DE1233339B - Schussspulenauswechselvorrichtung fuer Mehrfarbenwechselwebstuehle - Google Patents

Schussspulenauswechselvorrichtung fuer Mehrfarbenwechselwebstuehle

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DE1233339B
DE1233339B DEV15044A DEV0015044A DE1233339B DE 1233339 B DE1233339 B DE 1233339B DE V15044 A DEV15044 A DE V15044A DE V0015044 A DEV0015044 A DE V0015044A DE 1233339 B DE1233339 B DE 1233339B
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DE
Germany
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magazine
weft
bobbin
coil
replacement
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Pending
Application number
DEV15044A
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English (en)
Inventor
Wolfgang Roessel
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VEB WEBSTUHLBAU GROSSENHAIN
Original Assignee
VEB WEBSTUHLBAU GROSSENHAIN
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Schußspulenauswechselvorrichtung für Mehrfarbenwechselwebstühle Die Erfmdung betrifft eine Schußspulenauswechselvorrichtun- für Mehrfarbenwechselwebstühle mit einer von der Schlagwelle taktmäßig hin- und herbewegten Antriebsstange, einer Klinkenkupplung zum Verbinden der Antriebsstange mit die Bereitstellung der einzuschlagenden Ersatzspule einleitenden Mitteln und einer vom Schußspulenfühler gesteuerten Elektromagnetvorrichtung zum Betätigen der Klinkenkupplung, wobei für die Ersatzspulen ein mehrabteiliges feststehendes Magazin mit einem darunter befindlichen Hilfsmagazin vorgesehen ist.
  • Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (deutsche Patentschrift 650 889) dient die taktmäßig hin- und herbewegte Stange lediglich dazu, die Bereitstellung der einzuschlagenden Ersatzspule einzuleiten. Die Magnetvorrichtung hat nur einen einzigen Magneten, der bei ansprechendem Schußspulenfühler die Klinkenkupplung betätigt, so daß die die Bereitstellung der Ersatzspule einleitenden Mittel auf die genannte Stange aufgeschaltet werden. Diese Mittel stehen dabei mit dem mehrteiligen Magazin gar nicht in unmittelbarer Verbindung, sondern sind an einem Schlitten angebracht, der in Abhängigkeit von dem auf und ab beweglichen mehrzelligen Schützenkasten einstellbar ist. Dadurch wird die Spulenhalteklappe des betreffenden Magazinabteiles veranlaßt, eine Ersatzspule der erwünschten Farbe freizugeben, die dann in das unter einem Trichter des Magazins stehende Häfsmagazin fällt. Für alle Abteile des Magazins ist nur ein solches Hilfsmagazin vorhanden. Dasselbe wird durch die Weblade in die Schützeneinschlagstellung gebracht. Hierzu befinden sich an dem Hilfsmagazin steuerbare Haken, mit denen sich dasselbe an die Lade anhängen läßt. Mittels dieser wird dann das Hilfsmagazin in den Bereich des Spuleneinschlaghammers geschleppt.
  • Diese bekannte Vorrichtung ist nicht nur sehr aufwendig und damit teuer, sondern auch sehr verwikkelt und damit entsprechend störanfällig. Aus diesen Gründen wird mit der Erfindung bezweckt, den vom mehrzelligen Schützenkasten einstellabhängigen Schlitten zu beseitiaen und des weiteren zu vermeiden, daß das Hilfsmagazin zur Bewegung in die Schützeneinschlagstelluno, an die Lade angehängt werden muß.
