DE1262829B - Spielzeugschusswaffe - Google Patents

Spielzeugschusswaffe

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Publication number
DE1262829B
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Authority
DE
Germany
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firing pin
spring
axis
toy
pin spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES92880A
Other languages
English (en)
Inventor
Hiroshi Yano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEKIDEN KAGAKU KOGYO CO Ltd
Original Assignee
SEKIDEN KAGAKU KOGYO CO Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by SEKIDEN KAGAKU KOGYO CO Ltd filed Critical SEKIDEN KAGAKU KOGYO CO Ltd
Publication of DE1262829B publication Critical patent/DE1262829B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B7/00Spring guns
    • F41B7/006Adaptations for feeding or loading missiles from magazines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Spielzeugschußwaffe Die Erfindung betrifft eine Spielzeugschußwaffe mit einer Federkammer für eine Schlagbolzenschraubenfeder.
  • Im allgemeinen sind Spielzeugpistolen mit einer Schlagbolzenschraubenfeder ausgestattet, die sich in der Federkammer an der Rückseite des Laufs befindet. Diese Schlagbolzenfeder wird zusammengedrückt, wenn der Abzug durch den Finger nach rückwärts bewegt wird. Wenn die Bewegung des Abzugs ihre Endstellung erreicht und die Sperrklinke für den Schlagbolzen ausgelöst wird, trifft der Schlagbolzen auf die Kugel und schleudert sie mit Hilfe seiner Federkraft aus der Mündung.
  • Bei vergleichbaren bekannten Spielzeugschußwaffen besitzt im allgemeinen die Schlagbolzenfeder in ihrer zusammengedrückten Stellung eine Achse, die mit der Mündungsachse zusammenfällt oder mit ihr parallel verläuft. Bei einer bekannten Ausführungsform ist die Schlagbolzenfeder am oberen Abschnitt des Abzugs befestigt. Dieser kann um eine Achse am rückwärtigen Ende gekippt werden. Dabei wird das rückwärtige Ende der Schlagbolzenfeder erst nach oben angehoben, wenn der Abzug nach rückwärts gezogen wird. Dies bedeutet, daß die Schlagbolzenfeder praktisch nur in ihrem rückwärtigen Abschnitt auf und ab bewegt wird, wenn man den Abzug betätigt. Der vordere Teil der Feder, der unmittelbar an die Kugeln angreift, hat einen verhältnismäßig großen Spielraum. Er ist nur sehr locker geführt, so daß die Schlagbolzenfeder keine straffe, stetige und gerade nach vorwärts gerichtete Bewegung ausführen kann. Sie ist nur zu einer trudelnden, ungleichmäßigen Bewegung in der Lage. Mit einer anderen bekannten Spielzeugschußwaffe kann man nur recht ungenau und nur auf kurze Entfernungen schießen, weil hier die Kugeln mit der verhältnismäßig schwachen Kraft eines elastischen Bandes ausgeschleudert werden. Allen bekannten Spielzeugschußwaffen ist gemeinsam, daß die auf die Kugeln einwirkenden federelastischen Teile entweder eine zu schwache Stoßkraft verleihen oder daß sie keine gerade nach vorn gerichtete Bewegung ausführen.
  • Infolgedessen ergeben sich hierdurch die folgenden Nachteile: Vor allem wird die Federkraft der Schlagbolzenfeder durch die Reibung der Schlagbolzenfeder an der inneren Wand des Laufs verringert; als Folge der geringeren Federkraft ist es schwierig, die Kugel über eine größere Entfernung zu schleudern; ferner ist die Flugbahn nicht konstant, und die Treffsicherheit ist beträchtlich herabgesetzt, so daß das Schießspiel uninteressant wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spielzeugschußwaffe zu schaffen, bei der die Schlagbolzenfeder in besonderer Weise so angeordnet ist, daß die Kugeln kräftig und gerade nach vorn ausgestoßen und über eine verhältnismäßig große Entfernung recht zielsicher verschossen werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Achse der Schlagbolzenfeder gegenüber der Laufachse in an sich bekannter Weise exzentrisch oder geneigt in der Richtung angeordnet ist, in der sich die Sperrklinke für den Schlagbolzen zurückziehen läßt.
  • Vorzugsweise ist der rückwärtige Abschnitt der Schlagbolzenfeder zu der Achse der Federkammer exzentrisch oder so geneigt, daß die Schlagbolzenfeder eine kräftige, gerade nach vorn gerichtete Bewegung ausführen kann.
  • Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung im Schnitt, F i g. 2 im Schnitt einen vergrößerten wichtigen Teil der Ausführungsform nach F i g. 1, F i g. 3 eine Vorderansicht des wichtigen Teils der Ausführungsform nach F i g. 2, F i g. 4 eine Seitenansicht im Schnitt eines vergrößerten wichtigen Teils einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, F i g. 5 eine Vorderansicht des wichtigen Teils nach F i g. 4, F i g. 6 eine Vorderansicht eines wichtigen Teils einer üblichen Spielzeugschußwaffe.
  • Bei der einen Ausführungsform der erfindungs-;emäßen Spielzeugschußwaffe, die in den F i g. 1 bis 3 erläutert ist, kann man sehen, daß eine Achse C der Schlagbolzenfeder 11 exzentrisch bzw. geneigt im Hinblick auf eine Achse C des Laufs 10 für die Kugel ausgeführt ist. Die Ziffer 12 bezeichnet ein Magazin, in dem die Kugeln gelagert werden, die dem Lauf 10 durch die Zuführöffnung 13 zugeführt werden. Der Schlagbolzen 14 ist an der Schlagbolzenfeder 11 befestigt, wobei der Schlagbolzen eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung in dem Lauf 10 mit der Schlagbolzenfeder 11 durchführen kann. Die Sperrklinke 15 für den Schlagbolzen 14 bildet ein einheitliches Teil mit dem Abzug 16 und kann zum Eingriff mit dem Schlagbolzen 14 gebracht und ebenfalls wieder ausgelöst werden. Der Abzug 16 hat einen Kugelaufneh= mer 17 an einem Abschnitt neben der Sperrklinke 15 und ist beweglich mittels der Führungsstelle 23, 24 in den Führungsrillen 21, 22 geführt. Diese Führungsrillen werden durch die Wände 20 gebildet, in denen Öffnungen 18, 19 vorgesehen sind. Der Abzug 16 wird elastisch durch eine Feder 25 an seinem rückwärtigen Abschnitt unterstützt. Um zu ermöglichen, daß die Achse C der Schlagbolzenfeder 11 im Hinblick auf die Achse C des Laufs 10 exzentrisch oder geneigt ist, muß die Wand 27 der Federkammer 26 nur verdickt oder niedriger gestaltet werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spielzeugschußwaffe, welche durch die F i g. 4 und 5 erläutert ist, kann man sehen, daß neben der Ausbildung, welche durch die F i g. 2 und 3 erläutert ist, eine weitere Besonderheit darin besteht, daß die Achse Ca" des rückwärtigen Abschnitts 28 der Schlagbolzenfeder 11 im Hinblick auf die Achse Cd der Federkammer 26' bzw. des Hauptabschnitts der Schlagbolzenfeder 11 angehoben ist. In den Zeichnungen bezeichnet die Ziffer 10' den Lauf und Ca eine Achse hierzu. Mit 27' ist die Wand der Federkammer 26' bezeichnet.
  • Aus den Besonderheiten der Ausführungsform der erfindungsgemäßen Spielzeugschußwäffe nach den F i g. 1 bis 3 kann man entnehmen, daß der Abzug 16 mittels der Führungsstifte 23, 24 entlang der Führungsrillen 22 bzw. 21 zurückbewegt wird, wenn der Schuß ausgelöst werden soll, und daß der durch die Sperrklinke 15 mitgenommene Schlagbolzen 14 die Schlagbolzenfeder 11 zusammendrückt. Erst wenn der Führungsstift 24 das rückwärtige Ende der Führungsrille 21 erreicht hat und sich der Führungsstift 23 oberhalb der Öffnung 19 zwischen den Wänden 20 befindet, kann der Abzug 16 entgegen dem Uhrzeigersinn durch den Finger gekippt bzw. gedreht werden, da sich der Führungsstift 23 durch die Öffnung 19 absenken kann. Dadurch kann die Sperrklinke 15 den Schlagbolzen 14 auslösen, und der Schlagbolzen 14 wird die dem Kugelaufnehmer 17 über die Zuführöffnung 13 während der Rückwärtsbewegung des Abzugs 16 zugeführte Kugel mittels der Federkraft der Schlagbolzenfeder 11 durch dort Lauf 10 abschießen, wobei in diesem Augenblick die Kugel von dem Kugelaufnehmer 17 infolge der Kippbewegung des Abzugs 16 freigegeben wird.
  • Die F i g. 6 erläutert eine bekannte Spielzeugschußwaffe. Es ist-zu erkennen, daß der Lauf 10", die Federkammer 26" und die Schlagbolzenfeder eine gemeinsame Achse Cb besitzen.
