DE438992C - Treibrad mit gitterfoermigem Mantel fuer Zugmaschinen - Google Patents

Treibrad mit gitterfoermigem Mantel fuer Zugmaschinen

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DE438992C
DE438992C DEJ25304D DEJ0025304D DE438992C DE 438992 C DE438992 C DE 438992C DE J25304 D DEJ25304 D DE J25304D DE J0025304 D DEJ0025304 D DE J0025304D DE 438992 C DE438992 C DE 438992C
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rim
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DEJ25304D
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WILLIAM H KENDELL
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WILLIAM H KENDELL
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/62Other vehicle fittings for cleaning
    • B60S1/66Other vehicle fittings for cleaning for cleaning vehicle exterior
    • B60S1/68Other vehicle fittings for cleaning for cleaning vehicle exterior for freeing wheels or tyres from foreign matter, e.g. wheel scrapers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

  • Treibrad mit gitterförmigem Mantel für Zugmaschinen. Die Erfindung bezieht sich auf solche Treibräder von Zugmaschinen und anderen landwirtschaftlichen Maschinen, -bei denen zwei oder mehrere Felgenringe in Abständen voneinander angeordnet-und .durch Querstreben starr miteinander verbunden sind. -Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß ein solches Treibrad- mit gitterförmigem Mantel zwischen den Felgenringen mit einer Einrichtung -versehen wird, die beim Betriebe der Maschine den an den Rädern haftenden Boden selbsttätig entfernt, so daß die Laufflächen auch beim Arbeiten in feuchtem und klebrigem Boden verhältnismäßig sauber gehalten werden. -Die - Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen der Erfindung.-Abb. z ist die Seitenansicht,-Abb. 2 die Stirnansicht der ersten Ausführungsform. Abb.3 ist die Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, bei der die Reinigungsvorrichtung biegsam ausgebildet ist.
  • Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach 3-3 der Abb. 3.
  • Abb.5 ist eine Seitenansicht eines Teiles des Rades mit einer im Hin- und Hergang arbeitenden Reinigungsvorrichtung.
  • Abb. 6 stellt in Verbindung mit dem Rad eine umlaufende Reinigungsvorrichtung dar. Abb.7 veranschaulicht schematisch die Furche, welche ein Zugmaschinentreibrad bisheriger Art auf durchfeuchtetem Boden hinterläßt.
  • Abb. 8 zeigt schematisch die hinterlassene Furche bei Verwendung von Treibrädern gemäß der Erfindung.
  • Das Rad 9 ist aus mehreren flachen Ringen io zusammengesetzt, die unter sich parallel angeordnet sind. Diese Einzelringe werden zur Aufrechterhaltung des gewünschten Abstandes durch Zwischenteile 12 unter sich verbunden. Diese Zwischenteile 12 aus Stahl setzen sich aus zwei U-förmigen Bügeln 13 zusammen, deren Breite annähernd den freien Zwischenräumen i i zwischen den Einzelringen entspricht. Die Teile 12 werden auf die Innenfläche der Felgenringe in unter sich gleichen Abständen aufgesetzt, so daß sie die Räder verstreben und verstärken und dadurch deren Haltbarkeit wesentlich erhöhen. Die zwischen den Einzelringen der Felge io liegenden freien Abstände sowie die Abstände 14 zwischen den einzelnen Verbindungsstegen 12 lassen einen genügenden freien Raum zum Durchtritt der anhaftenden Erde, die sofort durch die nachstehend beschriebene Reinigungsvorr ichtung gebrochen und von der äußeren Umfläche der Felge abgestoßen wird. Die U-förmigen Teile 13 der Verbindungsteile 12 sind genügend tief, um zwischen den flachen Einzelringen der Felge io die freie BeNveglichkeit der Reinigungsvorrichtung zu gestatten und jede Berührung und Reibung zwischen den metallischen Flächen zu vermeiden.