  • Erreicht wird das gesteckte Ziel bei einer Schußspulenauswechselvorrichtung der eingangs genannten Art durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Die Elektromagnetvorrichtung besitzt in an sich bekannter Weise für jedes Magazinabteil einen Einzelelektromagneten, die bei ansprechendem Schußspulenfühler mittels einer vom beweglichen Schützenkasten gesteuerten Weiche unabhängig voneinander ansprechbar sind; b) die Klinkenkupplung weist iür jeden Einzelmagneten je eine Klinke auf, die unabhängig voneinander steuerbar sind; e) das Hilfsmagazin weist in an sich bekannter Weise für jedes Magazinabteil ein Einzelhilfsmagazin auf, die unabhängig voneinander aus einer Schußspulenaufnahmestellung, die sich unter dem betreffenden Magazinabteil befinde4 in eine gemeinsame Schußspuleneinschlagstellung bringbar sind; d) die Klinken sind an je einem Stellglied angeordnet, das mit die Einzelhilfsmagazine bewegenden Teilen gekoppelt ist; e) die Stellglieder sind über die entsprechende Klinke mit der Antriebsstange so kuppelbar, daß diese beim Ansprechen des Schußspulenfühlers das betreffende Hilfsmagazin mit der bereitgestellten Ersatzspule in die Schußspuleneinschlagstellung bringt.
  • Auf diese Weise wird nicht nur die Freigabe der betreffenden Ersatzspule, sondern auch die Bewegung des betreffenden Einzelhilfsmagazins in die Schußspuleneinschlaggstellung von der hin- und herbeweten Stange bewirkt, so daß sich die erfindungsgemäße Vorrichtung sehr einfach darstellt und dadurch vor allen Dingen auch bei modernen schnellaufenden Webstühlen einsetzbar ist.
  • Die Gegenstände der Unteransprüche sind nur im Zusammenhang mit dem Gegenstand des Hauptanspruches geschützt.
  • Eine Schußspulenauswechselvorrichtung für Mehrfarbenwechselwebstühle mit je einem Magneten für jedes Magazinabteil auszustatten, ist an sich bekannt (USA.-Patentschrift 1542772). Bekannt ist es an sich des weiteren, jedem Abteil des Magazins einer solchen Schußspulenauswechselvorrichtung ein Einzelhilfsma,-azin zuzuordnen (österreichische Patentschrift 1188 282). In beiden Fällen handelt es sich jedoch umSchußspulenauswechselvorrichtungen anderer Gattung.
  • Bekannt ist des weiteren eine Schußspulenauswechselvorrichtung (deutsche Patentschrift 398 630), die zum Zweifarbenwechsel ein Magazin mit zwei Ab- teilen besitzt, unter welchem eine ortsfeste, gehäuseförmige Führung für eine sogenannte Füllvorrichtung vorgesehen ist. Diese Führung ist nach oben, d. h. den beiden Abteilen des Magazins gegenüber, offen und hat unten eine Durchgangsöffnung für die jeweils einzuschlagende Schußspule. Die Füllvorrichtung besteht aus einem hin- und herbeweglichen Schieber, der mit zwei Aufnahmen für je eine Schußspule -versehen ist. Der gegenseitige Abstand der zwei Aufnahmen entspricht dem Abstand zwischen den beiden Abteilen, so daß eine aus dem einen Abteil des Magazins in die zugehörige Aufnahme des Schiebers gefallene Schußspule beim Bewegen des Schiebers in die anderen Endstellung über die Durchgangsöffnung der Führung und damit unter den Spulenhammer gebracht wird. Dabei verschließt der Schieber mit seiner Oberkante immer das Abteil des Magazins, aus dem die jeweils einzuschlagende Schußspule entnommen ist.
  • Mit dieser Schußspulenauswechselvorrichtung läßt sich nach dem Einschlagen einer Schußspule der einen Farbe nur eine Schußspule der anderen Farbe in die Arbeitsstelluno, bringen.
  • In der Zeichnunc, ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigt Abb. 1 eine Schußspulenauswechselvorrichtung, von der Webstuhlinnenseite her gesehen, Ab b. 2 dieselbe, teilweise abgebrochen von der Außenseite des Webstuhls her gesehen, Ab b. 3 einen Schnitt nach der Linie III-Ill in Ab b. 2, A b b. 4 ein Einzelmagazin des beweglichen Magazins von oben gesehen, Ab b. 5 eine Klemm- und Nachziehvorrichtung für die Fadenenden der Ersatzspulen, von vom gesehen im Schnitt, und A b b. 6 eine Draufsicht zu A b b. 5.
