DE124696C - - Google Patents

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DE124696C
DE124696C DENDAT124696D DE124696DC DE124696C DE 124696 C DE124696 C DE 124696C DE NDAT124696 D DENDAT124696 D DE NDAT124696D DE 124696D C DE124696D C DE 124696DC DE 124696 C DE124696 C DE 124696C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q1/00Mechanical igniters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ΛΜ24696 -KLASSE Ad.
in BOCHUM i. W.
Zündvorrichtung für Grubenlampen.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1901 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Ausführungsform der aus der Patentschrift 107044 bekannten Zündvorrichtung für Grubenlampen.
Die Erfindung bezweckt, eine vereinfachte Construction für den Vorschub des Zündbandes zu schaffen.
Das Gehäuse b und der Zündstreifenträ'ger a sind genau wie bei der in Patentschrift 107044 beschriebenen Zündvorrichtung ausgebildet, jedoch ist der Rücken, gegen welchen sich der Zündstreifen bei dem Anreifsen legt, nicht starr, sondern mittels der.Federe federnd mit a verbunden. Der Schieber c bleibt federnd und ist wie bei der bekannten Zündvorrichtung gegabelt, auch endigen die Zinken in die scharfen Greifer d, jedoch ist der Schieber nicht als Zahnschiene ausgebildet und das Zahnrad/ ist nicht mehr ein dreifaches, sondern ein einfaches; an Stelle der gabelförmig gebildeten Feder tritt die einfache Feder h, die nur einseitig nachgiebt, da die andere Seite sich fest gegen den Rücken des Gehäuses b legt; g ist eine Feder, die dem Schieber Führung giebt.
Die Arbeitsweise der Zündvorrichtung ist folgende:
Der Schieber c wird heruntergezogen und der Zündstreifen zunächst infolge des Eingreifens der Greifer d mit ihm; das Zahnrad/ halt,, wie aus Fig. 1 und 2 zu ersehen ist, den federnden Schieber c in seiner Höchststellung gespannt, diese Spannung nimmt aber mit der Abwärtsbewegung ab, der federnde Schieber c wird also in seine Ruhelage nach rechts sich zurückbiegen. Der Seitwärtsbewegung der Greifer d folgt aber die Feder e so lange, bis diese Feder sich gegen das Zahnrad/ anlegt, dessen Zähne den Streifen nunmehr anhalten. In diesem Augenblick reifsen die Greifer d eine Pille des Zündstreifen an.
Der Schieber c wird danach noch etwas weiter herabgezogen, wobei die Greifer d den Streifen völlig freigeben. Sodann erfolgt die Rückwärtsbewegung des Schiebers c. Hierbei kommt der Gabelrücken r mit dem Zahnrad/ in Eingriff und dieses wird im Sinne des Uhrzeigers herumgedreht. Die Radzähne, welche den Zündstreifen unterhalb der angerissenen Stelle ergreifen, transportiren bei dieser Drehung den Zündstreifen aufwärts, so dafs die entzündete Stelle aufserhalb des Apparates und oberhalb der Greifer d zur vollen Entflammung gelangen kann. Nachdem endlich noch der Schieber c die Feder e vom Zahnrade abgehoben hat, ist die Anfangsstellung wieder erreicht.
Sperrfeder h gestattet nur die Drehung des Rades im Sinne des Uhrzeigers.
In Fig. 3 ist ge'zeigt, wie die Feder g durch eine Verlängerung gx des federnden Theiles des Schiebers c nach unten ersetzt werden kann, so dafs der Schieber sich selbst die Führung giebt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Zündvorrichtung für Grubenlampen, bei welcher der Zündstreifen durch die Anreifser eines federnden, gabelförmigen Schiebers entzündet wird, der bei seiner Aufwä'rtsbewegung mittels . eines Vorschub rädchens den Zündstreifen in die Ziindstellung vorschiebt, gekennzeichnet durch einen in der Gabelung des Schiebers (c) angeordneten Rücken (r), welcher bei der Aufwärtsbewegung des Schiebers mit dem Vorschubrade (f) in Eingriff gelangt und dieses antreibt.
  2. 2. An der durch Anspruch ι geschützten Zündvorrichtung die Anordnung einer federnden Führung (e) für den Zündstreifen, durch welche der letztere bei der Abwärtsbewegung des Schiebers (c) gegen das Vorschubrad (f) angedrückt und hierdurch in seiner Bewegung gehemmt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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