  • Bei den üblichen Spielzeugschußwaffen des in F i g. 6 erläuterten Typs wird der vordere Abschnitt der Schlagbolzenfeder gegen die innere obere Wand der Mündungsbohrung springen, wenn der Schlagbolzen vors der Sperrlinke freigegeben wird. Dies- ist auf die Tatsache zurückzuführen, daß der vordere Abschnitt der Schlagbolzenfeder zusammen mit dem Schlagbolzen durch die Sperrklinke in die untere Richtung gedreht wird, wenn die Sperrklinke nach unten mit der Kippbewegung des Abzugs abgesenkt wird, und infolgedessen wird der nach unten gerichtete vordere Abschnitt der Schlagbolzenfeder mit dem Rückstoßungsvermögen der Federkraft zum Aufspringen gezwungen. Es ist überflüssig zu sagen, daß dieser Nachteil den weiteren Nachteil hervorruft, der weiter oben angegeben ist, und daß alle diese ungünstigen Eigenschaften aus der Konstruktion der üblichen Spielzeugschußwaffe hervorgehen, die oben irre einzelnen beschrieben worden ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann jedoch der grundlegende Nachteil, daß der vordere Abschnitt der Schlagbolzenfeder nach unten gebogen bzw. gerichtet ist, vollständig beseitigt werden, und infolgedessen werden alle anderen Nachteile, wie die Springkraft der Schlagbolzenfeder, abgeschwächt. Auch die Nachteile, daß die Kugel nicht über eine größere Entfernung geschleudert werden kann oder daß die Flug- bahn schwankt und die Treffsicherheit beträchtlich verringert wird, werden beseitigt. Mit anderen Worten bedeutet dies, daß bei den erfindungsgemäßen Spielzeugschußwaffen die Schlagbolzenfeder eine gerade, nach vorn gerichtete Bewegung ausführen kann, ohne daß irgendeine Schwankung oder Wellenbewegung erfolgt, da der vordere Abschnitt der Schlagbolzenfeder daran gehindert wird,'sich nach abwärts zu biegen oder zu richten, wenn der Abzug zurückgezogen und entgegen dem Uhrzeigersinn gedrehi wird, um die Schlagbolzenfeder zusammenzudrücken; auch dessen eigener Rückstoß arbeitet nicht in der Richtung der inneren oberen Wand des Laufs, und infolgedessen wird sie nicht nur daran gehindert, gegen die Wand zu stoßen, sondern auch an der Ausführung einer Schwankungs- oder Wellenbewegung.
  • Bei den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, welche durch die F i g. 1 bis 5 erläutert sind, besteht hinsichtlich der Arbeitsweise und Wirkung kein wesentlicher Unterschied, weil sie grundsätzlich auf den gleichen Merkmalen beruhen, d. h., daß in beiden Fällen die Schlagbolzenfedern eine kraftvolle, nach vorn gerichtete Bewegung ausführen und den Benutzer der Spielzeugschußwaffe ein zielsicheres und über lange Entfernungen reichendes Schießen mit viel Interesse ermöglichen. Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch bei einer Spielzeugschußwaffe des beschriebenen Typs, in der jedoch die Kugeln in den Lauf von unten eingeführt werden und die Sperrklinke für den Schlagbolzen nach oben zurückgezogen wird, angewendet weiden. Hier für muß die Schlagbolzenfeder nur in einer solchen Weise angeordnet werden; daß ihre Achse hinsiehtlieh einer Achse des Laufs nach oben gerichtet ist, um die gleichen Effekte wie bei den oben beschriebenen Ausführungsformen zu erzielen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Spielzeugschußwaffe mit einer Federkammer für eine Schlagbolzenschraubenfeder, d a d n r c h gekennzeichnet, daß die Achse (C) der Schlagbolzenfeder (11) gegenüber der Laufachse (C) in an sich bekannter Weise exzentrisch oder geneigt in der Richtung angeordnet ist, in der sich die Sperrklinke (15) für den Schlagbolzen (14) zurückziehen läßt.
  2. 2. Spielzeugschußwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rückwärtige Abschnitt (28) der Schlagbolzenfeder (11) zu der Achse (Ca') der Federkammer exzentrisch oder so geneigt ist, daß die Schlagbolzenfeder (11) eine kräftige, gerade nach vorn gerichtete Bewegung ausführen kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 529 358, 1321963; USA.-Patentschrift Nr.1921017.
DES92880A 1963-08-28 1964-08-28 Spielzeugschusswaffe Pending DE1262829B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1262829X 1963-08-28

Publications (1)

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DE1262829B true DE1262829B (de) 1968-03-07

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ID=14931357

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DES92880A Pending DE1262829B (de) 1963-08-28 1964-08-28 Spielzeugschusswaffe

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DE (1) DE1262829B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR529358A (fr) * 1919-07-25 1921-11-26 Perfectionnements apportés aux pistolets-jouets à ressort et à répétition
US1921017A (en) * 1929-06-02 1933-08-08 Radio Patents Corp Toy gun
FR1321963A (fr) * 1962-05-14 1963-03-22 Ricardo & Co Engineers Culasses refroidies par liquide pour moteurs à combustion interne

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