  • Ein feststehendes, über der Weblade 66 angeordnetes Magazin 39 besitzt zwei Abteile mit Ersatzspulen 43. Gebildet werden diese Abteile von fest angeordneten CK Führungsleisten 35, 36 auf den einander zugekehrten Seiten und bewe chen Klenunplatten 51, C 52 auf den Außenseiten. An gli den Klemmplatten 51, 52 befinden sich zwei übereinander angeordnete Ärmehen 58. Diese stehen durch einen Bolzen 57 in gelenkiger Verbindung mit dem einen Arm 49 von Winkelhebeln 49, 59, die am feststehenden Magazin 39 auf Wellen 48 gelagert und an ihrem zweiten Arm C 59 durch eine Stange 60 miteinander gekoppelt sind. Am freien Ende der unteren Wellen 48 ist ein Drehknopf 55 befestigt (A b b. 2, 3). Durch Verdrehen derselben lassen sich die Klemmplatten 51, 52 von Hand von den Ersatzspulen 43 lüften. Torsionsfedern 56 (A b b. 3) halten die Klemmplatten 51, 52 in der Betriebsstellung. Unter dem feststehenden Magazin 39 befindet sich ein Hilfsmagazin. Dieses setzt sich aus so viel Einzelhilfsmagazinen 28, 29 zusammen, wie das Magazin 39 Abteile hat, dem Ausführungsbeispiel zufolge also aus zwei solchen. Diese sind voneinander unabhängig verstellbar in einem Gehäuse 41 angeordnet, welches nach oben hin offen ist, nach unten hin jedoch, d. h. an der Schußspulenabgabestelle, die sich zwischen den Abteilen des Magazins befindet, mit einer Durchgangsöffnung 40 versehen ist (Ab b. 2). Die Einzelhilfsmagazine 28, 29 sind oben ebenfalls offen, unten hingegen in an sich bekannter Weise mit federnd nachgiebigen Klappen 42 als Auflage für die einzuschlagende Ersatzspule ausgestattet. Die Klemmplatten 51, 52 enden im Bereich der vorletzten Ersatzspule und besitzen an ihrem freien Ende eine nach innen gerichtete Lippe 37. Für die unterste Ersatzspule 43 sind diese Klemmplatten 51, 52 mit einer an sich bekannten, beweglichen, unter Federdruck stehenden Klemmklappe 54 versehen.
  • Werden diese Klemmklappen 54 ausgeschwenkt, wie in Ab b. 1 links gezeigt ist, so kann die unterste Ersatzspule 43 in das darunter stehende Einzelhilfsmagazin 28 bzw. 29 einfallen und liegt dann auf den federnd nachgiebigen Klappen 42 auf. Die darüber befindlichen Ersatzspulen 43 werden dabei durch die Lippe 37 gehalten und können somit erst nach dem Lüften der Klemmplatten 51, 52 um eine Teilung fallen. An den Einzelhilfsmagazinen 28, 29 sind nach außen gerichtete Finger 34 angebracht. Befinden sich die Einzelhilfsmaaazine 28, 29 in der Schußspulenabgabestellung, so verschließen sie mit diesen Fingern 34 die Abteile des Magazins 39 nach unten. An den Fingern 34 befinden sich Anschläge 38 (Ab b. 4). Wenn die Einzelhilfsmagazine 28, 29 in die Schußspulenaufnahmestellung gebracht werden, lüften die Anschläge 38 die Klemmklappe 54, wobei die Finger 43 vorher die Abteile des Magazins 39 geöffnet haben.