  • Die Reiniger sind vorzugsweise in der in Abb. i und :2 dargestellten Weise eingerichtet. Bogenförmige Metallstangen 15 sind in jeden freien Zwischenraum i i eingesetzt. Diese Stangen sind in ihrem vorderen Teil 16 runden Querschnittes und im hinteren. Teil 17 flach und von größerer Breite, welch letztere jedoch etwas geringer ist als der Zwischenraum i i zwischen den Felgenringen. Es wird hierdurch die Berührung einerseits reit den Rändern der Felgenringe und anderseits mit den sich gegenüberstehenden Flächen der U-förmigen Teile 13 ausgeschlossen.- Das vordere Ende jeder Reinigungsstange 15 ist durch einen Arm r8 mit einer Querstange i9 verbunden, welche an dem Wagengestell befestigt ist. Die hinteren Enden der Reinigungsstangen, die sich in einem geringeren Abstande vom Boden als die vorderen befinden, sind durch Arme :2o an einer Querstange 21 angebracht, die hinter dem Rade am Wagenrahmen angeordnet ist. Die Reinigungsstangen können sich auch um den ganzen Umkreis des Rades herumlegen, wenn dies wünschenswert erscheint. Jeder Einzelring der Felge io ist auf seiner Umfläche mit Greifern 22 versehen, die vorzugsweise die bekannte Spatenform besitzen. Die Greifer des mittleren- Felgenringes liegen zwischen je zwei Greifern der beiden äußeren Ringe.
  • ' Wenn die Zugmaschine bei trockenem Wetter- arbeitet, so gewährleisten die in der genannten Weise ausgestatteten Räder auch infolge ihrer Verbreiterung ein vollkommen sicheres Greifen. Arbeitet die Maschine auf feuchtem, aufgeweichtem und klebrigem Boden, so machen sich die Vorteile der vorliegenden Verbesserung um so stärket- bemerkbar. Das Abgleiten der Räder wird dann dadurch verhindert, daß' die an der Felge anhaftende Erde, welche gewissermaßen eine falsche Felge bildet, sofort in der Mitte in den freien Zwischenräumen i i durch die vorderen Enden der Reinigungsvorrichtung 15 gebrochen wird. Bei der weiteren Drehung des Rades zwischen den feststehenden Reinigern bewirken, die hinteren flachen Teile 17 dieser die vollständige Ablösung der anhaftenden Erde von den gegenüberstehenden Rändern der Einzelringe so-,vie ihre Zerkleinerung und ihr Herausfallen aus den freien Zwischenräumen i i und 14 über die Ränder der Ringe der Felgen io. Das Brechen der Erdhülle durch die zwischen den Einzelringen der Felge gelagerten Reiniger 15 bewirkt gleichzeitig das Abstoßen der Erde von den einzelnen Felgenringen, so daß die äußere Umfläche des Rades verhältnismäßig rein bleibt, selbst wenn die Zugmaschine unter ungünstigen Be- . dingungen arbeitet.
  • Wenn eine Zugmaschine über feuchtes, aufgeweichtes, klebriges Land geht, so bilden sich" die in der Abb. 7 schematisch veranschaulichten, der Breite der Radfelgen entsprechenden Furchen A, in welche die an dem Rad haftenden Erdhüllen hinein- und durch das Gewicht des Wagens festgepreßt werden, so daß in der betreffenden- Furche eine. oben harte Erdschicht a entsteht. Will man unter diesen Umständen dennoch ein günstiges Saatergebnis erzielen, so ist es erforderlich, den Boden unterhalb der festgepreßten Erdschicht a bis zu einer Tiefe -zu lockern oder aber die Saat in eine- geringere Tiefe als die der Erdschicht a zu bringen. Diese Tiefe -ist aber gewöhnlich für ein günstiges Wachstum zu groß. Gegenüber der genannten Erscheinung erfolgt die Furchenbildung mittels des neuen Rades auf einem durchgeweichten Feld in der in Abb. 8 dargestellten Weise. Die Felgenringe bilden zunächst nebeneinanclerliegende Furchen B. Die Erde, die von der Felge mitgenommen wird, wird dann durch die Reiniger, welche zwischen den Felgenringen liegen, zerkleinert und abgestoßen. Sie fällt in lockerem Zustande in die betreffenden Furchen und um diese herum. wie dies durch h der Abb. 8 angedeutet ist. Der- Acker befindet sich infolgedessen in einer günstigen Beschaffenheit für die Saatarbeit.
