winkels zwischen den Seiten der Trennwand 328, wie aus F i g. 17 ersichtlich. Das
Ventil 344 ist, wie durch voll ausgezogene und strichpunktierte Linien angegeben, abwechselnd über entgegengesetzt
angeordneten öffnungen 324 zur abwechselnden Zufuhr von Flüssigkeit zu den Kammern
320 und 322 angeordnet.
Auf der Mittelstütze 330 ist ein mit 360 bezeichneter Ventilarm drehbar gelagert, der einen mittleren
Lagerungsteil 362 und entgegengesetzt gerichtete Arme 364 und 366 besitzt, die an den äußeren Enden
nach unten gerichtete Flansche 368, 370 bzw. 372 und 374 aufweisen. Wie aus Fig. 17 ersichtlich ist,
kommen die Flansche 368 bis 374 an den Schenkeln der Ventile 342 und 344 zur Anlage, wodurch diese
in ihre jeweiligen Stellungen verschwenkt werden.
Eine Kupplungsfeder 376 sitzt teleskopisch um die Mittelstütze 330, und das Ende deren oberen Windung
der Feder erstreckt sich durch eine Öffnung in einem nach unten gerichteten Flansch 356 des Ventilarms
360, so daß sich die Kupplungsfeder mit dem Ventilarm dreht. Das Ende der unteren Windung
der Kupplungsfeder 376 ist auf einer Kupplungsplatte 378 befestigt, wobei letztere mit nach oben gerichteten
Laschen 380 ausgebildet ist, die über das untere Federende gekrimpt werden können, um sie
in ihrer Lage zu halten.
Der äußere Umfangsring 382 der Kupplungsplatte 378 sitzt auf dem zylindrischen Ringteil 338 der
Mittelstütze, wie aus F i g. 20 ersichtlich ist. Diese Platte besitzt einen Nabenteil 384, der auf dem Zylinder
358 der Mittelstütze teleskopisch sitzt. Speichenartige Arme 386 verbinden den Umfangsring
382 mit der Nabe 384, so daß diese Arme die Flüssigkeitsströmung nach oben durch die Mittelstützt
nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Kupplungsplatte 378 wird in elastischer Anlage an den
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Ring 338 durch die Kupplungsfeder 376 gehalten, wobei die letztere unter Vorspannung eingebaut wird
und die Aufgabe hat, die Kupplungsplatte 378 mit dem Ventilarm 360 bei der Drehung des letzteren zu
kuppeln.
Für die Beschreibung der Arbeitsweise der Ausführungsform nach Fig. 16 bis 20 sei angenommen,
daß sich der Ventilarm360 in seiner in Fig. 16 und
17 gezeigten Stellung zu Beginn des Zyklus befindet. Wenn in das Gehäuse nach oben durch die Mittelstütze
Flüssigkeit eingeleitet wird, tritt diese in die Flüssigkeitskammern, wo beide Ventile 342 und 344
die Öffnungen 324 zu den Kammern 318 und 320 verschließen. Die aus den Antriebsdüsen 308 heraustretende
Flüssigkeit, welche mit den Kammern 316 und 322 in Verbindung stehen, bewirkt eine Drehung
des Sprüharms 300 im Uhrzeigersinn. Während der anfänglichen Stufe der Drehung drehen sich die
oberen Windungen der Kupplungsfeder 376 mit Bezug auf die unteren Windungen derselben infolge der ao
Vorspannung der Feder, so daß ein Drehmoment in der Feder aufgebaut wird. Nach einem bestimmten
Drehgrad überschreitet das in der Feder 376 aufgebaute Drehmoment die Vorspannkraft der Feder,
wodurch die Kupplungsplatte 378 von der Kupplungsfeder mitgenommen wird. Um einen übermäßigen
Aufbau des Drehmoments in der Feder 376 zu vermeiden, ist ein nach oben gerichteter Anschlag
382 an der Unterseite des Gehäuseteils 304 vorgesehen, der an einen Umfangsflansch 384 zur Anlage
kommt, welcher am Ring 382 der Kupplungsplatte ausgebildet ist, um die Drehung des Ventilarms
360 mit Bezug auf die Kupplungsplatte auf weniger als eine Umdrehung des Sprüharms zu begrenzen.