  • Die Bewegungen der Einzelhilfsmagazine 28, 29 und die der Klemmplatten 51, 52 unterliegen der Steuerung durch den üblichen und deshalb nicht gezeigten Schußspulenfühler. Dieser ist als elektrischer Schalter ausgebildet und steht über eine ebenfalls bekannte und deshalb auch nicht gezeigte Weiche mit einer der Anzahl der Abteile im Magazin 39 entsprechenden Zahl von Elektromagneten Ml und M2 in Verbindung, dem Ausführungsbeispiel zufolge wieder mit zwei solchen. Jedem Magneten M 1 bzw. M 2 ist eine Klinke 19 bzw. 20 (Ab b. 2, 3) zugeordnet. Mit der Klinke 19 bzw. 20 steht der Anker des Magneten Ml bzw. M2 durch ein Koppelglied 21 bzw. 22 in Verbindung. Mittels je einer Feder 23 wird die Klinke 19 bzw. 20 in der Außerbetriebsstellung gehalten. Sie nimmt dann die in A b b. 2 ausgezogen gezeichnete Stellung ein. Wird der Magnet M 1 bzw. M2 erregt, so gelangt dessen Klinke 19 bzw. 20 in die in A b b. 2 gestrichelt gezeichnete Stellung. Die Klinken 19, 20 sind schwenkbar an gestellfest gelagerten Stellgliedem angebracht. Diese bestehen aus dreiarmigen Hebeln 11, 13, 16 und 11 a, 13 a, 16a. Der eine Arm 11 bzw. lla trägt die Klinke 19 bzw. 20, der zweite Arm 13 bzw. 13a dient der Betätigung der Klemmplatten 51, 52 und der Einzelhilfsmagazine 28, 29. Der dritte Arm 16 bzw. 16a betätigt eine Protektorschere 65. Zum Betätigen der Klemmplatten 51, 52 und der Einzelhilfsmagazine 28, 29 sind am Magazin 39 um Bolzen 30, 31 auf der einen Seite des Magazins Hebel 26, 27 mit Armen 26 a, 27 a gelagert (Ab b. 1), auf der anderer Seite Hebel 32, 33 (A b b. 2). Die Hebel 26, 27 stehen mit dem Arm 13 bzw. 13 a der Stellglieder durch Koppelstangen 24, 25 in Verbindung (Ab b. 1). Mit ihrem unteren Ende sind die Hebel 26, 27 und 32, 33 an die Einzelhilfsmagazine 28, 29 angelen11-,t. Durch Verschwenken der Stellglieder 11, 13, 16 bzw. 11 a, 13 a, 16a werden somit die Einzelhilfsmagazine 28, 29 bedarfsgemäß in die Schußspulenaufnahme- oder Ab- gabestellung gebracht. über den Hebeln 26, 27 sind am Magazin 39 Hebel 47 gelagert und diese durch je eine Koppelstange 46 miteinander verbunden (Ab b. 1). Die die gelenkige Verbindung zwischen den Hebeln 26, 27, 47 einerseits und den Koppelstangen 46 andererseits herstellenden Bolzen 50 tragen je einen Lenker 45 mit einem Führungsschlitz 45', der am Ende eine Rast 45 a (A b b. 1) aufweist. In den Führunasschlitz 45' greifen die Bolzen 57 ein, die die gelenkige Verbindung zwischen den Armen 49 des Winkelhebels 49, 59 und den Ärmehen 58 herstellen. Beim Bewegen der Stellglieder 11, 13, 16 bzw. 11 a, 13 a, 16 a betätigen die Hebel 26, 27, 47 über die Lenker 45 die Winkelhebel 49, 59 und damit die Klemmplatten 51, 52. Die Stellglieder 11, 13, 16 bzw. Ila, 13a, 16a sitzen voneinander unabhängig drehbar auf einem Bolzen 12. Das Betätigen der Protektorschere 65 erfolgt von diesen Stellgliedern aus über einen bei 61 gelagerten, unter dem Einfluß einer Zugfeder 79 stehenden Zubringerhebel 62 (A b b. 1). Mit diesem ist die Protektorschere 65, die ihre Lagerung bei 75 hat, durch ein Koppelglied 64 (A b b. 1) verbunden, auf dem sich eine Druckfeder 63 befindet. Gemäß A b b. 1, 2 befindet sich das Stellglied 11, 13, 16 in der Betriebsstellung. Der Arm 16 hat damit den Zubringerhebel 62 verschwenkt und die Protektorschere 65 in die Betriebsstellung gebracht. Letztere löst einen Spuleneinschlaghammer 53 aus, der bei 71 gelagert ist. An der Protektorschere 65 befindet sich hierzu ein üblicher Kurvenarm 67, der mit einer Rolle 68 eines Schuhes 69 zusammenarbeitet und schwenkbar an dem Spuleneinschlaghammer 53 gelagert ist (Ab b. 2). Mittels einer nicht gezeigten Feder wird der Schuh 69 mit seiner Rolle 68 gegen den Kurvenarm 67 gezogen. Die Rolle 68 wird, wenn sich die Protektorschere 65 gemäß Ab b. 1 in der Betriebsstellung befindet, von dem Kurvenarm 67 frei. Unter der Einwirkung der genannten Feder schwenkt dann der Schuh 69 mit seiner Kerbe 15 (Ab b. 2) nach oben, die damit in den Bereich eines an der Weblade 66 angeordneten Stechers 70 gelangt.
