DE1225397B - Messschraubenokular - Google Patents

Messschraubenokular

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Publication number
DE1225397B
DE1225397B DEJ18542A DEJ0018542A DE1225397B DE 1225397 B DE1225397 B DE 1225397B DE J18542 A DEJ18542 A DE J18542A DE J0018542 A DEJ0018542 A DE J0018542A DE 1225397 B DE1225397 B DE 1225397B
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DE
Germany
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eyepiece
measuring
reticle
scale
measuring spindle
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Pending
Application number
DEJ18542A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jenoptik AG
Original Assignee
Jenoptik Jena GmbH
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Publication date
Application filed by Jenoptik Jena GmbH filed Critical Jenoptik Jena GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
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Description

  • Meßschraubenokular Die Erfindung betrifft ein Meßschraubenokular zum Ausmessen kleiner Strecken des im Okulargesichtsfeld entworfenen Bildes des Meßobjektes, insbesondere ein Meßschraubenokular zum Ausmessen von Härteeindrücken.
  • Bei den üblichen Mikroskopen dieser Art verwendet man im Okular meßbar verschiebliche Teilungen, wobei das durch die Meßspindel bewirkte Fortschreiten der beweglichen, die Teilung tragenden Strichplatte durch Zählen der vollen Spindelumdrehungen an der Skala der feststehenden Strichplatte abzulesen ist, während die Bruchteile der vollen Umdrehungen außerhalb des optischen Strahlenganges an einer mit der Meßspindel drehbaren Trommelteilung ermittelt werden müssen. Da eine solche Handhabung unbequem und ermüdend ist, ist man bestrebt, Vorrichtungen zu schaffen, um alle Ablesungen innerhalb des Okulargesichtsfeldes vornehmen zu können.
  • So ist eine Lösung bekanntgeworden, bei der eine Feinteilung eines mit einer Meßspindel verbundenen Teilkreises mit optischen Mitteln in die Okularbildebene abgebildet wird. Hierbei wird die Teilung des Teilkreises mittels eines beweglichen Spiegels durch ein Strahlenbündel über ein grüngefärbtes Glas und ein Prisma beleuchtet und mit Hilfe einer Sammellinse über zwei Prismen und eine Prismenglasplatte in der Okularbildebene abgebildet. Hier ist demnach eine ganze Reihe optischer Glieder erforderlich, um das Bild der Grob- und der Feinteilung in das Okulargesichtsfeld zu projizieren. Eine solche Anordnung verteuert das Gerät wesentlich.
  • Bei einer weiteren bekanntgewordenen Lösung zum Ausmessen einer Teilstrecke eines Hauptteilungsmaßstabes oder des Bildes eines Meßobjektes, das vom Objektiv in der Okularbildebene entworfen wird, wird die eingeleitete Bewegung einer Meßspindel auf einen mit einer Skala versehenen Keil übertragen. Dieser Keil betätigt mit seiner schrägen Ebene über einen ungleicharmigen Hebel eine weitere Doppelstrichmarken tragende Platte. Um das Maß der Längsverschiebung der Meßspindel ablesbar anzuzeigen, benötigt diese Anordnung zusätzlich einen Glaskeil, einen zweiarmigen Hebel und eine eine Skala tragende Platte. Diese Anordnung birgt eine Reihe von Fehlerquellen in sich, dadurch, daß zwischen angetriebenem Glied und der Ableseskala drei Getriebeglieder mit mehreren Berührungsstellen vorhanden sind, die ein Anwachsen der Reibung und eine Vergrößerung des Stick-Slip-Effektes bewirken.
  • Um diese wesentlichen Mängel in erträglichen Grenzen zu halten, ist eine besonders hohe Präzision bei Fertigung der Getriebeglieder notwendig, die das Gerät entsprechend teuer werden lassen.
  • Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, den gleichen Erfolg, nämlich bei einem Meßschraubenokular in der Okularbildebene die Grob- und die Feinteilung zugleich ablesbar zu machen, mit wesentlich einfacheren Mitteln zu erreichen.
