DE126145C - - Google Patents

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DE126145C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D8/00Hair-holding devices; Accessories therefor
    • A45D8/12High combs or dress combs

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  • Brushes (AREA)

Description

Patent-A ν Sprüche:
1. Frisurkamm, bestehend aus einem Haupt- und einem an diesem gelenkig befestigten Hülfskamm, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zähne des Hülfskammes mit denen des Hauptkammes einen Winkel bilden und sie nur an den Spitzen berühren, zum Zwecke, einen festeren Halt für den Kamm zu erreichen, ohne die Haare einzuklemmen.
2. Frisurkamm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zähne des Hülfskammes kreisbogenförmig oder geneigt nach dem Kammgelenk ausgebildet sind, um ein seitliches Verschieben der Haare während des Schliefsens des Kammes zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    Die Erfindung bezieht sich auf solche Kämme, welche bei Damenfrisuren benutzt werden, und bezweckt, das bei solchen Kämmen bisher viel beobachtete Herausgleiten und Herausfallen zu verhindern. Charakteristisch für die Erfindung ist die Anbringung eines Hülfskammes an dem eigentlichen Kamm, welcher mit dem Hauptkamm gelenkig verbunden ist und welcher gegen die Zähne des Hauptkammes niedergeklappt werden kann, wobei seine Zähne die Haare im entgegengesetzten Sinne wie die des Hauptkammes durchdringen. Infolge dessen hat eine Lösungsbewegung des Hauptkammes immer eine Bewegung des Hülfskammes zur Folge, welche den letzteren fester in die Haare hineinzieht; hierdurch wird jede Lageveränderung des Kammes im Haar vermieden.
    Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 und 2 in offenem und geschlossenem Zustande dargestellt.
    Die Gestalt des Hauptkammes α ist aus den Figuren ersichtlich. An demselben ist bei b drehbar der Hülfskamm c befestigt. Ist dieser Hülfskamm, wie in Fig. 1 dargestellt, aufgeklappt, so kann man den Kamm α leicht im Haar befestigen. Ist das geschehen, so klappt man den Hülfskamm herunter (Fig. 2). Der Hülfskamm ist an seinem freien Ende mit einem Haken d versehen, mit welchem er in geschlossener Lage unter einen entsprechenden Haken e des Hauptkammes greift. Das Kammgestell kann nach dem Verschliefsen seine Lage im Haar nicht mehr ändern; in Richtung seiner eigenen Zähne kann sich der Hauptkamm, der ja durch seinen eigenen Körper daran gehindert wird, nicht bewegen, an einer Bewegung in umgekehrter Richtung wird er durch die Zähne des Hülfskammes gehindert. Die Zähne des Hülfskammes können senkrecht an ihrem Schaft angeordnet sein, sie können aber auch, um ihr Eindringen in die Haare zu erleichtern, kreisbogenförmig oder geneigt nach dem Drehungsmittelpunkt hin gerichtet sein, wie das die Zeichnung andeutet. Die Zähne können auch wellenförmig gestaltet sein. Das freie Ende des Hülfskammes braucht nicht mit einem Haken, wie dargestellt, versehen sein, die Befestigung desselben am Hauptkamm kann vielmehr auch in beliebiger anderer Weise geschehen.
    Es ist klar, dafs im Uebrigen sowohl der Hauptkamm wie der Hülfskamm in allen möglichen beliebigen Formen und Gröfsen hergestellt sein können, und dafs beide Kämme aus beliebigem Material, wie Schildpatt, Celluloid, Metall u. s. w., bestehen können..
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