  • Beim Vorwärtsbewegen der Weblade 66 wird dadurch der Spuleneinschlaghammer 53 in Tätigkeit gesetzt und schlägt die gemäß Ab b. 1 in dem Einzelmagazin 29 befindliche Ersatzspule 43 in einen Webschützen 44 ein. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich die betreffenden Klemmplatten 51, 52 und die entsprechenden Klemmklappen 54 in der Gebrauchsstellung, so daß die im feststehenden Magazin 39 befindlichen Ersatzspulen 43 des betreffenden Abteiles festgeklemmt sind. Die Bewegung des Spuleneinschlaghammers 53 wird durch Anschläge 73, 74 begrenzt (Ab b. 2). Die diesbezügliche Begrenzung der Protektorschere 65 geschieht durch einen Anschlag 76 (Ab b. 1). Geöffnet wird die Protektorschere 65 in bekannter Weise durch einen an ihr befindlichen Stift 77, der beim Einschwenken der Protektorschere 65 unter dem Einfluß eines Scherenöffners 78 (A b b. 1) steht. Geschlossen wird die Protektorschere 65 in ebenfalls bekannter Weise durch den Ladenanschlag. Das Zurückbringen der Protektorschere 65 geschieht durch die Feder 79.
  • Auf der Schlagwelle 1 (A b b. 1) befindet sich ein Ringexzenter 2, der mittels einer Stange 3 mit einem gestellfest gelagerten zweiarmigen Hebel 4 in Verbindung steht. An diesem ist eine Antriebsstange 5 mit ihrem unteren Ende ancrelenkt. Das obere Ende derselben steht mit einer Schwinge 6 in Verbindung, die auf einem der Bolzen 48 lose gelagert ist. Beim Umdrehen der Schlagwelle 1 wird somit die Antriebsstan(re 5 dauernd auf- und abbewegt. Wie aus Ab b. 2 ersichtlich ist, befinden sich an der Antriebsstange 5, fest angeordnet, zwei Mitnehmer 7, 8. Zwischen denselben ist ein freier Raum, in den das Stellglied 11, 13, 16 bzw. lla, 13a, 16a mit seinem Arm 11 bzw. lla eingreift.