  • Erfindungsgemäß geschieht das dadurch, daß ein Teil des Schaftes der Meßspindel aus durchsichtigem Material besteht und auf diesem Teil eine ringförmige Skala angebracht ist und die Meßspindel so angeordnet ist, daß ihre Teilung an einer Indexmarke abgelesen werden kann, die in einem Fenster der feststehenden Strichplatte vorgesehen ist.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 ein Meßschraubenokular in perspektivischer Darstellung und F i g. 2 das Gesichtsfeld des Okulars.
  • An einem Tragkörper 1 sind eine Mutter 2 und eine Strichplatte 3 angeordnet. Die Mutter 2 nimmt eine Meßspindel 4 auf, deren vorderer zylindrischer Teil 5 aus durchsichtigem Material besteht, der mit einer ringförmigen Skala 6 versehen ist. Auf der Strichplatte3 sind eine Strichmarke 7 und ein mit einer Indexmarke 8 versehenes Fenster 9 angebracht.
  • An der einen Seite des Fensters 9 ist eine Millimeterskalal0 vorgesehen. Unmittelbar unter der Strichplatte 3 ist eine bewegliche, mit einer Strichmarke 11 versehene Strichplatte 12 angeordnet. Diese Strichplatte 12 ist auf einem Träger 13 befestigt, der seinerseits mit einer schwalbenschwanzförmigen Leiste 14 in eine entsprechende Ausnehmung 15 am Tragkörper 1 greift, so daß die bewegliche Strichplatte in einer parallel zur festen Strichplatte liegenden Ebene verschiebbar gelagert ist. Eine am Träger 13 angreifende Feder 16 hält diesen und damit auch die bewegliche Strichplatte 12 über das fest mit dem Träger verbundene Glied 17 in kraftschlüssiger Verbindung.
  • Beim Ausmessen z. B. eines Härteeindruckes wird, wie bekannt, die Meßspindel 4 so betätigt, daß der Härteeindruck von den Strichmarken 7 und 11 eingefaßt wird. Sodann sind an der Millimeterskala und der Stellung der im Fenster 9 als Senkrechte erscheinenden Indexmarke der ringförrnigen Skala 6 die vollen Millimeter und an der im Fenster 9 vorgesehenen, als Waagerechte erscheinenden Indexmarke 8 und den in gleicher Richtung vorgesehenen Indexmarken der ringförmigen Skala 6 die Bruchteile eines Millimeters ablesbar.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Meßschraubenokular zum Ausmessen kleiner Strecken des im Okulargesichtsfeld entworfenen Bildes des Meßobjekts, insbesondere zum Ausmessen von Härteeindrücken, bei dem eine fest- stehende und eine bewegliche, in der Okularbildebene befindliche Strichplatte vorgesehen sind und die bewegliche Strichplatte unmittelbar von der Meßspindel betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (5) des Schaftes der Meßspindel aus durchsichtigem Material besteht und auf diesem eine ringförmige Skala (6) angebracht ist und die Meßspindel so angeordnet ist, daß ihre Teilung an einer Indexmarke (8) abgelesen werden kann, die in einem Fenster (9) der feststehenden Strichplatte (3) vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 092 675; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1755153; schweizerische Patentschrift Nr. 253 997.
DEJ18542A 1960-08-09 1960-08-09 Messschraubenokular Pending DE1225397B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH253997A (de) * 1945-03-21 1948-04-15 Gmbh Ernst Leitz Feinmessokular mit mittels eines Keils bewegtem Okularmassstab.
DE1755153U (de) * 1955-11-29 1957-10-31 Wenczler & Heidenhain Patentve Messprojektor.
DE1092675B (de) * 1954-04-01 1960-11-10 Artur H Herzog Ablesevorrichtung mit in Abhaengigkeit vom Messwert verstellbarem Index

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH253997A (de) * 1945-03-21 1948-04-15 Gmbh Ernst Leitz Feinmessokular mit mittels eines Keils bewegtem Okularmassstab.
DE1092675B (de) * 1954-04-01 1960-11-10 Artur H Herzog Ablesevorrichtung mit in Abhaengigkeit vom Messwert verstellbarem Index
DE1755153U (de) * 1955-11-29 1957-10-31 Wenczler & Heidenhain Patentve Messprojektor.

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