  • Die Reiniger können auch, wie dies in Abb.3 und .1 dargestellt ist, biegsam sein. z. B. aus einer Kette 23 bestehen, deren Enden an Stangen 2,4 und 25 angelenkt sind, welche auf Otierstangeii i9 bzw. 21 aufgesetzt sind. Diese Querstangen i9 und -21 befinden sich vor und hinter dem Rade. Die Kette liegt innerhalb der U-förmigen Teile 13 der Verbindungsstreben 12, die fest finit den Ringen der Felge io verbunden sind.
  • Die Reiniger können auch, wie die in Abb. 5 mit 26 bezeichneten, außerhalb des Rades abnehmbar an der Querstange 2 i befestigt sein und mit ihren vorderen Enden in die Zwischenräume i i der Felgenringe eingreifen. Als weiteres Ausführungsbeispiel ist in Abb. 6 eine drehbare sternförmige Reinigungsvorrichtung 27 dargestellt. Diese sitzt drehbar auf einer Welle -a8, die hinter den Rade an dem Wagenrahmen befestigt ist. Die Drehbewegung; die ununterbrochen oder absatzweise erfolgen kann, wird auf die Reinigungsvorrichtung, z. B. durch eine Kette -29. übertragen, welche über das Kettenrad 3o der Welle 28 läuft. Die Arme des umlaufenden sternförmigen Reinigers, die sich in das Rad hinein erstrecken, und zwar bis in die Zxvischenrätnne i i der Felge io, arbeiten in derselben Weise wie die Reinigungsstangen 15, die im Voraufgehenden beschrieben und in den Abb. i und 2 zur Darstellung gebracht worden sind. Diese letztere Anordnung ist allerdings die bevorzugtere.
  • Obschon der Erfindungsgegenstand besonders für landwirtschaftliche Zugmaschinen bestimmt ist, ist er selbstverständlich auch für andere landwirtschaftliche Maschinen. z. B. für Kultivatoren, kombinierte läeinascliinen und Kultivatoren u. dgl., verwendbar, bei denen ebenfalls die gute Arbeitsweise von der selbsttätigen Reinerhaltung der Räder beim Befahren von durchweichtem oder klebrigem Gelände abhängt, ohne daß behufs Befreiung der Räder von der anhaftenden Erde die Maschine zum Stillstand gebracht zu werden braucht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Treibrad mit gitterförmigem Mantel für Zugmaschinen und andere Landmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwischenräumen zwischen den riebeneinanderliegenden, miteinander verbundenen Felgenringen Reinigungsglieder angeordnet sind. Rad nach Anspruch i, dadurch gelcenuzeichnet, claß die Reinigungsglieder zwischen den sich bewegenden Felgen ortsfest gehalten sind. 3. Rad nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Reinigungsglieder aus Schabern (26) bestehen, die außerhalb des Rades festgelegt sind und mit ihren freien Enden zwischen zwei nebeneinanderliegenden Felgenringen in den Radmantel hineinragen. 4. Rad nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfesten Reinigungsglieder aus starren Stangen (15) bestehen, die auf dem ganzen Radumfang oder auf einem Teil desselben in dem Zwischenraum zwischen den nebeneinanderliegenden Felgenringen angeordnet sind. . 5. Rad nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß die sich von dem vorderen Teil des Rades nach der hinteren Seite desselben erstreckenden Stangen (15) vorn einen runden Querschnitt (16) haben, während der hintere Teil flach ist. 6. Rad nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsglieder biegsam sind. 7. Rad nach Anspruch i, dadurch gekenuzeichnet, daß die Reinigungsglieder aus drehbaren Schabern (27) bestehen, die auf einer in dem Gestenrahmen befestigten-Welle (28) sitzen. B. Rad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsglieder in den nach dem Radumfang gerichteten Öffnungen von U-förmigen Verbindungshügeln der nebeneinanderliegenden Felgenringe untergebracht sind.
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