  • An der Antriebsstange 5 befindet sich ein Zapfen 80 (A b b. 5). Dieser greift in eine Klaue eines doppelarmigen Hebels 81 ein, der mittels einer Stange 82 einen Hebel 84 antreibt, der bei 85 gestellfest gelagert ist. Hierzu befinden sich am freien Ende der Stange 82 Anschlagmuttern 83. Der Hebel 84 ist drehverbunden mit einem Hebel 86, der über eine weitere Stange 87 einen Schaltklinkenhebel 88 in Schwingbewegung setzt. Letzterer wird mittels einer Feder 14 in der Ruhelage gehalten. Der Schaltklinkenhebel 88 ist ein Teil eines Schrittschaltwerkes 84 bis 91 einer Klemm- und Nachziehvorrichtung für die Fadenanfänge Fa bis Fe der Ersatzspulen 43. An dem Schaltklinkenhebel 88 ist zu diesem Zweck bei 89 eine Klinke 90 gelagert, die unter dem Zug einer Feder 18 steht und in ein Schaltrad 91 eingreift. Auf einem Bolzen 17 steckt drehbar eine Büchse 93, auf der zwei Abzugswalzen 92 befestigt sind (A b b. 6). Die Büchse 93 steht zur Sicherung gegen Rückdrehung in reibungsschlüssiger Verbindung init dem Gestell 95 der Vorrichtung. Dies geschieht durch eine Druckfeder 94, die zwischen der einen Außenseite des Gestelles 95 und einem auf der Büchse 93 befestigten Stellring 96 eingespannt ist. Das Schaltrad 91 steckt auf der Büchse 93 und ist mit einer der Ab- zugswalzen 92 auf Drehung verbunden. Der Schalt-Idinkenhebel 88 ist lose schwenkbar auf der Büchse 93 gelagert. Der nach unten gekehrte Arm des Schaltklinkenhebels 88 besitzt eine Leiste 100 und der nach oben gekehrte Arm des Schaltklinkenhebels 88 eine Klemmleiste 97, die mit einer festen Klemmleiste 99 zusammenarbeitet (Ab b. 5). Vor der Klenunvorrichtung 97, 99 befindet sich ein Stab 98 zur Führung der aus dem Magazin heraustretenden Fadenanfänge Fa bis Fe. Diese laufen nach dem Stab 98 durch die Klemme 97, 99 und dann über die Abzugswalzen 92. An ihrem freien Ende F werden die Fadenanfänge mittels der Leiste 100 von den Walzen 92 weggehalten, um ein Umwickeln der Abzugswalzen 92 zu vermeiden. Diese Klemm- und Nachziehvorrichtung arbeitet dauernd, und zwar taktmäßig entsprechend der auf und ab bewegten Antriebsstange 5. Wird aus einem der Abteile des Magazins 39 eine Ersatzspule 43 entnommen, so senkt sich im gegebenen Augenblick die betreffende Spulenreihe, deren Fadenanfäge Fa bis Fe dann durch die Walzen 92 nachgerafft werden. Die Fadenanfänge sind dadurch immer gestrafft. Der Fadenanfang der jeweils eingeschlagenen Ersatzspule wird außerdem beim Eintragen des ersten Schusses durch die Klemmleisten 97, 99 der Klemmvorrichtung abgeklemmt. Zur Führung der Fadenanfänge Fa bis Fe befinden ZD sich in dem Magazin 39 Schlitze 102 (A b b. 2, 3), die in je einen Schlitz 103 der Einzelhilfsmagazine 28, 29 münden (A b b. 2, 4).
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Wird eine der Klinken 19 bzw. 20 durch den betreffenden MagnetenM1 bzw. M2 in die Betriebsstellung geschwenkt, so gelangt dessen Klinke19 bzw. 20 beim Abwärtsbewegen der Antriebsstange 5 unter den Einfluß des Mitnehmers 8. Verschwenkt wird dadurch das betreffende Stellglied 11, 13, 16 bzw. lla, 13a, 16a, wodurch das betreffende Einzelhilfsmagazin, im Fall der A b b. 1 das Einzelhilfsmagazin 29, aus der Spulenaufnahmestellung unter seinem betreffenden Abteil des Magazins 39 in die Schußspulenabgabestellung über den Webschützen 44 gebracht wird. über den Arm 16 bzw. 16a tritt dann die Protektorschere 65 in Tätigkeit und in Abhängigkeit derselben der Spuleneinschlaghammer 53. Hierbei ist das betreffende Abteil des Magazins 39, bei der A b b. 1 das rechte, durch die Finger 34 des Einzelhilfsmagazins 29 abgeschlossen. Während dieser Zeit befindet sich das andere Einzelhilfsmagazin 28 in der Schußspulenaufnahmestellung, öffnet damit die betreffende Klemmklappe 54, so daß die unterste Ersatzspule 43 des betreffenden Abteiles des Magazins 39 in das Einzelhilfsmagazin 28 einfällt. Von der Lippe 37 der Klemmplatten 51, 52 dieses Magazinabteiles werden dabei die übrigen Ersatzspulen 43 gehalten. Beim überführen des Einzelhilfsmagazins 29 in die Schußspulenabgabestellung werden die Klemmplatten 51, 52 des diesem Einzelhilfsmagazin zugeordneten Abteiles des Magazins 39 gelüftet, damit hier die Ersatzspulen 43 nachrutschen können.
