DE125481C - - Google Patents
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- DE125481C DE125481C DENDAT125481D DE125481DA DE125481C DE 125481 C DE125481 C DE 125481C DE NDAT125481 D DENDAT125481 D DE NDAT125481D DE 125481D A DE125481D A DE 125481DA DE 125481 C DE125481 C DE 125481C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B41/00—Thinning machines
- A01B41/04—Thinning machines with rotating tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Maschine, vermittelst welcher die
Pflanzen der in Reihen gesäten Feldsämereien fortgehackt werden bis auf regelmäfsig stehenbleibende
Häufchen, von welchen später je eine einzelne Pflanze für Kulturzwecke stehen
bleibt, was, wie bekannt, durch Handarbeit, sogen. Verziehen, erreicht wird.
'Die von Hand ausgeführte Arbeit des Forthackens ist sehr zeitraubend und fällt dazu
meistens noch ungenau aus. Es sind auch mechanische Hacken zu diesem Zweck vorgeschlagen,
z. B. die durch die Patentschrift 8992 bekannt gewordene mechanische Hacke, um bepflanzten Acker zu lichten. Dieses Geräth
besteht im Wesentlichen aus einem auf vier Rädern ruhenden schweren Rahmen, welcher
mehrere an ihrem Umfang mit Hacken versehene Scheiben trägt. Der Wagen ist zum
Ziehen durch Zugthiere eingerichtet. Durch die vorwärtsgehende Bewegung werden die
Scheiben mit den Hacken in Umdrehung versetzt, wobei die Hacken senkrecht zur Fahrrichtung
arbeiten und das Lichten der Pflanzenreihen besorgen. Der Gegenstand vorliegender
Erfindung soll dem gleichen Zweck dienen, denselben aber in einfacherer Weise erfüllen.
Zum Abschneiden der in Reihen stehenden Pflanzen bis auf die in bestimmten Abständen
stehen bleibenden einzelnen Zöpfe wird hier •ein kreisrundes, mit einer Lücke versehenes
Messer angewendet. Dasselbe ist mit Speichen an einer Nabe befestigt und mit seiner Achse
drehbar. Das Messer wird, wie . oben die Hacken, bei Fortbewegung der auf zwei Rädern
laufenden Maschine in eine kreisende Bewegung gebracht. Während aber bei der durch die
Patentschrift 8992 bekannt gewordenen Maschine die seitlich der Längsachse des Wagens
angeordneten Hacken senkrecht zur Fahrrichtung, den Boden aufreifsend, arbeiten und dadurch
das Bestreben haben, den Wagen vom Boden abzuheben, so arbeitet das in der Längsachse
des Karrens angeordnete Messer nach der vorliegenden Erfindung in der Fahrrichtung
selbst. Hierdurch wird eine günstigere Schnittwirkung erzielt. Ferner wird vermöge seiner
cylindrischen Form der Schnitt des Messers nicht unterbrochen, wie bei den rohrenden,
mit einzelnen Hacken versehenen Scheiben. Das Entfernen der Pflanzen erfolgt daher auf
die gründlichste Art, und können keine von den fortzuhackenden Pflanzen stehen bleiben,
was bei den alten Maschinen geschehen kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Maschine dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Maschine nach der Linie a-b in Fig. 3,
Fig. 2 ein Querschnitt derselben nach der Linie c-d in Fig. 3,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Maschine.
Die beiden Räder 1 sitzen auf der Achse fest und tragen den Rahmen 3, an welchem
sich die Lager für die verschiedenen Bewegungsorgane befinden (Fig. 3). Mit der Achse '2 ist ferner das Zahnrad 4 fest verbunden
, \yelches mit dem Zahnrad 5 in Eingriff steht. Von der Welle des Zahnrades 5 wird
die Drehbewegung vermittelst des Kegelräderpaares 6 und 7 auf die Welle 8 übertragen,
welche das kreisförmig gebogene Messer 9 mit der Lücke 10 trägt. Das Messer ist an den
Speichen 11 befestigt (Fig. 2). Statt eines kreisförmigen Messers kann ein solches in Form
einer Schraubenlinie angewendet werden.
Ferner kann die Uebertragung der Drehbewegung der Radachse 2 auf die Welle 8 auch
in anderer Weise als beschrieben, z. B. durch GaIl'sehe Ketten erfolgen.
Anstatt der einen Lücke im Messer können bei nothwendigen engeren Abständen der
Pflanzenzöpfe mehrere Lücken vorhanden sein.
Durch Fortbewegung der Maschine, in diesem Falle von Menschenhand mittels der Deichsel 12
■mit dem Querarm 14, wird das kreisförmig gebogene Messer in fortschreitende und zugleich
kreisende Bewegung versetzt, wobei es fortwährend im Boden arbeitet. Die Lücke
im Messer wird je nach der verlangten Gröfse der stehenzubleibenden Pflanzenzöpfe weiter
oder enger hergestellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Maschine zum Lichten von in Reihen gesäten Pflanzen mittels senkrecht zur Fahrrichtung rotirender Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs das Werkzeug aus einem kreisförmig gebogenen, mit einer Lücke (10) versehenen Messer (9) besteht, zum Zweck, den Schnitt des Messers zu einem ununterbrochenen zu machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE125481C true DE125481C (de) |
Family
ID=394202
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT125481D Active DE125481C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE125481C (de) |
-
0
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