Der Drehmomentaufbau in der Kupplungsfeder 376 überschreitet niemals die Kraft des Flüssigkeitsdruckes,
der auf die Ventile 342 und 344 wirkt, so daß das Drehmoment während dieses Zyklus keine
Drehung der Ventile auf ihren in Fig. 17 mit voll
ausgezogenen Linien gezeigten Stellungen bewirken kann. Bei einem Druckabfall innerhalb des Gehäuses
bewirkt die Drehmomentbelastung der Kupplungsfeder eine Drehung des Ventilarms 360 in der entgegengesetzten
Richtung um die Achse der Mittelstütze. Die Schenkel oder Flansche 368 bis 374 bringen
als Folge dieser Bewegung die Ventile 342 und 344 in eine Stellung benachbart den gegenüberliegend
angeordneten Öffnungen 324 der Kammern 316 und 322.
Wenn sich der Flüssigkeitsdruck zu Beginn des nächsten Zyklus aufbaut, wird Flüssigkeit in die
Kammern 318 und 320 gerichtet, und es wird die Kupplungsfeder 376 mit einem Drehmoment belastet,
so daß die Ventilanordnung selbsttätig die Drehrichtung des Sprüharms am Ende dieses nächsten Zyklus
umkehrt.
Eine weitere Ausführungsform ist in Fig. 21 und
22 dargestellt. Wo die Sprüharmanordnung und die Mittelstütze sowie die Lagerung mit der nach F i g. 16
bis 20 gleich ist, sind die gleichen Bezugsziffern verwendet. Ein Ventilarm 390 ist um den Mittelstützzylinder
358 drehbar gelagert und besitzt an jedem seiner entgegengesetzten Enden ein Führungsglied
bzw. 394 für eine Kugel 396 oder 398, deren Bewegung zwischen entgegengesetzten kreisförmigen
öffnungen 400 in jeder Trennwand 326 und 328 erfolgt.
Gekrümmte senkrechte Wände 402 und 404 verhindern, daß sich die Kugeln 396 und 398 aus den
Führungsgliedern 392 und 394 herausbewegen. Es können am Sprüharmgehäuse nach oben gerichtete
Vorsprünge vorgesehen sein, um eine Totpunktstellung der Kugeln 396 und 398 zu verhindern.
Die Einrichtung zur Steuerung der Schwenkbewegung des Ventilarms 390 ist mit der gemäß F i g. 16
bis 20 beschriebenen identisch und weist eine Kupplungsfeder 376 sowie eine Kupplungspiatte 378 auf.
Die Arbeitsweise der Ausführungsform nach F i g. 21 und 22 gleicht der Ausführungsform nach F i g. 16
bis 20. Wenn sich die Kugeln 396 und 398 in ihrer in Fig. 21 gezeigten Stellung befinden, wird die in
das Gehäuse eintretende Flüssigkeit in die Flüssigkeitskammern 316 und 322 geleitet, so daß der Sprüharm
durch Rückdruck im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die Kupplungsfeder 376 wird bei der Drehung des
Sprüharms drehmomentbelastet und bewirkt ein Kuppeln oder Mitführen der Kupplungsplatte 378.
Die Drehmomentbelastung der Kupplungsfeder 376 in der Richtung entgegengesetzt der Drehung des
Sprüharms bewirkt jedoch kein Verschwenken des Ventilarms 390 infolge des Flüssigkeitsdrucks innerhalb
des Gehäuses. Wenn der Flüssigkeitsdruck innerhalb des Gehäuses am Ende des Zyklus abfällt, überschreitet
die drehmomentbelastete Kupplungsfeder an einer gewissen Stelle den Flüssigkeitsdruck
innerhalb des Gehäuses, wodurch sich der Ventilarm verschwenkt, so daß die Führungsglieder 392
und 394 die Kugelventile 396 und 398 in eine Stellung benachbart den gegenüberliegend angeordneten öffnungen
324 bringen.
Claims (7)
1. Flüssigkeitsverteiler für Geschirrspülmaschinen u.dgl. in Gestalt eines durch Rückstoß angetriebenen,
waagerechten, um eine senkrechte Achse schwenkbaren und in seiner Drehrichtung umkehrbaren Arms mit an seiner Oberseite nach
oben weisenden Spritzdüsen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Armeines doppelarmigen Sprühers (70 bzw. 72) durch eine
radiale Wand (174; 312, 314) in Kammern (176, 178; 316,318,320,322) mit nach oben und
außen gerichteten Antriebsdüsen (170,172; 308) unterteilt ist, daß die Kammern eine stirnseitige
Trennwand (180; 240; 326,328) mit je einer durch ein Ventil (190; 254; 342, 344) verschließbaren
öffnung (182,184; 242,244; 324; 400) aufweisen und mit dem in die Sprüher eingeführten
Druckwasser in Verbindung stehen und daß beim Nachlassen des Flüssigkeitsdruckes jeweils
das eine Ventil geschlossen und das andere Ventil geöffnet wird.
2. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil aus einer
abwechselnd eine der öffnungen (182,184) verschließbaren
Kugel (190) besteht, die auf einer schwenkbaren Schiene (210) angeordnet ist, und
daß ein am Boden des Sprüharms schwenkbares Schienenbetätigungselement (220) mit seinem
einen Ende (230) die Unterseite der Schiene (210) untergreift und mit seinem anderen Ende (226)
bei Drehung des Sprüharms durch einen im Sprüharm fest angeordneten Betätigungsstift (130)
in eine Richtung belastet wird.
3. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (254) aus
zwei winklig zueinander angeordneten, um einen
lotrechten Stift (264) schwenkbaren Ventilplatten (250, 252) besteht, die abwechselnd eine der öffnungen
(242 oder 244) schließen bzw. freigeben, daß eine Schraubenfeder (282), deren Kraft geringer
ist als der Flüssigkeitsdruck beträgt, die Ventilplatten mit einem gleichachsig schwenkbaren
Belastungsorgan (276) verbindet und daß bei Drehung des Sprüharms das Belastungsorgan
und damit die Schraubenfeder durch einen feststehenden Betätigungsstift (130) in eine Richtung
belastet wird.
4. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventile (342,344)
je aus zwei winklig zueinander angeordneten, um einen lotrechten Stift (352) schwenkbaren Ventilplatten
(346,348) bestehen, die abwechselnd eine der öffnungen (324) schließen bzw. öffnen, daß
auf einer Mittelstütze (330) ein Betätigungsorgan (360) mit entgegengesetzt gerichteten Armen
(364, 366) sitzt, daß eine Schraubenfeder (376) die Mittelstütze umgibt, deren eines Ende mit dem
Ventilbetätigungsorgan (360) und deren anderes Ende mit einer auf Lagerungselementen (330, 338)
des Sprüharms (300) sitzenden Kupplungsplatte (378) verbunden ist, daß die Schraubenfeder die
Kupplungsplatte (378) in der Sitzstellung belastet, die anfängliche Drehung des Sprüharms (300)
eine Drehung der Ventile (342, 344) und des oberen Endes der Schraubenfeder mit Bezug auf
deren unteres Ende bewirkt, so daß in der Feder ein Drehmomentenaufbau erfolgt, der bei einer
weiteren Drehung des Sprüharms die Kraft der Feder überwindet und eine Drehung der Kupplungsplatte
bezüglich ihrer Lagerung bewirkt und der die Ventilanordnung aus ihrer ersten Stellung
wegbelastet, jedoch keine Bewegung der Ventilanordnung bewirkt, bis der Flüssigkeitsdruck
innerhalb des Sprüharms unterhalb eines bestimmten Wertes abfällt.
5. Flüssigkeitsverteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (382) im
Sprüharm (300) zur Begrenzung des Drehmomentenaufbaus in der Schraubenfeder (376) vorgesehen
ist.
6. Abänderung des Flüssigkeitsverteilers nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzten
Enden des Sprüharms Führungsglieder (392,394) für je eine Kugel (396 bzw.
398) aufweisen, welche die Öffnungen (400) in den Kammerstirnwänden (326, 328) abwechselnd
schließen bzw. freigeben.
7. Flüssigkeitsverteiler nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die in den Kammern angeordneten Spritzdüsen (170,172 bzw. 308) radial versetzt zueinander
angeordnet sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 474 197, 565 559;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1140 682;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 850 130;
österreichische Patentschrift Nr. 201 271.
Deutsche Patentschriften Nr. 474 197, 565 559;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1140 682;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 850 130;
österreichische Patentschrift Nr. 201 271.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
809 537/105 3.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=23216108
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE1265366B (de) |
| DK (1) | DK109818C (de) |
| GB (1) | GB993692A (de) |
| NO (1) | NO115753B (de) |
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