  • Zum Auffüllen der Abteile des Magazins 39 erfolgt das Lüften der Klemmplatten 51, 52 mittels der Drehknöpfe 55. Die Klemmplatten 51, 52 werden dabei so weit zurückgenommen, daß die Bolzen 57 in die Rast 45 a der Lenker 45 eingreifen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schußspulenauswechselvorrichtung fürMehrfarbenwechselwebstühle mit einer von der Schlagwelle taktmäßig hin- und herbewegten Antriebsstange, einer Klinkenkupplung zum Verbinden der Antriebsstange mit die Bereitstelluno, der einzuschlauenden Ersatzspule einleitenden Mitteln und einer vom Schußspulenfühler gesteuerten Elektromagnetvorrichtung zum Betätigen der Kakenkupplung, wobei für die Ersatzspulen ein mehrabteiliges feststehendes Magazin mit einem darunter befindlichen Hilfsmagazin vorgesehen ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung folaender Merkmale: a) Die Elektromagnetvorrichtung besitzt in an sich bekannter Weise für jedes Magazinabteil einen Einzelelektromagneten (M1, M2), die bei ansprechendem Schußspulenfühler mittels einer vom beweg ,liehen Schützenkasten aesteuerten Weiche unabhängig voneinander ansprechbar sind; b) die Klinkenk-upplung weist für jeden Einzelmagneten (M1, M2) je eine Klinke (19, 20) auf, die unabhängig voneinander steuerbar sind; e) das Hilfsmagazin weist in an sich bekannter Weise für jedes Magazinabteil ein Einzelhilfsmagazin (28,29) auf, die unabhängig voneinander aus einer Schußspulenaufnahmestellung, die sich unter dem betreffenden Magazinabteil befindet, in eine gemeinsame Schußspuleneinschlagstellung bringbar sind; d) die Klinken (19, 20) sind an je einem Stellglied (11, 13, 16 bzw. 11 a, 13 a, 16 a) angeordnet, das mit die Einzelhilfsmagazine (28, 29) bewegenden Teilen (25, 26 bzw. 25, 27) Erekoppelt ist; e) die Ste,11,glieder (11., 13, 16 und lla, 13a, 16a) sind über die entsprechende Klinke (19 bzw. 20) mit der Antriebsstange (5) so kuppelbar, daß diese beim Ansprechen des Schußspulenfühlers das betreffende Einzelhilfsmagazin (28 bzw. 29) mit der bereitgestellten Ersatzspule (43) in die Schußspuleneinschla 'gstellung bringt.
  2. 2. Schußspulenauswechselvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsstange (5) zwei Mitnehmer (7, 8) aufweist, von denen der eine (7) bzw. der andere (8) beim Abwärtsbeweaen der Antriebsstange (5) bei eingerückter Klinke (19 bzw. 20) auf das eine (28) bzw. auf das andere Einzelhilfsmagazin (29) einwirkt. 3. Schußspulenauswechselvorrichtung mit einem Magazin, dessen Abteile aus Führungsmitteln bestehen, von denen nur die der einen Spulenseite feststehend angeordnet, die der anderen Spulenseite dagegen als parallel zu sich selbst bewegende Klemmplatten ausgebildet sind, nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellglieder (11, 13, 16 und 11 a, 13 a, 16 a) aus einem dreiarmigen Hebel bestehen, dessen erster Arm (11 bzw. 11 a) über den zweiten Arm (13 bzw. 13a) auf die die Einzelhilfsmagazine (28, 29) bewegenden Teile (24, 26 bzw. 25, 27) arbeitet, wobei diese Teile aus je einer Koppelstange (24 bzw. 25) und je einen am Magazin (39) gelagerten Hebel (26 bzw. 27) bestehen und die Hebel (26, 27) zum Betätigen der Klemmplatten (51, 52) je einen Arm (26a bzw. 27a) aufweisen. 4, Schußspulenauswechselvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der von den Hebeln (26, 27) betätigten Klemmplatten (51, 52) eine nach innen gerichtete Lippe (37) vorgesehen ist und unter derselben eine an den Klemmplatten (51, 52) gelagerte, unter Federdruck stehende und von den Einzelhilfsmagazinen (28,29) betätigbare Klemmklappe (54) angeordnet ist. 5. Schußspulenauswechselvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Einzelhilfsmagazine (28, 29) unter dem Magazin (39) ein Gehäuse (14) fest angeordnet ist, welches nach oben hin offen und nach unten hin, d. h. an der Schußspulenabgabestelle, mit einer Durchgangsöffnung (40) versehen ist, und daß die Einzelhilfsmagazine (28, 29) an ihrer oberen Seite, in ihrer Bewegungsrichtung vorsprin 'gende Finger (34) aufweisen, mit denen die Einzelhilfsmagazine (28, 29) ihr zugehöriges Abteil des Ma-azins (39) verschließen, wenn die Einzelhilfsmagazine (28, 29) in der Schußspuleneinschlagstellung stehen. 6. Schußspulenauswechselvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (34) Anschläge (38) aufweisen, die die Klemmklappen (54) betätigen. 7. Schußspulenauswechselvorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Betätigen der Klemmplatten (51, 52) von Hand Drehknöpfe (55) vorgesehen sind. 8. Schußspulenwechselvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (26a bzw. 27a) des Hebels (26 bzw. 27) mit je einem Arm (49) zweier Winkelhebel (49, 59), an denen die Klemmplatten (51, 52) angelenkt sind, durch zwei Lenker (45) verbunden ist, die einen Führungsschlitz (45') für einen Bolzen (57) der Arme (49) aufweisen und dieser Führungsschlitz (45') in einer Rast (45a) endet, in die die Bolzen (57) einrasten, wenn die Klemmplatten (51, 52) zum Auffüllen des Magazins (39) von Hand gelüftet sind. 9. Schußspulenauswechselvorrichtung mit einer Protektorschere nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Protektorschere (65) einen Zubringerhebel (62) aufweist, der mit dem dritten Arm (16 bzw. 16a) des Stellgliedes (11, 13, 16 bzw. lla, 13a, 16a) in Wirkverbindung steht. 10. Schußspulenauswechselvorrichtung mit einer für die Fadenanfänge der Ersatzspulen vorgesehenen Klemm- und Nachziehvorrichtung, die mittels eines Schrittschaltwerkes antreibbar ist, nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsstange (5) für den Antrieb des Schrittschaltwerkes (84 bis 91) vorgesehen ist. 11. Schußspulenauswechselvorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch entsprechend der Anzahl der Abteile des Magazins (39) vorgesehene Abzugswalzen (92) zum Nachziehen der Fadenanfänge (Fa bis Fe), wobei die Abzugswalzen (92) fest auf einer um einen Bolzen (17) drehbaren Büchse (93) angeordnet sind, die mittels des Schrittschaltwerkes (84 bis 91) antreibbar und durch reibungsschlüssige Verbindung mit dem Gestell (95) gegen Rückdrehung gesichert ist. 12. Schußspulenauswechselvorrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung (97, 99) eine bewegliche Klemmleiste (97) aufweist, die an dem Schaltklinkenhebel (88) des Schrittschaltwerkes (84 bis 91) vorgesehen ist. 13. Schußspulenauswechselvorrichtung nach den Ansprüchen 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schaltklinkenhebel (88) des Schrittschaltwerkes (84 bis 91) eine Leiste (100) zum Lüften der freien Enden (F) der Fadenanfänge (Fa bis Fe) von den Abzugswalzen (92) vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 247 894, 266 284, 398 630, 448 689, 455 716, 600 701, 638 977, 650 889, 728 754; österreichische Patentschrift Nr. 188 282; schweizerische Patentschrift Nr. 213 032; französische Patentschrift Nr. 371017; USA.-Patentschriften Nr. 1542 772, 1760 925.
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