DE123552C - - Google Patents

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DE123552C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M19/00Transmissions characterised by use of non-mechanical gearing, e.g. fluid gearing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
V V
Alle bisher bekannten Antriebvorrichtungen mit hydraulischem Gestänge haben den Uebelstand, dafs der Gang des Fahrzeuges nicht gleichförmig und stofsfrei ist.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung besteht in der besonderen Anordnung einer Feder zwischen Pleuel- und Kolbenstange, welche den Zweck hat, den Antrieb gleichförmiger zu machen und in Verbindung mit einer Bremse das Anfahren stofsfrei zu gestalten und dadurch zu erleichtern.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine nach vorstehenden Angaben gebaute Antriebvorrichtung schematisch dargestellt, und zwar in
Fig. ι im Grundrifs und in
Fig. 2 in Ansicht.
Die zur Verwendung kommende Flüssigkeit ist in einem mitzuführenden Behälter α enthalten und wird aus diesem durch die Pumpen b in ein Gefäfs c befördert, welches durch Rohre d mit den Einströmöffnungen der Schieberkasten e in Verbindung steht, deren Ausströmöffnungen durch Rohre q mit dem Behälter verbunden sind.
Der Kolben im Pumpengehäuse b wird am leichtesten durch Treten (bei m) bewegt, wodurch die Flüssigkeit in die Arbeitscylinder eingepumpt wird.
Um den Gang der ganzen Vorrichtung gleichförmig und stofsfrei zu gestalten, ist der Kreuzkopf der Antriebmaschine durch zwei in einander verschiebbare Hülsen h k gebildet, von denen erstere mit der Kolbenstange i fest verbunden ist, letztere mit der Pleuelstange / in gelenkiger Verbindung steht. In den durch beide Hülsen gebildeten Hohlraum ist eine Feder ο eingesetzt, welche den auf den Kolben ausgeübten Druck aufnimmt und auf die Kurbelwelle überträgt.
Die in das Gestänge eingesetzte Feder wird bei Bremsung des Fahrrades durch den überschüssigen Theil der durch den hydraulischen Druck erzeugten Kraft gespannt, wodurch beim nächsten Lösen der Bremse das Anfahren durch diese in den Federn aufgespeicherte Kraft leichter erfolgt.
Wird nämlich durch Niedertreten der Hebel m Flüssigkeit in den Behälter c geprefst und von hier aus nach den Cylindern geleitet, so werden die Kolben auch beim Anziehen der Bremse noch für kurze Zeit verschoben und bewirken dadurch ein Spannen der Federn.
Dieses durch das Beharrungsvermögen der Kolben erzielte Spannen der Federn tritt auch beim erforderlichen Umschalten der Pumpenventile oder Schieber auf Rückwärtsgang ein und bewirkt dann ein stofsfreies, sofortiges Anfahren, bevor noch die Kolben durch den hydraulischen Druck regelrecht angetrieben werden.
Wenn nun bei stillstehendem Fahrzeug die Bremse angezogen ist, können sich die Kurbeln nicht drehen, die Kolben dagegen werden durch den Druck der Flüssigkeit verschoben. Hierdurch ändert sich die Entfernung zwischen Kolben und Kurbeln, und die Federn werden gespannt.
Wenn nun die Bremse gelöst wird, wird ein Theil der Federspannung die Kurbeln
drehen, wodurch ein stofsfreies Anfahren erfolgt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Eine Antriebvorrichtung für Fahrzeuge mit hydraulischer Transmission, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen Pleuel- und Kolbenstange (I und i) eine Feder (o) eingesetzt ist, welche bei jedem dem Pumpenantriebe nicht entsprechenden Gang des Fahrzeuges bezw. beim Bremsen desselben gespannt wird, zu dem Zwecke, einen gleichmäfsigen Gang und ein sofortiges stofsfreies Anfahren zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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